Kuchenbuffet 2018

Gestern erwartete die Bewohner des Gerhard Tersteegen Hauses ein sehr schmackhaftes Kuchenbuffet. Die Mitarbeiter des Sozialdienstes hatten für die Bewohner gebacken.

Eigentlich sollte es einen Schlager-Nachmittag geben, mit Musik aus den vergangenen Jahrzehnten. Doch der Sänger war leider krank.

Daher hatte man sich etwas anderes für uns überlegt. 11 Torten waren entstanden! Im Speisesaal wurde ein langes Kuchenbuffet aufgebaut.

Ein Kuchen war leckerer als der andere. Ich probierte tatsächlich 3 Stück: Erdbeerkuchen, Schwarzwälder-Kirsch-Torte und Schokoladen-Sahne-Kuchen. Puuuhhhh… Lecker! Lecker! Lecker!

Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Angestellten des Sozialdienstes!

Rosenmontag 2018

Eigentlich hatten wir Karneval im GTH ja um eine Woche vorverlegt. Wir feierten letzte Woche Montag (05.02.2018) unsere Große Karnevalssitzung (ich berichtete). Daher war an den offiziellen  tollen Tagen nicht groß Programm vorgesehen.

Doch das wollten die Mitarbeiter des Sozialdienstes nicht auf sich sitzen lassen. Sie luden die Bewohner zu einer kleinen aber feinen Rosenmontagsfeier in den Speisesaal im Erdgeschoss ein.

Es wurden Liköre, Kaffee, Säfte, Wasser und Limonaden gereicht. Dazu gab es kleine süße und salzige Leckereien.

Im Hintergrund lief Karnevalsmusik, nicht zu laut.

Immer wieder las eine Dame des Sozialdienstes lustige Anekdoten vor. Das brachte uns unbeschwert zum Lachen.

Insgesamt herrschte eine lockere, angenehme Atmosphäre. Wir Bewohner erlebten eine wunderschöne Rosenmontagsstunde!

Wir sagen den Damen und Herren vom Sozialdienst ganz herzlichen Dank!

Montagmorgen Sitzgymnastik

Ist der Montag kein Feiertag, beginnt die Woche im Gerhard Tersteegen Haus vormittags immer mit Sitzgymnastik. Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal zum regelmäßigen Besucher der Sitzgymnastik werden würde. Doch ich habe es immer gemocht, mich zu bewegen. Jetzt habe ich die Bewegung nur meinen Fähigkeiten und Möglichkeiten angepasst. 😉

Gestern war der Raum pickepacke voll. Nicht nur ‚draußen‘ möchte sich der Mensch nach der reichhaltigen Ernährung an den Feiertagen mehr bewegen und dadurch vielleicht auch die angefutterten Pfunde wieder los werden.

Natürlich absolvieren wir bei der Sitzgymnastik im GTH keinen Sport. Aber die Bewegung macht Spaß. Anders als unter lauter gesunden und/oder jungen Menschen, wird darauf eingegangen, dass hier jeder sein Handicap hat. Jeder soll nur so weit mitmachen, wie es ihm möglich ist.

Die Leitung der Gruppe übernehmen immer Angestellte vom Sozialdienst. Sie machen das alle sehr gut, ein jeder auf seine Weise. Da es wechselt, wer die Gruppe übernimmt, wird es nie langweilig. Es tut mir sehr Leid, dass Frau Kraus schon seit längerem krank ist. Sie fehlt uns allen sehr!

Gute Besserung!

Silvester 2017

Silvester wird im Gerhard Tersteegen Haus nicht großartig gefeiert. Aber nette Kleinigkeiten stimmen die Bewohner auf den Jahreswechsel ein.

Nachmittags fuhr der rollende Silvester-Wagen mit Damen vom Sozialdienst über die Gänge der einzelnen Wohnbereiche. Sie schoben einen Servierwagen, bepackt mit einem Ghetto-Blaster mit schmissiger Party-Musik, mit Luftschlangen und Tischfeuerwerk, mit Sekt, Saft und Likören und verbreiteten gute Laune.

Abends wurden wir von der Hauswirtschaft überrascht mit leckeren Extras. Es gab gefüllte Eier, Spargel eingerollt in Kochschinken, leckere, würzige, kleine Party-Frikadellen. Dazu natürlich das normale Abendbrot-Programm: verschiedene Brotsorten, verschiedene Käsesorten und verschieden Aufschnitt.

