Zum 5. mal Fenstersingen mit Pfr. Grünhoff

Pfr. Grünhoff vergisst ihre Schäfchen nicht. Schon zum 5. Mal war sie zusammen mit der Kirchenmusikerin Fr. Tebbe-Tänzler und erfreute uns, die Bewohner des GerhardTersteegen Hauses mit Musik, gespielt und gesungen rund um das GTH: Virchowstraße, Billsteinstraße und zuletzt im Garten des GTH. Dort kamen auch die Bewohner des Betreuten Wohnens, Seiden Carré, auf die Terrassen und hörten zu.

Dieses Mal war ich im Garten als sie kamen. Daher erlebte ich sie hautnah (mit gebührendem Sicherheitsabstand). So gibt es dieses mal auch andere Fotos. 😉

 

Tag 09 des Corona-Shutdown – Angst vor Corona

Heute, am 9. Tag ist immer noch kein Ende des Ausgangsverbots für Bewohner in Sicht. Neues dazu wird das Leitungsteam am 03. Mai mitteilen. Bis dahin bleibt das Ausgangsverbot für Bewohner, die ja zur Risikogruppe gehören, erst einmal bestehen.

Gut, dass das Wetter nach wie vor schön ist!

Es ist kühl und sonnig!

Überall sind die ersten Blüten zu sehen.

Heute war der Wind milder und nicht mehr so kräftig. Daher kamen auch mehr Bewohner in den Garten. Aber dass man sich nicht zu nahe kommen sollte, sich nicht zur Begrüßung die Hand geben soll, das verstehen die allerwenigsten.

Als immer mehr Leute kamen, fühlte ich mich bedrängt und ich flüchete wieder ins Haus.

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Mir macht der Crona-Virus langsam Angst. Wie soll das nur weitergehen? Vielleicht schaffen wir es tatsächlich das Virus aus dem Heim zu lassen, das GTH als keimfreie Zone. Aber was wird dann wenn draußen alle immun sind nur wir nicht? Stürzt sich dann das Virus auf uns und wir werden alle krank?

Manchmal wünschte ich mir, ich könnte jetzt schon raus und das Virus bekommen und dann immun sein. Oder tot. Dann wäre es wenigstens vorbei… Aber ich wil eigentlich noch nicht sterben. Ich denke dann immer, ich würde einen ganz leichten Verlauf haben. Doch wer weiß das schon.

Vorher hatte ich nur Multiple Sklerose. Da hatte ich Angst vor dem nächsten Schub.

Jetzt habe ich immer noch MS und Angst vor dem nächsten Schub. Zustzlich habe ich Angst vor dem Corona-Virus. Na toll… 😥

Tag 08 des Corona-Shutdown – Eine Woche ist rum

Eine Woche Ausgangssperre ist vorbei. Immer noch haben wir strahlendes Wetter. Man merkt, dass die Luft viel sauberer ist, als sonst.

Die wenigen Flugzeuge die man ab und an am Himmel sieht, haben nur noch ganz kleine, kurze Kondensstreifen. Das haben eine Bewohnerin und ich festgestellt. Wir haben uns gesagt, das liege an der sauberen Luft. Dann gibt es weniger Schmutzpartikel an die sich die Kondenswassertropfen anhaften können.

Wenn einer von euch das anders erklären kann, bin ich gespannt auf eure Antworten.

 

Das sieht richtig toll aus. Wie ein Urlaubsparadies.

 

Tag 07 des Corona-Shutdown – Osterhase und Gottesdienst

Auch heute Vormittag war ich wieder im Garten, frische Luft und Sonne tanken.

Da habe ich, ihr werdet es nicht glauben, weil es noch viel zu früh ist, tatsächlich den Osterhasen getroffen! Er saß unter der Korkenzieherhasel am Rande des großen Platzes vor dem Speisesaal. Er schien schon mal zu üben, Ostereier zu verteilen. wie ich darauf komme? Nun, zu seinen Füßen lagen lauter Rheinkiesel. Es sah so aus, als wären es Ostereier.😁

 

 

Doch es war wieder sehr kalt draußen. Dieses Mal bin ich bereits nach einer ½ Stunde wieder rein gerollt.

Nachdem ich den Osterhasen gesehen hatte, schaute ich mir den evangelischen Gottesdienst im TV an. Der war richtig gut! In der Markuskirche in München hielt die Pfarrerin einen Gottesdienst in einer leeren Kirche vor einer Kamera nur mit einem Lektor, einem kleinen Vokalensemble und einem Organisten.

 

Bei Pfarrerin und Lektor drehte sich alles um die momentane Corona-Pandemie, die Menschen weltweit betrifft und beschäftigt. Es war ein sehr schöner Gottesdienst! Ich bin sehr froh, ihn gesehen zu haben. Er gab Trost und Zuversicht!

