Sitzgymnastik zur Adventszeit 2018

Am ersten Sitzgymnastik-Termin jeden Monat sind die Kinder des Kindergartens Ritterstraße bei uns im Gerhard Tersteegen Haus. Das ist wunderbar, wenn die Kleinen zu den Alten kommen. Das bringt frischen Wind und Lebendigkeit ins GTH.

Wir fingen an mit Gymnastik, angeleitet von Frau Sobocik des Sozialen Dienstes des GTH. Wir machten einige Übungen, die wir auch normalerweise Montagmorgen immer im GTH machen. Die Kinder saßen gut verstreut mit uns im Kreis und machten mit.

Dann wurden Bälle ausgegeben und die Kinder waren in der Mitte des Kreises und warfen den Bewohnern die Bälle zu. Dann warfen wir den Kindern die Bälle wieder zurück. Die Bewohner sind alle in irgendeiner Weise eingeschränkt, können oft nicht alle Gliedmaßen bewegen. Manche sind halbseitig gelähmt. Ich fand es sehr interessant zu beobachten, wie schnell sich die Kinder auf die Bewohner mit ihren Handicaps einstellten. Enorm!

Als nächstes wurden große Luftballons verteilt. Diese mussten wieder mit ganz anderem Feingefühl geworfen werden. Die Kinder hatten sehr viel Freude damit. Plötzlich platzte ein Ballon mit lautem Knall. Kurz darauf platzte der nächste, direkt an meinem Ohr! Daraufhin wurden die Ballons eingesammelt, damit keiner einen Schaden von den platzenden Ballons davontrug.

Außerdem hatten sich die Kinder mit den Erzieherinnen noch 2 Überraschungen für die Bewohner überlegt. Zuerst sangen sie uns 2 Weihnachtslieder vor. Sie beendeten ihren Gesang mit „In der Weihnachtsbäckerei“. Das war das Stichwort für die 2. Überraschung. Die Kinder hatten gebacken und für jeden Bewohner eine kleine Tüte mit Gebäck gepackt. Das verteilten sie nun an die Bewohner! Hmm… lecker!

Ich glaube alle Anwesenden waren zum Schluss richtig froh und zufrieden. Auch der eine neue kleine Junge, der anfangs noch sehr unsicher war, war richtig aufgetaut und tollte mit den anderen Kindern durch den Raum. Frau Ma. neben mir war ganz vernarrt in den Buben. „Der wird bestimmt mal ein Fußballer!“, meinte sie zu mir, weil er am liebsten mit den Füßen den Ball bearbeitete und quer durch den Raum schoss.

St. Martinszug 2018

Heute Abend zog der Martinszug mit vielen kleinen Kindern und deren Eltern bei uns am Gerhard Tersteegen Haus vorbei. Ich habe mittlerweile schon einige dieser Züge am GTH vorüber ziehen sehen. Doch so schönes, laues Wetter wie heute war bisher noch nicht zu diesem Ereignis. Dementsprechend war der Zug auch länger als in den Jahren zuvor.

Mehrere Blaskapellen zogen mit. Auch die Musiker hatten gute Laune und Freude am Spiel. Das konnte man richtig merken.

Gesprächskreis – Lachen (2)

Dienstagnachmittag war wieder der Gesprächskreis „Am Puls der Zeit“. Frau Mues hatte sich eigentlich vorgenommen, mit dem Thema Lachen noch etwas weiter zu machen. Doch das wurde schwierig.

Das Wetter war endlich wunderschön geworden, so dass es alle nach draußen trieb. Also waren wir nicht die einzigen mit der Idee. Zum einen hatte sich der WB3 mit seiner Dame vom Sozialdienst zusammengefunden und schnibbelten Obst für einen Obstsalat.

Nebenan hatte es sich die Tagespflege auf ihrer Terrasse gemütlich gemacht. Sie sangen Volkslieder, begleitet von einem Akkordeon. Sie sangen aus vollem Halse. Das war so laut, dass sich die Obstschnibbeler und die Damen vom Gesprächskreis animiert fühlten mitzusingen.

Immer wieder entstanden kleine Gesangspausen. Dann versuchte Frau Mues den Faden wieder aufzunehmen und erzählte etwas neues zum Thema Lachen. Sie sprach darüber, dass es verschiedene Arten des Lachens gibt.

  • Reaktion auf einen mechanischen Reiz –> zum Beispiel weil wir gekitzelt werden
  • weil wir höflich
  • ängstlich
  • oder nervös sind
  • als Anzeichen für sexuelle Erregung
  • oder für Aggression

Was Frau Mues da leistete, war Hochleistungssport! Doch wir beschlossen, das Thema noch einmal in den Fokus zu nehmen, wenn wir wieder drinnen sind. Nächste Woche vielleicht.