Kleiner Pharma-Vortrag in der monatlichen Teambesprechung

Ein Mal im Monat treffen sich Pflegekräfte, Hauswirtschaftskräfte und Kräfte des Sozialdienstes eines jeden Wohnbereichs, um sich miteinander auszutauschen.

Wohnbereich übergreifend treffen sich die Wohnbereichsleiter und die Leitenden Angestellten von Hauswirtschaft und Sozialdienst jeden Morgen. Auch die Pflegedienstleitung und Einrichtungsleitung sind oft mit dabei.

Der ständige Austausch hält den Betrieb Alten-/Pflege-Einrichtung am Laufen.

Vor einigen Tagen fragte mich der Wohnbereichsleiter (WBL) meines Wohnbereichs (WB), ob ich mir vorstellen könne, an einer Teambesprechung des WB als Apothekerin / Fachfrau für Medikamente teilzunehmen und etwas zu Arzneimitteln zu sagen. Ich habe damals nicht sofort zugesagt. Doch dann fand ich, es würde meinem Selbstwertgefühl bestimmt gut tun. Also nahm ich gestern an der Teambesprechung teil.

Nachdem der WBL vor seiner Truppe erklärt hatte, was er sich dabei gedacht habe, dass er mich zur Besprechung eingeladen hat, begann ich meinen Mini-Vortrag.

Ich hatte mir zwei Medikamentengruppen heraus gesucht, die häufig nachgefragt werden. Die erste hatte mir der WBL genannt, nämlich Mittel gegen Übelkeit und Erbrechen. Die zweite Gruppe hatte ich selbst ausgewählt: Schmerzmittel.

Ich legte dar, dass man immer erst herausfinden müsse, welchen Ursprung die Beschwerden haben. Dann erst könne man nach dem richtigen Arzneimittel suchen. Denn es kann einem Übel sein, weil man einen Magen-Darm-Infekt habe, oder als Nebenwirkung eines anderen Arzneimittels oder weil man Sorgen oder Angst habe. Schwangerschaftsübelkeit würde ich in einem Altenheim mal ausschließen. 😉

„Ich will Ihnen jetzt auch keine konkreten Arzneimittel nennen“, sagte ich, „sondern Ihnen Hinweise geben, wo sie an seriöse Informationen kommen können. Hierbei muss es sich um frei verkäufliche, apothekenpflichtige Arzneimittel handeln. Arzneimittel, die verschreibungspflichtig sind, gehören in die Hand des behandelnden Arztes. Wenden Sie sich bei Fragen an ihn.“

Hier die Quellen die ich nannte:

Gesundheitsportal Onmeda

MedizInfo® Gesundheitsportal

Sicherlich gibt es noch viele andere gute Gesundheitsportale. Aber ich wollte mich beschränken. Ich hatte nur wenig Zeit und wollte auch nicht durch Überangebot erschlagen. 😉

Nachdem ich 10 Minuten referiert hatte, erklärte ich mich gerne bereit Fragen zu beantworten, wenn sie aufträten. Doch nun wolle ich mich zurückziehen, damit die eigentliche Teambesprechung beginnen könne.

Bilderreise: Der Rhein

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Das Ehepaar Deutschland gehört zu den Ehrenamtlern. Sie luden die Bewohner des Gerhard-Tersteegen-Hauses ein zu einer ‚Kopfreise‘ von der Quelle des Rheins bis zu seiner Mündung in die Nordsee.

Hr. Deutschland nahm uns mit auf die Reise. Er erzählte, was man alles passiert auf dem langen Weg (1.232,7 km) von der Quelle in Graubünden in der Schweiz bis er in den Niederlanden die Nordsee erreicht. Den Senioren ist der Rhein ein Stück Heimat. Sie lauschten seinen Worten gern.

Hr. Deutschland ließ innere Bilder entstehen. So war sein Vortrag eine Imagination(sübung), die fast entspannend wirkte. Untermalt wurde das anschließende Kaffeetrinken und Kuchen essen durch schwungvolle Volksmusik von einer CD. Die ältere Generation war begeistert. Sie wippte und schunkelte und sang mit.

