Ein garstiger Furz

Ein riesiges Loch war in meiner Netzhose.

„Wie ist das denn passiert?“ , fragte die Pflegerin heute Abend, als sie mich umzog.

„Hm… “ , überlegte ich,  „… das muss aber ein ganz garstiger Furz gewesen sein.“

Helles Gelächter war die Antwort!

Die Pflegerin prustete immer noch. Doch dann meinte sie: „Das ist ein Wort, dass man heute kaum noch hört, garstig„.

Ich ich liebe solche alten oder selten angewandten Worte.

Das Spiel mit Sprache macht mir Spaß!

 

Närrische Gruppe für Jüngere

Allgemein wurde dieses Jahr nichts für alle Bewohner des Gerhard Tersteegen Hauses an Weiberfastnacht angeboten.

Es gab am Vormittag eine kleine Gruppe an Bewohnern und Angestellten des Sozialen Dienstes, die zu den Kindergartenkindern fuhren, um dort mit ihnen zu feiern.

Für alle anderen mobilen Bewohner gab es Närrische Ball- und Gedächtnisspiele am Vormittag.

Nachmittags fand die Närrische Gruppe für Jüngere statt. Dort sorgten 2 Damen des Sozialen Dienstes für gute Karenevalslaune! Insofern hatte ich als eine der jüngeren Heimbewohner also Glück! Für Herrn RPQ, der über 70 ist, behauptete ich, er sei als Jüngerer verkleidet. So schmuggelte er sich unter uns. 😁 😂 🤣

Es war für Karnevalsspeisen gesorgt. Blutwurst, Mett, Zwiebeln, Nudelsalat und Brötchen. Karnevalsmusik gab es über Internet und Tablet. Da outeten sich aber schnell diejenigen, die nicht offiziell zu der Gruppe für Jüngere gehören. Musikgeschmack ist nicht nur aber auch altersspezifisch. 😁

 

Die Bands KASALLA, oder QUERBEAT oder CAT BALLOU kannten die älteren nicht wirklich.

Aber als ich den Angestellten (eine Polin und eine Griechin) sagte, wie man die Bands schreibt, hörten wir auch neben den BLÄCK FÖÖSS und den HÖHNER die moderneren Bands.

Wir waren eine richtig ausgelassene Runde und hatten jede Menge Spaß.

 

Tannenbäume basteln in der Jungen Gruppe

Schon vor einigen Wochen haben wir in der Jungen Gruppe Tannenbäume gebastelt. Natürlich hatte wieder Ewa Sobocik, unsere kreative Mitarbeiterin des Sozialen Dienstes die Leitung der Gruppe.

Sie hatte für uns Stoff per Nähmaschine zu dreieckigen Formen zusammengenäht, die nur noch ein keines Loch offen hatten. Hierdurch solten wir Füllmaterial stopfen, bis das „Kissen“ prall gefüll war. Tolle Übung für die Feinmotorik! 😖

Dann wurde das Loch zugenäht. Jeder bekam einen Ständer. Darauf wurde das „Kissen“ gesteckt.

Nun ging es ans Dekorieren.