Talkshow – Lott ens schwaade – Der Film!

Gestern erhielt ich den Link zum Film von meinem Besuch vergangenes Jahr bei Lott ens schwaade in der Talkshow im Krefelder Gleumes. Endlich! Ich hatte schon kaum noch damit gerechnet. Immerhin ist mittlerweile ein halbes Jahr vergangen.

Jetzt kann ich euch also endlich den Film zeigen!

Zuerst wurde Christiane Böckeler interviewt. Nach 36,45 Minuten war ich dann dran. Aber schaut selbst, wie es war!

Silk-O-Phonics

Lott ens schwaade

Blogvorstellung #15

Endlich hat es geklappt! Die Klabauterfrau hat in den Blogvorstellungen meinen Blog aufgen0mmen. Vielen lieben Dank!

Klabauterfrau

musikhai.jpg

Liebe Katrin, endlich schaffen wir es. Katrin hatte sich schon einmal bei mir beworben und irgendwie ist ihre Bewerbung verschwunden, abgetaucht, verschollen oder, ich weiss es wirklich nicht, wo die steckte.

Sorry, liebe Katrin!

Katrin ist eine ganz besondere bewundernswerte Frau, die ich euch jetzt vorstelle. Ihr Blog heisst musikhai Meine Erlebnisse im Altenheim.  Wieso, warum und überhaupt, wird sie uns jetzt in ihrer Blogvorstellung verraten.

Liebe Katrin, Hut ab vor dir! Toll, das ich über dich schreiben darf!

Dann erzähle uns mal einfach etwas über dich:
Mein Name ist Katrin. Ich bin 49 Jahre alt. Ich habe in Bonn Pharmazie studiert und dann fast 10 Jahre in öffentlichen Apotheken als angestellte Apothekerin gearbeitet. Mir gefiel die Arbeit mit Kunden (Menschen) mehr, als die Arbeit bei der pharmazeutischen Industrie im Labor. Das konnte ich nach dem praktischen Jahr ganz klar sagen, denn ich hatte mir mein praktisches Jahr…

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Tischfamilie hat sich bewährt!

Gestern war ich ziemlich früh beim Frühstück. Außer mir war keiner an meinem Tisch da. Kunststück! Wir sind ja auch nur zu zweit, U. und ich. Da U. zu sehr unterschiedlichen Zeiten kommt, hatte das nicht viel zu bedeuten. Mal ist sie sogar früher da als ich, mal sehr spät. Daher machte ich mir keine Gedanken, als ich mal wieder allein am Tisch saß.

Meine Kiwi hatte ich bereits gegessen. Dann biss ich herzhaft in meine erste Brötchenhälfte. Vollkornbrötchen und eine Scheibe Käse, gekrönt von ein wenig roter Marmelade. Das hatte ich von meinen damaligen Kolleginnen im Münsterland kennengelernt!

Das Stimmendurcheinander hielt sich noch arg in Grenzen, da der Speisesaal noch nicht so voll war. Daher vernahm ich die Stimme einer Bewohnerin, die offensichtlich um Hilfe rief.

„Hilfe“

„Hiiilfe“

„Hil-fe!“

In regelmäßigen Abständen vernahm ich das. Ich blickte mich um, sah durch den Lichthof nach oben, zur ersten Etage…

„Hilfe“

„Hilfe“

„Hiiilfe“

„Hil-fe!“

„Hm“, dachte ich, „das klingt fast nach U. … aber ihr Zimmer liegt doch ganz auf der anderen Seite … das klingt hier aber ganz nah…“

„Hilfe“

Ich wurde irgendwie ganz unruhig. Nicht umsonst nennt man mich die Tischmutti. Ich hörte es genau: Eines von meinen Küken war in Not, und wer konnte es dann anderes sein, als U.!

Ich ließ mein angebissenes Brötchen auf dem Teller liegen und rollte in Richtung des Geräuschs. Es wurde immer lauter. Jetzt war mir klar, woher es kam! Vom 🚾 ♿️ !

Als ich dort ankam, rief ich: „U.? Bist du das?“

„Ja. Klar bin ich das! Ich brauche Hilfe!“

Ich riss die Toilettentür auf. U. saß wie ein Häuflein Elend zwischen ihren Unterschenkeln auf dem Boden und blickte zu mir hoch.

Dann erschien auch M. von der Hauswirtschaft. Sie hatte alleine Dienst im Speisesaal. Sie bugsierte den E-Rolli von U. erstmal aus der Gefahrenzone und flüsterte U. dann etwas zu. U. sah aus wie ein einziges ❓. Sie hatte nichts verstanden. M. flüsterte wieder. U.: „❓❓❓“

„M. hat ihre Stimme verloren. Sie ist extrem erkältet“, erklärte ich U..

U. sagte: „Alleine schafft sie das eh nicht. Das geht nur zu zweit!“

M. flüsterte mir zu, ich solle oben auf Station anrufen und Hilfe holen.

„Ay-ay Chef!“ war meine Antwort und ich rollte zur anderen Seite des Speisesaals zum Telefon. M. kam mit. Sie wählte die Nummer und drückte mir den Hörer in die Hand.

