Glücksspiel Bingo

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Bingo ist eines der ältesten und beliebtesten Glücksspiele der Welt, das von einer Gruppe von Leuten gespielt werden kann. Es ist rund um den Erdball bekannt und findet aufgrund seiner relativ einfachen Spielregeln überall eine Vielzahl von Anhängern. Bingo ist ein Abkömmling des Glücksspiels Lotto, das insbesondere in Großbritannien, auf den Philippinen und in den USA sehr beliebt ist.

Auch hier im Gerhard-Tersteegen-Haus ist es ein gern wahrgenommenes Freizeitangebot für die Bewohner. Es wird hier das 90 Ball-Lotto gespielt. 90 Bälle / Kugeln , auf denen je eine Zahl notiert ist, befinden sich in einer drehbaren Los-Trommel. Herr Regels war der Spielleiter. Er verteilte die Karten und Eding-Stifte. Dann drehte er die Lostrommel. Per Zufall wurde dann nach und nach eine Kugel ausgeworfen und Herr Regels sagte laut die darauf stehende Zahl.

Die Bewohner mussten dann schauen, ob sich diese Zahl auf ihrer Karte befand. Wenn ja, dann durfte sie ausgestrichen werden. Wer als erster die 15 Zahlen auf seiner Karte ausstreichen konnte, ist Gewinner und ruft laut: „BINGO!!!

Ich war wieder mit dabei um Frau M. zu helfen. Gewonnen haben weder Frau M. noch ich.

Herr Regels hat immer eine Tasche mit Siegprämien dabei. Daraus darf sich der Gewinner dann einen Preis aussuchen.

Bingo in ganz großem Kreis

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Letztens spielte ich zum zweiten Mal beim Bingo hier im Gerhard-Tersteegen-Haus mit. Und das kam so:

Ich hatte Frau M. das 10. Kapitel von Tom Sawyer vorgelesen. Das war am Mittwoch, wo nachmittags immer Bingo gespielt wird. Als wir mit dem 10. Kapitel fertig waren, hatten sich schon viele Bewohner in den Seminarraum begeben oder sich schieben lassen zum Bingo. Ich fragte Frau M., ob sie auch runter zum Bingo wolle. Ihre Augen leuchteten und sie hauchte: „Ja!“

Sie muss geschoben werden, da sie nicht selbstständig mit dem Rolli fahren kann. Also fragte ich Frau R. vom Sozialdienst, ob sie Frau M. zum Seminarraum schieben könne, denn sie wolle gerne mit Bingo spielen.

Frau R. schüttelte den Kopf: „Da ist schon voll“, sagte sie bedauernd, „Außerdem muss ihr jemand helfen. Sie kann das nicht allein und die beiden Praktikantinnen sind schon ausgelastet.“

„Das kann ich dann ja machen!“, sagte ich.

„Das würden Sie tun?“

„Aber sicher! Ich kann meiner liebsten Zuhörerin diesen Gefallen doch nicht verweigern!“

Gesagt, getan. Frau R. schob Frau M.s Rolli, ich folgte mit meinem E-Rolli.

Der Seminarraum unten war wirklich picke-packe voll! 19 Bewohner, 2 Praktikantinnen und Herr Regels, der Spielleiter!

Wir schafften tatsächlich 3 Spiel-Runden, konnten also 3 Gewinner beschenken. Herr Regels hat nämlich immer einen Beutel mit Gewinn-Präsenten dabei gefüllt mit Drogerie-Artikeln und Süßigkeiten. Der Gewinner darf sich blind daraus einen Gewinn ziehen.

Frau M. und ich gewannen zwar nicht. Aber wir hatten einfach Freude mit dabei zu sein.

So war’s: Neues Spielangebot: 17 und 4

Es hatten sich einige Bewohnerinnen eingefunden, um mit Herrn A. ’17 und 4′ zu spielen. Herr A. war richtig Profi und brachte eine entsprechende Ausrüstung mit.

Kartengeber, Kartenschlitten, Spielkarten, Spielgeld

Frau Kubens vom Sozialdienst hatte für Getränke und Knabbereien gesorgt. Außerdem führte sie die Liste.

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Ich habe nicht mitgespielt. Ich kam ca. 10 Minuten, bevor sich die Gruppe auflöste dazu. Gerade noch rechtzeitig, um ein paar Bilder zu machen. 😉

Es machte auf mich den Eindruck, als hätten sie alle viel Spaß gehabt.

Eines ist klar: das Kartenspiel wird wieder stattfinden und zwar nicht nur 17 und 4 sondern auch andere Spiele wie Rommé oder Canasta wünschten die Bewohner sich.

Da hat Herr A. etwas Gutes angestoßen!

Neues Spielangebot: 17 und 4

Heute findet zum ersten Mal ein neues Spielangebot statt. Herr A. ist aus einem anderen Heim zu uns gekommen. Er möchte uns das Kartenspiel 17 und 4 beibringen und mit interessierten Bewohnern spielen.

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17 und 4 ohne Namen

Ich bin gespannt, wie es angenommen wird!

