Kreativität fördern in der Gruppe für Jüngere

Jeden Donnerstag trifft sich die Junge Gruppe / Gruppe für Jüngere. Bisher hatten Frau Domke und Frau Rzepka die Leitung der Gruppe übernommen. Die beiden Damen gehören zum Sozialen Dienst (SD) und sind Alltagsbegleiterinnen.

Frau Faust und Frau Kubens, Leitung des Sozialen Dienstes, haben seit einigen Wochen die verschiedenen Gruppen-Leitungen auf das gesamte Team des SD ausgedehnt. So muss jeder mal alles geleitet haben. Das hat den Vorteil, dass die Veranstaltungen nie komplett ausfallen müssen, wenn ein/e Alltagsbegleiter/in mal krank oder im Urlaub ist. Ein weiterer Vorteil für uns Bewohner ist, dass wir vieles Verschiedene kennen lernen.

Vergangene Woche leiteten Frau Werber und Frau Sobocik zum ersten Mal die Junge Gruppe. Sie sind beide sehr kreativ und können sehr gut malen und zeichnen. Was machten sie also mit uns? Sie hatten Leinwände und Farben, dazu Pinsel und Gläser mit Wasser mitgebracht und wir sollten malen! Das war eine Premiere in der Gruppe für Jüngere!

Sie hatten die Stunde prima vorbereitet. Es gab nackte, weiße Leinwände. Hier war es dem Bewohner vollkommen frei gestellt, was er/sie malen wollte. Und es gab Leinwände, da hatte Frau Sobocik Motive vorgezeichnet. Die Bewohner sollten nur noch in Farben schwelgen, die Motive ausmalen.

Da das Wetter sehr sommerlich warm war, hatten sie einen langen Tisch auf der Terrasse im Schatten aufgebaut. Wir saßen also draußen, bekamen jeder ein kaltes Getränk nach Wahl und naschten Knabbereien und Chips. Dann malten wir!

Das hat ganz viel Spaß gemacht! Ich nahm eine leere Leinwand und malte Meer und Strand und Sonne! Urlaub! Zum Schluss musste ich Frau Sobocik ein Sonnenbad nehmend auf mein Bild malen. Denn sie war so angetan von meinem Bild.

 

Grillen 2018

Küche und Hauswirtschaft haben sich dazu entschlossen, am 26.07.2018 im Garten des Heims zu grillen und leckere Salate anzubieten, statt des warmen Mittagessens.

Juhu! Grillen im Garten! Auch wir Bewohner des Alten-/Pflegeheims dürfen das erleben, was zur Zeit landauf, landab in Deutschland passiert.  (Gr)Chillen im Garten!

Sommerkonzert des Männergesangverein Forstwald 1936

Am Samstag gab der Männergesangverein Forstwald 1936 für die Bewohner des Gerhard Tersteegen Hauses ein Sommerkonzert im Speisesaal.

Die Herren kommen immer wieder (wie sie sagen: gern) zu uns und wir Bewohner lieben die Sangeskunst der Männer. Von Herrn Nachrodt am Klavier kräftig und sehr gekonnt begleitet und dirigiert, sind sie ein richtig guter Chor!

(Vielleicht macht der Chor ja mit beim WDR-Wettbewerb „Der beste Chor im Westen“ (Bewerben bis: 31.07.2018) Das wäre doch eine klasse Idee! *mit dem Zaunpfahl wink*)

Hier ist das Programm von Samstag;

Was immer besonders Spaß macht, ist dass wir bei einigen Liedern mitsingen dürfen. Die Texte zu diesen (bekannten) Liedern wurden gleich mitgeliefert. So konnte auch ich mitsingen. Die Senioren können die meisten bekannten Lieder auswendig.

 

Musikalische Reise um die Welt

Am Freitagnachmittag gab es ein klassisches Gesangskonzert mit Begleitung am Klavier. Manche Lieder wurden vorgetragen. Aber es gab auch Lieder wo die Bewohner zum Mitsingen aufgefordert wurden.

