So war’s – Sommerfest 2017

Es war ein ganz tolles, wunderbares Sommerfest! Das Wetter hat zwar nicht so ganz mitgespielt. Doch da alles überwiegend drinnen stattfand, konnte das unsere Laune nicht verderben.

Die Angestellten des Gerhard-Tersteegen-Hauses haben eine echte logistische Meisterleistung vollbracht. Pünktlich um 16:00 Uhr eröffnete Frau Kira El-Kaamouzi als stellvertretende Einrichtungsleitung (Diesen Part hat sie fast ein Dreivierteljahr lang hervorragend gemanagt, obwohl sie Mutter eines kleinen Kindes ist und nur eine Teilzeitstelle hat.) das Sommerfest und gab dann ab an Herrn Volker Frings-Wikker, der seit 01.06.2017 Einrichtungsleiter des GTH ist.

Herr Frings-Wikker begrüßte uns und stellte sich uns erst einmal ganz offiziell vor.

Das schreibt der Neukirchener Erziehungs Verein (NEV).

Dann begrüßte er auch die Gruppe Funky Butt New Orleans Jazzmen

und gab den Startschuss für den Verzehr der ganzen Leckereien.

Es begann damit, dass wir eine leckere, alkoholfreie Erdbeer-Bowle serviert bekamen. Draußen war schon ein ganzes Team von Köchen, Hauswirtschaftern und Ehrenamtlichen dabei, zu grillen. Es gab Würstchen, Schweine-, Rind- und Hühnerfleisch, Gemüse, Brot.

Drinnen gab es diverse, sehr schmackhafte Salate und später auch Nachspeisen. Ich denke es war der neuen Hauswirtschftsleiterin, Frau Düro gelungen, dem ganzen ihre Handschrift zu verleihen. Denn es war anders als in den Jahren zuvor. Andere Rezepte, andere Geschmacksnoten. Nicht nur gute alte Hausmannskost, sondern durchaus Salate mit Pfiff. Ich war begeistert! Zum ersten Mal in meinem Leben aß ich zum Nachtisch Panna Cotta, die einfach grandios schmeckte!

Überhaupt fühlte ich mich sehr wohl an diesem Nachmittag. Ich saß mit netten Leuten am Tisch. Zum Beispiel mit der einen lebensfrohen, im nächsten Jahr 100 Jahre alt werdenden Dame. Oder mit dem Herrn von der Wachkoma-Station, der sehnsuchtsvoll sah, wie ich mir die Leckereien munden ließ, bis ich zu ihm rollte, und ihm ein Stückchen von meiner Wurst gab und danach einen Schluck aus seiner Bierflasche. Ja, er kann schlucken. Ich hatte es schon mehrfach beobachtet, dass er von einer Pflegerin Essen und auch zu trinken angereicht bekam. Also traute ich mich. Und das war gut so! 🙂

Außerdem machte ich Bilder mit meinem Smartphone und bat Gesunde mit meinem Smartphone ein paar Fotos zu machen.

Ganz zum Schluss der Feier kamen Hr. Mackenstein und Hr. Müller des KCC Niederrhein mit ihren Käfern und drehten eine kleine Runde mit einigen Bewohnern. Auch mit mir! Ein perfekter Abschluss eines perfekten Tags!

Nun will ich euch zum Schluss noch ein paar Fotos zeigen!‘

 

Wie am Mittelmeer

Gestern hatten wir ein Wetter wie man es sonst nur vom Urlaub am Mittelmeer kennt. Die Sonne schien heiß und unbarmherzig. Schon morgens war es bei Sonnenaufgang 22 °C. In der Nacht ist es nicht tiefer gegangen. Ich habe also ganz ordentlich geschwitzt letzte Nacht.

Wetter am 26.08.2016
Nachmittags stiegen die  Temperaturen tatsächlich noch auf 33/34 °C!

Gegen 12.00 Uhr gestern Mittag saßen einige der Bewohner draußen, noch im Schatten vor dem Speisesaal. Doch dann verkrümelte sich einer nach dem anderen nach drinnen. Nur Frau St. und ich saßen irgendwann noch draußen und genossen die Aussicht über den Garten und den leichten Wind, der uns durch das Haar fuhr.

„Es ist einfach unglaublich! So ein blauer Himmel!“, Frau St. legte den Kopf in den Nacken und genoss.

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„Sollen wir unser Mittagessen hier draußen essen?“, fragte ich sie.

Frau St. schaute mich an und strahlte: „Das wäre schön!“

Also rollte ich in den Speisesaal an unseren Tisch, nahm mein Besteck, meine Serviette und mein Glas mit nach draußen. Dann schickte ich Frau St. los, ihre Sachen zu holen. Außerdem sagte ich der Hauswirtschafterin Bescheid, dass wir zwei draußen säßen und dort auch essen wollten. Ich bat sie auch, uns Getränke raus zu bringen. Denn das schaffte ich nicht.

Etwas später wurde uns das Mittagessen draußen serviert. Genial!

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Frau St. aß Fisch mit Kartoffelsalat, ich Kartoffelauflauf mit Rote Beete. Zum Nachtisch gab es Erdbeerpudding. Es schmeckte hervorragend!

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Es hatte wirklich etwas von Urlaub am Mittelmeer. Später gönnte ich mir noch einen Espresso auf dem Zimmer. Den hatte mir ein Angestellter mit meinem Pulver-Espresso zubereitet. Hilfe einzufordern ist gar nicht so schwer. 😉

Schöner kann es im Urlaub gar nicht sein!

Hitze

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Die momentane Hitze wird allgemein im Gerhard-Tersteegen-Haus nicht sonderlich gut vertragen. :-/ Es ist wie immer in Deutschland: die Schwankungen von zu nassem Sommer mit Temperaturen von gerade mal 12 – 15 °C sind einer abartigen Hitze gewichen mit 22 – 36 °C. Wir haben nun also locker 20 °C mehr als noch vor einer Woche.

Das vertragen nicht nur die Bewohner nicht gut. Auch viele Angestellte sind krank. Dazu kommt noch der Urlaub vieler. Das hat zur Folge, dass die ohnehin knapp bemessene Personaldecke dünn ausfällt. Diejenigen die dann noch da sind, müssen unmenschlich viel leisten. Und das bei den niedrigen Löhnen in der Pflegebranche.

Also nutze ich den Blog mal, um mich bei den fleißigen Angestellten und den ganzen Praktikanten zu bedanken!

Bilderquelle: pixabay.com

Eiskaffee

Irgendwann hatte ich letztens zu einer Bekannten gesagt: „Ach, ich habe so Lust auf Eiskaffee! Seit es die beiden Eisdielen in unmittelbarer Nähe des Gerhard-Tersteegen-Haus es nicht mehr gibt, muss ich weit fahren. Das tue ich aber bei dem heißen Wetter nicht. Das bekommt mir nicht. Leider. :-/

Ihre Antwort war: „Dann muss der Eiskaffee halt zu dir kommen!“

Sie zückte ihren Kalender, überlegte und wir machten einen Termin aus – Mittwoch, 16.00 Uhr.

Jetzt kam sie vorgestern also mit Kaffee (super-leckerem!), Tassen, Eis, Besteck zu mir und deckte bei mir den Tisch. Es gab Eiskaffee!

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Solche Freunde braucht man!

Danke!

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