Sommer-Schauspiel und Musik

Passend zum momentan sommerlichen, warmen Wetter kam das

Duo Daniel und Kurt

Kurt und Daniel

genau zur richtigen Zeit. Ihr Gesang und Schabernack, ihre Witze und Spielchen ließen uns den Alltag vergessen. Für einen Moment lockerte sich so manches griesgrämige Gesicht, entspannte sich. Ein kleines Lächeln kam hervor.

Kurt und Daniel check ✅ Auftrag erfüllt!

Wer braucht denn da noch Frühstücksfernsehen?!

Die amusantesten Geschichten sammle ich beim Essen unten im großen Speisesaal.

Eine Mitarbeitgerin der Hauswirtschaft lieferte sich heute ein sehr lustiges Wortgefecht mit einer Bewohnerin. Nennen wir die beiden HW (Hauswirtschafterin) und BW (Bewohnerin).

HW geht mit dem Wagen mit den Speiseangeboten zum Frühstück durch die Reihen der Tische der Bewohner: „Also, watt willse haben?“

BW: „Hm… ein Scheibe Weißbrot… eine Scheibe Schwarzbrot… Aufschnitt… „

HW zeigt ihr die Aufschnittplatte.

BW: „Leberwurst und Mett.“

HW: „Leberwurst ist keine mehr da und Mett habe ich nicht.“

Die BW überlegt… … ach ja und etwas Käse…“

HW: „War es das dann jetzt? Ich muss weiter. Die anderen Bewohner wollen auch frühstücken.“

BW: „Hmpf… „

Die HW ging weiter zum nächsten Bewohner.

Der wünschte sich auch Leberwurst und ein Körnerbrötchen… ach ja und Zwiebelmett.

HW: „Die ganzen Körnerbrötchen sind weg. Zur Zeit sind die Körnerbrötchen sehr gefragt. Ich sag mal in der Küche bescheid dass wir davon mehr bestellen sollten.
Leberwurst haben wir vielleicht noch in der Küche. Ich schau mal nach.“
Sprach’s und eilte schon weg.

BW hörte mit offenem Mund zu.

HW kehrte mit Leberwurst zurück.

BW: „Für mich haben Sie das nicht getan!“

HW ging zu ihr zurück und gab ihr eine Scheibe Leberwurst.

BW grinste und meinte: „Na, es geht ja doch!“

HW grinste auch: „Ein wenig Spaß muss sein!“

BW: „Ja, ja… und Mett gibt es also wirklich nicht.“

HW: „Also… sie muss immer das letzte Wort haben!“

BW: „Genau!“, und grinste vor sich hin.

Da hatten sich 2 gefunden.

Ein garstiger Furz

Ein riesiges Loch war in meiner Netzhose.

„Wie ist das denn passiert?“ , fragte die Pflegerin heute Abend, als sie mich umzog.

„Hm… “ , überlegte ich,  „… das muss aber ein ganz garstiger Furz gewesen sein.“

Helles Gelächter war die Antwort!

Die Pflegerin prustete immer noch. Doch dann meinte sie: „Das ist ein Wort, dass man heute kaum noch hört, garstig„.

Ich ich liebe solche alten oder selten angewandten Worte.

Das Spiel mit Sprache macht mir Spaß!

 

Närrische Gruppe für Jüngere

Allgemein wurde dieses Jahr nichts für alle Bewohner des Gerhard Tersteegen Hauses an Weiberfastnacht angeboten.

Es gab am Vormittag eine kleine Gruppe an Bewohnern und Angestellten des Sozialen Dienstes, die zu den Kindergartenkindern fuhren, um dort mit ihnen zu feiern.

Für alle anderen mobilen Bewohner gab es Närrische Ball- und Gedächtnisspiele am Vormittag.

Nachmittags fand die Närrische Gruppe für Jüngere statt. Dort sorgten 2 Damen des Sozialen Dienstes für gute Karenevalslaune! Insofern hatte ich als eine der jüngeren Heimbewohner also Glück! Für Herrn RPQ, der über 70 ist, behauptete ich, er sei als Jüngerer verkleidet. So schmuggelte er sich unter uns. 😁 😂 🤣

Es war für Karnevalsspeisen gesorgt. Blutwurst, Mett, Zwiebeln, Nudelsalat und Brötchen. Karnevalsmusik gab es über Internet und Tablet. Da outeten sich aber schnell diejenigen, die nicht offiziell zu der Gruppe für Jüngere gehören. Musikgeschmack ist nicht nur aber auch altersspezifisch. 😁

 

Die Bands KASALLA, oder QUERBEAT oder CAT BALLOU kannten die älteren nicht wirklich.

Aber als ich den Angestellten (eine Polin und eine Griechin) sagte, wie man die Bands schreibt, hörten wir auch neben den BLÄCK FÖÖSS und den HÖHNER die moderneren Bands.

Wir waren eine richtig ausgelassene Runde und hatten jede Menge Spaß.

 

Tannenbäume basteln in der Jungen Gruppe

Schon vor einigen Wochen haben wir in der Jungen Gruppe Tannenbäume gebastelt. Natürlich hatte wieder Ewa Sobocik, unsere kreative Mitarbeiterin des Sozialen Dienstes die Leitung der Gruppe.

Sie hatte für uns Stoff per Nähmaschine zu dreieckigen Formen zusammengenäht, die nur noch ein keines Loch offen hatten. Hierdurch solten wir Füllmaterial stopfen, bis das „Kissen“ prall gefüll war. Tolle Übung für die Feinmotorik! 😖

Dann wurde das Loch zugenäht. Jeder bekam einen Ständer. Darauf wurde das „Kissen“ gesteckt.

Nun ging es ans Dekorieren.