Neue Hauswirtschaftsleitung

Dieses Jahr bringt viele Änderungen im Gerhard-Tersteegen-Haus mit sich.

Seit dem ersten April haben wir eine neue Hauswirtschaftsleitung. Frau Birgit Düro (Jhg. 1967) hat bereits einiges an Berufserfahrung sammeln können. Sie ist hauswirtschaftliche Betriebsleiterin.

Ihr Ausbilder und Arbeitgeber war viele Jahre lang die Kaiserswerther Diakonie.

Frau Düro sammelte Berufserfahrung:

in der Gastronomie (in einem vegetarischen Restaurant)

in  der Ausbildung von Jugendlichen

in der Behindertenhilfe/Integrationsunternehmen

in der Hauswirtschaftsleitung in der stationären Altenpflege

Frau Düro war immer neugierig und interessiert Neues kennenzulernen. Daher entschloss sie sich noch einmal etwas ganz anderes in Angriff zu nehmen.

Sie wechselte den Arbeitgeber
von der Kaiserswerther Diakonie zum Neukirchener Erziehungsverein.

Sie wechselte die Rheinseite
vom Kreis Mettmann nach Krefeld.

Sie wechselte das Alter ihrer Zielgruppe
von Jugendlichen, dann jungen Erwachsenen bis hin zu Senioren.

Außerdem bildete sie sich immer weiter fort von der reinen Hauswirtschafterin durch Hinzunahme der Betriebswirtschaft  zur hauswirtschaftlichen Betriebsleiterin.

Jetzt freut sie sich auf die Arbeit bei uns im Gerhard-Tersteegen-Haus, einem Alten- und Pflegeheim. Laut ihrer Aussage sei sie sehr freundlich aufgenommen worden. Das gelte für Bewohner, als auch für Kollegen. Sie wünsche sich ehrliche Rückmeldungen über die Zufriedenheit, positive als auch negative. Nur so könne sich etwas verändern.

Sie machte auf mich einen sehr sympathischen, zupackenden Eindruck.

 Betriebswirtschaftslehre

Allgemeiner Sozialer Dienst

Obelix sorgt wieder für Lacher

Juhu!!! Die Bewohner von Wohnbereich X & Y dürfen seit gestern wieder im Speisesaal unten essen, das heißt auch mein WB! Juhu! Juhu! Juhu! Ich war also gestern zum Frühstück wieder unten. Das fühlte sich so gut an!

Der Speisesaal war allerdings immer noch sehr leer. Aber die Angestellten der Hauswirtschaft freuten sich sehr über jeden einzelnen Bewohner, der nach unten kam. Ganz herzlich wurden wir begrüßt und umhegt. Wie Heimkehrer!

Ist es nicht immer so: entweder man klagt über zu viel Arbeit und wenn plötzlich keiner mehr runter kommt, ist es irgendwie nicht genug. Wir wurden tatsächlich vermisst!

Da wir Samstag, wo normalerweise die Speisepläne für in zwei Wochen ausgefüllt werden, nicht unten waren, musste das gestern nachgeholt werden. U. und ich hatten das für unseren Tisch schnell geschafft. Dann konnten wir Zeugen werden, wie Herr Z., unser „Obelix“, das mit Frau J. von der Hauswirtschaft machte.

Frau J. kennt ja ihre Pappenheimer. Sie weiß, dass Herr Z. am liebsten Fleisch mit Fleisch isst. Und er versucht ständig zu handeln.

Frau J.: „Ah… Montag gibt es genau das Richtige für Herrn Z. – Geflügelleber-Ragout“, sie grinste. 😀

Herr Z.: „O nein!!!“, er schüttelte sich, „Innereien!!! Mag ich nicht!! Huuuuhhhh. Nein!!! Was bei zwei?“

Frau J.: „Milchreis mit hei…..“

Herr Z. fiel Frau J. ins Wort: „O nein!!! Süß!! … Strich machen!!“ … „Leberkäse???“ ..ooO(Netter Versuch!“)

Frau J. sagte ganz unschuldig: „Milchreis mit heißen Kirschen…. wollen Sie auch nicht? … Leberkäse gibt es nicht. Dann mache ich also einen Strich.“ Das Lachen konnte sie sich kaum verkneifen. 😀

Dann kam der Dienstag. Da gibt es traditionell immer einmal Eintopf und beim zweiten Essen eine süße Hauptspeise. Das war wieder nichts für Herrn Z..

Er versuchte zu handeln: „Eintopf mit zwei Würstchen!“

„Nein“, war die unnachgiebige Antwort, „Sauerkrauteintopf ist mit Kasslerstückchen, untergerührt!“

„Dann nehme ich Sauerkraut mit einem dicken Stück Kassler!“

„Das ist ein Eintopf! Da sind Kasslerstückchen mit drin, kein Kasslerkotelett!“

„Strich machen!“, sagte Herr Z., als er merkte, dass mit Frau J. nicht zu verhandeln war. Dabei kann man das generell so nicht sagen. Die Küche ist immer sehr bemüht, es den Bewohnern recht zu machen soweit es geht. Aber Herrn Z. wird man es nie recht machen. 😉

Speiseplan ausfüllen am Männer-Tisch

Zukunftstag ALTENPFLEGE 2017

Der Zukunftstag ALTENPFLEGE 2017 ist der begleitende Kongress
zur ALTENPFLEGE 2017, der Leitmesse der Pflegewirtschaft.
Er findet vom 25. bis 27. April im Messezentrum Nürnberg statt.
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Über Funktionen und Hierarchien hinweg versammeln sich hier Pflegekräfte und
Pflegemanager.

