Neue Kapellenausstattung

Getreu dem Spruch: „Alles neu macht der Mai!“,
feiern wir am kommenden Sonntag zum ersten Mal Gottesdienst in der Kapelle des Gerhard-Tersteegen-Hauses mit neuem Altar und neuem Lesepult!


Frau Faust vom Sozialdienst hat einen  Online-Handel gefunden, der mit Fachbetrieben zusammenarbeitet. In unserem Fall mit einer Schreinerei, die sich auf Kircheninventar spezialisiert hat. Sie ging  auf ihre speziellen Wünsche ein. So hat der Altar zum Beispiel Rollen. Er kann ganz leicht verschoben werden, wenn die Kapelle anderweitig genutzt werden soll.

Es ist der  Online-Handel W. Friedrich aus Amberg in Süddeutschland. Sie konzentrieren sich ausschließlich auf Kirchenbedarf. Altar und Lesepult wurden nach Kundenwunsch angefertigt und dann per Post zugesandt.

W. Friedrich – Kirchenbedarf

Kraft des Gebets

Herr, wache über mich und mein Leben.

Halte schützend deine Hand über mich,
und gib mir Frieden für mein unruhiges Herz.

Wache über mich und meine Gedanken,
damit mich die Angst nicht verzehrt.

Wache über meinen Glauben an deine Güte,
damit ich das Vertrauen zu dir nicht verliere.

Wache über meinen Lebensmut,
damit ich mich nicht selbst aufgebe.

Stärke Hoffnung und Zuversicht,
und lass mich den Reichtum erkennen,
den du auf mein Leben gelegt hast.

Karl Görner

Dieses Gebet habe ich einmal bei einem Gottesdienst im Gerhard Tersteegen Haus gehört. Ich finde es wunderbar und erzählte einer Freundin davon. Sie kalligraphiert in ihrer Freizeit. Daher bekam ich irgendwann dieses Geschenk von ihr:

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Ich finde das Gebet sehr tröstlich. Ich lese es mehrmals am Tag!

So war’s – Heiligabend 2016

Wie ihr ja bereits auf dem Aushang lesen konntet, war gestern Gottesdienst und anschließende Weihnachtsfeier.

Zuerst haben wir viel gesungen und die Weihnachtsgeschichte nach Lukas 2,1-20 gehört.

Dann gab es eine kurze Pause und die Weihnachtsfeier begann. Es gab Kaffee und große Plätzchenteller. Wir saßen gesellig beieinander und genossen die Speisen bei guter Stimmung.

Zwischendrin hatten sich die Damen vom Sozialdienst immer wieder kleine Überraschungen ausgedacht. So las uns Frau Faust eine andere Version der Weihnachtsgeschichte vor. Ich sagte ein Gedicht auf (Denkt euch, ich habe das Christkind gesehen von Anna Ritter)

Ein Bewohner erzählte uns, wo in Krefeld der Name Eichendorff vorkommt und dass es auch ein Weihnachtsgedicht von Eichendorff gibt: Weihnachten. Außerdem gäbe es in Krefeld den Namen auch als Straßennamen.

„Und meine frühere Grundschule hieß Eichendorff-Schule“, warf ich ein, „das ist die heutige Grotenburg-Schule!“

„Stimmt!“, sagte Herr B., „Das hätte ich fast vergessen!“

r Musik sorgten Herr Krücker, Klarinette und Frau Junglas, Klavier.

Und wer hätte das gedacht, auf einmal fing es an zu schneien! Das Licht wurde gedimmt und Punsch oder Glühwein wurde angeboten!

Das ganze war ein sehr schöner Nachmittag. Das sage nicht nur ich, sondern ich hörte das von vielen Bewohnern.

Frau Mosels Abschied

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Am Sonntag war evangelischer Gottesdienst mit Diakonin Frau Anne Mosel. Sie ist im Haus sehr beliebt, da sie lange als Diplom-Sozialpädagogin und als Diakonin hier gearbeitet hat, bevor sie ins Dreikönigenhaus gewechselt ist.

Jetzt wird das Dreikönigenhaus Ende des Monats endgültig umziehen in einen Neubau in Krefeld-Hüls. Dort wird Frau Mosel als Leiterin des Sozialdienstes viel zu tun haben. Daher wird sie dann nicht mehr ein Mal im Monat bei uns im Gerhard-Tersteegen-Haus den Gottesdienst abhalten. Also verabschiedete sie sich mit dem Gottesdienst am Sonntag von uns.

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Die meisten der Bewohner waren ganz überrascht. Das hatten sie nicht gewusst. Sie waren sehr betroffen und traurig.