17 und 4 – Wiki

Bingo

Letztens machte ich zum ersten Mal mit beim Bingo. Das ist die typische Freizeitgestaltung, die man mit einem Altenheim verbindet. Ich bin tatsächlich auch schon gefragt worden: „Na… schon Bingo gespielt???“

Jetzt kann ich sagen: „JA!“

Ich saß mit mehreren Bewohnern zusammen an einem Tisch, an dem man auch als Rolli-Fahrer mit den Beinen unter den Tisch kam. An dem großen Tisch im Seminarraum hat man diesbezüglich keine Chance es sei denn man ist sehr klein. Das ist ein Tisch für Fußgänger (welche Fehlinvestition!).

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In einer Drahttrommel befanden sich 90 kleine Kugeln auf denen Zahlen vermerkt waren.

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Es wurden laminierte Karten verteilt, auf denen jeweils 15 Zahlen standen.

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Außerdem erhielt jeder Spieler einen Filzstift, mit dem man auf die laminierten Karten schreiben kann.

Frau Dohmke vom Sozialdienst drehte die Trommel. Per Zufall wurde eine Kugel ausgeworfen. Die darauf gedruckte Nummer wurde von ihr laut ausgerufen.

Jetzt schauten die Bewohner, ob die Nummer auf ihrer Karte steht. Wenn ja, konnte die Nummer durchgestrichen werden.

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Wenn einer die letzte Nummer auf seiner Karte durchstreichen konnte, durfte er laut „BINGO!!!“ rufen. Damit hatte dieser Bewohner gewonnen.

Bingo – Wiki

Die Junge Generation spielt Sjoelbak (Shuffleboard, Jakkolo)

Auf dem letzten Treffen der Jungen Generation wurde Sjoelbak-Shuffleboard gespielt. Ein Spielbrett, so groß wie ein Türblatt, gut gewachst, hat an einem Ende mehrere Tore und dahinter Boxen. Es gibt insgesamt beim klassischen Sjoelbak vier Tore bei deren Durchqueren Punkte erzielt werden können: 2, 3, 4, 1

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Sjoelbak“ von Jonny German in der Wikipedia auf Englisch – Übertragen aus en.wikipedia nach Commons.. Lizenziert unter Gemeinfrei über Wikimedia Commons.

Ein Sohn einer Bewohnerin hat in etwas abgewandelter Form solch ein Spiel für das GTH gebastelt. ‚Unser‚ Brett hat sieben Tore. 1, 2, 3, 4, 3, 2, 1 Punkte können erzielt werden.

Jeder von uns erhielt erst einmal 5 Spielsteine und wir durften nacheinander üben, ob wir ein Tor erreichen konnten. Was so einfach klingt, war gar nicht so leicht. In meinem ersten Durchgang erzielte ich… sage und schreibe… null (0) Punkte. 😀

Als das eigentliche Spiel begann, mit Aufschreiben der Punkte, erhielt jeder 15 Scheiben pro Durchgang. Wir schafften ganze drei Runden. Dann war die Zeit schon wieder um. Viel zu schnell. Wir werden das Spiel bestimmt nochmal spielen. Dann vielleicht bei schönem Wetter draußen im Garten. 🙂

Im Laufe der Zeit bekam man ein Gefühl für die Sache und wurde immer besser. Auch ich. War ich erst noch ‚Erste Von Hinten‘, beendete ich die Spielrunde mit einem Platz im Mittelfeld!

Shuffleboard – Sjoelbak

Jakkolo

Jakkolo bei Wiki

Spiele-Runde

Letztens war ich abends relativ spät unten im Speisesaal zum Abendbrot. Ich hatte zuvor ein langes Telefonat geführt, das ich nicht einfach abbrechen wollte. So war ich also erst um 18:50 Uhr unten. Eigentlich ist Abendbrot dort von 18:00 – 19.00 Uhr. Also war ich streng gesehen noch rechtzeitig.

IMAG0602 Speisesaal Zeiten

Der Saal war fast gänzlich leer. Nur eine Dame von der Hauswirtschaft räumte noch die Tische ab. Das Büffet war schon abgeräumt. 😞 Enttäuscht blickte ich mich um.

Dann fragte ich die Hauswirtschafterin: „Kann ich noch etwas zu essen bekommen?“

„Aber sicher“, war die Antwort, „was möchten Sie denn?“

Sie tischte mir dann eine leckere Zusammenstellung an Aufschnitt und eine Scheibe meines gewünschten Brotes auf, dazu einen Joghurt. Toll! (Ich überlegte insgeheim, ob ich nicht jeden Abend zu spät kommen sollte. 😜 ) Ich aß alles auf!

Während ich futterte, kamen drei Bewohnerinnen in den Saal. Sie nahmen an einem Tisch Platz. Eine der Damen packte ein Mensch-ärgere-dich-nicht-Spiel aus und baute es auf. Dann wurde gespielt.

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Die Damen waren bald ganz vertieft in ihr Spiel. Von der Hauswirtschafterin heute morgen hörte ich, dass das mittlerweile eine allabendliche Runde ist.

Da sieht man mal, dass es auch Vorteile mit sich bringt, wenn man mit so vielen Menschen in einem Haus wohnt. Da finden sich leicht gleichgesinnte und der Weg zu einem Treffen ist nicht weit!

Spiele für Senioren