Karnevalserwachen 2019

Krefeld ist eine echte Karnevalshochburg. Viele Krefelder nehmen an Karnevalssitzungen teil, gehen zu Karnevalsveranstaltungen. In den Schulen haben die Kinder an den Festtagen Weiberfastnacht (Altweiber), Tulpensonntag, Rosenmontag, Veilchendienstag, Aschermittwoch (?) schulfrei. In der Nacht zu Aschermittwoch um Mitternacht wird der „Hoppeditz“ zu Grabe getragen, eine typische alte niederrheinische Narrenfigur, der Ähnlichkeit mit Till Eulenspiegel hat. (In Köln ist das der „Nubbel“.)

Auch im Gerhard Tersteegen Haus wird ausgiebig gefeiert.

Heute, Montag, stand wieder wie gewöhnlich um 10:30 Uhr Sitzgymnastik auf dem Programm. Es hatte sich ein großer Kreis an Bewohnern unten im erweiterten Seminarraum versammelt. Es begann ein strammes Programm. Dann, kurz nach 11 Uhr machten wir eine kurze Pause. Machen wir immer um diese Zeit. Dann gibt es meist etwas zu trinken und eine kurze Verschnaufpause.

Doch dann, um 11:11 Uhr erschienen die Kursleiterinnen plötzlich mit einem Servierwagen mit Eierlikör, Sekt, Saft, Wasser und lauter Karnevalsmusik. Der Karneval war erwacht!

Wir Bewohner begannen im Takt zu wippen, zu tanzen zu singen. Es war wunderbar!

So war’s – 20 Jahre GTH

Das Fest gestern war erste Klasse! Ganz toll! Das Haus war ganz festlich geschmückt. Man hatte extra eine Künstlerin engagiert, die die tollsten Dinge aus Luftballons formen konnte. Sie hatte den Eingang zum Heim, den Speisesaal und auch das Festzelt im Garten geschmückt.

Es gab mehrere Musik-Auftritte. Ein Chor sang „Oldies but Goldies“ (nannten sie es glaube ich).

Gegen 16.30 Uhr traten dann die „Funky Butt“ auf und erfreuten uns mit New-Orleans-Jazz. Wunderschön!

Erst gab es Kaffee und Kuchen. Der Geburtstagskuchen sah aus wie das GTH. Aber es gab auch einen mit Erdbeercreme. Der war für mich leckerer!

Nachmittags wurde gegrillt. Dazu hatte die Hauswirtschaft mehrere Salate gemacht. Außerdem gab es Spargel mit Sauce Hollandaise und frischen neuen Kartoffeln. Darauf habe ich mich gestürzt!

Die Feier war rundum gelungen!

Ich hörte nur zufriedene Stimmen. Allerdings ziemlich geschaffte. Nicht nur Bewohner! Herr Riebe-Beier, der das GTH ins Leben gerufen hat und auch als erster Einrichtungsleitung des GTH war, war die ganze Zeit anwesend. Er unterstützte Frau El Kaamouzi, jetzige Einrichtungsleitung des GTH, indem er die Moderation des Festes übernahm. Er ist mittlerweile für die Geschäftsbereichsleitung Altenhilfeverbund in Neukirchen-Vluyn beim Neukirchener Erziehungsverein tätig. Kein Wunder, dass auch er ganz geschafft abends den Heimweg antrat.

Wir danken Ihnen, Herr Riebe-Beier ganz herzlich!

Ebenso danken wir Bewohner den vielen fleißigen Händen der Hauswirtschaft, der Pflege, der Ehrenamtler, des Sozialen Dienstes, der Haustechnik, und und und. Sollte ich jemanden vergessen haben, entschuldige ich mich schon mal vorab!

Dieses wundervolle Fest wird uns noch lange positiv in Erinnerung bleiben!

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die feisten – Junggesellenabschied mit über 50

Heute gibt es einen Film von die feisten. Da dreht es sich um einen Junggesellenabschied in reiferen Jahren, in der zweiten Jahrhunderthälfte. Über 50 halt.😆

Viel Spaß!

