Bei der MS geht es auf und ab

Die Multiple Sklerose steht nie wirklich still. Irgendwas ist immer los.

Auch wenn man nichts sieht oder tatsächlich auch mal nichts merkt, ist das nur wieder so eine gemeine Finte.

Sie wiegt einen in Sicherheit. Dann lässt sie grausam die Maske fallen. Mit gehässigem Blick überreicht sie einem einen neuen Schub oder eine Verschlechterung.

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay 

Evang. Gottesdienst mit Hr. Böckler Feb 2020

Gestern war Sonntag. Wir hatten das Glück evangelischen Gottesdienst mit Hr. Böckler im Gerhard Tersteegen Haus feiern zu dürfen. Ich besuche immer gerne seine Gottesdienste. Da bin ich wohl nicht die einzige, die ihn gerne hört. Die Kapelle war gut besucht. Es war richtig voll.

 

 

Herr Böckler war früher mit im Vorstand des Neukirchener Erziehungsvereins. Doch er ist seit einigen Jahren im (Un-)Ruhestand. Als Diakon leitet er gerne noch ab und an den Gottesdienst bei uns im Gerhard Tersteegen Haus.

Er kann sehr gut reden. Wir Bewohner fühlen uns immer persönlich angesprochen. Er erklärt sehr verständlich auch komplizierte Dinge.

Zwei Dinge sind mir gestern aufgefallen.

Die Bewohnerin, die immer so gehetzt ist, nie wirklich lange beim Essen am Tisch sitzen bleibt, blieb gestern den ganzen Gottesdienst in der Kapelle! Dabei kam sie gehetzt und etwas verspätet an, wollte gar nicht auf einem der ihr angebotenen Stühle Platz nehmen, sondern setzte sich auf ihren Rollator (jederzeit zum Aufbruch bereit).

Zum anderen wusste Hr. Böckler, dass eine Bewohnerin zur Zeit krank ist und nahm sie mit in unsere Fürbitten. Frau VZ ist sonst immer zu den Gottesdiensten gekommen. Es fühlte sich sehr richtig an, sie mit in die Fürbitten zu nehmen.

 

Mit diesem Lied endete der Gottesdienst: