Wochenendrätsel – Lustige Worträtsel (41 – 50)

41) Ermittelt die Anzahl der Musiker
42) Alterndes Filmidol
43) Weg zur Kneipe
44) Windstille unterm Schuh
45) Weichtier in schlechter Verfassung
46) Verehrer eines Öffners
47) Behälter für ein Möbelstück
48) Chauffeur eines Zimmers
49) Festmahl für Kannibalen
50) Handwerker für Unsichtbares
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Acrylfarbe gießen (Acrylic Pouring)

Ich arbeite gerne kreativ. Da ich durch die Multiple Sklerose sehr eingeschränkt bin (rechts geht nicht mal das Schreiben per Hand mehr wie früher) ist das feine Malen mit der rechten Hand nicht mehr möglch (ich bin Rechtshänderin!).

Daher bin ich froh, wenn ich in der Ergotherapie neue Ausdrucksmöglichkeiten kennen lerne.

Erinnert ihr euch an meine Bilder, die durch Spachteln von Acrylfarbe entstanden?

Mit Acrylfarbe lassen sich durch viele interessante Techniken Bilder kreieren.

Die neueste Technik, die ich anwenden durfte nennt sich Acrylfarbe gießen oder Acrylic Pouring. Die Technik kommt ursprünglich aus den USA.

Man überlegt sich, welche Farben im Bild vorkommen sollen. Nun werden die Farben mit Wasser und Pouring Medium verdünnt. Dann gießt man diese Farben übereinander in einen Plastikbecher bis dieser randvoll ist. Nun kurz und vorsichtig leicht umrühren.

Als nächstes wird eine Leinwand auf den Becher gelegt und beides dann um 180 Grad umgedreht. Der Becher wird dabei die ganze Zeit fest auf die Leinwand gepresst.

Jetzt wird die Leinwand samt Becher auf den Tisch gelegt. Nachdem eine kurze Zeit gewartet wurde, damit bei der Farbzusammenstellung im Becher wieder Ruhe eintreten kann.

Zu guter Letzt wird der Becher senkrecht (Wichtig!) von der Leinwand hochgezogen, sodass sich die komplette Farbe über die Leinwand ergießt.

Man bewegt die Leinwand vorsichtig hin und her bis die weiße Leinwand überall mit Farbe bedeckt ist.

Fertig ist das Kunstwerk!

Kannibale oder Vegetarier?

Was sich so reißerisch anhört, sage ich über mich.

Ich habe schon längere Zeit das Problem, dass ich mir schmerzhaft auf Zunge oder auf die Schleimhaut im Mund beiße. Das geht manchmal bis zum Blut. Da habe ich mich selbst schon scherzhaft als Kannibalen tituliert.

Seit dieser Zeit schmeckt mir Fleisch nicht mehr. Ich bin also zum Vegetarier geworden. Allerdings mag ich noch das ein oder andere Fleischgericht.

Bei Rinderroulade werde ich schwach. Schon gar mit Rotkohl und Kartoffeln.

Nur Rotkraut mit Kartoffeln, vielleicht noch mit etwas Bratensoße von der angebratenen Roulade… hmm… lecker! Ihr seht, ich bin ein sehr inkonsequenter Vegetarier. Ich stelle jedoch fest, dass ich immer weniger Fleisch esse.

Weil ich mich immer mehr beiße, gehe ich zur Logopädie. Dort lerne ich Tricks, wie ich mich nicht mehr beiße.

Das versuchte ich meinem Tischnachbarn zu erklären.

„Das habe ich mein ganzes langes Leben lang nicht getan. Vielleicht sollten Sie mehr essen!“ , meinte er. Er hat einen gesunden Appetit und isst ziemlich viel.

„Seien Sie froh, dass Ihnen das nicht passiert. Das tut echt weh!“ , sagte ich.

Er nur trocken: „Na ja… außerdem kann ich notfalls die Zähne raus nehmen. Dann tut das nicht weh!““

Weihnachtsfeier trotz Corona

Corona schlägt uns mittlerweile allen schwer aufs Gemüt.

Alle Zerstreuung, alle regelmäßigen Veranstaltungen, basteln, backen, singen fällt wegen. Alles was dem Leben eine gewisse Struktur gab, hält inne.

Die Mitarbeiter des Sozialen Dienstes überlegten, wie trotz der vielen Vorschriften, die wegen des Virus eingehalten werden müssen, die Weihnachtsfeier trotzdem stattfinden könnte. Sie fand statt, unsere Weihnachtsfeier trotz Corona!

 

Zum 5. mal Fenstersingen mit Pfr. Grünhoff

Pfr. Grünhoff vergisst ihre Schäfchen nicht. Schon zum 5. Mal war sie zusammen mit der Kirchenmusikerin Fr. Tebbe-Tänzler und erfreute uns, die Bewohner des GerhardTersteegen Hauses mit Musik, gespielt und gesungen rund um das GTH: Virchowstraße, Billsteinstraße und zuletzt im Garten des GTH. Dort kamen auch die Bewohner des Betreuten Wohnens, Seiden Carré, auf die Terrassen und hörten zu.