Etwas zäh…

Zur Zeit fluppt das Schreiben nicht so wie sonst. Das hat wohl mehrere Gründe. Zum einen habe ich über vieles hier schon geschrieben. Zum anderen passieren zwar immer wieder neue Dinge. Aber ich habe bei manchem Hemmungen, darüber zu schreiben. Es scheint mir zu persönlich einen einzelnen Bewohner oder Angestellten zu betreffen.

Hm…

Schwierig…

Vielleicht mache ich mir einfach auch zu viele Gedanken. Dann verstricke ich mich in meinen eigenen Regeln. So wird das nie was!

Doch momentan passiert auch nicht viel neues. Die Senior-en/innen zeigen ihren Unmut bei den Gesprächen unten im Speisesaal.

Frau S.: „Was machen wir denn heute? Auf dem Veranstaltungs-Plan ist nichts vorgesehen.“

Frau T.: „Nein. Total tote Hose.“

Frau L.: „Frau Mues fehlt total! Die sollten einen Ersatz dafür einstellen!“

Trübsinnig werden die Brötchen gemümmelt, der Kaffee geschlürft.

Dabei war gestern Nachmittag großes Konzert mit Hr. Tillmanns. Es gab Kaffee und Kuchen und dann Lieder zum Mitsingen. Hr. Tillmanns spielt Gitarre und singt. Für die Zuhörer bringt er immer Lieder-Hefte mit. Aber es sind so wie so Lieder, die den Senior-en/innen sehr bekannt sind und die sie auswendig können (im Gegensatz zu mir). Da bin ich lieber oben geblieben. Ich habe ja meinen Computer! 😉

Nikolaus 2018 im Gerhard Tersteegen Haus

Zum heutigen Nikolausfest finden 2 große Veranstaltungen im Gerhard Tersteegen Haus statt:

Musikalische Reise um die Welt

Am Freitagnachmittag gab es ein klassisches Gesangskonzert mit Begleitung am Klavier. Manche Lieder wurden vorgetragen. Aber es gab auch Lieder wo die Bewohner zum Mitsingen aufgefordert wurden.

Am Klavier spielte Ulrich Stuers. Es sangen Camilla Bachus, Renate Dülfer und Brigitte Storz.

 

Programm

Liedtexte zum Mitsingen

Es war ein stimmungsvoller Nachmittag. Viele Bewohner waren Zuhörer. Sie lauschten der Musik ganz verzaubert. Dass sie mitsingen durften ließen sich einige Bewohnerinnen nicht zwei Mal sagen und sangen gleich mit Begeisterung bei jedem Lied mit. Es erstaunt mich immer wieder, wie  viele Lieder sie kennen und auswendig mitsingen können.

Frühjahrskonzert 2018

Freitag fand bei uns im Gerhard Tersteegen Haus ein Konzert mit Klavier und einem Tenor statt. Eigentlich sollte auch eine Sopranistin mit dabei sein. Doch sie lag mit einer dicken Grippe zu Hause im Bett.

So musste Hr. Schiffer, Tenor, allein mit seiner Kollegin Fr. ?, die ihn am Klavier begleitete, singen.

Er machte eine kurze Ansprache an die Zuhörer und bat um tatkräftige Unterstützung. Mitsingen sei erwünscht!

Das klappte auch ohne Texthefte, da die Senioren viele Lieder auswendig können. Da die meisten von ihnen schlecht sehen können, nutzen die Texthefte ihnen eh nicht.

Bevor das Konzert begann, wurden Blätter verteilt, auf denen die Lieder standen, die gesungen werden sollten.

Musik ist bei den Senioren immer sehr beliebt. Selber singen ebenfalls. Daher sind solche Angebote immer sehr gern gesehen.

Musiktherapie – Ein Zugang zu Menschen mit Demenz | Quarks & Co