Kegeln mit der Jungen Gruppe

Als ich am Donnerstag in den Seminarraum kam zum Treffen der Jungen Gruppe traf mich der Schlag. Die Kegelbahn war aufgebaut. Und ich hasse Kegeln! 😲 Dazu hatte ich nun wirklich überhaupt keine Lust. 😖

Also machte ich mich wieder auf den Rückweg. Aber im Eingangsbereich angekommen, dachte ich: „Wenn ich jetzt wieder aufs Zimmer gehe, fange ich bestimmt an zu heulen.“ 😢

Also wieder zurück zur Gruppe – seufz. Gut so! Die Gesellschaft der anderen war nett. Es gab Bier und Chips. Ich kegelte wie gewohnt grottenschlecht. Doch einmal schaffte ich es tatsächlich mit einem Wurf 8 von 9 Kegeln umzuwerfen! Na ja, 4 – 5 mal fiel überhaupt keiner und die beiden Frauen vom Sozialen Dienst zogen die Köpfe ein. 😁

Ostereier färben in der Jungen Gruppe – die Bilder

Heute reiche ich endlich die Bilder nach:

Ostereier färben in der Jungen Gruppe

Ich hatte ja bereits gesagt, dass ich viel gebastelt habe in letzter Zeit.

Da die Leitung der Jungen Gruppe abwechselnd von Mitgliedern des Sozialen Dienstes geleitet wird, wechselt es auch ab, was wir machen.

  • Manche machen eher Aufgaben aus dem Bereich Hirn Leistungs Training (HLT).
  • Andere machen Ausflüge mit uns.
  • Wieder andere schulen unsere Kreativität. Da wird dann gebastelt oder gemalt.

Letztens haben wir Osterhasen gebastelt. Ich hatte am davon erzählt.

Aber auch Ostereier haben wir gefärbt. Und zwar auf eine für uns alle ganz neue Weise, mit Krepppapier!

Dazu bekamen wir

  • hart gekochte Eier
  • Krepppapier in verschiedenen Farben
  • Gläser, mit Wasser gefüllt

Dann konnten wir loslegen.

  • Das Krepppapier wurde in kleine Fetzen zerrissen.
  • Dann wurden die Fetzen in Wasser getaucht.
  • Die nassen Papierfetzen klebten gut auf den hart gekochten Eiern.
  • Als des Krepppapier trocken war, wurde es von den Eiern entfernt.

Die Eier hatten die Farben gut angenommen. Es entstand ein sehr origineller Effekt!

Bilder zeige ich euch auch noch. Doch die muss ich erst zusammensuchen. Heute also erst einmal ein YouTube-Video:

Ostereier färben mit Krepppapier | How To?

 

 

Upcycling

Upcycling ist ein Begriff, den man verwendet, wenn man aus alten Sachen etwas neues entstehen lässt. Meist wertet man dadurch alte, nutzlose Dinge wieder auf.

Gestern hatten wir wieder ein Treffen mit der Jungen Gruppe. Da die Leitung der Jungen Gruppe ständig wechselt, kann es passieren, dass unterschiedliche Mitarbeiter des Sozialen Dienstes die gleiche Idee haben, was sie mit uns machen wollen. So war es auch gestern.

Frau Domke wollte mit uns Stadt/Land/Fluss spielen. Eigentlich ein gutes Training für Grips und Feinmotorik beim Schreiben. Aber es war noch nicht lange her, da hatten wir das schon mal gemacht.

„Och“, sagte Obelix und fuhr sich mit der Hand in der für ihn typischen Bewegung über den Kopf, „DAS nicht!“

„Oh nein!“, sagte ich enttäuscht, „Nicht schon wieder!“

Frau K. murmelte ebenfalls unzufrieden vor sich her.

„Warum das?“, fragte Frau Domke, „Haben Sie das schon mal gemacht?“

„Jaaaaa“, stöhnten wir.

„Das wusste ich jetzt nicht. Also kein Stadt/Land/Fluss“, sagte Frau Domke, „Was wollen Sie denn dann machen? Machen Sie einen Vorschlag!“

Ratloses Schweigen.

