Männergesangverein Forstwald 1936 – Konzert 2017

Ich hatte berichtet, dass am Samstag, den 08. Juli 2017 ganz viele Veranstaltungen auf dem Programm standen. Da es meine Kräfte überstieg, allem beizuwohnen, war ich nicht beim Konzert des Männergesangvereins.

Frau Ga., die dort war, erzählte mir, dass sehr viele Bewohner anwesend waren. Der Speisesaal unten war wohl picke-packe voll. Doch sie saß in der ersten Reihe! Sie genoss das Konzert sehr! ..oO(wahrscheinlich hätte sie am liebsten mitgesungen… Verzeihung! … mitgebrummt!) 😂

Männergesangverein Forstwald 1937

Stadtteilkulturfest 2017

Gestern überschlugen sich die Aktionen an diesem Tag. Heute will ich vom gestrigen Stadtteilkulturfest 2017 erzählen.


Es fand vor der Fabrik Heeder statt. Schon vormittags wurde aufgebaut.

Um 14.00 Uhr ging es dann los. Schüler der Freiherr-vom-Stein-Schule machten Musik. Dann sprach der Oberbürgermeister Frank Meyer und eröffnete das Fest.

Es gab ein Bühnenprogramm mit Musik, Tanz und Akrobatik und viele Stände mit Kunst, Kulinarischem, Kreativität und Information zum Staunen und Mitmachen.

Hier sind meine Bilder. Ich habe sie noch bevor es richtig los ging, gemacht.

 

Gastbeitrag: Melodien zum Träumen

Das Ehepaar Deutschland gehört zu den Ehrenamtlichen, die immer wieder mal eine Veranstaltung für uns Bewohner machen. Am Mittwoch vor Ostern gab es Kaffee und Kuchen und sie spielten Musik von früher, Operettenmusik, Musik zum Träumen von DVDs. Währenddessen erzählten Herr und Frau Deutschland von früher.

Wir erinnern uns, dass wir mit der Schule, den Eltern oder den Großeltern in der Vorweihnachtszeit die Oper „Hänsel und Gretel“ sahen. Wie fieberten wir dem Termin entgegen und staunten über das große Theater, die Bühne, die SchauspielerInnen und die Technik, mit der sich die Bühne verändern ließ. Das Lied „Hänsel und Gretel verliefen sich im Wald“ vergaßen wir nie.

Mit der Operette „Land des Lächelns“ lernten wir, wie verzwickt und schwierig die Liebe zwischen Menschen aus verschiedenen Kontinenten und Kulturen sein kann. Die Liebe Lisas aus Europa und des Prinzen aus China zerbrach an den Kulturunterschieden. In uns klingen das Liebeslied „Dein ist mein ganzes Herz“ und das Abschiedslied „Immer nur lächeln, immer vergnügt“ nach. Heute werden Jugendliche verschiedener Nationalitäten durch Klassenzimmer-Theatervorführungen auf mögliche Beziehungs-Stolperfallen aus Kulturunterschieden vorbereitet.

Wieviel Spaß hatten wir, wenn es in der Operette „Die Fledermaus“ zwischen Männlein und Weiblein menschelte und Adele spottend sang: „Drum verzeih`n Sie, ha ha ha, wenn ich lache, ha ha ha. Ja, sehr komisch, ha ha ha ist die Sache, ha ha ha …“ Und sich dann aufklärte, dass einer die eine bzw. eine den anderen an der Nase herumgeführt hatte. Beim „Zigeunerbaron“, dem Schweinebaron, blieb uns im Ohr hängen: „Ja, das Schreiben und das Lesen ist nie mein Fach gewesen …“ Damals gab es noch Massentierhaltung mit Freilaufgarantie statt Käfighaltung.

Johann Strauss II – Einzugsmarsch aus „Der Zigeunerbaron“

Mit dem Operettenfilm „Liebe, Tod und Teufel“ kam das Thema „Seele dem Teufel für Reichtum und Liebe verkaufen“ ins Kino. In Erinnerung das Lied „So oder so ist das Leben“.

Und dann kamen die Musicals. Die „West Side Story“, die uns an „Romeo und Julia“ und die Schwierigkeiten erinnerte, die Liebende von unterschiedlicher Herkunft haben. Das „Phantom der Oper“ mit der Geschichte vom schauderhaften Greis, der jungen Sängerin, dem jungen Verehrer und dem Engel der Musik. Alle wurden hin- und hergerissen zwischen Abhängigkeiten, Besitz-, Karrierestreben und Liebesträumen. Weiter erinnern wir die Liebes- und Beziehungswirren im „Glöckner von Notre Dame“, in die „Schöne und das Biest“. Bei „Cats“ wurden uns all die unterschiedlichen Charaktere von weise, gütig, mutig, böse, kriminell, schikanierend, mobbend, spitz, wild, aufgedreht, sexy, wüst, charmant und unwiderstehlich vorgeführt. „Tanguera“ erzählt die Geschichte einer jungen Migrantin, die der Not im alten Europa entkam und ihr Leben mit solider Arbeit in Südamerika meistern will. Aber dann beginnt das Elend erst richtig: In den Fängen von Menschenhändlern, Drogendealern und Zuhältern findet sie sich in der Prostitution wieder. Aus ihren Träumen ist nichts geworden. Und heute?

Die Geschichten spiegeln alle menschlichen Höhen und Tiefen. Gut, dass uns die Beispiele in heiterer Art aufgezeigt werden. Nun wollen wir uns aber an all den schönen Melodien erfreuen, uns an die Zeit erinnern, als wir all die Operetten sahen und einen schönen Nachmittag haben.

Text: Ehepaar Deutschland
Musik- und Video-Links: Katrin – musikhai (beim Klicken auf die farbigen Texte zu hören/sehen)

 

Kinderklavierkonzert 2017

kinderklavierkonzert-2017

Bereits zum dritten Mal waren die beiden Klavierlehrerinnen vom Südbahnhof mit ihren jungen Schülern meist osteuropäischer oder asiatischer Herkunft bei uns im GTH und verwöhnten uns mit dem Klavierspiel der Kinder/Jugendlichen. Demnächst werden es sogar 3 Lehrerinnen sein. Denn mittlerweile gibt es auch eine Anzahl an interessierten Flüchtlingskindern aus Syrien.

Da uns die Lehrerinnen mit ihren Schülern seit Januar 2016 regelmäßig besuchen, kann man den Fortschritt der Schüler sehr gut verfolgen. Sie werden nicht nur immer größer. Auch ihr Klavierspiel wird immer anspruchsvoller. Dieses Mal dauerte das Konzert eine ganze Stunde!