Urlaubsflaire im GTH (Mai 2020)

Mitte der Woche hatten wir traumhaftes Wetter. Im Garten zu sitzen war wunderschön. Das fand nicht nur ich. Wenn ich mich sonst immer gewundert hatte, dass keiner den sehr schönen Garten nutzte, war es vor ein paar Tagen richtig gehend voll!

Dazu kam, dass die Pfarrerin wieder zum Fenstersingen da war und sie ihren Rundgang immer im Garten abschließt. Da hatte sie dieses Mal also richtig Publikum.

Tag 08 des Corona-Shutdown – Eine Woche ist rum

Eine Woche Ausgangssperre ist vorbei. Immer noch haben wir strahlendes Wetter. Man merkt, dass die Luft viel sauberer ist, als sonst.

Die wenigen Flugzeuge die man ab und an am Himmel sieht, haben nur noch ganz kleine, kurze Kondensstreifen. Das haben eine Bewohnerin und ich festgestellt. Wir haben uns gesagt, das liege an der sauberen Luft. Dann gibt es weniger Schmutzpartikel an die sich die Kondenswassertropfen anhaften können.

Wenn einer von euch das anders erklären kann, bin ich gespannt auf eure Antworten.

 

Das sieht richtig toll aus. Wie ein Urlaubsparadies.

 

Tag 06 des Corona-Shutdown – Viel Sonne, aber kalt

Es weht ein kalter Wind aus Nordost. Wenn man geschützt in der Sonne sitzt, ist es schon richtig warm. Die Sonne knallte gnadenlos auf meinen Kopf. Ich musste raus aus der Sonne. Im Schatten weht jedoch ein kalter Nordostwind. *seufz *! Aber es sieht schön aus.

 

Der Himmel ist stahlblau.

Doch dann erschienen die ersten Wölkchen.

Tag 03 des Corona-Shutdown – Das Wetter meint es immer noch gut mit uns

Auch dieser Tag war ein wunderschöner, sonniger Tag. Aber das soll sich in den nächsen Tagen ändern.

Daher waren heute auch mehr Bewohner und 2 Arbeiter im Garten.

Tag 02 des Corona-Shutdown – Morgens ist es am schönsten!

Auch heute war ich vormittags wieder im Garten. Es war wunderschön! Wieder traf ich die „üblichen Verdächtigen“. Die 3 Damen sind genau so gerne draußen. Ich darf sie euch heute vorstellen.

  1. die Sonnenanbeterin

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  2. die Schattenboxerin

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  3. La Donna è Mobile
    Frau Z. flitzt den ganzen Tag mit ihrem Rollator durch die Gegend. Da wir ja momentan das Heim nicht verlassen dürfen, dreht sie fleißig ihre Runden durch den Garten. Die Frau ist echt mobil!
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Sonnenbad im Garten des GTH 16.03.2020

Heute war der erste Tag des Corona-Shutdowns. Draußen war traumhaft schönes Wetter. Von der Einrichtungsleitung wird uns ans Herz gelegt, nicht vor die Haupteintrittstür zu gehen. Aber gerne dürfen wir die Sonne und frische Luft im Garten des GTH nutzen.

Genau das habe ich heute Vormittag eine Stunde lang getan. Ich traf die „üblichen Verdächtigen“ Frischluft- und Sonnen-Anbeter. Auch sie genossen die milde Luft und die schon recht kräftige Sonne. Es ist wirklich schön, dass wir den Garten haben!

Plantschbecken für Senioren

Was tut das Gerhard Tersteegen Haus für seine Bewohner bei der Hitze? Hm… so einiges…

Statt der heißen Vorsuppe beim Mittagessen gab es Kaltschale. Variation auch hier!

Vorgestern gab es zum Nachmittagskaffee zum Beispiel Eis!

Nachtisch oder zum Kaffee: Eis

Es gab einige Male als Nachtisch oder als Erfrischung zwischendurch kühle Wassermelone.

Nachtisch: Wassermelone

Auch Eiskaffee haben wir schon zum Nachmittagskaffee gehabt.

Eiskaffee

Was aber wirklich sehr erfrischend ist, sind die Plantschbecken, die auf jeder Terrasse eines jeden Wohnbereichs und unten aufgestellt wurden, um sich bei einem kühlen Fußbad zu erfrischen!

Außerdem sind überall Sonnenschirme aufgestellt, um vor direkter Sonneneinstrahlung zu schützen.

Wie man sieht, passte man trotz oder gerade wegen der Mörderhitze gut auf uns auf.

Heute ist es endlich kühler!

 

 

 

Im Botanischen Garten

Vor gut einer Woche rief mich eine Freundin an und fragte mich, was ich am nächsten Tag vor habe.

Ich: „Noch nichts.“

Sie: „Das passt ja sehr gut! Was hieltest du davon, mit mir einen Ausflug zu machen?“

Ich: „Das wäre toll! Wohin denn?“

Sie: „Zoo?“

Ich: „Da war ich gerade mit D. Hmm… Außerdem kostet der Eintritt Geld. Mit meinem Schwerbehindertenausweis zwar reduziert, aber trotzdem noch 8 EUR“, ich seufzte.

Wir beschlossen jede für sich weiter zu überlegen. Trotzdem verabredeten wir uns für den nächsten Morgen.

