Der beste Christstollen

Am Mittagstisch unterhielten sich 2 Bewohnerinnen über Christstollen. Welcher ist der beste? Wo kommt er her? Was ist drin?

Es war ein richtiges Hausfrauengespräch. Jede ließ einfließen, warum sie mit gutem Recht wisse, dass sie im Recht sei.

Frau A.s Stollen wurde ihr von ihrer Tochter geschickt. Diese lebt und arbeitet schon lange in Berlin. Sie hatte für ihre Angestellten die Stollen extra bei einer ganz bestimmten Bäckerei in Dresden bestellt. ⇒ Dresdener Christstollen

Frau B. stammt aus dem Erzgebirge. Natürlich ist der einzig wahre und beste Stollen aus Annaberg. Dort hat ihre Mutter und sie selber später immer ihren Stollen gekauft. ⇒ Original Erzgebirgischer Butterstollen

 

Bild von Couleur auf Pixabay

Ein Stollen ist ein Gebäck aus fettreichem, süßen Hefeteig mit Sultaninen oder Korinthen, Citronat und Orangeat. Ist die Herkunft des Stollens im Namen enthalten und trägt es ein bestimmes Prüfsiegel ist es meist ein geschützter Name.

Es gibt auch

  • Mandelstollen: mindestens 20 Teile Mandeln
  • Marzipanstollen und Persipanstollen: mindestens 5 Prozent des Teiggewichtes an Marzipan– bzw. Persipanrohmasse
  • Mohnstollen: mindestens 20 Teile Mohnsaat, üblicherweise zu einer Mohnfüllung verarbeitet
  • Nussstollen: mindestens 20 Teile Nusskerne, ganz oder zerkleinert, üblicherweise zu einer Füllung verarbeitet
  • Butterstollen: mindestens 40 Teile Butter oder die entsprechende Menge Butterreinfett und/oder Butterfett sowie mindestens 70 Teile Rosinen, Zitronat und Orangeat; maximal 10 Teile Trockenfrüchte können durch Mandeln und/oder eine entsprechende Menge Marzipanrohmasse ersetzt werden
  • Quarkstollen

Welcher Stollen der beste ist, ist Geschmacksache. 😉