Kochen für Männer

Es gibt es ein neues Angebot: „Kochen für Männer“. Morgen wird es eine Vorbesprechung geben, was gekocht werden soll. Die Idee hatte Frau Kubens, Sozialpädagogin des Gerhard Tersteegen Hauses. Sie hatte mitbekommen, dass die Männer oft andere Vorlieben haben, was das Mittagessen angeht, als die Frauen. Sie möchten immer gerne viel Fleisch haben.

Gemüse? „Fleisch ist mein Gemüse“ nannte der Autor Heinz Strunk sein 2004 erschienenes Buch.

Quelle

Das könnten auch die männlichen Bewohner gesagt haben! Es scheint also wirklich ein Männer/Frauen-Problem zu sein.

Ich bin mal gespannt, was das ergibt! Ich finde es auf jeden Fall eine sehr gute Idee, die ewig nach Fleisch Rufenden ins Kochen mit einzubinden!

Sommerkonzert des Männergesangverein Forstwald 1936

Am Samstag gab der Männergesangverein Forstwald 1936 für die Bewohner des Gerhard Tersteegen Hauses ein Sommerkonzert im Speisesaal.

Die Herren kommen immer wieder (wie sie sagen: gern) zu uns und wir Bewohner lieben die Sangeskunst der Männer. Von Herrn Nachrodt am Klavier kräftig und sehr gekonnt begleitet und dirigiert, sind sie ein richtig guter Chor!

(Vielleicht macht der Chor ja mit beim WDR-Wettbewerb „Der beste Chor im Westen“ (Bewerben bis: 31.07.2018) Das wäre doch eine klasse Idee! *mit dem Zaunpfahl wink*)

Hier ist das Programm von Samstag;

Was immer besonders Spaß macht, ist dass wir bei einigen Liedern mitsingen dürfen. Die Texte zu diesen (bekannten) Liedern wurden gleich mitgeliefert. So konnte auch ich mitsingen. Die Senioren können die meisten bekannten Lieder auswendig.

 

Gesprächskreis – Ziele

Da Frau Mues derzeit Urlaub hat, fällt der Gesprächskreis – Am Puls der Zeit momentan aus. Daher habe ich etwas gewartet, bis ich den nächsten Beitrag zum Gesprächskreis einstelle. Aber heute soll es weiter gehen.

Das Thema des letzten Treffens vor ihrem Urlaub war „Ziele“. In bewährter Manier gab es wieder Zettel mit zusammengetragenen Zitaten zum Thema.

Wieder sind jede Menge von Sprüchen dabei, die mir gefallen. Perfekt zu mir passt der Satz: „Denk dir nicht schon vorher alles kaputt“, denn ich neige dazu, mir vorher schon 1000 Gründe vorzustellen, warum etwas einfach nicht klappen kann. Dazu passt auch: „Wer nicht will, findet Gründe. Wer will findet Wege.“ Kann ich das glauben?

Aber mein absolutes Lieblingszitat ist: „Unmöglich – sagt deine Angst, zu viel Risiko – deine Erfahrung, sinnlos – dein Zweifel, versuchs – flüstert dein Herz.“

Irgendwie gibt mir das Mut!

Diese Sammlung an Zitaten bat wieder viel Stoff, um miteinander ins Gespräch zu kommen

Welches Zitat mögt ihr? Viele? Eines? Warum? Ich bin gespannt auf eure Antworten!

Sitzgymnastik draußen

Montagvormittag war wieder Sitzgymnastik. Alle Räume, in denen wir mit der großen Gruppe Platz gehabt hätten, waren belegt. Da wir aber schon seit Tagen das beste Sommerwetter haben, bildeten wir einen großen Kreis auf der Terrasse. Dort ist vormittags noch viel Schatten. Wichtig!

Frau Ider und Herr Regels leiteten das Angebot. Sie hatten also einen großen Stuhlkreis auf der Terrasse aufgebaut. Der war groß genug, dass der fortschreitenden Sonne immer ausgewichen werden konnte.