„Doch“, meinte ich, „das ist eigentlich eine gute Sache. Wir müssten das Spiel nur etwas umgestalten, damit wir wieder neu denken müssen. Nicht immer die selben Wörter wiederholen.“

Also strickten wir das Spiel etwas um:

Aus Stadt/Land/Fluss/Name/Tier/Beruf/Blumen wurde
Farbe/Gefühl/Speise/Körperteil/Getränk/Bauwerk/Kleidung.

Mit den neuen Kategorien machte es wieder richtig Spaß! Es war erstaunlich, was uns da alles einfiel!

Engel malen in der Jungen Gruppe

Die Weihnachtszeit ist zwar vorbei, aber Engel kann man immer gebrauchen. Diese geflügelten Götterboten, zumindest die wohl gestimmten, stellt man sich gerne als Beschützer vor.

Als wir uns Donnerstag mit der Jungen Gruppe trafen, durften wir Engel malen! Frau Kraus und Frau Sobocik vom Sozialen Dienst hatten auf einer Unterlage erst verschiedene Farben leicht grundiert. Dann hatte unsere Künstlerin, Frau Sobocik mit schwarzen Strichen Engel vorgezeichnet. Jetzt konnten wir mit Acrylfarben die Engel anmalen.

Wir hatten uns unten im Seminarraum ausgebreitet. Bald herrschte konzentrierte Stille. Die Teilnehmer widmeten sich voll und ganz ihren Engeln. Alle waren mit Feuereifer bei der Sache. Es hat allen viel Spaß gemacht!

Wenn die Bilder fertig sind, zeige ich euch gerne das Ergebnis.

Nikoläuse basteln in der Jungen Gruppe

Am Donnerstag waren wir richtig kreativ in der Jungen Gruppe. Frau Werber vom Sozialen Dienst hatte das wunderbar vorbereitet.

Sie erzählte, dass sie erst einmal ihren Mann los schickte, Äste zu suchen und diese dann oben schräg zuzuschneiden/sägen.

Dann machte sie einen Probedurchlauf ihrer Idee. Vor allem hatte sie sich überlegt, wie sie die Hölzer so fixieren konnte, dass auch diejenigen, die halbseitig gelähmt sind, mitmachen können. Anschließend suchte sie Plastik-Paletten, Farben (rot, weiß, schwarz) und Pinsel zusammen. So stand der Idee am Donnerstag nichts mehr im Weg.

Es hat richtig Spaß gemacht! Am witzigsten finde ich den Banditen hinten links! 😀

Konzert mit dem „Herrensalon“ bei Kaffee und Kuchen

Am Sonntag, 11.11.2018 gab es unten im Speisesaal bei Kaffee und Herrentorte Musik vom „Herrensalon“ aus Moers. Das sind 4 junge Musiker, die Evergreens, Schlager, Pop-, Rockmusik und Gassenhauer spielen.

Angefangen von den 60ern bis zum aktuellen Liedgut präsentieren sie Musik, neu arrangiert und neu interpretiert, die jünger ist, als das was die Senioren sonst so gewöhnt sind. Das sollte auch so sein, denn Frau Faust vom Sozialen Dienst hatte extra etwas ausgesucht, was eher die jüngeren Bewohner des Gerhard Tersteegen Hauses ansprechen sollte.

Sie hatte gedacht, dass die älteren Bewohner wahrscheinlich nach Kaffee und Kuchen wieder auf ihre Zimmer gehen würden. Hatte sie gedacht. Tja. Den Rückzug traten nur wenige Bewohner an. Die meisten waren ganz begeistert von der lebhaften Musik.

Der Nachmittag begann mit dem Lied „Another Brick In The Wall“ von Pink Floyd. Weiter ging es mit Musik von „Bud Spencer und Terrence Hill“ und weiteren bekannten und weniger bekannten Songs. Die Bewohner des GTH konnten mitswingen, mittanzen oder einfach nur zuhören. Egal, wofür man sich entschied: Für gute Unterhaltung war in jedem Fall gesorgt.

Die vier Musiker in Hosenträger begeisterten die meisten Bewohner.

In einem Punkt waren wir uns fast alle einig. Die Band war VIEL ZU LAUT!!! Schade! Ich holte mir zwischendrin Ohrstöpsel. Doch das half nur sehr wenig. 😟 Ich gehörte wohl zu den wenigen, denen der Auftritt nicht so gefiel. Denn mich störte leider auch sehr, dass die Jungs nicht sauber spielten. Das führte letztendlich dazu, dass ich flüchtete.