Klassische Pflegethemen und brandneue Innovationen – das komplette Segment der modernen Pflege wird hier abgedeckt. Das Angebot umfasst folgende Themen:

  1. Raum und Technik
  2. Pflege und Therapie
  3.  Beruf und Bildung
  4. IT und Management
  5. Küche und Ernährung
  6. Textil und Hygiene
Über 90 Referenten in über 80 Vorträgen und Workshops zu den Topthemen der Branche laden Sie zur Diskussion ein!

Küche verwöhnt uns an den Feiertagen

An den Osterfeiertagen hat die Küche des Gerhard-Tersteegen-Hauses uns sehr verwöhnt.

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Wir bekamen sogar Wein zum Essen. Sonntag nahm ich Rosé, Montag Weißwein.

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An Oster-Sonntag gab es zuerst eine klare Spargelsuppe. Sie duftete und schmeckte sehr gut.

Als Hauptgericht wählte ich Lammbraten mit Speckbohnen, Rosmarinjus und Kartoffelgratin.
Traumhaft gut!
Das Fleisch war zart, die Bohnen knackig und das Gratin sahnig, mit Käse überbacken, einfach super-lecker.

Zum Nachtisch gab es eine schmackhafte Erdbeercreme.

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An Oster-Montag war die Suppe eine leckere Blumenkohlcremesuppe.

Das von mir gewählte Hauptgericht bestand aus „Cordon Bleu“ vom Schwein mit Kroketten und Ratatouille. Das Ratatouille schmeckte mir so gut, dass ich noch einen Nachschlag erbat.

Zum Nachtisch gab es Vanille-Eis, durchsetzt mit Bitterschokolade. Hmmm… lecker!

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Es war wirklich alles rundherum sehr gut. Das ist nicht nur mein Urteil. Viele Bewohner waren sehr zufrieden.

Unser ganz herzlicher Dank an das Personal der Küche und Hauswirtschaft!

Praktikanten mit fehlendem Taktgefühl

Seit Beginn der letzten Woche haben wir wieder Praktikanten vom Berufskolleg Vera Beckers bei uns im GTH.

Sie sind sowohl unten im Speisesaal, als auch oben auf den Wohnbereichen eingeteilt. Sie sind also in der Hauswirtschaft und in der Pflege mit dabei und lernen den beruflichen Alltag kennen.

Besonders in der Pflege erfordert es ein gewisses Maß an Taktgefühl, will man die Bewohner nicht in Verlegenheit stürzen. Denn hier dringt das Pflegepersonal in die Intimsphäre der Bewohner ein, sei es beim An- und Umkleiden, beim Waschen, beim Toilettengang, bei der Applikation mancher Hilfsmittel und vieles mehr. Als Pflegekraft muss man versuchen unnötige Schamgefühle beim Bewohner zu verhindern.

Die ausgebildeten Pflegekräfte lernen in ihrer Ausbildung wie man das macht und können später mit der nötigen Professionalität ihre Arbeit erledigen.

Das fehlt den Praktikanten leider. Sie lassen mich leider sehr oft mit einem unguten Gefühl zurück. 😦

Taktgefühl

Schamgefühl

Termine, Termine…

Seit Mai 2014 gehöre ich dem Bewohnerbeirat des GTH an. Das bringt einiges an Aufgaben mit sich.

Aufgaben des Heimbeirats

  • Kommenden Mittwoch hat die Hauswirtschaft zur Teambesprechung den Heimbeirat eingeladen. Dort sollen wir mitteilen, ob alles zur Zufriedenheit der Bewohner läuft und wenn nicht, was es zu beanstanden gibt.
  • Eine Woche später kommt eine Delegation von Pflegekräften aus Weißrussland. Sie wollen sich die Arbeit im GTH ansehen und Erfahrungen austauschen. Zu dem Treffen soll ich ebenfalls dazukommen.
    (Eine kleine Diakoniestation einer baptistischen Ge­meinde in Weißrussland wird vom Neukirchener Erziehungsverein unter­stützt.)
  • Einen weiteren Termin gibt es mit den Leuten der Heimverzeichnis gGmbH. Das ist die Gesellschaft zur Förderung der Lebensqualität im Alter und bei Behinderung. Sie vergibt den Grünen Haken. Der Grüne Haken ist das Qualitätszeichen für Verbraucherfreundlichkeit und Lebensqualität. Im Heimverzeichnis sind alle Einrichtungen der stationären Langzeitpflege erfasst, die mit den Pflegekassen einen Versorgungsvertrag abgeschlossen haben, also pflegebedürftige Menschen im Auftrag der Pflegekassen versorgen.

    Grüner Haken - HP des GTH

    Grüner Haken – HP des GTH

So gibt es also in den nächsten Wochen einige interessante, aber doch irgendwie geschäftsmäßige Termine für mich.

Das bin ich (Rentnerin seit 2002) gar nicht mehr gewöhnt. 😯

Schneller, effizienter, besser – Die Zeit im Zeitalter der Rastlosigkeit [Dokumentation deutsch]

Herbert Grönemeyer – Zeit, dass sich was dreht (Official Music Video)