Ganz spontan hatte eine Bewohnerin ihr einen Rosenstrauß zum Abschied geschenkt. Man kann ihn vorne links auf dem Altar stehen sehen. Es waren eigentlich zwei Sträuße von Marlenes Büdchen, die nicht verkauft worden waren. Jetzt hatten sie einen sinnvollen Einsatz bekommen.

Das zentrale Thema von Frau Mosels Predigt war dann auch der Abschied.

Abraham und Sarah, die ihre Heimat verlassen mussten, um in der Fremde neu anzufangen (1. Mose/Genesis 12,1–13,4).

Jesus, der am Abend vor seiner Kreuzigung mit seinen Jüngern das Passamahl feierte (Lukas 22, 14-18).

Und Diakonin Frau Mosel, die sich von den Bewohnern des GTH verabschiedete.

Christus ist auferstanden!

Ihr habt sicherlich schon bemerkt, dass mir mein christlicher Glaube wichtig ist. Ich habe öfter schon über Gottesdienste im Gerhard-Tersteegen-Haus gebloggt. Dieses Jahr werden wir endlich wieder einen Gottesdienst an Ostersonntag haben. Das freut mich sehr! Letztes Jahr haben wir das hier sehr vermisst. Immerhin ist Ostern mit Christi Auferstehung das wichtigste Fest der Christen und das GTH ist ein Haus in evangelischer Trägerschaft.

Zur feierlichen Einstimmung in diesen Tag möchte ich euch das Gloria der Osternacht in der Kath. Pfarrei St. Laurentius Würzburg Heidingsfeld, gespielt von Ludwig Martin Jetschke vorstellen:

Auferstehung Jesu Christi – Wiki

Neukirchener Erziehungsverein

Gottesdienst am Valentinstag

In diesem Jahr fiel der Valentinstag (14. Februar) auf einen Sonntag. Das war vorgestern. Und tatsächlich fiel er auf einen Tag mit Gottesdienst mit Diakonin Frau Mosel.

Frau Mosel hat viele Jahre als Diplom-Sozialpädagogin im GTH gearbeitet und ist vielen Bewohnern noch bekannt und wird sehr vermisst. Doch vor knapp 2½ Jahren ist sie zum Dreikönigenhaus gewechselt. Dort ist der komplette Soziale Dienst und das Belegungsmanagement ihre Aufgabe.

Doch sie lässt es sich nicht nehmen, ein Mal im Monat einen Gottesdienst im Gerhard-Tersteegen-Haus abzuhalten. Der ist dann immer sehr gut besucht.

Das war also vorgestern der Fall. Es war ein ganz wunderbarer Gottesdienst, wo es sich um den Valentinstag drehte.

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Eigentlich wären laut liturgischem Kalender ganz andere Texte und Lieder für den 1. Sonntag der Passionszeit vorgesehen gewesen. Aber Frau Mosel erzählte uns etwas ganz anderes, alles im Zusammenhang mit St. Valentin von Terni, ein Heiliger und Märtyrer der römisch-katholischen Kirche.

Valentin von Terni lebte im 3. Jahrhundert nach Christus und wird heutzutage als Patron der Liebenden verehrt. Auf ihn geht das Brauchtum des Valentinstag zurück. (Siehe Wiki: Valentin von Terni). Dieser Tag ist also schon ganz alt und keine Erfindung der Floristen 😉

 Wie man auf dem ersten Bild oben sieht, hatte Frau Mosel drei große, flauschige, rote Herzen auf den Altar gelegt. Dann erzählte sie uns vom heiligen Valentin. Er heilte Kranke und traute Liebespaare nach christlichem Ritus, was unter dem römischen Kaiser verboten war. Den frisch verheirateten Paaren soll er Blumen aus seinem Garten geschenkt haben.

Zuletzt wurde er für sein verbotenes Tun am 14. Februar 269 hingerichtet.

Es gab trotz Valentinstag auch eine Predigt. Als Evangelium hatte Frau Mosel Paulus 5, 1-5 gewählt, ‚Frieden mit Gott‘. Hier geht es um Gottes Liebe als Grund für unsere Hoffnung. Ein sehr versöhnlicher, Mut machender Text. Er passte wunderbar zum Valentinstag. Denn auch hier dreht es sich um die Liebe.

Zum Abschluss des Gottesdienstes verteilte Frau Mosel kleine Milka-Schokolade-Herzen an die Bewohner.

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Zum Ausgang sangen wir wie gewohnt „EG 331: Großer Gott, wir loben dich“.