So war’s – St. Martinslieder und Laternen mit Kindergarten-Kindern

Am Dienstag den 06.11.2018 war so viel los im Gerhard Tersteegen Haus (unter anderem abends ja auch das Gala-Dinner), dass ich noch eine Sache nachreichen will: den Auftritt der Kindergartenkinder.

Frau El Kaamouzi hieß die Gruppe des Kindergartens Arche Noah herzlich willkommen. Zur Einleitung der Veranstaltung setzte sie sich zu den Kindern und las aus einem Bilderbuch die Geschichte von Sankt Martin vor.




Dann zeigten die Kinder stolz ihre Laternen, die sie mitgebracht hatten. Die ließen sie für uns leuchten. Zusammen mit ihren Erzieherinnen sangen sie uns Martinslieder vor. Die Bewohner des GTH durften fleißig mitsingen.

Anschließend führten die Kinder uns ein einstudiertes Schauspiel von Sankt Martin und dem armen Mann vor.

Danach war nicht nur dem armen Mann warm. Auch den Bewohnern des GTH war ganz warm ums Herz! Die Kleinen sind einfach so niedlich!

alle Fotos (c) Frank Regels

Wieder Sitzgymnastik mit den Kindergartenkindern vom Familienzentrum

Wieder brachten die Kindergartenkinder vom Familienzentrum frischen Wind und gute Laune mit ins Gerhard Tersteegen Haus. Nicht nur mir geht das Herz auf, wenn ich die Kleinen sehe.

Veranstaltung Sitzgymnastik Okt 2018

Mittlerweile ist es vereinbart, dass die Kinder 1 Mal monatlich zu unserer Sitzgymnastik kommen und gemeinsam Übungen mit uns machen. Jetzt waren sie also zum zweiten Mal da.

Wir saßen alle in einem großen Kreis. Senioren und Kinder wechselten sich ab.

So waren wir bunt gemischt. Wir begannen mit dem Begrüßungslied der Kinder.

Danach waren wir alle, Kinder und Erwachsene richtig wach und im Speisesaal des GTH angekommen.

Weiter ging es mit Bällen. Jeder zweite bekam einen Ball. Dann ging es los. Die Bälle wurden im Kreis immer weitergereicht. Erst im Uhrzeigersinn, dann anders herum. Immer wieder kam es zu Staus. Es wurde viel gelacht.

Dann bekam jeder einen Ball. Die Kinder gingen alle in die Mitte des Kreises und warfen den Senioren den Ball zu.

So kommt Leben ins Altenheim! Profitiert haben letztendlich alle, Kinder und Senioren!

Liebe Kinder, wir freuen uns schon darauf, wenn ihr im November wiederkommt!

Vorlesen – „Die wunderbare Reise des kleinen Nils Holgersson mit den Wildgänsen“ (011)

Wieder sind wir mit dem Buch ein wenig weiter gekommen.

  • XVI. Die alte Bauerfrau
  • XVII. Vom Taberg bis Husquarna

XVI. Die alte Bauerfrau

Nils Holgersson ist weiter auf der Flucht vor den Krähen und vor Reinecke Fuchs. Mittlerweile wird er unterstützt und begleitet von Martin, dem weißen Gänserich und Daunenfein, der Gans, in die sich Martin verliebt hatte und die er gerettet hatte.

Sie waren schon sehr lange gewandert und waren sehr müde. Sie mussten ein Quartier finden, bevor es stockdunkel wurde. Da kamen sie an einem alten Bauernhof vorbei. Er lag so einsam, dass es aussah, als sei er ganz unbewohnt. Kein Rauch stieg aus dem Schornstein auf. Kein Licht drang durch die Fenster hinaus. Kein Mensch war auf dem Hofplatz zu sehen. Als Nils das Haus sah, dachte er: „Wir müssen versuchen, hier auf dem Hof unterzukommen. Etwas besseres finden wir bestimmt nicht.“

Das Gehöft sah grau und heruntergekommen aus. Dann fiel Nils Blick auf den Kuhstall. Die Stalltür ließ sich von außen sogar öffnen. Nachdem sie den Stall betreten hatten, hörten sie das laute Klagen einer alten Kuh. Sie schien das einzige Tier im Stall zu sein. Sie klagte dass ihre Herrin nicht gekommen sei, sie abends zu versorgen.

Dann fragte sie Nils, ob er das nicht tun könne. Nachdem sie aber erkannte, dass er nur ein winziger Kobold war und kein Mensch, bat sie Nils zum Haus zu gehen und nach ihrer Herrin zu sehen. Er brauche auch das Haus gar nicht zu betreten, nur durch einen Spalt in der Tür ins Haus zu blicken.

