Tag 07 des Corona-Shutdown – Osterhase und Gottesdienst

Auch heute Vormittag war ich wieder im Garten, frische Luft und Sonne tanken.

Da habe ich, ihr werdet es nicht glauben, weil es noch viel zu früh ist, tatsächlich den Osterhasen getroffen! Er saß unter der Korkenzieherhasel am Rande des großen Platzes vor dem Speisesaal. Er schien schon mal zu üben, Ostereier zu verteilen. wie ich darauf komme? Nun, zu seinen Füßen lagen lauter Rheinkiesel. Es sah so aus, als wären es Ostereier.😁

 

 

Doch es war wieder sehr kalt draußen. Dieses Mal bin ich bereits nach einer ½ Stunde wieder rein gerollt.

Nachdem ich den Osterhasen gesehen hatte, schaute ich mir den evangelischen Gottesdienst im TV an. Der war richtig gut! In der Markuskirche in München hielt die Pfarrerin einen Gottesdienst in einer leeren Kirche vor einer Kamera nur mit einem Lektor, einem kleinen Vokalensemble und einem Organisten.

 

Bei Pfarrerin und Lektor drehte sich alles um die momentane Corona-Pandemie, die Menschen weltweit betrifft und beschäftigt. Es war ein sehr schöner Gottesdienst! Ich bin sehr froh, ihn gesehen zu haben. Er gab Trost und Zuversicht!

Gemeinde kann vernetzen und trösten

COVID-19 macht auch vor der Kirche nicht Halt. Sehr spitzfindig geschrieben!👍

ungläubiges staunen

WAS GEMEINDEN JETZT TUN UND LASSEN KÖNNEN


Kirchenleute sind im Corona-Moment ratlos wie alle, was zu tun ist. Aber sie können ’social‘ , sie wissen was vom Leben und Scheitern, und sie haben einen Hintergrund von anderer Art. Der könnte helfen, weder in Schockstarre noch in Aktivismus zu verfallen. Eine solche Fastenzeit ist neu für die funktionierende Kirche.

Ich meine:
Die Verbreitung des Virus muss JETZT sofort beeinflusst werden. Auch mit übertrieben wirkenden Mitteln. Und die Kirchen helfen dabei, wo sie können.
Deshalb würde ich alles absagen, was nicht lebenswichtig ist, auch Gottesdienste. Manche Bestattungen müssen vielleicht sein.

Über Abendmahl diskutieren bringt grad gar nichts. Einfach aussetzen. Manche machen daraus eine Bekenntnisfrage. Das ist jetzt nicht dran. (Die Gefahr geht übrigens vom Brotteller aus, in den alle reingreifen. Nicht vom Silberkelch mit Wein.)

Auch keine Versammlungen wie Pastorenkonvente (pastores sind für alles Multiplikatoren, auch für Viren), Altenkreise usw.. Lieber Videokonferenzen…

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Diözesanempfang 2019 – Vortrag von Prof. Dr. Harald Lesch

„Was hat die Natur noch mit uns zu tun? Die Zeichen stehen auf Sturm!“, versucht Professor Dr. Harald Lesch, Astrophysiker, mit seinem Vortrag beim Neujahrsempfang der katholischen Kirche uns wach zu rütteln und zum Nachdenken anzuregen.

Hört euch den Vortrag selber an:

Zum Gottesdienst in die Markuskirche

Ich bekomme am eigenen Leib zu spüren, dass immer weniger Leute Interesse an christlichen Lehren und der christlichen Kirche haben. Somit gibt es immer weniger Mitglieder der christlichen (katholischen wie auch evangelischen) Kirchen. Daher fehlt den Kirchen mit jedem Kirchenaustritt auch Geld.

Dadurch hat längst nicht mehr jede Kirche auch ihren eigenen Pfarrer. Die Pfarrer betreuen immer gleich mehrere Gemeinden.

Die Lutherkirche hat in der Evangelischen Kirchengemeinde Krefeld-Süd die wenigsten jungen Mitglieder. Daher bekommt sie nach dem Wegzug von Pfarrerin Busmann keine neue Pfarrstelle. Dazu fehlt einfach das Geld. Jetzt findet nur noch ein Mal im Monat ein Gottesdienst in der Lutherkirche statt.

Also werde ich heute mit dem E-Rolli nach Krefeld-Fischeln zur Markuskirche fahren. Ich habe eine Probefahrt gemacht. Ich brauche eine halbe Stunde für den Weg. Da das Wetter mitspielt, werde ich dort hin rollen!

 

 

Verabschiedung von Pfr. Busmann in der Lutherkirche

Sonntagnachmittag um 15:00 Uhr fand die Verabschiedung von Pfarrerin Sabina Busmann (jetzt Berner-Pip) in der Lutherkirche statt. So voll hatte ich die Lutherkirche noch nie erlebt! Ich freute mich sehr für Pfr. Busmann (Berner-Pip). Spricht es doch von der Wertschätzung die der Pfarrerin entgegen gebracht wird.

Lutherkirche, Krefeld

Der normale Gottesdienst um 9:30 Uhr fand in der Lutherkirche nicht statt. Nachmittags waren viele Pfarrer, die morgens in ihrer eigenen Gemeinde Gottesdienste abhalten mussten frei, um in der Lutherkirche sein zu können. Es war ein richtig großer Abschiedsgottesdienst. 3 Pfarrer nahmen aktiv am Gottesdienst teil. Pfr. Harms, Pfr. i.R. Stockkamp und Pfr. Busmann (Berner-Pip).

Es war beeindruckend, die große Gemeinde beim Singen der Kirchenlieder zu hören. An der Walcker Orgel saß Herr Schüffler. Außerdem trat ein Gospelchor zwischendrin immer mal wieder auf. Am Ende des Gottesdienstes spielte eine Bläsergruppe (Jagdhörner, Parforcehörner und ein Waldhorn).

Nach fast zwei Stunden endete der Gottesdienst und es ging weiter mit Kaffee und Kuchen. Daran nahm ich nicht mehr Teil. Es wurde nämlich langsam schon dunkel draußen. Da ich am Rolli keine Lampen mehr habe, wollte ich nach Hause fahren, bevor aus der Dämmerung richtige Dunkelheit wurde.

Ich habe übrigens keine Fotos gemacht. Aber es waren genug Fotografen anwesend, sodass ich eventuell noch welche nachreichen kann.

Die Walcker-Orgel in Krefeld