Zweite Covid-Impfung

Samstag vor einer Woche bekam ich meine zweite  Covid-Spritze von Biotech/Pfizer. Dieses Mal mussten wir nicht alle in einen Raum im Erdgeschoss pilgern. Die Ärztin ging von Zimmer zu Zimmer der Bewohner. Die Spritzen waren alle schon vorbereitet und eine Helferin schob den Wagen hinterher.

Bild von torstensimon auf Pixabay

Dann mussten die Bewohner der Ärztin nur noch den freien Oberarm zeigen und Zack war sie schon drin, die Nadel.

Bild von Angelo Esslinger auf Pixabay

Ich hatte vorher einiges über die Impfung im Netz gelesen. Zum Beispiel sollten nach der zweiten Impfung die Nebenwirkungen wesentlich stärker ausfallen. Wie sollte das denn sein? Man bekam das selbe doch einfach noch einmal. Mal sehen. Früher sagte man: „Papier ist geduldig.“

Was soll ich sagen? Es war wirklich so. Sontag war der schlimmste Tag. Der Arm tat mir ordentlich weh. Ich konnte ihn gar nicht hoch heben. Ich lag die meiste Zeit im Bett und schlief viel. Am Montag war es wieder ein kleines bisschen besser. Aber ich brauchte mindestens 5 Tage, bis es mir wieder richtig gut ging.

Endlich wieder ein Lebenszeichen

Ich habe schon mehrfach angefangen immer wieder einen neuen Beitrag zu schreiben… aber es ist einfach zu heiß! Heute Morgen hat es etwas abgekühlt daher gibt es etwas neues aus der Presse:

Akkordeon-Orchester November 2019

 

Am Samstag hatten wir das Hobbyorchester des Akkordeon Orchester 1957 St. Tönis e.V. wieder einmal mit vielen Instrumentalisten und ihrem Dirigenten Carsten Kalkmann bei uns im Gerhard Tersteegen Haus zu Gast.

Das Orchester spielte bekannte und weniger bekannte Weihnachtsmusik. Hr. Kalkmann sagte die Stücke sehr humorvoll an.

Ungefähr zur Hälfte des Konzerts las Fr. Glatzki eine Weihnachtsgeschichte vor. Sie erntete viel Applaus.

Anschließend wurden die Bewohner aufgefordert, mitzusingen. Es gab bekannte Weihnachtslieder. Die Liedtexte wussten die Bewohner auswendig. Es wurden jeweils die ersten beiden Strophen gesungen. Zum Schluss sangen wir „Alle Jahre wieder“. Hr. Kalkmann sagte, dass sie gerne wieder kommen würden. Wir Bewohner sehen sie auch gerne wieder! 🙂

 

Sogar das Christkind war anwesend! Da sitzt es, zu Füßen der links außen sitzenden Akkordeon-Spielerin. 😉

 

„Weckworte“ gegen Demenz

13.100 Abonnenten

3. November 2013 | Slam-Poet Lars Ruppel hat das Projekt Weckworte ins Leben gerufen. Mit klassischen Gedichten schenkt er Menschen mit Demenz Freude und Momente der Erinnerung. In Workshops vermittelt er Schülern und Pflegekräften wie das geht.

Woran erkenne ich ein gutes Pflegeheim? Das neue Prüfsystem

Original bei https://www.diakonie.de/

570 Abonnenten
Über 170.000 Menschen leben in diakonischen Pflegeheimen. Wir wollen, dass Sie einfach ein gutes Pflegeheim erkennen können. Wir haben ein neues Prüfsystem für eine gute Pflege mitentwickelt. Wie funktioniert das neue Prüfsystem? 1. Die Einrichtungen fragen Qualitätsbereiche vor Ort ab. Zum Beispiel: Hat sich die Mobilität der Bewohner verändert? 2. Der Medizinische Dienst der Krankenversicherungen (MDK) prüft. Der MDK prüft stichprobenartig die Plausibilität der Ergebnisse. Zum Beispiel: Ist die Mobilität wirklich unverändert? Wie erklärt die Pflegekraft die Situation? Der MDK checkt weitere Qualitätsaspekte. Zum Beispiel: Wie verlässlich werden die Medikamente verabreicht? 3. Allgemeine Infos zum Pflegeheim. Zum Beispiel: Dürfen die Bewohner ihre Haustiere mitnehmen? Wie ist die Anbindung an den Öffentlichen Nahverkehr? Ab Sommer 2020 zeigen die Pflegekassen die Ergebnisse auf ihren Webseiten. So der Plan, wir sind gespannt. Und prüfen nach. Sie auch? Machen Sie sich selbst ein Bild. In unserer diakonischen Einrichtung in Ihrer Nähe unter https://hilfe.diakonie.de/