Das tat Nils dann auch, obwohl er große Angst vor den Eulen hatte, die auf dem Dach saßen. Er war ja so klein wie ein Beutetier der Eulen. Als er dann in das Haus blickte, sah er die Herrin. Sie lag auf dem Boden und war tot. Als er der Kuh das erzählte, war sie sehr traurig. Aber sie stellte noch eine Bitte an Nils; er möge der Herrin doch die Augen schließen und die Arme auf der Brust zusammenlegen, ihr die letzte Ehre erweisen.

Nils erinnerte sich an seinen Großvater. Als er gestorben war, hatte man das bei ihm auch getan. Aber jetzt schwieg er.

Als der Knabe aber nichts sagte, wiederholte die Kuh ihre Bitte nicht. Sie begann im Gegenteil, ihm von ihrer Herrin zu erzählen. Sie sprach von ihrer großen Güte und den vielen Enttäuschungen, die sie hatte hinnehmen müssen.

Der Junge hörte nichts mehr davon, was die alte Kuh erzählte. Er machte die Stalltür auf und ging in die Stube hinein zu der Toten, vor der er noch vor kurzem so bange gewesen war. Im Haus sah er die ganzen Fotos der Kinder, Enkel und Urenkel. Sie konnten die alten Dame nicht mehr besuchen. Jetzt war sie tot. Aber seine Eltern lebten noch. Er konnte sie noch besuchen!

XVII. Vom Taberg bis Husquarna

Es brauchte einige Zeit, bis Nils einschlafen konnte. Dann träumte er von seinen Eltern. Als er aufwachte, gab er den Gänsen und der Kuh ihr Morgenfutter und öffnete die Stalltür. So konnte die Kuh zum nächsten Hof gehen. Wenn sie alleine dort ankam, würden die Nachbarn sich denken, dass der alten Frau etwas zugestoßen sein müsse. Dann würden sie zum einsamen Hof eilen, um zu sehen, was die Alte machte. Wenn sie dann ihren toten Körper fanden, würden sie sie begraben.

Nun flog Martin mit Nils und Daunenfein hoch in den Himmel hinauf. Da sahen sie den Taberg. Oben auf dem Taberg war der ganze Schwarm der wilden Gänse, Akka und all die anderen. Blickte man zu der Seite herunter, woher Nils mit seinen beiden Gefährten gekommen war, war das Land stümperhaft zusammengehauen. Zur anderen Seite zum Wetternsee hinab war das Land paradiesisch schön. Dorthin flogen sie nun. Sie hatten den ersten schönen Frühlingstag erwischt.

Gut gelaunt und ausgelassen schnatternd überquerten die Wildgänse hoch oben in den Lüften das Land. Immer wieder wurden sie von Menschen gefragt, wohin die Reise ginge. Nils verstand sie und antwortete ihnen. Da wollten die Menschen mitkommen. Doch Nils antwortete ihnen: „Dieses Jahr nicht. Diesmal nicht!“

Als Kinder fragten, sagte er: „Dies Jahr nicht, aber übers Jahr!“

Sitzgymnastik mit den Kindergartenkindern vom Familienzentrum

Heute waren wieder die Kindergartenkinder vom Familienzentrum bei uns und machen mit uns die Sitzgymnastik. Bewohner und Kinder saßen bunt gemischt in einem großen Kreis. So hatte fast jeder Bewohner ein Kind an der Seite. Das war sehr schön!

Zuerst sangen die Kinder mit den Bewohnern ein Bewegungslied. Da muss man den Text singen und die entsprechenden Bewegungen machen. Nach oben, nach unten, nach rechts und nach links. Kinder und Bewohner hatten viel Spaß. Ich war noch nicht mit dabei. Die Kinder waren früher im Gerhard Tersteegen Haus erschienen, als angekündigt. Da viele Bewohner schon im Seminarraum waren, ging es heute schon früher los. (Nicht immer ist es gut, wenn man pünktlich ist. 😏 )

Als nächstes wurden Bälle verteilt. Jeder zweite erhielt einen Ball. Dann sollte man den Ball immer weiter reichen. Erst im Uhrzeigersinn. Dann gegen den Uhrzeigersinn. Das machte viel Spaß. Immer wieder blieb der Umlauf stecken, weil der ein oder andere Bewohner nicht schnell genug war. Es war interessant zu sehen, wie sich die Kinder nach einiger Zeit anpassten und auch den Bewohnern halfen. Ließ einer den Ball fallen, rannte ein Kind hilfsbereit los und holte den Ball.

In der nächsten Runde stellten sich die Kinder und Betreuer in den Kreis und warfen den Ball den sitzen gebliebenen Bewohnern zu. Oder sie warfen den Ball mit einem Abpraller auf dem Boden dem Bewohner zu.

Das wilde Gewusel machte Kinder und Erwachsene richtig glücklich! (Daher ertrug auch ich Lautstärke und Anstrengung.) Kinder sind einfach klasse!

 

Besuch von Kindern der Städtischen Kindertageseinrichtung Ritterstraße

Diese Woche war die Sitzgymnastik eine ganz besondere. Wir hatten nämlich Besuch!

