Musikalische Reise um die Welt

Am Freitagnachmittag gab es ein klassisches Gesangskonzert mit Begleitung am Klavier. Manche Lieder wurden vorgetragen. Aber es gab auch Lieder wo die Bewohner zum Mitsingen aufgefordert wurden.

Am Klavier spielte Ulrich Stuers. Es sangen Camilla Bachus, Renate Dülfer und Brigitte Storz.

 

Programm

Liedtexte zum Mitsingen

Es war ein stimmungsvoller Nachmittag. Viele Bewohner waren Zuhörer. Sie lauschten der Musik ganz verzaubert. Dass sie mitsingen durften ließen sich einige Bewohnerinnen nicht zwei Mal sagen und sangen gleich mit Begeisterung bei jedem Lied mit. Es erstaunt mich immer wieder, wie  viele Lieder sie kennen und auswendig mitsingen können.

Akkordeonorchester Konzert Juni 2018

Heute Nachmittag waren die Musiker des Hobby-Orchesters des  Akkordeon Orchester 1957 St. Tönis e.V. im Gerhard Tersteegen Haus und haben für uns gespielt. Das ganze wurde wieder sehr kurzweilig vom Dirigenten Carsten Kalkmann moderiert.

Die Bewohner waren sehr zahlreich unten im erweiterten Speisesaal erschienen. Da das Hobby-Orchester regelmäßig bei uns auftritt, wissen die meisten von uns welche Leckerbissen uns dort präsentiert werden.

Frau Ga. sprach schon seit Mittwoch von nichts anderem. Sie geht nur zu ganz wenigen Veranstaltungen. Aber zum Konzert des Akkordeonorchesters kommt sie immer!

(c) Katrin – musikhai

Frau Glatzki (Ehrenamtliche) begrüßte die Musiker und die Bewohner und überbrückte die Zeit, die wir warten mussten bis das Konzert begann, indem sie eine Geschichte vorlas. Wir warteten, bis alle Orchestermitglieder im GTH waren.

Dann ging es los! Dirigent Carsten Kalkmann nahm uns mit auf eine musikalische Reise durch diverse Musicals, deutsche oder Musicals von Andrew Lloyd Webber, Schlager, Volksmusik und beendete das Konzert mit der 3. Zugabe „Schneewalzer“.

(c) Katrin – musikhai

Es war ein wunderbares Konzert! Wir bedankten uns mit andauerndem Applaus.

Pflege – Hilft denn keiner?

Unter diesem Titel lief gestern Abend zur besten Sendezeit (20:15 Uhr) im ARD eine Reportage über menschenwürdige Pflege im Alter.

Pflege: Hilft denn keiner?

11.06.2018 | 45 Min. | UT | Verfügbar bis 11.06.2019 | Quelle: Das Erste

Rund 2,5 Millionen Menschen in Deutschland sind pflegebedürftig, die Zahl steigt. Sie würdig zu versorgen, ist eine Herausforderung. Aber die Politik wird ihr nicht gerecht. Der Film beleuchtet, woran menschenwürdige Pflege oft scheitert.

Für den Film >>hier klicken<< . Er ist 1 Jahr in der Mediathek des ARD abrufbar.

Vorlesen – „Die wunderbare Reise des kleinen Nils Holgersson mit den Wildgänsen“ (005)

Ich habe vor einiger Zeit Frau M. weiter aus Selma Lagerlöfs „Nils Holgerssons wunderbare Reise mit den Wildgänsen“ vorgelesen.

Die Gänse waren schon über bebautes, von Menschen bewohntes Land geflogen. Zum Abend suchten sie sich wieder ein Quartier für die Nacht. Es musste von Tieren wie Reinecke Fuchs und von Menschen frei für die Wildgänse (und den kleinen Wicht Nils) also sicher sein.

Das fanden sie in der starken, großen Burg Glimminghaus. Sie war sehr groß und hoch und bestand fast nur aus dicken Mauern. Sie hatte nur wenige Fenster. Innen war kaum Platz für Zimmer gewesen, so dick waren die Mauern. Kaum hatten sie sich dort niedergelassen, bekamen sie Besuch. Triamut, der Kranich kam, um Akka und ihr Volk zum großen Kranichtanz auf Kullaberg einzuladen. Das war eine große Ehre und so machte sich Akka mit ihrem Schwarm nach Kullaberg auf.

Als sie auf dem Weg waren, bekamen sie erneut Besuch. Es war Herr Langbein, der Storch. Er jammerte und klagte (wie es Storchenart ist), dass die grauen Ratten das Storchennest überfallen und einnehmen wollten. Sie breiteten sich immer weiter aus und wollten die Burg Glimminghaus kapern.

Bei den Ratten gab es 2 Arten, die schwarzen und die grauen Ratten. Seit vielen Jahren hatten sich die schwarzen Ratten dort niedergelassen. Doch nun breiteten sich die grauen Ratten immer weiter aus und wollten die Burg Glimminghaus kapern.

Als wir an dieser Stelle ankamen, hatte ich bereits eine ¾ Stunde vorgelesen. Mein Mund war extrem trocken geworden und meine Augen spielten mir arge Streiche. Doppelbilder, tanzende Buchstaben, Unschärfe… ich MUSSTE aufhören. Dabei war das Kapitel fast am Ende angelangt.