Vorlesen – „Die wunderbare Reise des kleinen Nils Holgersson mit den Wildgänsen“ (007)

Der Kullaberg ist ein niedriger, langgestreckter Berg in Schonen. Es ist kaum zu verstehen, warum er bei Menschen und Tieren so beliebt ist. Doch die Gründe sind sehr verschieden.

Der Kullaberg liegt nicht im Lande mit Ebenen und Tälern rings umher wie andere Berge, sondern er hat sich ins Meer hinausgestürzt, so weit er kommen konnte. Nicht der geringste Streifen Landes liegt am Fuße des Berges und beschützt ihn gegen die Wellen des Meeres. Sie gelangen bis ganz an die Bergwände heran. Dort formen sie sie. Die Menschen finden diese Natur traumhaft schön!

Für die Tiere ist am Kullaberg der Spielplatz, an dem sie sich jährlich treffen und wo es den einzigartigen Tanz der Kraniche gibt. Dieses Treffen ist eine alte Sitte. Es gibt sie schon seit Olyms Zeiten, heißt es.  (Olym, ohne P, kennt Wiki nur als Fluß in Russland.)

Das Treffen der Tiere ist jedes Jahr. Aber der Kranichtanz findet nur alle paar Jahre und nur auf Einladung der Kraniche statt. Eingeladen waren dieses Mal auch Akka und ihre Schar und der Däumling, Nils Holgersson. Das war eine große Ehre! Die Tiere empfanden sie nur an dem Tage, wo sie den großen Kranichtanz sahen.

Das Kapitel „Der große Kranichtanz auf dem Kullaberge“ ist ziemlich lang. So brauchten wir auch mehrere Anläufe, bis das Kapitel geschafft war. Ausserdem kam uns dann auch noch das Fußballspiel dazwischen. Aber jetzt ist es fertig!

So war’s – Public Viewing im Altenheim

Bis auf die Tatsache, dass WIR verloren haben, war das gemeinsame Fußball-Gucken ein großer Erfolg!

Frau Faust, Leiterin des Sozialdienstes, hatte mit ihren Leuten alles bestens organisiert. In Ermangelung einer großen Leinwand waren 2 große Fernseher aufgestellt. Für die Zuschauer waren Stühle bereitgestellt. Auch an guten Plätzen für Rollis war kein Mangel.

Für Getränke und Knabberzeug war gesorgt. Bevor das Spiel losging, wanderten die Mitarbeiter des Sozialdienstes mit Käsestangen, Mini-Kabanossi, Salzstangen, Chips… durch die Reihen und versorgten die Bewohner. Dann versorgten sie uns mit Getränken. Cola, Limonade, Wasser, Fruchtsäfte, Apfelschorle, Bier… Kaum ein Wunsch blieb unerfüllt.

Dann kam der Anstoß!

Frau M. und ich!

Es war ein tolles Erlebnis!

Die Bewohner bedanken sich bei den Angestellten des Sozialdienstes und der Hauswirtschaft!

Für das Fußball-Ergebnis konnten sie ja nichts. 😉

 

Gesprächskreis – Freundschaft

Schon wieder steht der Nächste Termin des Gesprächskreises direkt vor der Tür (er ist immer dienstags) und ich habe noch nichts vom Treffen letzte Woche erzählt.

Zum Thema hatte Frau Mues „Freundschaft“ gewählt. Das erschien ihr nach „Vertrauen“ und „Der Mut“ passend. Wir waren da ganz ihrer Meinung. Das hatten wir in der Woche davor schon geäußert. Denn Vertrauen und Mut fällt einem in einer freundschaftlichen Beziehung am leichtesten.

Das drückten auch einige der Sprüche auf den ausgeteilten Zetteln von Frau Mues aus.

Frau Mues las die einzelnen Sprüche vor. Ganz bewusst hatte sie die verschiedensten Sprüche ausgewählt. So war klar, dass keinem alle Sprüche zusagen konnten. Es gab immer wieder Zeit, sich darüber auszutauschen.

Mir gefallen fast alle Sprüche. Besonders schön finde ich die, die dem einzelnen seinen Raum lassen, der andere drum aber trotzdem nicht verschwindet. Oder der vom lächelnden Herzen. Oder der… ach, ganz viele! 😉

Welcher Spruch gefällt euch? Warum?