So war’s – Schattentheater 2019

Zwei Männer, „Das Theater der Dämmerung“, führten das einstündige Schattenspiel-Musical „Komm auf die Schaukel Luise“ auf.

Friedrich Raad führt Regie und singt. Wanja Kilber stellt die großen, beweglichen Scherenschnittfiguren her. Beide spielen die Figuren.

Die wechselnden Bühnenbilder (15 an der Zahl) sind auf einer 21 m langen Rolle mit Glasmalfarbe gemalt von Jan Willemsen, dem älteren Bruder vom bekannten Roger Willemsen.

Hr. Raad sang eine Menge Lieder von Hans Albers und Volkslieder. Die Bewohner waren herzlich eingeladen mitzusingen. Das machten sie gerne. Anschließend sagten die beiden Herren, es habe ihnen sehr gefallen, dass so eifrig und Textkundig mitgesungen wurde.

Nun werde ich die Bilder sprechen lassen.  Die meisten hat Fr. E. Sobocik gemacht. Die unscharfen sind von mir. 😏 Mit einem Klick auf die Bilder werden sie größer.

 

Schattentheater

Heute Nachmittag wird ein Schattentheater hier eine Vorstellung haben. Ich bin schon ganz gespannt, was das ist und wie die Vorstellung sein wird.

Es wird auf alle Fälle ein „So war’s“ geben, in dem ich euch davon berichte!

So war’s – Improvisationstheater ‚Ohne Alles‘

Drei Damen und drei Herren in schwarzen Hosen und schwarzen, kurzärmeligen T-Shirts mit dezentem Aufdruck „Ohne Alles“ boten  engagiertes Theater aus dem Stegreif.

In der ersten Szene traten eine Frau und ein Mann auf und gaben vor, Verkäufer auf einer Kaffee-Fahrt zu sein und wir seien die Mitreisenden.

„Hier kommt keiner raus, der nicht vorher etwas von uns gekauft hat. Denn wir bieten Ihnen Dinge, von denen Sie noch nicht gewusst haben, dass Sie sie brauchen!“, sagte der Verkäufer mit leichtem niederländischen Akzent.

Die beiden packten eine Inkontinenz-Hose aus. Dann präsentierten sie uns die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten: Regenhaube, Knieschoner bei der Gartenarbeit, als kleines Täschchen… (Nur als Windel wurde sie nicht präsetiert.)

Als Nächstes fragte der Moderator das Publikum nach einem Urlaubsziel. Viele Länder wurden genannt. Zuletzt einigte man sich auf Griechenland. Dann zogen sich die beiden Darsteller, die vorher die Verkäufer gemimt hatten zurück und erzählten von ihrem Griechenlandurlaub. Dazu zeigten sie „Dias“ von der Reise, wie man das so machte in der Zeit vor WWW und  Smartphone.

Die einzelnen „Dias“ wurden von den anderen vier Darstellern mimisch präsentiert.

Zum Schluss gab es noch einen Impro-Reim-Beitrag. Das wurde durch einen Satz aus dem Publikum begonnen. Nun warfen sich die einzelnen Darsteller die Sätze hin und her. Das war, weil vollkommen improvisiert, echt schwierig. Schnell erkannte man, dass das Dichten nicht jedem gleich gegeben war. Doch zwei Darsteller aus dem Team brachten das Gedicht, wenn es hakte immer wieder in Schwung!

Nach einer guten Stunde gab es viel Beifall für die mutigen, wendigen Darsteller. Ganz ‚Ohne Alles‘, ohne Regie, ohne Skript, ohne Text, ohne Kostüme, keine Requisite schafften sie es, uns wunderbar zu unterhalten.

So war’s – St. Martinslieder und Laternen mit Kindergarten-Kindern

Am Dienstag den 06.11.2018 war so viel los im Gerhard Tersteegen Haus (unter anderem abends ja auch das Gala-Dinner), dass ich noch eine Sache nachreichen will: den Auftritt der Kindergartenkinder.

Frau El Kaamouzi hieß die Gruppe des Kindergartens Arche Noah herzlich willkommen. Zur Einleitung der Veranstaltung setzte sie sich zu den Kindern und las aus einem Bilderbuch die Geschichte von Sankt Martin vor.




Dann zeigten die Kinder stolz ihre Laternen, die sie mitgebracht hatten. Die ließen sie für uns leuchten. Zusammen mit ihren Erzieherinnen sangen sie uns Martinslieder vor. Die Bewohner des GTH durften fleißig mitsingen.

Anschließend führten die Kinder uns ein einstudiertes Schauspiel von Sankt Martin und dem armen Mann vor.

Danach war nicht nur dem armen Mann warm. Auch den Bewohnern des GTH war ganz warm ums Herz! Die Kleinen sind einfach so niedlich!

alle Fotos (c) Frank Regels

Clowntheater mit Frau Drechsler

Frau Drechsler habe ich schon einmal vorgestellt. Damals erzählte sie uns Märchen. Zuletzt hatte ich die Geschichte von Kalif Storch von ihr gehört.

Schon damals schrieb ich, dass sie auch ausgebildete Clownin ist. Als solche trat sie also am Freitagnachmittag auf. Das Bühnenbild war wieder sehr farbenfroh. Als Clownin, wie auch als Märchenerzählerin damals, sprach sie frei und wanderte auf der Bühne herum.

Da der Seminarraum abgedunkelt wurde, hatte ich große Mühe, scharfe Bilder zu machen. Die beiden schönsten will ich trotzdem zeigen:

Mir gefiel die Aufführung sehr. Sie war bunt und lebensfroh. Sie machte gute Laune! Sie erreichte das Kind in uns. Ich kann mir gut vorstellen, dass sie diese Vorführung auch vor Kindern macht. In Kitas oder Grundschulen. Sie bezaubert die Kinder bestimmt genau so.