Am Klavier spielte Ulrich Stuers. Es sangen Camilla Bachus, Renate Dülfer und Brigitte Storz.

 

Programm

Liedtexte zum Mitsingen

Es war ein stimmungsvoller Nachmittag. Viele Bewohner waren Zuhörer. Sie lauschten der Musik ganz verzaubert. Dass sie mitsingen durften ließen sich einige Bewohnerinnen nicht zwei Mal sagen und sangen gleich mit Begeisterung bei jedem Lied mit. Es erstaunt mich immer wieder, wie  viele Lieder sie kennen und auswendig mitsingen können.

Überraschung!

Am Freitagnachmittag erlebten die Bewohner des Gerhard Tersteegen Hauses eine wunderbare Überraschung.

Das ganze war für die Bewohner ein echtes Mysterium, stand doch nichts dazu auf dem monatlichen Veranstaltungskalender. Nur Informationszettel auf den Tischen im Speisesaal informierten uns, dass das Mittagessen bereits um 11:30 Uhr auf den Wohnbereichen stattfinden würde, da abends gegrillt würde und die Hauswirtschaft freie Bahn brauchte, um den Speisesaal umzuräumen.

Aha. Es sollte also gegrillt werden. Wir freuten uns sehr! Ich bestellte mein Mittagessen ab, da ich beim Grillen zuschlagen wollte! Da sollte es nämlich auch Salate geben.

Gegen 15:00 Uhr wurden die Bewohner aufgefordert in den Speisesaal zu kommen oder sie wurden runter gebracht. Die Spannung wuchs. Wir spürten, dass da was im Sack war!

Der Speisesaal war um Seminarraum und Kapelle vergrößert worden und lange Tische waren aufgebaut. Die Damen von Hauswirtschaft und Sozialdienst waren beschäftigt, die Bewohner an ihre Plätze, unterteilt nach Wohnbereichen, zu leiten.

Nach und nach fanden sich immer mehr unbekannte Herren ein und wir mutmaßten, wer das wohl sei. Schnell waren wir uns einig: das mussten edle Spender sein!

Der Rotary Club Kempen Krefeld hatte den trompetenden Eismann Skotty bestellt. Es gab also erst einmal köstliches Eis, Vanille + Schoko + Erdbeere, gekrönt von leckerer Schokoladensahne und Erdbeersoße. Ein Gedicht!

sooooooo lecker!!!!!

Nachdem alle Bewohner mit Eis versorgt worden waren, spielte Skotty beschwingte Musik auf seiner Trompete. Er spielte alles auswendig, begleitet zu Musik vom Band. Einfach genial!

Skotty, der trompetende Eismann

Derweil begrüßte Hr. Frings-Wikker, Einrichtungsleiter des Gerhard Tersteegen Hauses die edlen Spender und die Bewohner.

Durch die Fenster blickten wir nach draußen in den Garten des Heims. Wir sahen, wie Hr. D., ein ehrenamtlicher Helfer des GTH den großen Grill anwarf. Später legte er Fleisch und Würste auf den Rost. Das Grillen hatte begonnen.

Herr D. am Grill

Zur selben Zeit baute die Hauswirtschaft ein Büfett mit Salaten, Kräuterquark, Brot und weiteren schmackhaften Kleinigkeiten auf.

Damen der Hauswirtschaft des GTH

Da lief einem schon beim Zusehen das Wasser im Munde zusammen!

Die Bewohner des GTH bedanken sich ganz herzlich beim Rotary Club Kempen-Krefeld für den schönen Nachmittag!

Ebenso geht unser Dank an alle weiteren helfenden Hände, die die Speisen zubereiteten und das Fest für uns wunderschön gelingen ließen!

(Ich bitte um Nachsicht mit meinen Fotos. Besser unscharfe Bilder, als gar keine. 😉  )

 

Wetterabhängig?

