So war’s – Karnevalsbesuch der Kindergarten-Kinder

Quirlig, gute Laune verbreitend und einfach wunderbar war’s! Aber eben weil es so lebhaft war, sind die Fotos, die ich machte grottenschlecht. 😦 Ich werde euch trotzdem einige zeigen. Man könnte ja auch „künstlerisch wertvoll“ dazu sagen. 😉

Die Kinder haben für uns gesungen und getanzt.

Unsere Einrichtungsleitung, Frau El Kaamouzi hat den Kindern und uns eine Geschichte von Pipi Langstrumpf vorgelesen. Die hatten sich die Kinder gewünscht!

Dann gab es wieder ein Bewegungslied: „Das Fliegerlied“

Damit hatten die Kinder ihr Vorführungsprogramm beendet. Sie wurden mit viel Beifall der Bewohner belohnt.

Auch Frau El Kaamouzi bedankte sich im Namen es Gerhard Tersteegen Hauses und seiner Bewohner.

„Sonst gab es immer etwas zu naschen und zu trinken zum Abschluss für jeden von euch. Doch dieses Mal haben wir uns etwas anderes überlegt. Heute gibt es nicht eine Kleinigkeit für jeden. Es gibt ein großes Paket für die Gruppe“, sagte sie und zog ein großes Geschenk-Paket in die Mitte der Kinder.

Die Kleinen staunten nicht schlecht. Schnell begannen sie, das Geschenkpapier von dem Karton herunter zu reissen. Dabei merkten sie gar nicht, dass lauter Knoppers-Packungen auf den Karton geklebt waren. Sie mussten also nicht auf ihre Süßigkeiten verzichten. 😉 In der Ecke des Raumes war außerdem ein gedeckter Tisch mit Berlinern, Saft und Kakao zu sehen. 😉

Endlich war das große Geschenk vom Papier befreit! Was war darin? Eine Popcorn-Maschine!

(c)Katrin-musikhai

Das gab einen großen Freudenschrei, als die Kinder realisierten, was sie geschenkt bekommen hatten! Denn bisher hatten sie sich immer die Maschine des GTH ausleihen müssen. Nun konnten sie Popcorn machen, wann immer sie dazu Lust hatten!

Mister & Pete gegen den Rest der Welt

Gestern habe ich den Spielfilm „Mister & Pete gegen den Rest der Welt“ auf YouTube gesehen. Der Film fesselte mich absolut. Ich blieb tatsächlich 1¾ Stunden am Bildschirm kleben.

Die Geschichte von Mister und dem kleinen Pete trieb mir zum Schluss die Tränen in die Augen.

Während der Sommerferien kümmert sich Mister, selbst erst 13, zuerst widerwillig um den jüngeren Jungen Pete. Misters Mutter prostituiert sich und ist drogenabhängig. Sie kommt mit dem Alltag nicht zurecht. Anfang der Sommerferien wird sie festgenommen. So sind die Jungen sich selbst überlassen.

Misters Mutter hatte Pete aufgenommen, als sie mitbekam, dass ihn seine Mutter mit einem heißen Bügeleisen quälte.

Später werden die Jungen Freunde, die füreinander durch dick und dünn gehen.

Nachdem ich den Film gesehen hatte, dachte ich: „Es gibt schlimmere Schicksale, als an Multipler Sklerose erkrankt zu sein!“

Besuch der Kindergartenkinder zu Nikolaus

Die Kinder des Kindergartens Arche Noah waren wieder mit ihren Erziehern zu Nikolaus bei uns. Ich habe leider nicht alles mitbekommen, da ich nach 20 Minuten zur Logopädie musste. Aber was ich gesehen habe, war wirklich allerliebst.

Die Kinder sind immer voll bei der Sache und machten prima mit. Die Erzieher hatten auch wieder ein schönes Programm zusammengestellt. Es wurde gesungen. Unterstützend wurde das Lied auch von einer kleinen Aufführung begleitet. Dazu waren die Kinder auch leicht verkleidet. Sie trugen Ohren, die an einem Stirnband befestigt waren, passend zu dem Tier, das die Kinder darstellten. Die Ohren waren selbst gebastelt aus buntem Tonpapier.