DEKU-Moden September 2019

Heute um 14:30 Uhr kommt das mobile Kaufhaus von DEKU-Moden ins Haus.

Mit Fingertippen die taktile Wahrnehmung stärken

Original: „Altenpflege – Aktivieren“:

Mit einer einfachen Fingerübung gelingt es, gleichzeitig das Wahrnehmen über Berührung zu fördern und die Merkfähigkeit zu steigern. Dass Bewohner und Betreuungskraft dabei auch die Rollen tauschen, kommt bei den Teilnehmern meist besonders gut an. In diesem Teil der Videoserie stellt Bettina M. Jasper das Fingertippen vor.

Mit farbigen Lebensmitteln die Fantasie anregen

Original: „Altenpflege – Aktivieren“:

Eine Aufgabe, bei der alte Menschen üben können, die richtigen Worte zu finden, Farben zuzuordnen und Inhalte aus dem Altgedächtnis abzurufen, verbirgt sich hinter „farbige Lebensmittel“. Der Schwierigkeitsgrad lässt sich dabei, je nach Teilnehmer, individuell anpassen. Bettina M. Jasper zeigt Ihnen in diesem Teil der Videoserie, wie das geht.

Informationen verarbeiten mit dem bewegten Alphabet

Original: „Altenpflege – Aktivieren“:

Konzentration, Koordination und die Fähigkeit, mit Informationen umzugehen, lassen mit zunehmendem Alter oft nach. Mit dem bewegten Alphabet werden diese Fähigkeiten in der Einzelbetreuung so trainiert, dass der Spaß dabei nicht zu kurz kommt. Das zeigt Bettina M. Jasper in diesem ersten Teil der neuen Videoserie.

Altern

zuerst gebloggt

Altern, alt werden, das kann sehr unterschiedlich verlaufen. Gerade heute leben wir ja in einer Gesellschaft der ‚jungen Alten‘. Doch wer den Weg ins Altenheim ‚gefunden‘ hat, ist in der Regel hilfsbedürftig und schafft es nicht, den Alltag alleine zu bewältigen, sondern benötigt Unterstützung.

Stufenalter_01
Das Stufenalter des Menschen – Gemeinfrei

Man merkt in der Gesellschaft der anderen Bewohner, dass die Hilfsbedürftigkeit sehr unterschiedlich ausfällt. Doch bei vielen, schon dementen Bewohnern fällt mir auf, dass sie wieder werden wie Kinder, hemmungslos. Sie nehmen ihr Gebiss während des Essens aus dem Mund, weil es drückt. Sie rülpsen, niesen, furzen hemmungslos und lautstark, auch in Gesellschaft anderer. Die Bewohner, die noch wachen Sinnes sind, reagieren zwar entsetzt, protestieren lautstark. Aber das stört die ‚Übeltäter‘ nicht. Man muss nicht meinen, dass es deshalb demnächst unterlassen würde.

Wer also zur ‚feinen Gesellschaft‘ gehörte, ein Leben mit vielen Umgangsformen liebte, dem wird es schwer fallen, gelassen zu bleiben. Der muss sich umstellen. Ich finde, es lässt sich am besten mit Humor ertragen. Außerdem muss man die Vorzüge einer Betreuung im Heim und die Nachteile gegeneinander abwägen. Wenn man dann zu einem positiven Ergebnis kommt, lässt sich vieles ertragen. Auch ‚draußen‘ ist nicht alles eitel Sonnenschein.

Planet-Wissen

Soziale Gerontologie

Der demografische Wandel – Junge und Alte in unserer Gesellschaft

Der Weg ins Pflegeheim – sich dem neuen Leben stellen