Und dann war er plötzlich weg..

.. der Strom!

Gerade feilte ich am nächsten Beitrag für den Blog…

.. da schaltete sich der Rechner ohne Vorwarnung aus.

Zuerst dachte ich an einen eigenen Fehler. Typisch Frau! Ich guckte, ob alle Stecker fest an ihrem Platz waren, fand jedoch nichts.

Dann gab ich irgendwann auf und widmete mich meiner begonnenen Bastelarbeit. Auch da musste ich nach kurzer Zeit aufgeben, denn es klopfte an der Tür.

Es waren der Haustechniker und sein Helfer.

„Ist bei Ihnen auch der Fernseher ausgegangen?“, fragte er.

„Ich schaue selten Fernsehen. Daher kann ich das nicht beantworten. Aber mein Computer tat plötzlich keinen Mucks mehr“, antwortete ich.

Sie testeten das TV und auch die Deckenbeleuchtung. Außerdem ließ sich das Bett nicht mehr nach unten oder hoch fahren.

Ich hörte wie die beiden weitergingen, Zimmer für Zimmer, nach der Ursache für den Stromausfall suchend.

Es dauerte nicht lange, dann klappte wieder alles. Nur der Computer beschwerte sich. Als ich ihn wieder hoch fuhr, dauerte es ewig: der Computer sei nicht regelgerecht ausgeschaltet worden. Ha Ha, sehr lustig

Und was war das Problem? Ein Bewohner hatte sein Bad geflutet und Wasser war in eine Steckdose gelaufen.  🙄

Ich will grünes Wasser! – FrühTV 01

Mit einem kommandierenden Ton rief das eine Seniorin gestern Morgen im Speisesaal.

Mein Frühstücksfernsehen (FrühTV) war eröffnet!

„Hast du grünes Wasser, Heinrich (eigentlicher Name geändert)?“, krakelte es weiter.

„Nein. Wieso?“, antwortete Heinrich.

„Ich brauch grünes Wasser! Ich muss doch meine Tabletten einnehmen!“, wichtig plusterte sie sich auf: „Hier ist nur rosanes und das mag ich nicht!“

 

 

„Das schmeckt wie eingeschlafene Füße!“

Also ich trinke nur das rosafarbene Wasser.

Dann erschien plötzlich eine Angestellte der Hauswirtschaft. Sie kam aus der Küche. Sie hatte gespült.

„Ach .. aaahhh … Ich will grünes Wasser!“, tönte es.

Also, wenn man so unwirsch poltert, sind die Damen der Hauswirtschaft schwerhörig.😉

Sie bediente erst einen andern Bewohner. Dann verschwand sie wieder in der Küche… und tauchte wieder auf mit 2 grünen Flaschen!

„Oh, ERT, du bist die allerbeste“, säuselte Frau XYZ.

Ja, ja…

Irgendwie ist der Mensch überall gleich… 😔

Die Rose von Jericho

Gestern fand der monatliche Gottesdienst im Gerhard Tersteegen Haus mit Pfarrerin Grünhoff statt. Sie brachte uns etwas sehr interessantes mit. Eine hutzelige, trockene, unscheinbare, anscheinend tote Pflanze. Sie ging durch die Reihen der Bewohner und ließ jeden die tote Pflanze anfassen und riechen.

 

Anastatica hierochuntica.jpgVon Der ursprünglich hochladende Benutzer war Nikswieweg in der Wikipedia auf Deutsch
(Originaltext: Klaus Polak) – Originally from de.wikipedia; description page is/was here.
(Originaltext: eigenes Foto), CC BY-SA 2.0 de, Link

 

Das hässliche, trockene Pflanzenknäuel war ganz leicht und fast geruchlos.

Dann packte sie eine Plastikdose aus, in der sich eine recht große Pflanze befand. Sie berichtete, dass sie so ein trockenes Pflanzenknäuel am Abend zuvor mit Wasser übergossen habe. Das hier sei daraus geworden!

 

Anastatica hierochuntica rose de Jéricho FloraTrek 2013.jpgVon FloraTrekEigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Link

 

Anastatica hierochuntica flower.JPGDe Phil41Trabajo propio, CC BY 1.0, Enlace

 

 

Die Pflanze war durch das Wasser wieder zum Leben erweckt worden. Sie war jetzt groß, schwer und hatte einen intensiven Geruch.

Pfr. Grünhoff verglich die Pflanze und was mit ihr geschehen war mit dem Menschen und dem Glauben. Man nennt sie auch die Auferstehugspflanze.

 

Die Bildrede ist als Teil des Berichts von der Auferweckung des Lazarus überliefert. Als Jesus nach Bethanien, kam wohin er wegen der Krankheit des Lazarus gerufen wurde, war Lazarus bereits seit vier Tagen tot. Seine Schwester Martha klagte deshalb Jesus gegenüber, dass er noch leben würde, wenn Jesus da gewesen wäre, bekannte allerdings auch ihren Glauben daran, dass Gott Jesus geben werde, worum der ihn bittet. Als Jesus ihr daraufhin versichert, dass Lazarus auferstehen werde, erwiderte Martha, dass sie sehr wohl wisse, dass er auferstehen werde bei der Auferstehung am Jüngsten Tag. Daraufhin sprach Jesus das „Ich bin“-Wort:

„Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt; und wer da lebt und glaubt an mich, der wird nimmermehr sterben. Glaubst du das?

Johannes 11,25–26 LU

Martha bestätigte daraufhin die Frage Jesu und dass er der Christus sei. In der Folge (Vers 28–44) erweckte Jesus Lazarus schließlich wieder zum Leben.
Quelle

 

Das war eine sehr eindrückliche Predigt. Religion / Kirche zum Anfassen. Mich hat das sehr beeindruckt!

 

Plantschbecken für Senioren

Was tut das Gerhard Tersteegen Haus für seine Bewohner bei der Hitze? Hm… so einiges…

Statt der heißen Vorsuppe beim Mittagessen gab es Kaltschale. Variation auch hier!

Vorgestern gab es zum Nachmittagskaffee zum Beispiel Eis!

Nachtisch oder zum Kaffee: Eis

Es gab einige Male als Nachtisch oder als Erfrischung zwischendurch kühle Wassermelone.

Nachtisch: Wassermelone

Auch Eiskaffee haben wir schon zum Nachmittagskaffee gehabt.

Eiskaffee

Was aber wirklich sehr erfrischend ist, sind die Plantschbecken, die auf jeder Terrasse eines jeden Wohnbereichs und unten aufgestellt wurden, um sich bei einem kühlen Fußbad zu erfrischen!

Außerdem sind überall Sonnenschirme aufgestellt, um vor direkter Sonneneinstrahlung zu schützen.

Wie man sieht, passte man trotz oder gerade wegen der Mörderhitze gut auf uns auf.

Heute ist es endlich kühler!