Mit strammem Schritt in die falsche Richtung

Im Laufe der Zeit erkenne ich durch die geschlossene Zimmertür am Klag des Schritts wer über den Flur läuft.

Seit einigen Wochen höre ich jemanden mit strammem Schritt über den Flur eilen.

Manchmal wird dann an eine Zimmertür geklopft und die Tür geöffnet. Aha, Schwester XY.

Oder es wird an einer Tür geklopft oder geklingelt. Das sind Besucher.

Doch wenn der Schritt an meiner Tür vorübergeht und dann wieder zurückkommt… hmm… dann… werde ich hellhörig!

Ich rolle zur Tür, öffne sie, sehe nach wer denn dort ist und entdecke: „Hallo Hilda! (Name ist geändert) , wo willst du denn hin?“

Hilda bleibt stehen und dreht sich um: „Nach Hause!“

Ich: „Du wohnst in Zimmer 99999. Da läufst du in die falsche Richtung. Da lang geht´s“, ich zeige in die richtige Richtung.

Hilda blickt mich voller Bewunderung an: „Zimmer 99999… das stimmt!“ Sie strahlt mich an. „Dass du das weißt!“

Ich lächele. „Also, da lang …“, ich zeige noch einmal in die korrekte Richtung.

Hilda lächelt zurück: „Hm… da lang also… und dann?“

Ich: „Ich steze mich eben in den E-Rolli und dann komme ich einfach mit.“ Ich weiß, dass es ein ganzes Stück ist und dass ich das nicht im Aktivrolli schaffen würde.

„Ach ja! Das wäre schön! Du bist so lieb!“, sie strahlt mich an. Die Worte klingen mehr als erleichtert.

So machen wir zwei es dann.

Hilda wohnt in einem Doppelzimmer. Als wir dort eintreffen, begrüßt sie ihre Zimmergenossin. „Sie hat mich nach Hause gebracht“, sie zeigt auf mich, „Sie ist so schlau!“ Man merkt ihr die Erleichterung noch an.

 

 

Lösung des Wochenendrätsel – Geld regiert die Welt

Hier ist die Lösung:

Konzert mit dem „Herrensalon“ Jan. 2020

Gestern gab die Gruppe  „Herrensalon“ aus Moers  ein Konzert bei uns im Gerhard Tersteegen Haus. Das sind 4 junge Musiker, die Evergreens, Schlager, Pop-, Rockmusik und Gassenhauer spielen.

Frau Faust hatte diese Musiker engaiert, um eher die Vorlieben der jüngeren Heimbewohner zu bedienen. Doch auch die anderen Heimbewohner hatten ihre Freude an der Musik. Die / Der ein oder andere wurde sogar zum Tanz angeregt.

Mir war die Musik leider viel zu laut!😣 Daher verließ ich den Saal wieder schnell. Angeblich müssen sie so laut sein, da sie sich nach der Lautstärke des Schlagzeugs richten müssen. Na ja… Schade!

 

Eis und Spiele im Januar 2020

Gestern hatte ich wieder Besuch vom Wohnbereichsmaskottchen, der Tochter einer Pflegerin von mir. Sie kommt schon seit vielen Jahren zu mir. Beim ersten Mal war sie noch im Kindergarten. Dann schon in der Schule. Jetzt ist sie in der fünften Klasse schon in der weiterführenden Schule. Es ist schön zu sehen wie sie sich weiterentwickelt. Es ist eine große Freude für mich, wenn sie bei mir ist! Ich habe sie richtig ins Herz geschlossen.

Dieses Mal haben wir nicht gebastelt, wie sonst immer. Das Wetter war zwar kühl. Aber die Sonne schien, als sie ankam. Daher fragte ich sie, ob sie Lust habe, erst einmal mit mir raus zu gehen. Das machten wir dann.

„Schade, dass die Eisverkäufer momentan geschlossen haben“, sagte sie ganz traurig und seufzte.

„Weißt du was? Wir gehen in die Stadt. Dort gibt es bestimmt irgendwo Eis“, sagte ich.

„Au ja! Meinst du?“, sie war sofort Feuer und Flamme.

Also machten wir uns auf den Weg, sie zu Fuß, ich mit E-Rolli.

Zuerst hatten wir keinen Erfolg. Doch dann hatte ich eine Idee.

„Wenn die Eiscafés alle geschlossen haben, dann gehen wir eben in einen Supermarkt!“, schlug ich vor.

Die Reaktion meiner Freundin war wie die einer Blume, die nach langer Trockenheit endlich Wasser bekommt. Sie strahlte!

