Weihnachtsplätzchen – für mich gebacken

Weihnachten ist die Zeit der Geschenke. Auch wenn ich zu Weihnachten keine Geschenke mache, habe ich einige Geschenke bekommen. 😊 Soll ich deshalb ein schlechtes Gewissen haben? Ich habe entschlossen: NEIN. Damit wäre keinem gedient. Was also dann? DANKE sagen! Wenn man Geschenke bekommt, wenn man sich gegenüber steht, dann ist es leichter, als wenn man das Geschenk durch andere überreicht bekommt. Trotzdem möchte ich mich bedanken, z.Bsp. bei der Enkelin einer lieben Besucherin. Sie backt mir schon zum wiederholten Mal köstliche Weihnachtsplätzchen.

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Vier verschiedene Sorten Weihnachtsplätzchen bekam ich: Spritzgebäck, Kokosmakronen, Vanillekipferl und Haselnussmakronen. Alles extrem lecker!

Vielen lieben Dank!

So war’s – Heiligabend 2016

Wie ihr ja bereits auf dem Aushang lesen konntet, war gestern Gottesdienst und anschließende Weihnachtsfeier.

Zuerst haben wir viel gesungen und die Weihnachtsgeschichte nach Lukas 2,1-20 gehört.

Dann gab es eine kurze Pause und die Weihnachtsfeier begann. Es gab Kaffee und große Plätzchenteller. Wir saßen gesellig beieinander und genossen die Speisen bei guter Stimmung.

Zwischendrin hatten sich die Damen vom Sozialdienst immer wieder kleine Überraschungen ausgedacht. So las uns Frau Faust eine andere Version der Weihnachtsgeschichte vor. Ich sagte ein Gedicht auf (Denkt euch, ich habe das Christkind gesehen von Anna Ritter)

Ein Bewohner erzählte uns, wo in Krefeld der Name Eichendorff vorkommt und dass es auch ein Weihnachtsgedicht von Eichendorff gibt: Weihnachten. Außerdem gäbe es in Krefeld den Namen auch als Straßennamen.

„Und meine frühere Grundschule hieß Eichendorff-Schule“, warf ich ein, „das ist die heutige Grotenburg-Schule!“

„Stimmt!“, sagte Herr B., „Das hätte ich fast vergessen!“

r Musik sorgten Herr Krücker, Klarinette und Frau Junglas, Klavier.

Und wer hätte das gedacht, auf einmal fing es an zu schneien! Das Licht wurde gedimmt und Punsch oder Glühwein wurde angeboten!

Das ganze war ein sehr schöner Nachmittag. Das sage nicht nur ich, sondern ich hörte das von vielen Bewohnern.

Kapitel 4 fertig vorgelesen

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Gestern Nachmittag war wieder Vorlesen angesagt. Ich fuhr mit meinem Rolli den Gang entlang Richtung kleiner Speisesaal. Frau M. saß in ihrem Rolli zwischen Saal und Flur und langweilte sich scheinbar. Da begegneten sich unsere Blicke. Ich lächelte und hob das Buch hoch. Sie strahlte und nickte vehement. Also bat ich eine vorbei kommende Pflegerin, Frau M. in den Saal zurück zu schieben und das Vorlesen begann.

Es waren noch fünf weitere Bewohner im kleinen Speisesaal. Bald lauschte nicht nur Frau M.. Ich merkte das daran, das immer wieder Kommentare geliefert wurden oder sich lautes Kichern bemerkbar machte. 😉

Letztendlich motivierte mich das dazu, zwei ganze Kapitel zu lesen. Doch dann war ich KO. Ich musste aufhören. Zum Dank wurde sogar geklatscht.

Jetzt fehlen noch drei weitere Kapitel. Wir werden es also leider nicht schaffen noch vor Weihnachten mit dem Buch fertig zu werden. Doch ich versprach, die letzten Kapitel noch zu lesen! 😊

Weihnachtsbriefe

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pixabay.com | Gerhard Gellinger

Ich habe früher immer viel Weihnachtspost verschickt – meine Weihnachtsbriefe – sie gingen an Verwandte und Freunde und brachten sie so ein Mal im Jahr up-to-date mit allem, was sich in meinem Leben so getan hatte. Dass man diesen Brief vervielfältigt und mit ein paar persönlichen Worten versehen hinaus in die Welt schickt, ist ein amerikanischer Brauch. Ich habe ihn gerne übernommen.

Dieses Jahr, werde ich keine Weihnachtsbriefe mehr verschicken. Wer jetzt wissen will, was sich in meinem Leben tut, der sei an meinen Blog musikhai.com verwiesen. 😉

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Sterne

Sterne gehören zu Weihnachten bei uns einfach dazu.

Gebacken oder gebastelt, als Pflanze zum verschönern des eigenen Zimmers oder als Geschenk, gesungen oder getanzt, die Erscheinungs- und Einsatzmöglichkeiten sind reichhaltig.

Auch die Bewohnerinnen (ja, die Frauen) machen das ein oder andere. Letztens buken die Bewohnerinnen eines Wohnbereichs Spritzgebäck und bunte Ausstechplätzchen.

Ich lese Frau M. die Herdmanns vor.

Frau S. bastelt, backt, stickt, strickt und häkelt das ganze Jahr über. Jetzt in der Adventszeit bastelt sie wunderschöne Sterne aus der Verpackung von Diät-Konfitüre.

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Posaunenchor spielt Weihnachtslieder

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Am letzten Samstag hatten wir Besuch vom Posaunenchor aus Uerdingen. Sie starteten im 4. Stock des Gerhard-Tersteegen-Hauses im Wohnbereich 4 (WB 4). Von dort aus bedachten sie die Bewohner jedes WB, von WB4 bis WB1 und zuletzt noch im Speisesaal im Erdgeschoss mit Weihnachtsliedern.

Natürlich war es sehr laut. Aber das passt nun mal zu Blechblasmusik. Es war denn auch irgendwie ‚verkehrte Welt‘, dass sich einige Bewohner die Ohren zuhielten, ich aber das Spektakel genoss! 🙂

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Hier sehe ich durch unser Fenster über den Lichthof wie der Posaunenchor bereits WB3 erreicht hat.

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Zu guter Letzt noch zum Abendbrot im Speisesaal. Die Bewohner sind begeistert!

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Der Posaunenchor war echt klasse! Umso mehr hat es uns gefreut, dass der Chorleiter versprach, sie kämen wieder – und nicht erst zum nächsten Weihnachtsfest. 🙂

ECHO KLASSIK 2016: German Brass