Unser Ziel war zunächst Krefeld-Linn. Auf dem Weg dort hin kamen wir am Botanischen Garten vorbei. Plötzlich war es uns beiden klar. Wir wollten nicht weiterfahren. Wir wollten in den Botanischen Garten!

Es war perfektes Wetter. Viele Pflanzen blühten. Es war wunderschön dort!

 

Aber der Besuch dort rief verschiedene Gefühle in mir wach… Klar, die Pflanzen waren bildschön. Das Wetter war optimal für einen Ausflug. Wir waren früh dort, daher waren anfangs wenige Besucher im Garten.

Wir waren praktisch in meiner alten Heimat.

Von meinem Wohnzimmer aus konnte ich früher den Botanischen Garten fast sehen. Ich ging dort oft spazieren im Schönwasserpark. Da testete ich zuletzt auch meine Gehstrecke. Schließlich wurde ich von den Neurologen immer wieder danach gefragt. Dort merkte ich im letzten Jahr vor meinem Zusammenbruch auch, dass meine Gehstrecke immer kürzer wurde. Erst ging ich noch mit Stock (das geht jetzt überhaupt micht mehr 😟) , dann mit Rollator, immer kürzer und beschwerlicher.

Diese Erinnerungen kamen hoch.

Dann merkte ich, dass ich, verglichen mit dem aktuellen Zustand, wirklich gut dran gewesen war. Aber damals habe ich das nie gesehen. Ich sah nur was ich NICHT konnte und wertschätzte das was ich alles hatte und konnte garnicht genug!

Noch während ich diese Zeilen schreibe, denke ich: MOMENT!!! Mach jetzt nicht den gleichen krassen Fehler!!!

“Cultivate the habit of being grateful for every good thing that comes to you, and to give thanks continuously. And because all things have contributed to your advancement, you should include all things in your gratitude.”
Ralph Waldo Emerson

Google übersetzt:

„Pflegen Sie die Angewohnheit, für alles Gute, das zu Ihnen kommt, dankbar zu sein und sich kontinuierlich zu bedanken. Und weil alle Dinge zu Ihrem Fortschritt beigetragen haben, sollten Sie alle Dinge in Ihre Dankbarkeit einbeziehen. “ Ralph Waldo Emerson

Also werde ich versuchen es mit Emerson halten und mich freuen, dass ich

  1. hören kann
  2. meistens genug sehen kann, um am PC zu arbeiten
  3. eine liebe Familie habe
  4. meine geistigen Fähigkeiten mir meist voll und ganz zur Verfügung stehen
  5. einige Jahre in den USA leben durfte
  6. Halt im christlichen Glauben finde
  7. immer genug zu essen habe
  8. Musik genießen kann
  9. immer ein Dach über dem Kopf habe
  10. es immer wohlig warm habe, nicht frieren muss

Zu Beginn dieser Liste hoffte ich, dass mir genug einfallen würde. Jetzt könnte ich glatt noch weiter schreiben. 😉

Aber ich sage jetzt erst einmal Gute Nacht! 😴zzZZzzz

 

Heißer Oktober 2018

Das Wetter schlägt weiterhin Kapriolen. Nach wie vor ist es sommerlich warm. Regen ist noch länger nicht in Sicht. Eigentlich finde ich das Wetter schön, so wie es momentan in Krefeld ist. Auch wenn es nicht unbedingt „normal“ für die Jahreszeit ist. „Normal“ ist da nur die Tageszeit-Länge. Die Tage werden immer kürzer. Das sonnige Wetter verlockte mich aber dazu, Fotos auf dem Platz der Wiedervereinigung zu machen:

Gesprächskreis – Lachen (2)

Dienstagnachmittag war wieder der Gesprächskreis „Am Puls der Zeit“. Frau Mues hatte sich eigentlich vorgenommen, mit dem Thema Lachen noch etwas weiter zu machen. Doch das wurde schwierig.

Das Wetter war endlich wunderschön geworden, so dass es alle nach draußen trieb. Also waren wir nicht die einzigen mit der Idee. Zum einen hatte sich der WB3 mit seiner Dame vom Sozialdienst zusammengefunden und schnibbelten Obst für einen Obstsalat.

Nebenan hatte es sich die Tagespflege auf ihrer Terrasse gemütlich gemacht. Sie sangen Volkslieder, begleitet von einem Akkordeon. Sie sangen aus vollem Halse. Das war so laut, dass sich die Obstschnibbeler und die Damen vom Gesprächskreis animiert fühlten mitzusingen.

Immer wieder entstanden kleine Gesangspausen. Dann versuchte Frau Mues den Faden wieder aufzunehmen und erzählte etwas neues zum Thema Lachen. Sie sprach darüber, dass es verschiedene Arten des Lachens gibt.

  • Reaktion auf einen mechanischen Reiz –> zum Beispiel weil wir gekitzelt werden
  • weil wir höflich
  • ängstlich
  • oder nervös sind
  • als Anzeichen für sexuelle Erregung
  • oder für Aggression

Was Frau Mues da leistete, war Hochleistungssport! Doch wir beschlossen, das Thema noch einmal in den Fokus zu nehmen, wenn wir wieder drinnen sind. Nächste Woche vielleicht.