DEKU-Moden September 2019

Heute um 14:30 Uhr kommt das mobile Kaufhaus von DEKU-Moden ins Haus.

Mit Fingertippen die taktile Wahrnehmung stärken

Original: „Altenpflege – Aktivieren“:

Mit einer einfachen Fingerübung gelingt es, gleichzeitig das Wahrnehmen über Berührung zu fördern und die Merkfähigkeit zu steigern. Dass Bewohner und Betreuungskraft dabei auch die Rollen tauschen, kommt bei den Teilnehmern meist besonders gut an. In diesem Teil der Videoserie stellt Bettina M. Jasper das Fingertippen vor.

Mit farbigen Lebensmitteln die Fantasie anregen

Original: „Altenpflege – Aktivieren“:

Eine Aufgabe, bei der alte Menschen üben können, die richtigen Worte zu finden, Farben zuzuordnen und Inhalte aus dem Altgedächtnis abzurufen, verbirgt sich hinter „farbige Lebensmittel“. Der Schwierigkeitsgrad lässt sich dabei, je nach Teilnehmer, individuell anpassen. Bettina M. Jasper zeigt Ihnen in diesem Teil der Videoserie, wie das geht.

Informationen verarbeiten mit dem bewegten Alphabet

Original: „Altenpflege – Aktivieren“:

Konzentration, Koordination und die Fähigkeit, mit Informationen umzugehen, lassen mit zunehmendem Alter oft nach. Mit dem bewegten Alphabet werden diese Fähigkeiten in der Einzelbetreuung so trainiert, dass der Spaß dabei nicht zu kurz kommt. Das zeigt Bettina M. Jasper in diesem ersten Teil der neuen Videoserie.

Altern

zuerst gebloggt

Altern, alt werden, das kann sehr unterschiedlich verlaufen. Gerade heute leben wir ja in einer Gesellschaft der ‚jungen Alten‘. Doch wer den Weg ins Altenheim ‚gefunden‘ hat, ist in der Regel hilfsbedürftig und schafft es nicht, den Alltag alleine zu bewältigen, sondern benötigt Unterstützung.

Stufenalter_01
Das Stufenalter des Menschen – Gemeinfrei

Man merkt in der Gesellschaft der anderen Bewohner, dass die Hilfsbedürftigkeit sehr unterschiedlich ausfällt. Doch bei vielen, schon dementen Bewohnern fällt mir auf, dass sie wieder werden wie Kinder, hemmungslos. Sie nehmen ihr Gebiss während des Essens aus dem Mund, weil es drückt. Sie rülpsen, niesen, furzen hemmungslos und lautstark, auch in Gesellschaft anderer. Die Bewohner, die noch wachen Sinnes sind, reagieren zwar entsetzt, protestieren lautstark. Aber das stört die ‚Übeltäter‘ nicht. Man muss nicht meinen, dass es deshalb demnächst unterlassen würde.

Wer also zur ‚feinen Gesellschaft‘ gehörte, ein Leben mit vielen Umgangsformen liebte, dem wird es schwer fallen, gelassen zu bleiben. Der muss sich umstellen. Ich finde, es lässt sich am besten mit Humor ertragen. Außerdem muss man die Vorzüge einer Betreuung im Heim und die Nachteile gegeneinander abwägen. Wenn man dann zu einem positiven Ergebnis kommt, lässt sich vieles ertragen. Auch ‚draußen‘ ist nicht alles eitel Sonnenschein.

Planet-Wissen

Soziale Gerontologie

Der demografische Wandel – Junge und Alte in unserer Gesellschaft

Der Weg ins Pflegeheim – sich dem neuen Leben stellen

Wer arbeitet im Altenheim?

ursprünglich veröffentlicht Mai 31, 2014

Jetzt blogge ich schon seit gut drei Wochen aus dem Heim. Da ist es wirklich an der Zeit, mal etwas über die fleißigen Hände hier zu berichten.

Aus welchen Fachrichtungen setzt sich das Beschäftigtenteam hier im Haus zusammen? Wer arbeitet im Altenheim?

Es gibt:

  • Dipl.-Sozialpädagogen
  • Gesundheits- und Krankenpfleger
  • Altenpfleger
  • Altenpflegehelfer
  • Krankenpfleger
  • Krankenpflegehelfer
  • Hauswirtschafter
  • Hauswirtschaftshelfer
  • Köche
  • Hausmeister / Haustechniker
  • Ernährungsberater
  • Dipl.-Psychologe
  • Diakone
  • Ergotherapeuten
  • Logotherapeuten
  • Physiotherapeuten
  • Osteopathen

Die vier Letztgenannten gehören dem Interdisziplinären Therapiezentrum an, das dem Haus angegliedert ist; eine Win-win-Situation.

Hinzu kommen etliche Auszubildende, Praktikanten, ehrenamtliche Helfer und ein Bufdi.

Das klingt nach einem großen, personellen Stab. Doch es ist hier nicht anders, als anderenorts. Personal ist teuer und daher ist die Personaldichte knapp. Doch die Menschen, die hier arbeiten, sind mit ganzem Einsatz und viel Engagement bei der Sache. Sie sorgen dafür, dass sich die Bewohner wohl fühlen können.

Reality-Show live

ursprünglich veröffentlicht

Es passiert eine Menge hier im Haus. Doch die zwischenmenschlichen Begegnungen machen das Ganze interessant. So geschieht es, dass sich Menschen zusammenfinden und Freundschaften knüpfen, verfeinden, verlieben, miteinander lachen und weinen, Geschichten austauschen. Wir haben hier so zu sagen die Reality-Show live, im Speisesaal, im Garten, bei den einzelnen Veranstaltungen. Hier ist immer etwas los!

Auch die Polizei ist ab und zu mal im Haus. Wie zum Beispiel letztens, als eine demente Bewohnerin aus dem Haus weglief und die Nachtschwester die Polizei rufen musste, um sie zu suchen und wieder nach Hause zu bringen. Denn das Weglaufen demenzbetroffener  Menschen kann katastrophale Folgen haben.

Zuerst musste die Polizei das ganze Heim durchsuchen. Dazu musste sie in alle Zimmer, mitten in der Nacht. Als sie dort nicht fündig wurde, setzten die Beamten die Suche draußen fort. Es dauerte eine ganze Zeit lang, bis sie die Dame fanden und sie zurückbringen konnten. Sie war schon recht weit gekommen! Gott sei Dank war sie wohlauf und es war ihr nichts passiert.

Wegweiser Demenz