Erlöst wurde ich dadurch, dass Frau M. Abendbrot bekam. Ich sollte wirklich besser auf meinen Körper hören! 😳

Die Fahrende Falknerin und ihre Hauptdarsteller 2018

Die Fahrende Falknerin im GTH 2018

Die fahrende Falknerin Sabine Ehmanns-Kramp war mit einigen ihrer Tiere Freitagnachmittag wieder bei uns im Gerhard Tersteegen Haus. Vor einem knappen Jahr waren sie das erste Mal hier. Wir Bewohner waren damals total begeistert von diesem Auftritt. Noch lange wurde nachher darüber gesprochen. Dass wir so bald wieder in den Genuss kommen würden, sie wiederzusehen, hatten wir nicht gedacht!

Frau Ehmanns-Kramp brachte folgende Tiere mit. Sie nennt sie ihre Hauptdarsteller.

  • 2 Hunde: Dackel-Terrier-Mischling Grete (geboren 2010) und den erst 8 Monate alten, hochgewachsenen, schlaksigen, energiegeladenen Königspudel Danny
  • 2 Eulen: Uhu Fritz und Schleiereule Charlotte (beide geboren 2011)
  • ein Wüstenbussard, auch Harris Hawk genant, namens Lutz (geboren 2012)
  • 2 Frettchen, die bei der Jagd unterstützen indem sie Kaninchen und anderes Kleintier aus den engen Höhlen herausjagen
  • 4 kleine Mäuse, die auch gestreichelt werden durften

Die Tiere kauft sie beim Züchter.

Im erweiterten Seminarraum waren in einem großen Kreis Sitzgelegenheiten für die Zuschauer, also die Bewohner, aufgebaut. Es waren ca. 40 Zuschauer, die der Vorführung gebannt folgten.

Fr. Ehmanns-Kramp ging mit den Tieren im Kreis auf und ab, präsentierte sie und erzählte viel interessantes über sie. Teilweise ließ sie die Bewohner die Tiere auch halten oder streicheln.

Raubvögel sind keine Streicheltiere. Sie sind eigentlich hauptsächlich über Futter zu dressieren. Daher bekamen sie auch alle vor der Aufführung nichts zu fressen, kamen also etwas hungrig zu uns. Dann wurden Eulen, Frettchen und Wüstenbussard von Fr. Ehmanns-Kramp mit tiefgefrorenen, männlichen Küken (die sonst getötet werden, da sie keine Eier legen) angelockt und geatzt. Sie bestellt pro Monat ca. 4000 männliche Küken.

Das blutige Unterfangen kommentierte die Falknerin: „Das ist Natur. Und die ist grausam. Doch Raubtiere töten nur so lange, bis sie satt sind.“

Falknerin ist Fr. Ehmanns-Kramps zweiter Beruf. Im ersten Beruf war sie viele Jahre lang Altenpflegerin. Dann sah sie auf einem Mittelalter-Markt die Vorführung eines Falkners. Von da an wollte sie das auch lernen. Sie machte einen Jagd-Schein, der Voraussetzung ist für die Falknerei, dann den Falkner-Schein.

Heute verbringt sie viel Zeit mit ihren Tieren, macht Vorführungen in Kindergärten, Schulen und Senioreneinrichtungen oder bei öffentlichen Veranstaltungen.

Homepage der Fahrenden Falknerin

Die Fahrende Falknerin bei Facebook

Reblog – End-Station – von Nati

Hier saß sie nun, auf ihren alten Sofa und blickte sich um. Mehr als 60 Jahre wohnte sie hier, in ihrer schönen großen Wohnung. Zuerst mit ihren Mann, der bereits vor 10 Jahren verstorben ist. Später mit ihren 2 Kindern, ein Mädel und ein Bub. Vielleicht sitzt sie hier zum letzten Mal. Die Koffer stehen […]

über End – Station — Herz & Verstand

Vorlesen – „Die wunderbare Reise des kleinen Nils Holgersson mit den Wildgänsen“ (004)

Zuletzt hatten sich die Wildgänse ihr Nachtquartier auf einer Eisscholle, die mitten auf dem See dahintrieb, errichtet.

Schon seit einiger Zeit verfolgte sie an Land ein Fuchs. Reinecke Fuchs erhoffte sich eine Gans zu fangen und sie zu verspeisen.

Als sich die Gänseschar zur Nacht auf einer Eisscholle niedergelassen hatte, hatte Reinecke Fuchs erst mal keine Gelegenheit eine der Gänse zu fassen. Als es Morgen wurde, stellte er fest, dass die Scholle immer näher ans Ufer getrieben war. Doch bevor sie ganz an Land getrieben wurde, waren die Gänse schon wieder aufgebrochen.

Doch sie flogen nicht weit. Reinecke begann, wieder zu hoffen, dass er doch noch eine Gans bekäme. Denn sie kehrten zurück!

Ach Füchslein, hoffe nicht zu früh! Denn die Gänse begannen ein neckisches Spiel mit ihm zu treiben. Sie näherten sich dem Fuchs eine nach der anderen recht langsam. Sie flogen sehr tief. Fast berührten ihre Flügel Reinecke. Wenn er meinte, er würde sie fangen, sprang er hoch… und schnappte ins Leere. Schadenfroh flogen die Gänse davon. Zurück blieb ein am Boden zerstörter Fuchs.

Doch ihm blieb nicht viel Zeit, zu klagen. Denn schon nahte die nächste Wildgans. Das Spiel begann erneut. Reinecke schnappte wieder ins Leere.

Als letzte kam Akka von Kebnekaise, die alte Führergans. Doch sie machte fehlende Schnelligkeit durch Erfahrung wett. Der Fuchs hatte einfach kein Glück.