Acrylfarbe gießen (Acrylic Pouring)

Ich arbeite gerne kreativ. Da ich durch die Multiple Sklerose sehr eingeschränkt bin (rechts geht nicht mal das Schreiben per Hand mehr wie früher) ist das feine Malen mit der rechten Hand nicht mehr möglch (ich bin Rechtshänderin!).

Daher bin ich froh, wenn ich in der Ergotherapie neue Ausdrucksmöglichkeiten kennen lerne.

Erinnert ihr euch an meine Bilder, die durch Spachteln von Acrylfarbe entstanden?

Mit Acrylfarbe lassen sich durch viele interessante Techniken Bilder kreieren.

Die neueste Technik, die ich anwenden durfte nennt sich Acrylfarbe gießen oder Acrylic Pouring. Die Technik kommt ursprünglich aus den USA.

Man überlegt sich, welche Farben im Bild vorkommen sollen. Nun werden die Farben mit Wasser und Pouring Medium verdünnt. Dann gießt man diese Farben übereinander in einen Plastikbecher bis dieser randvoll ist. Nun kurz und vorsichtig leicht umrühren.

Als nächstes wird eine Leinwand auf den Becher gelegt und beides dann um 180 Grad umgedreht. Der Becher wird dabei die ganze Zeit fest auf die Leinwand gepresst.

Jetzt wird die Leinwand samt Becher auf den Tisch gelegt. Nachdem eine kurze Zeit gewartet wurde, damit bei der Farbzusammenstellung im Becher wieder Ruhe eintreten kann.

Zu guter Letzt wird der Becher senkrecht (Wichtig!) von der Leinwand hochgezogen, sodass sich die komplette Farbe über die Leinwand ergießt.

Man bewegt die Leinwand vorsichtig hin und her bis die weiße Leinwand überall mit Farbe bedeckt ist.

Fertig ist das Kunstwerk!

Das Doppelohr

Gestern vor 100 Jahren wurde Joseph Beuys in Krefeld geboren. Er lebte allerdings nur wenige Wochen in Krefeld. Dann zog die Familie um nach Kleve.

Das nehme ich als Anlass über Kunst im öffentlichen Raum in Krefeld zu erzählen. Der Künstler und Bildhauer Richard Deacon fertigte das Objekt „Das Doppelohr“ an. Es ist am Krefelder Volta Platz zu bewundern.

Der Volta Platz ist ein schiefer grüner Platz. Bewachsen mit Gras. Manchmal geschmückt mit Gänseblümchen, Krokussen, Narzissen, was die Jahreszeit so hergibt. Natur und die Gärtner der Stadt sind stets fleißig.

Der Platz liegt am Rande der Innenstadt. Er wird umtost von Autos, Straßenbahn nach Düsseldorf, im Hintergrund die Eisenbahn. Es ist laut und stinkt nach Autoabgasen.

Da wirkt der grüne Platz fast wie ein kleines Stück Paradies.

Mitten auf dem Platz steht das Doppelohr von Richard Deacon.

Ein Juwel.

Karten basteln in der Gruppe für Jüngere

Vor einiger Zeit hatte ich mal erwähnt, dass ich gerne noch einmal eine Karte gestalten wolle. Die wolle ich meiner Mutter zum Geburtstag schenken. Der ist Ende März.

Dann hatten wir am Donnerstag Gruppe für Jüngere und wir bastelten Karten!

Wir waren also sehr kreativ. Meine Karte ist der Blumenstrauß ganz rechts. Eine Karte werden wir nutzen, um uns als Gruppe zu verabschieden. Ansonsten wurden 4 Osterkarten gemacht und eine ganz spezielle von einem Fußballfan.

Wir hatten alle viel Spaß daran, Karten zu basteln.

Gedanken verbinden – Strukturen schaffen

In diesem Teil der Videoserie geht es darum, gedankliche Verbindungen zu schaffen. Damit fördern Sie gezielt die Wortfindung und das assoziative Denken des Bewohners und wecken dessen Fantasie und Kreativität. Wie die Übung für den Kopf funktioniert, präsentiert Ihnen Bettina M. Jasper.