Das Lied, was ich noch mitbekam, handelte davon, dass die Tiere den Stiefel für den Nikolaus packten.

Kita Arche Noah

 

 

Vollgepackter Tag

Der Tag heute war wirklich vollgepackt mit Aktionen. Das verschafft die nötige Bettschwere gleich. Aber ein wenig will ich euch heute schon erzählen. Fotos gibt es erst später. Die muss ich erst noch bearbeiten.

Alles begann mit den Kindern vom Kindergarten Arche Noah. Das sind Kinder im Alter von 2 – 6 Jahren. Sie sind ja noch so klein! Absolut niedlich mit welchem Eifer sie die Lieder und die dazu eingeübte kleine Vorführung vortrugen.

Leider musste ich frühzeitig gehen, denn ich hatte Therapie.

Dann gab es Mittagessen. Danach musste ich mich ein wenig hinlegen. Mittlerweile befolge ich sehr gerne den ersten Teil des Sprichwortes: „Nach dem Essen sollst du ruh’n (oder 1000 Schritte tun).“

Dann gab es ab 15.00 Uhr die große Nikolaus- und Geburtstagsfeier im großen Speisesaal im Erdgeschoss. Es wurden alle Bewohner aufgerufen, die in den Monaten September bis Dezember Geburtstag hatten. Die Damen vom Sozialdienst, die die Veranstaltung leiteten, machten das ganze sehr humorvoll. Sie erzählten, welches Sternzeichen die Geburtstagskinder jeweils hatten. Sie sprachen mit einem Zwinkern von den typischen Eigenheiten dieser Sternzeichen. Ich kam als Waage nicht besonders gut dabei weg. 😀

Zum Kaffee wurden Weckmänner mit Marmelade und/oder Käse gereicht. Später gab es Lebkuchen und Glühwein oder Punsch.

Dann begann das große Warten auf den Nikolaus. Wieder einmal stellte ich fest, dass Kinder und Senioren ähnlich ticken. Spannung, Vorfreude und Freude verspüren sie alle. 😉

Dann – endlich – kam er, der Nikolaus! Er schleppte einen großen Sack mit sich. Der wurde dann von einer Dame des Sozialdienstes übernommen. Nun musste der Nikolaus in den Sack greifen und für jeden Bewohner das passende Geschenk herausfischen.

Wirklich! Wir bekamen alle etwas! Wir müssen wohl alle brav gewesen sein, denn der Nikolaus verteilte keine Rute. 😉

Der Nikolaus war eigentlich eine Nikola. Es war nämlich eine Dame vom Sozialdienst. 😀

Martinszug 2017

In unserem Stadtteil fand gestern Abend ein Martinszug statt. Die Eltern, Lehrer und Kinder versammelten sich alle am Platz der Wiedervereinigung. Dann kamen auch 2 Blaskapellen und zuletzt St. Martin(a) hoch zu Ross. Pünktlich um 17:30 Uhr setzte sich der Zug in Bewegung. St. Martin wurde dieses Mal von einer Frau verkörpert.

Der Zug war recht kurz. Dabei hatten wir dieses Jahr wirklich gutes Wetter. Es war zwar kalt, aber trocken. Doch es nahmen nicht viele Kinder mit ihren bunten Laternen teil. Gesungen wurde auch nicht wirklich. Höchstens von den Bewohnern des GTH. Na ja, in unserem Viertel wohnen sehr viele, die das Martins-Fest von zu Hause nicht kennen. Türken, Kurden, Syrer, Polen, Russen. Ihnen sind die deutschen Martinslieder nicht geläufig. Oft haben die Erwachsenen mit der deutschen Sprache Probleme. So werden zu Hause auch keine deutschen Lieder gesungen.

Wir hatten trotzdem Freude daran, den Zug zu sehen. Wenn ich mit 50 gerne an meine eigene Kindheit zurück denke und an die eigenen Martins-Züge, so tun es auch die älteren Bewohner des GTH.

17:15 Uhr
17:35 Uhr
17:40 Uhr