Tag 06 des Corona-Shutdown – Viel Sonne, aber kalt

Es weht ein kalter Wind aus Nordost. Wenn man geschützt in der Sonne sitzt, ist es schon richtig warm. Die Sonne knallte gnadenlos auf meinen Kopf. Ich musste raus aus der Sonne. Im Schatten weht jedoch ein kalter Nordostwind. *seufz *! Aber es sieht schön aus.

 

Der Himmel ist stahlblau.

Doch dann erschienen die ersten Wölkchen.

Tag 05 des Corona-Shutdown – Es wird kälter

Das Licht ist weniger grell. Es ist wolkig und kälter geworden. Trotzdem habe ich nicht auf meinen Ausflug in den Garten verzichtet. Aber längere Zeit ohne Handschuhe mit dem Handy spielen war nicht drin. Irgendwann habe ich die Finger nicht mehr gespürt.

Hier ist meine heutige Foto-Ausbeute:

GTH Reporterin live vor Ort

 

Sonnenbad im Garten des GTH 16.03.2020

Heute war der erste Tag des Corona-Shutdowns. Draußen war traumhaft schönes Wetter. Von der Einrichtungsleitung wird uns ans Herz gelegt, nicht vor die Haupteintrittstür zu gehen. Aber gerne dürfen wir die Sonne und frische Luft im Garten des GTH nutzen.

Genau das habe ich heute Vormittag eine Stunde lang getan. Ich traf die „üblichen Verdächtigen“ Frischluft- und Sonnen-Anbeter. Auch sie genossen die milde Luft und die schon recht kräftige Sonne. Es ist wirklich schön, dass wir den Garten haben!

Schattentheater 2020

 

Das Schattentheater „Theater der Dämmerung“ war wieder zu Gast im Gerhard Tersteegen Haus. Ihre Aufführung „Freut euch des Lebens“ war die letzte Veranstaltung im GTH bevor wegen des Corona-Viruses alles heruntergefahren werden musste (ich berichtete).

Das „Theater der Dämmerung“ besteht aus Friedrich Raad, Regie und Gesang und Wanja Kilber. Er stellt die großen, beweglichen Scherenschnittfiguren her. Beide spielen die Figuren.

Die wechselnden Bühnenbilder sind auf einer langen Rolle mit Glasmalfarbe gemalt von Jan Willemsen, dem älteren Bruder vom bekannten Roger Willemsen.

Hr. Raad sang eine Menge Volkslieder. Wir hatten alle ein Heft mit den Liedtexten bekommen und waren herzlich eingeladen mitzusingen. Das machten die Bewohner gerne. Anschließend sagten die beiden Herren, es habe ihnen sehr gefallen, dass so eifrig und Textkundig mitgesungen wurde. Uns hat die Vorstellung sehr gefallen.

Es war die Geschichte von Hans, der seine Heimat verlässt, um auf Wanderschaft zu gehen. Seine Liebste musste er zurücklassen. Ihm war nicht so richtig wohl bei dem Gedanken, denn sie war sehr schön. Einmal träumt er, sie hätte einen anderen genommen. Doch als er wieder nach Hause kam, wartete sie auf ihn und alles war gut! ❤️

Wochenendrätsel – Zusammengesetzte Hauptwörter

Menschen -………………………….-Käfig

 

Billiard-………………………………..-Werk

 

Leber-…………………………………-Pelle

 

Kugel-…………………………………-Gericht

 

Meister-………………………………-Seite

 

Kreuz-…………………………………-Dauer

 

Milch-………………………………….-Fäule

 

Ziel-……………………………………-Wehr

 

Wasser-………………………………-Akademie

 

Vater-…………………………………-Bild

 

Abend-……………………………….-Buch

 

See-…………………………………..-Kissen

 

Bord-…………………………………-Pilz

 

Christ-………………………………..-Portier

 

Not-…………………………………..-Kette

 

Polster-……………………………..-Bein

 

Schmelz-…………………………..-Strahler

 

Dreh-……………………………….-Pfeife

Corona legt das öffentliche Leben, auch im GTH lahm

Ab Montag wird das Erdgeschoss total gesperrt.

Das heißt, dass die Mahlzeiten auf den Wohnbereichen eingenommen werden.

Alle Veranstaltungen werden abgesagt.

Alle Therapien im Therapiezentrum fallen aus.

Besuche / Sozialkontakte sollen weitestgehend abgesagt werden.

Corona legt NRW lahm  <<<< WDR RheinBlick Podcast

So sind also auch wir Heimbewohner von der Corona-Krise betroffen.

Bitte haltet die Daumen, dass kein Bewohner und kein Angestellter des Gerhard Tersteegen Hauses krank wird!

Wenn ich die Nachrichten in Radio und TV höre / sehe, bekomme ich richtig Angst!