2 Erzieherinnen und eine Gruppe von Kindern der Städtischen Kindertageseinrichtung Ritterstraße (die liegt ganz in der Nähe vom GTH). Es war die Gruppe der älteren Kita-Kinder. Sie haben nur noch 1 Jahr Kita bevor sie nächstes Jahr in die Schule kommen.

Sie wollten mit uns singen und turnen. Der erweiterte Seminarraum war pickepackevoll. Die Kinder waren sehr gespannt. Die Senioren suchten sich schon „ihr“ Kind aus. Zuerst stellten wir uns alle mit Vornamen vor.

Dann schlugen die Kinder vor, zusammen das Lied von Laurentia zu singen. Das taten dann alle mit Begeisterung.

Danach leitete Frau Kraus ein paar Übungen an, die wir regelmäßig bei der Sitzgymnastik machen. Senioren und Kinder machten ganz ernsthaft mit.

Als nächstes schlug Frau Faust ein Bewegungslied vor, welches wir dann wieder gemeinsam machten. Es war das Lied von den Bäumen und den Elefanten.

Wir hatten alle viel Spaß!

Zuletzt sprachen eine der Erzieherinnen und auch Frau Faust mit den Bewohnern und erzählten, dass die Kinder 1x im Monat zu uns kommen könnten, um mit uns zu singen und sich zu bewegen. Ob uns das gefallen würde?

Und ob! So kommt junges Leben ins Altenheim. Das ist wunderbar! Wir freuen uns schon darauf, wenn sie nach den Sommerferien wiederkommen!

So war’s – Karnevalsbesuch der Kindergarten-Kinder

Quirlig, gute Laune verbreitend und einfach wunderbar war’s! Aber eben weil es so lebhaft war, sind die Fotos, die ich machte grottenschlecht. 😦 Ich werde euch trotzdem einige zeigen. Man könnte ja auch „künstlerisch wertvoll“ dazu sagen. 😉

Die Kinder haben für uns gesungen und getanzt.

Unsere Einrichtungsleitung, Frau El Kaamouzi hat den Kindern und uns eine Geschichte von Pipi Langstrumpf vorgelesen. Die hatten sich die Kinder gewünscht!

Dann gab es wieder ein Bewegungslied: „Das Fliegerlied“

Damit hatten die Kinder ihr Vorführungsprogramm beendet. Sie wurden mit viel Beifall der Bewohner belohnt.

Auch Frau El Kaamouzi bedankte sich im Namen es Gerhard Tersteegen Hauses und seiner Bewohner.

„Sonst gab es immer etwas zu naschen und zu trinken zum Abschluss für jeden von euch. Doch dieses Mal haben wir uns etwas anderes überlegt. Heute gibt es nicht eine Kleinigkeit für jeden. Es gibt ein großes Paket für die Gruppe“, sagte sie und zog ein großes Geschenk-Paket in die Mitte der Kinder.

Die Kleinen staunten nicht schlecht. Schnell begannen sie, das Geschenkpapier von dem Karton herunter zu reissen. Dabei merkten sie gar nicht, dass lauter Knoppers-Packungen auf den Karton geklebt waren. Sie mussten also nicht auf ihre Süßigkeiten verzichten. 😉 In der Ecke des Raumes war außerdem ein gedeckter Tisch mit Berlinern, Saft und Kakao zu sehen. 😉

Endlich war das große Geschenk vom Papier befreit! Was war darin? Eine Popcorn-Maschine!

(c)Katrin-musikhai

Das gab einen großen Freudenschrei, als die Kinder realisierten, was sie geschenkt bekommen hatten! Denn bisher hatten sie sich immer die Maschine des GTH ausleihen müssen. Nun konnten sie Popcorn machen, wann immer sie dazu Lust hatten!

Mister & Pete gegen den Rest der Welt

Gestern habe ich den Spielfilm „Mister & Pete gegen den Rest der Welt“ auf YouTube gesehen. Der Film fesselte mich absolut. Ich blieb tatsächlich 1¾ Stunden am Bildschirm kleben.

Die Geschichte von Mister und dem kleinen Pete trieb mir zum Schluss die Tränen in die Augen.

Während der Sommerferien kümmert sich Mister, selbst erst 13, zuerst widerwillig um den jüngeren Jungen Pete. Misters Mutter prostituiert sich und ist drogenabhängig. Sie kommt mit dem Alltag nicht zurecht. Anfang der Sommerferien wird sie festgenommen. So sind die Jungen sich selbst überlassen.

Misters Mutter hatte Pete aufgenommen, als sie mitbekam, dass ihn seine Mutter mit einem heißen Bügeleisen quälte.

Später werden die Jungen Freunde, die füreinander durch dick und dünn gehen.

Nachdem ich den Film gesehen hatte, dachte ich: „Es gibt schlimmere Schicksale, als an Multipler Sklerose erkrankt zu sein!“