Wir fanden dann schließlich für jede von uns das Richtige: Cola-Wassereis für sie und Vanille-Erdbeer-Eis für mich. Nachdem wir das kühle Eis im warmen Hansa Centrum vertilgt hatten, machten wir uns auf den Heimweg. Als wir im Gerhard Tersteegen Haus ankamen, fing es an wie aus Kübeln zu schütten. Glück gehabt!

 

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Jetzt begannen wir mit dem zweiten Teil unseres Nachmittags. Wir spielten das Legespiel Quirkle, das ich zu Weihnachten von einer Leserin meines Blogs geschenkt bekommen hatte. Es hat uns sehr viel Spaß gemacht!

 

 

Wenn man nicht darauf angewiesen ist, übt so ein Rolli eine große Anziehungskraft aus. Meine Freundin fährt sehr gerne damit durchs Heim. Sie ist darin extrem geschickt!

 

 

Wochenendrätsel – Geld regiert die Welt

Dieses Rätsel trainiert Wortfindung, Denkflexibilität, Assoziatives Denken. Wie nennt man das Geld für jeden Listenpunkt? Es sind 34 verschiedene Worte.

Bundesverband Gedächtnistraining e.V.

 

 

 

 

Schuhverkauf im GTH

Am kommenden Montag kommt ein Schuhhandel zu uns ins Gerhard Tersteegen Haus. Ich finde es immer klasse, wenn Kleidung oder Schuhe hier im Heim präsentiert werden. Das erspart einem den Weg in die Stadt zu den Geschäften. Vor allem Bewohner, die kaum noch aus dem Haus kommen, bietet sich so die Möglichkeit, selber die Angebote zu sichten und anzuprobieren.

 

 

 

 

Lösung – Wochenendrätsel – Berufe – Anagramme

Hier ist die Lösung der Berufe – Anagramme :

„Jonglage“ mit Duo Artistico

Gestern gab es eine halbe Stunde mit dem Duo Artistico. Sie ließen den großen Speisesaal zum Zirkuszelt werden.

Das Duo Artistico besteht aus zwei jungen Künstlern. Die beiden Männer jonglierten mit Kegeln, Ringen, Diabolo, Devilstick und Leuchtbällen.

Zwischendrin gaben sie auch kleine humoristische Einlagen. So versuchten sie unsere Angestellten des Sozialen Dienstes mit einzubinden.

Oder es wurde mit einem Tuch gezaubert.

Es war einfach toll! Die 30 Minuten waren viel zu schnell vorbei!

 

 

 

 

 

Wochenendrätsel – Berufe – Anagramme

Weiter geht’s mit Schüttelwörtern. Jedes Wort nennt einen Beruf. Nur scheinen die Buchstaben durcheinander geraten zu sein. Könnt ihr sie entwirren? Viel Spaß!

erstmals erschienen am 12012018

gefunden bei madoo.net

 

 

 

 

WDR Zeitzeugen-Plattform „Kindheit im Krieg“

Der WDR ist mein meistens genutzter Sender, egal ob im Radio oder im TV. Gestern erfuhr ich in der Aktuelle Stunde von der  WDR Zeitzeugen-Plattform „Kindheit im Krieg“.

Sofort dachte ich, dass das die Kindheit der meisten Bewohner hier im Gerhard Tersteegen Haus war. Das war auch die Kindeit meiner Eltern. Grund genug für mich, mir dieses Projekt des WDR im Netz mal anzuschauen

 

WDR Zeitzeugen-Plattform „Kindheit im Krieg“

 

Nachdem ich nun geraume Zeit dort verbracht habe, kann ich euch nur ans Herz legen: Seht euch das an! Es ist ein sehr interessantes Projekt.

 

Über das Projekt

Wie verändert der Krieg das Leben von Kindern? Welche Folgen spüren sie? Darum geht es auf der WDR Zeitzeugen-Plattform „Kindheit im Krieg“. Mehr als 100 Zeitzeugen aus ganz NRW kommen zu Wort. Sie alle haben ein gemeinsames Schicksal: Als Kinder oder Jugendliche haben sie einen Krieg erlebt. Die meisten von ihnen waren Kinder, als der Zweite Weltkrieg begann. Andere Kriegskinder kommen beispielsweise aus Afghanistan, Syrien oder Ruanda. Sie alle erzählen von ihrer Angst in Bombennächten, Flucht, Verfolgung und Hunger. Aber auch von dem, was ihnen Hoffnung gab, vom Überleben im Krieg.
Original: https://www1.wdr.de/dossiers/index.html