Tut… tut… tut… tut… : „Gerhard Tersteegen Haus, Station X, S. mein Name.“

Ich meldete mich per Namen, schilderte die Situation und sagte, dass 2 Leute benötigt würden um U. aufzuheben.

Ob sich U. verletzt habe? Nein? Gut! Dann kämen sie jetzt. Ja, sicher zu zweit. Anders ginge das nicht, das wisse sie.

Sehr schnell waren die beiden Pflegerinnen zur Stelle, hoben U. auf und setzten sie wieder in ihren E-Rolli. Problem erkannt – Problem gebannt!

Jetzt konnte U. zum Büfett fahren und ihr Frühstück holen.

Gut dass ich U. gehört hatte und dass sie sich nichts gebrochen hatte. Daher konnten wir dann in Ruhe zu zweit frühstücken.

*STURZ Nr. „wieviel“??? | Heike Führ – multiple-arts.com

Höhere Sturzgefahr bei progressiver Multipler Sklerose

Erhöhte Sturzgefahr bei MS

Der Vogel ist fertig!

Freitagmittag ist mein Vogel fertig geworden. Jetzt muss ich mir nur noch  überlegen, wo ich ihn aufhänge. *grübel *


Ganz unvorhergesehen kam dann eine Bekannte und ruck-zuck hat sie mir den Vogel ans Fenster geklebt! Juhu!!!

Die Gegenlicht-Aufnahmen sind nicht so toll. Aber sie vermitteln einen Eindruck, wo er hängt.

Ich habe einen Vogel

Was mir sehr gut gefällt an der Ergotherapie sind die ganzen Bastelarbeiten, die ich im Rahmen der Therapie herstelle.

Ich habe schon immer gerne gebastelt, Dinge selbst hergestellt.

Mein aktuelles Projekt ist ein Vogel. Da muss ich mich sehr konzentrieren und mit Stift und Schere arbeiten. Ich fordere meine Konzentration, mein Durchhaltevermögen und die Sensibilität meiner Hände heraus, alles Punkte, die ich verbessern will.

Noch ist er nicht fertig. Wenn er fertig ist, mache ich ein Foto!

Der Ausnahmezustand schlägt mir auf’s Gemüt

Ach, ich bin so ein wütender, ausrastender, ungehöriger Mensch! Statt dass ich froh bin, dass der Magen-Darm-Virus mich bisher verschont hat, ärgere ich mich über so unwichtige Dinge.

Zum Beispiel, dass meine Therapien (Physio- und Ergotherapie) ausfallen, weil die Praxis alle Bewohner des GTH momentan nicht therapiert, da sie dem Virus aus dem Weg gehen will. Das schließt dann die bisher Gesunden mit ein.

Das keiner mein Frühstückstablett abgeräumt hat und daher mein Tisch voll ist und ich dort nichts mehr machen kann. Also will ich das Tablett selber in die Küche bringen. Das scheitert dann daran, dass die Tür nach innen aufgeht, ich wieder rückwärts ausweichen muss und dabei das ganze Tablett auf dem Boden landet mit viel Radau und Scherben.

Ich klingele, damit jemand von der Pflege kommt. Keiner kommt. Ich rase dann wutentbrannt mit dem Rolli durch die Scherben auf den Flur. Da sehe ich meine Pflegerin am Computer am Stützpunkt sitzen. Als ich ihr dann sage, was passiert ist, sagt sie: „Ach, ich dachte das wär der XXX gewesen, aber da war alles in Ordnung.“ Daraufhin bekommt sie von mir eine hitzige, ausfallende Antwort. Ich falle komplett aus der Rolle. Ich bin ja so was von wütend!!!

Ich nehme den Aufzug und verlasse das verseuchte Haus, kochend. Ich musste nur kurz bei dm etwas einkaufen. Als ich dann zurück war, erinnerte ich mich daran, dass Frau Faust mir mal angeboten hatte, zu ihr oder Frau Kubens zu kommen bis ich wieder etwas runter gekommen war. Und??? Die beiden Damen sind entweder krank oder haben Urlaub. Beide sind also nicht da. Na klasse!!!

Jetzt sitze ich am Compi und lenke mich ab. Langsam komme ich wieder runter.

Schmetterlinge

Mein neuestes Origami-Projekt sind Schmetterlinge. Sie passen zur erwachenden Natur. Man kann sie ans Fenster kleben:

Oder sie auf den Esstisch legen.

Man kann sie auch prima verschenken.

Mit der Anleitung im YouTube-Video könnt ihr sie ganz leicht nachmachen!

Ich habe mich mittlerweile zu einer echten Origami-Liebhaberin gemausert. Man würde nicht glauben wozu ich mit tauben, pelzigen Händen noch fähig bin.

Viel Spaß beim basteln!