Rätsel-Hilfe

Wenn ich die Kommentare zum letzten Wochenendrätsel lese, scheint eine kleine Unterstützung nötig!

  • Wer mich macht, der erzählt es niemandem, denn es ist kriminell
  • Wer mich nimmt, der erkennt mich nicht, denn wenn es gut gemacht wurde, ist es sehr schwer zu erkennen.
  • Wer mich erkennt, möchte mich nicht, denn dann ist es nicht das wert, was es vorgibt.
  • Wer mich sucht, wird mich vernichten. Das wäre die Polizei.
  • Und doch sehe ich aus, wie viele andere auch. Es sieht dem Original täuschend ähnlich.

Ist es nun leichter zu lösen, das Rätsel?

 

Quelle: www.raetseldino.de

Wochenendrätsel – Rätselgeschichte (01)

Denksportaufgabe für kluge Köpfe

Der Garten der tausend Früchte

Eine kleine Rätselgeschichte aus dem kostenlosen Angebot von – www.Raetseldino.de


Seite 1

Im Lande Neem gab es einen wundervollen Garten. Dort gediehen unzählige, verführerische süße Früchte an den verschiedensten Pflanzen. Deshalb nannte man den Garten bis weit über die Grenzen des Landes hinaus nur den „Garten der tausend Früchte“.

Umgeben war der Garten von vier starken Mauern, die so hoch waren, dass niemand sie zu übersteigen vermochte. Nur ein einziges Tor in jeder Mauer gab den Weg zum Garten hin und zurück nach draußen frei. Jedes Tor wurde Tag und Nacht von einem niemals müden Wächter behütet. Jedem dieser Wächter gehörte die Passage hinaus aus dem kleinen Paradies.

Der Garten selbst gehörte niemandem. Jeder, der mochte, durfte eintreten und dort Früchte ernten, so viele er tragen konnte. Wollte man den Garten jedoch wieder verlassen, so musste man an jeden der Wächter einen Wegzoll entrichten.

Dieser Wegzoll bestand aus jeweils der Hälfte der geernteten Früchte für jeden Wächter. Wer diesen Wegezoll zahlte, durfte passieren und den Rest seiner Ernte nach Hause tragen. Wer jedoch geizig war und den Tribut verweigerte, der blieb auf ewig zwischen den Mauern gefangen.

Auch die alte Käthe hatte sich schon früh am Morgen zum Garten begeben, um dort Erdbeeren für ihre kranke Enkelin zu pflücken, denn man sagte so mancher Frucht des Gartens heilsame Kräfte nach.

Eifrig schritt die Greisin durch die Reihen übervoller Erdbeerpflanzen und legte Beere um Beere in ihren großen Korb. Es war schließlich Mittag, als sich die alte Frau mit dem randvollen Korb unter der hochstehenden Sonne auf den Heimweg machte.

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Denksportaufgabe für kluge Köpfe

Der Garten der tausend Früchte

Eine kleine Rätselgeschichte aus dem kostenlosen Angebot von – www.Raetseldino.de
Seite 2

Artig überreichte sie am ersten Tor dem Wächter die Hälfte der Früchte. Der bedankte sich mit einem tiefen Bass und wünschte ihr eine gute Reise. Dem zweiten Wächter gab sie wiederum die Hälfte der verbliebenen Früchte. Dieser wünschte ihr dafür einen beschützten Heimweg.

Von den verbliebenen Beeren überließ die alte Käthe abermals die Hälfte dem dritten Wächter, während sie ihm von ihrer kranken Enkelin erzählte. Zum Dank dafür erhielt sie die besten Genesungswünsche für ihre Enkelin und durfte weitergehen zum letzten Tor, wo sie noch einmal ihre Ernte in zwei gleiche Teile teilte und einen davon dem Wächter reichte. Der gewährte ihr daraufhin freies Geleit durch sein Tor und dankte ihr für ihre Gabe.

Frohen Mutes, die wundertätigen Früchte bald ihrer Enkelin schenken zu können, schritt Käthe mit 10 Erdbeeren im Korb in Richtung ihres kleinen Dorfes

Doch wie viele süße Beeren hatte die Greisin in ihrem Korb, als sie im Garten aufbrach?

>>> Lösung auf Seite 3!