Rhein – Wiki

Tag der Vorsorge und Betreuung

Die Diakonie Krefeld und Viersen lädt heute zur Information über Vorsorge und Betreuung ein in dem Fall, wenn der Mensch nicht mehr in der Lage ist, seine Angelegenheiten selbst zu regeln.

In der Zeit von 11:00 – 15:00 Uhr stellt der Verein für Betreuungen und Vormundschaften e.V. der Diakonie Krefeld & Viersen in Kooperation mit dem Haus der Familie – Mehrgenerationenhaus Krefeld sein Beratungsangebot vor.

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Broschüre

So war’s – „Krieewelsch“ Mundart-Vortrag – weiter geht’s

Eigentlich wollte ich euch auch was erzählen und noch mehr Fotos zeigen. Doch dann hatte ich wohl schon einen Termin zur Veröffentlichung des Beitrags eingegeben. Man, man, man… Ich war wohl gestern irgendwie neben der Spur. :-/

Kein Wunder, denn ich war gestern Abend aus und erst gegen 21.15 Uhr wieder zu Hause. Warum, das erzähle ich in einem anderen Beitrag.

Jetzt aber zum Mundart-Vortrag!

Wie schon gesagt:

Drei Herren gestalteten den Vortrag:

von links nach rechts: Helmut Himmel, Reiner Bällertz und Paul Keller

von links nach rechts: Helmut Himmel, Reiner Bällertz ??? und Paul Keller

Sie wechselten sich im Vortrag ab. Es gab Mäuzkes (kleine Geschichten), Stöckskes op Platt, Leddsches (kleine Lieder), wo das Publikum aufgefordert war, den Refrain zu singen. Hier stimmten einige Bewohner kräftig mit ein.

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Am Anfang des Vortrags wurden wir gefragt, ob wir Platt verstooehn un kalle (Platt verstehen und sprechen). Wer mindestens zu einem JA sagen konnte (wie zum Bsp. ich, ich kann viel verstehen, es aber nicht sprechen), der bekam ein Blatt mit den ganzen Refrains.

So begannen wir also alle mit dem Refrain zu

Krieewelsch

Krieewelsch is deutlich. Krieewelsch is klor.
Krieewelsch tu bubbele es jar net schwor.

  Reiner Bällertz begleitete uns dazu auf seiner Gitarre.

Dadurch, dass sich Gesang immer wieder abwechselte mit den beiden Vortragenden, war es kurzweilig und die Bewohner wurden immer mit eingebunden.

Einmal erzählte einer von ihnen aus der ‚guten alten Zeit‘. Wie so ein Tag aussah. Was es zu essen gab. Was man Sonntagnachmittags machte. Viele der älteren Bewohner riefen:

Jenäukes!

Suo wooer et!“

Sie vervollständigten teilweise die Sätze des Vortragenden. Sie genossen den Vortrag sehr. Auch mir gefiel es sehr gut. Ich war überrascht, wie viel ich verstand. 🙂

Sicherheit auf der Straße

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Herr Hans-Peter Schneider von der Polizei Krefeld kam ins Gerhard-Tersteegen-Haus, um einen Vortrag zum Thema: Sicherheit auf der Straße zu halten. Der Vortrag war speziell zugeschnitten auf die Bewohner des Hauses, Senioren. So waren auch sehr viele Bewohner im Seminarraum anwesend.

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Den Worten wurde gelauscht, nachdem man sich erst einmal kräftig beschwert hatte:

„Was sagt der?“

„Ich verstehe überhaupt nichts!“

„Lauter!!!“

Als es dann wirklich lauter wurde, verstarb das unzufriedene Gemurmel und die Senioren hörten aufmerksam zu. Immerhin war es interessant, was der Kommissar zu erzählen hatte und man wollte nichts verpassen. Es durften zwischendurch auch Fragen gestellt werden. Insgesamt war es eine informative Veranstaltung.

Taschendiebstahl