Bilder von der Nikolaus- und Geburtstagsfeier

Alle drei bis vier Monate findet eine große Geburtstagsfeier unten im Speisesaal statt. Bei Kaffee und Kuchen werden die Bewohner aufgerufen, die in dieser Zeit Geburtstag hatten. Dass man die Bewohner noch einmal im Rahmen einer großen Kaffee-Tafel hochleben lässt, veranlasst der Sozialdienst mit seinen Mitarbeitern.

Sie verlesen die Bewohner und sagen zu jedem auch ein persönliches Wort. Dieses Mal war das ganze mit Humor gewürzt, denn sie erwähnten nicht nur die Daten der Geburtstage. Sie sagten auch, unter welchem Sternzeichen das Geburtstagskind geboren sei. Dann sagten sie einige typische Eigenschaften, die man sich von diesem Sternzeichen erzählt. Da wurde viel geschmunzelt.

„Hört, hört…“, ging ein Raunen durch die Reihen.

Nachdem die Geburtstage genannt waren, wurde es Zeit für den Nikolaus. Und er kam tatsächlich! Nachdem er einige strenge Worte an uns gerichtet hatte, stellte er fest, dass unter den Bewohnern scheinbar nur brave, gute Menschen waren. Daher hatte er auch keine Ruten mitgebracht, sondern nur einen schweren Sack voller Geschenke.

So schritt der Nikolaus, gespielt von einer Mitarbeiterin des Sozialdienstes von Tisch zu Tisch und hatte tatsächlich für jeden etwas dabei. Ich hatte ja schon einmal gesagt, dass es viele Ähnlichkeiten zwischen Senioren und Kindern gibt. Sie freuten sich tatsächlich genau so sehr über die kleinen Geschenke.

 

 

Vollgepackter Tag

Der Tag heute war wirklich vollgepackt mit Aktionen. Das verschafft die nötige Bettschwere gleich. Aber ein wenig will ich euch heute schon erzählen. Fotos gibt es erst später. Die muss ich erst noch bearbeiten.

Alles begann mit den Kindern vom Kindergarten Arche Noah. Das sind Kinder im Alter von 2 – 6 Jahren. Sie sind ja noch so klein! Absolut niedlich mit welchem Eifer sie die Lieder und die dazu eingeübte kleine Vorführung vortrugen.

Leider musste ich frühzeitig gehen, denn ich hatte Therapie.

Dann gab es Mittagessen. Danach musste ich mich ein wenig hinlegen. Mittlerweile befolge ich sehr gerne den ersten Teil des Sprichwortes: „Nach dem Essen sollst du ruh’n (oder 1000 Schritte tun).“

Dann gab es ab 15.00 Uhr die große Nikolaus- und Geburtstagsfeier im großen Speisesaal im Erdgeschoss. Es wurden alle Bewohner aufgerufen, die in den Monaten September bis Dezember Geburtstag hatten. Die Damen vom Sozialdienst, die die Veranstaltung leiteten, machten das ganze sehr humorvoll. Sie erzählten, welches Sternzeichen die Geburtstagskinder jeweils hatten. Sie sprachen mit einem Zwinkern von den typischen Eigenheiten dieser Sternzeichen. Ich kam als Waage nicht besonders gut dabei weg. 😀

Zum Kaffee wurden Weckmänner mit Marmelade und/oder Käse gereicht. Später gab es Lebkuchen und Glühwein oder Punsch.

Dann begann das große Warten auf den Nikolaus. Wieder einmal stellte ich fest, dass Kinder und Senioren ähnlich ticken. Spannung, Vorfreude und Freude verspüren sie alle. 😉

Dann – endlich – kam er, der Nikolaus! Er schleppte einen großen Sack mit sich. Der wurde dann von einer Dame des Sozialdienstes übernommen. Nun musste der Nikolaus in den Sack greifen und für jeden Bewohner das passende Geschenk herausfischen.

Wirklich! Wir bekamen alle etwas! Wir müssen wohl alle brav gewesen sein, denn der Nikolaus verteilte keine Rute. 😉

Der Nikolaus war eigentlich eine Nikola. Es war nämlich eine Dame vom Sozialdienst. 😀