Habe ich etwas falsch gemacht?

Diese Frage stellte mir gestern der Witwer der besten aller Ehefrauen, als ich ihn im Flur traf.

Ich war ihm nämlich ziemlich aus dem Weg gegangen, nachdem er vorgestern abend einfach vor meiner Zimmertüre stand.

„Nein, Sie haben nichts falsch gemacht. Das ganze wurde mir einfach ein wenig zu eng. Das möchte ich nicht. Daher zog ich mich zurück“, sagte ich.

„Ach so. OK. …“, antwortete er und ging weg.

Er kam mir nämlich auch körperlich immer näher. Das wurde mir unheimlich. .ooO( Männer… )

Händchenhalten

Händchenhalten drückt Zuneigung zwischen zwei Menschen aus. Genau das ist es, was zwischen uns beiden schwingt.

Während des Winterkonzerts saßen wir nebeneinander, Frau M. und ich. Ich nahm ihre Hand in meine, blickte zu ihr herüber und lächelte. Sie lächelte zurück. Es war einfach wunderschön. Sie empfand es genau so, sagte sie mir.

#hach 🥰

Für manche Dinge braucht es keine Worte!

Meine Lieblingsoma

Frau Ga. und mich verbindet ein ganz besonderes Band.

Ich mag sie und sie mag mich.

„Wenn du ihr etwas sagst, dann macht sie das. Du kannst für sie auswählen (Menü 1 oder 2), auch ohne Rücksprache. Du weißt, was sie mag“, sagte Frau G. letztens, als wir wieder die Kreuze beim Speiseplan setzen sollten.

„Du hast ja Recht. Aber ich will sie trotzdem noch mal fragen“, stimmte ich ihr zu.

Später wählte Frau Ga. genau das, was ich vorher gedacht hatte. Aber vielleicht ist unser Verhältnis auch genau deshalb so gut, weil sich Frau Ga. von mir nicht bevormundet fühlt. Die hohe Kunst der Diplomatie. 😉

Wir gehen achtsam miteinander um.

Wir gehen auch liebevoll miteinander um.

Letztens rutschte mir heraus: „Sie sind doch meine Lieblingsoma! – huch! – darf ich Sie überhaupt so nennen? Entschuldigung!“

„Aber sicher! Sicher können Sie mich so nennen. Ich bin ja auch schon alt genug“, sagte sie und schmunzelte.

Mich durchströmte ein warmes Gefühl der Zuneigung! 😊

Achsamkeit (care)

Ethik der Achtsamkeit