WDR Zeitzeugen-Plattform „Kindheit im Krieg“

Der WDR ist mein meistens genutzter Sender, egal ob im Radio oder im TV. Gestern erfuhr ich in der Aktuelle Stunde von der  WDR Zeitzeugen-Plattform „Kindheit im Krieg“.

Sofort dachte ich, dass das die Kindheit der meisten Bewohner hier im Gerhard Tersteegen Haus war. Das war auch die Kindeit meiner Eltern. Grund genug für mich, mir dieses Projekt des WDR im Netz mal anzuschauen

 

WDR Zeitzeugen-Plattform „Kindheit im Krieg“

 

Nachdem ich nun geraume Zeit dort verbracht habe, kann ich euch nur ans Herz legen: Seht euch das an! Es ist ein sehr interessantes Projekt.

 

Über das Projekt

Wie verändert der Krieg das Leben von Kindern? Welche Folgen spüren sie? Darum geht es auf der WDR Zeitzeugen-Plattform „Kindheit im Krieg“. Mehr als 100 Zeitzeugen aus ganz NRW kommen zu Wort. Sie alle haben ein gemeinsames Schicksal: Als Kinder oder Jugendliche haben sie einen Krieg erlebt. Die meisten von ihnen waren Kinder, als der Zweite Weltkrieg begann. Andere Kriegskinder kommen beispielsweise aus Afghanistan, Syrien oder Ruanda. Sie alle erzählen von ihrer Angst in Bombennächten, Flucht, Verfolgung und Hunger. Aber auch von dem, was ihnen Hoffnung gab, vom Überleben im Krieg.
Original: https://www1.wdr.de/dossiers/index.html  

Ich bin topfit!

Heute Morgen beim Frühstück überhörte ich folgendes Gespräch:

Frau M.: „Ich bin ja noch topfit! Kerngesund!“

Ihre Nachbarin am Speisetisch murmelte nur: „Ja, ja…“

Frau M. strahlte über das ganze Gesicht: „Ich bin ja auch erst 92!“

Frau G. wusste das bereits und murmelte nur: „Ja, ja…“

Da laut-flüsterte es von einem anderen Tisch: „Sie ist ja das 13. von 14 Kindern… “ Wissend wurde genickt.

Frau M. meinte, nun den Knaller loszulassen: „Ich bin nämlich das 13. von 14 Kindern!“ Stolz blickte sie ihre Nachbarin Frau G.. an wie ein Schulkind, dass nun erwartet, einen Smiley in ihr Heft geklebt zu bekommen.

Doch Frau G., wie auch alle anderen Bewohner, hörte das nicht zum ersten Mal. Sie murmelte nur: „Ja, ja…“