Schafe malen in der Jungen Gruppe

Noch einmal waren wir kreativ in der Gruppe für Jüngere. Frau S. und Frau R. hatten einige unserer „Gartenbewohner“ in den Seminarraum geholt. Die standen nun Modell für uns im Seminarraum. Einmal waren dort 2 Schafe, zum anderen die 2 langbeinigen Vögel.

 

Bald stellte sich heraus, dass alle Schafe malen wollten.

Ganz eifrig und immer wieder mit Hilfe von den beiden Damen des Sozialen Dienstes ging es ans Werk.

Zum Schluss hatten wir eine ganz ansehnliche Gallerie mit Schafen erstellt.

Gespachteltes Bild ist fertig!

Jetzt ist mein gespachteltes Bild fertig. Die Ränder sind bemalt. Das Bild wurde matt lackiert. Nun hängt es bei mir im Zimmer an der Wand hinter dem Computer.

Gespachteltes Bild fertig stellen

Tatsächlich war mein gespachteltes Bild noch nicht fertig.

Denn die Leinwand war auf einen Keilrahmen gespannt und bereits weiß grundiert. Diese Leinwände gibt es immer wieder bei verschiedenen Einzelhandelsgeschäften oder Discountern im Angebot für kleines Geld zu kaufen.

Dadurch hat das Bild nicht nur die große Frontfläche, sondern auch einen dicken Rand. Dieser Rand musste noch bemalt werden.

Ich bemalte den Rand nicht mehr nur mit einer Farbe, sondern passte die Farben am Rand denen auf der bemalten Bilder-Fläche an. Es machte wieder viel Freude mit den leuchtenden Farben zu arbeiten.

Malerei mit Spachteltechnik

Letztens lernte ich das Malen von Bildern mit der Spachteltechnik kennen. Meine Ergotherapeutin kam auf diese Idee. Sie hat schon lange von mir erfahren, dass ich früher sehr gerne kreativ war und auch gemalt habe. Doch durch die Multiple Sklerose habe ich ziemlich Probleme mit der Feinmotorik bekommen. Daher kann ich auch nur noch schlecht mit der Hand leserlich schreiben. Doch ich vermisse es sehr, dass ich das nicht mehr so gut kann.

Quelle : http://www.kunst-und-farbe.de/acrylmalerei/maltechniken-mit-acrylfarben/

Meine Ergotherapeutin meinte, ich solle doch einmal versuchen mit Acrylfarben zu Spachteln und so ein Bild entstehen zu lassen. Das sei auch zu schaffen, wenn die Feinmotorik nicht mehr so gut funktioniere.

Sie legte eine quadratische, weiße Blanko-Leinwand, 45 cm², vor mich auf den Tisch. Außerdem gab es mehrere Flaschen mit Farbe und diverse Spachtel von denen ich wählen konnte.

Ich atmete tief durch. Dann begann ich mit rot. Dann gelb. Mittlerweile bekam ich richtig Freude an diesem kreativen Prozess!

Hier zeige ich euch das fertige Bild:

Stadtteilkulturfest 2017

Gestern überschlugen sich die Aktionen an diesem Tag. Heute will ich vom gestrigen Stadtteilkulturfest 2017 erzählen.


Es fand vor der Fabrik Heeder statt. Schon vormittags wurde aufgebaut.

Um 14.00 Uhr ging es dann los. Schüler der Freiherr-vom-Stein-Schule machten Musik. Dann sprach der Oberbürgermeister Frank Meyer und eröffnete das Fest.

Es gab ein Bühnenprogramm mit Musik, Tanz und Akrobatik und viele Stände mit Kunst, Kulinarischem, Kreativität und Information zum Staunen und Mitmachen.

Hier sind meine Bilder. Ich habe sie noch bevor es richtig los ging, gemacht.

 

Gemeinsamkeiten (01)

Wochenendrätsel – Werdet kreativ!