Wer im Freitags-Füller gelesen hat, was ich am Samstag vorhatte, der erinnert sich vielleicht, dass ich mit einer Freundin einkaufen gehen wollte. Immerhin hatte ich einen Gutschein für mich und eine Freundin, der „20% auf alles“ versprach.

Ich wachte gegen 7.00 Uhr auf und hörte den Regen schon gegen das Fenster klopfen. Als dann die Vorhänge zurück gezogen wurden, sah ich das ganze Elend. Eine Komposition grau in grau.

Da gab es nur eins: warten, ob es am Nachmittag auch noch so aussah.

Svenja Weidmann / pixelio.de

Was soll ich sagen: „Hey! Wir haben Geld gespart!“. Denn mit dem Rolli raus in den Regen, das muss nicht sein!

So war’s – Sommerfest 2017

Es war ein ganz tolles, wunderbares Sommerfest! Das Wetter hat zwar nicht so ganz mitgespielt. Doch da alles überwiegend drinnen stattfand, konnte das unsere Laune nicht verderben.

Die Angestellten des Gerhard-Tersteegen-Hauses haben eine echte logistische Meisterleistung vollbracht. Pünktlich um 16:00 Uhr eröffnete Frau Kira El-Kaamouzi als stellvertretende Einrichtungsleitung (Diesen Part hat sie fast ein Dreivierteljahr lang hervorragend gemanagt, obwohl sie Mutter eines kleinen Kindes ist und nur eine Teilzeitstelle hat.) das Sommerfest und gab dann ab an Herrn Volker Frings-Wikker, der seit 01.06.2017 Einrichtungsleiter des GTH ist.

Herr Frings-Wikker begrüßte uns und stellte sich uns erst einmal ganz offiziell vor.

Das schreibt der Neukirchener Erziehungs Verein (NEV).

Dann begrüßte er auch die Gruppe Funky Butt New Orleans Jazzmen

und gab den Startschuss für den Verzehr der ganzen Leckereien.

Es begann damit, dass wir eine leckere, alkoholfreie Erdbeer-Bowle serviert bekamen. Draußen war schon ein ganzes Team von Köchen, Hauswirtschaftern und Ehrenamtlichen dabei, zu grillen. Es gab Würstchen, Schweine-, Rind- und Hühnerfleisch, Gemüse, Brot.

Drinnen gab es diverse, sehr schmackhafte Salate und später auch Nachspeisen. Ich denke es war der neuen Hauswirtschftsleiterin, Frau Düro gelungen, dem ganzen ihre Handschrift zu verleihen. Denn es war anders als in den Jahren zuvor. Andere Rezepte, andere Geschmacksnoten. Nicht nur gute alte Hausmannskost, sondern durchaus Salate mit Pfiff. Ich war begeistert! Zum ersten Mal in meinem Leben aß ich zum Nachtisch Panna Cotta, die einfach grandios schmeckte!

Überhaupt fühlte ich mich sehr wohl an diesem Nachmittag. Ich saß mit netten Leuten am Tisch. Zum Beispiel mit der einen lebensfrohen, im nächsten Jahr 100 Jahre alt werdenden Dame. Oder mit dem Herrn von der Wachkoma-Station, der sehnsuchtsvoll sah, wie ich mir die Leckereien munden ließ, bis ich zu ihm rollte, und ihm ein Stückchen von meiner Wurst gab und danach einen Schluck aus seiner Bierflasche. Ja, er kann schlucken. Ich hatte es schon mehrfach beobachtet, dass er von einer Pflegerin Essen und auch zu trinken angereicht bekam. Also traute ich mich. Und das war gut so! 🙂

Außerdem machte ich Bilder mit meinem Smartphone und bat Gesunde mit meinem Smartphone ein paar Fotos zu machen.

Ganz zum Schluss der Feier kamen Hr. Mackenstein und Hr. Müller des KCC Niederrhein mit ihren Käfern und drehten eine kleine Runde mit einigen Bewohnern. Auch mit mir! Ein perfekter Abschluss eines perfekten Tags!

Nun will ich euch zum Schluss noch ein paar Fotos zeigen!‘