Dieses Mal war ich im Garten als sie kamen. Daher erlebte ich sie hautnah (mit gebührendem Sicherheitsabstand). So gibt es dieses mal auch andere Fotos. 😉

 

Tag 09 des Corona-Shutdown – Angst vor Corona

Heute, am 9. Tag ist immer noch kein Ende des Ausgangsverbots für Bewohner in Sicht. Neues dazu wird das Leitungsteam am 03. Mai mitteilen. Bis dahin bleibt das Ausgangsverbot für Bewohner, die ja zur Risikogruppe gehören, erst einmal bestehen.

Gut, dass das Wetter nach wie vor schön ist!

Es ist kühl und sonnig!

Überall sind die ersten Blüten zu sehen.

Heute war der Wind milder und nicht mehr so kräftig. Daher kamen auch mehr Bewohner in den Garten. Aber dass man sich nicht zu nahe kommen sollte, sich nicht zur Begrüßung die Hand geben soll, das verstehen die allerwenigsten.

Als immer mehr Leute kamen, fühlte ich mich bedrängt und ich flüchete wieder ins Haus.

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Mir macht der Crona-Virus langsam Angst. Wie soll das nur weitergehen? Vielleicht schaffen wir es tatsächlich das Virus aus dem Heim zu lassen, das GTH als keimfreie Zone. Aber was wird dann wenn draußen alle immun sind nur wir nicht? Stürzt sich dann das Virus auf uns und wir werden alle krank?

Manchmal wünschte ich mir, ich könnte jetzt schon raus und das Virus bekommen und dann immun sein. Oder tot. Dann wäre es wenigstens vorbei… Aber ich wil eigentlich noch nicht sterben. Ich denke dann immer, ich würde einen ganz leichten Verlauf haben. Doch wer weiß das schon.

Vorher hatte ich nur Multiple Sklerose. Da hatte ich Angst vor dem nächsten Schub.

Jetzt habe ich immer noch MS und Angst vor dem nächsten Schub. Zustzlich habe ich Angst vor dem Corona-Virus. Na toll… 😥

Tag 08 des Corona-Shutdown – Eine Woche ist rum

Eine Woche Ausgangssperre ist vorbei. Immer noch haben wir strahlendes Wetter. Man merkt, dass die Luft viel sauberer ist, als sonst.

Die wenigen Flugzeuge die man ab und an am Himmel sieht, haben nur noch ganz kleine, kurze Kondensstreifen. Das haben eine Bewohnerin und ich festgestellt. Wir haben uns gesagt, das liege an der sauberen Luft. Dann gibt es weniger Schmutzpartikel an die sich die Kondenswassertropfen anhaften können.

Wenn einer von euch das anders erklären kann, bin ich gespannt auf eure Antworten.

 

Das sieht richtig toll aus. Wie ein Urlaubsparadies.

 

Tag 07 des Corona-Shutdown – Osterhase und Gottesdienst

Auch heute Vormittag war ich wieder im Garten, frische Luft und Sonne tanken.

Da habe ich, ihr werdet es nicht glauben, weil es noch viel zu früh ist, tatsächlich den Osterhasen getroffen! Er saß unter der Korkenzieherhasel am Rande des großen Platzes vor dem Speisesaal. Er schien schon mal zu üben, Ostereier zu verteilen. wie ich darauf komme? Nun, zu seinen Füßen lagen lauter Rheinkiesel. Es sah so aus, als wären es Ostereier.😁

 

 

Doch es war wieder sehr kalt draußen. Dieses Mal bin ich bereits nach einer ½ Stunde wieder rein gerollt.

Nachdem ich den Osterhasen gesehen hatte, schaute ich mir den evangelischen Gottesdienst im TV an. Der war richtig gut! In der Markuskirche in München hielt die Pfarrerin einen Gottesdienst in einer leeren Kirche vor einer Kamera nur mit einem Lektor, einem kleinen Vokalensemble und einem Organisten.

 

Bei Pfarrerin und Lektor drehte sich alles um die momentane Corona-Pandemie, die Menschen weltweit betrifft und beschäftigt. Es war ein sehr schöner Gottesdienst! Ich bin sehr froh, ihn gesehen zu haben. Er gab Trost und Zuversicht!

Tag 06 des Corona-Shutdown – Viel Sonne, aber kalt

Es weht ein kalter Wind aus Nordost. Wenn man geschützt in der Sonne sitzt, ist es schon richtig warm. Die Sonne knallte gnadenlos auf meinen Kopf. Ich musste raus aus der Sonne. Im Schatten weht jedoch ein kalter Nordostwind. *seufz *! Aber es sieht schön aus.

 

Der Himmel ist stahlblau.

Doch dann erschienen die ersten Wölkchen.

Tag 05 des Corona-Shutdown – Es wird kälter

Das Licht ist weniger grell. Es ist wolkig und kälter geworden. Trotzdem habe ich nicht auf meinen Ausflug in den Garten verzichtet. Aber längere Zeit ohne Handschuhe mit dem Handy spielen war nicht drin. Irgendwann habe ich die Finger nicht mehr gespürt.

Hier ist meine heutige Foto-Ausbeute:

GTH Reporterin live vor Ort