Christvesper im GTH 2018

Deckblatt unseres Programms zur Christvesper

Dieses Jahr wurde der Ablauf der Veranstaltungen zum Weihnachtsfest ganz neu geplant.

Damit es nicht zu anstrengend für uns Bewohner und auch für die Angestellten des Gerhard Tersteegen Hauses wurde, hat man versucht, zwischen den einzelnen Programmpunkten immer wieder genug Zeit zur Entspannung zu lassen.

Das hatte zur Folge, dass die Christvesper (Vesper lateinisch für Abend) bereits am Vormittag von 10:00 – 11:00 Uhr stattfand.

Auch wenn ich erst dachte, dass das alles etwas hektisch war mit Morgentoilette, Frühstück und dann schon wieder fertig sein für den Gottesdienst, fand ich es im Nachhinein gut. Denn diese ganze Entzerrung der Veranstaltungen machte den 24.12. viel angenehmer, als in den Jahren davor.

Zudem konnte ich den Gottesdienst entspannt verfolgen, da die Lesung(en) von einer Pflegerin des Hauses übernommen wurden.

So konnte ich mich also voll und ganz auf das Singen der vielen Weihnachtslieder konzentrieren. 🎼🎵🎶🎶 Das hat mir viel Freude bereitet!

Evangelischer Gottesdienst mit Pfr. Christine Grünhoff

An jedem dritten Dienstag im Monat findet ein evangelischer Gottesdienst in der Kapelle des Gerhard Tersteegen Hauses statt. Gestern war der dritte Dienstag im Dezember. Der Gottesdienst war ein besonderer, denn es war der erste mit Pfr. Christine Grünhoff, der „neuen“ Pfarrerin nach Pfr. Sabina Busman (jetzt Berner-Pip), die für das GTH zuständig sein wird.

(c) Katrin-musikhai

Frau Grünhoff blickte freundlich, tatkräftig, fast ein wenig eingeschüchtert auf die vielen anwesenden Bewohner in der Kapelle und meinte: „Damit habe ich nicht gerechnet! Ist das hier immer so voll?“

Wir konnten ja schlecht antworten: „Oft! Aber heute vor allem, weil es uns interessiert wer und wie denn die neue Pfarrerin ist!“

Sie stellte sich kurz vor. Sie sei wohl die jüngste Pfarrerin in Krefeld habe man ihr gesagt. Sie sei 39 Jahre alt und habe vorher 7 Jahre lang in einer Gemeinde in Paderborn als Pfarrerin gearbeitet. Seit Oktober habe sie gemeinsam mit ihrem Partner eine neue Bleibe in Krefeld-Fischeln gefunden.

Doch dann begann Pfarrerin Grünhoff mit dem Gottesdienst.

Nach einigen einleitenden Worten und Gebeten wurde gemeinsam gesungen. Dann begann sie mit Lesung und Predigt.

Wir befänden uns mitten im Advent und bald sei schon Weihnachten. Und was sei das Wichtigste an Weihnachten? Sie griff hinter sich und legte ein in Geschenkpapier eingewickeltes Paket auf den Altar.

„Geschenke!“, sagte sie ein wenig herausfordernd. „Das meine ich ernsthaft! Ein Weihnachtsfest ohne Geschenke… nein… Geschenke gehören dazu! Der Herr selbst gab uns das größte, wertvollste Geschenk. Er schenkte uns seinen eigenen Sohn!“

Das war ein ganz neuer Ansatz für mich! So hatte ich das noch in keiner Kirche gehört. Aber dieser Gedanke gefiel mir! Überhaupt gefiel mir der Gottesdienst sehr.

Nachher fragte mich eine Dame des Sozialen Dienstes, ob sie der Pfarrerin sagen solle, dass ich gerne die Lesung im Gottesdienst übernähme. „Sicher“, sagte ich. So kam ich dann noch einmal kurz mit Frau Grünhoff ins Gespräch und konnte sie auch gleich fragen, ob ich ein Foto von ihr machen könne, das ich dann online in den Blog setzen würde. Ich durfte!

Beamer im Gottesdienst

Wir leben im digitalen Zeitalter. Die sogenannte Digitale Revolution bezeichnet den Umbruch, der seit Ausgang des 20. Jahrhunderts einen Wandel nahezu aller Lebensbereiche bewirkt und der in eine Digitale Welt führt, ähnlich wie die industrielle Revolution 200 Jahre zuvor in die Industriegesellschaft führte. Auch Kirche und Gottesdienst bleiben davon nicht „verschont“.

Anstelle von Liedzetteln und Liederbüchern verwendeten wir im Gottesdienst einen Beamer für die Projektion von Liedtexten. Damit verschwenden wir weniger Papier. Einige wenige Bewohner hatten große Probleme damit, die Texte an der Leinwand zu lesen. Daher sollten immer einige Liedblätter mitgebracht werden. Dann können diese Bewohner die Lupe einsetzen.

Das Lesen der Texte auf der Leinwand hat noch einen weiteren Vorteil: automatisch richtet man sich auf. Dadurch hat man mehr Luft zum Singen. Die Stimmen der Bewohner klingen so viel kräftiger.

 

Allerdings konnten wir den Gottesdienst nicht in der Kapelle feiern, denn dort haben wir keine Leinwand. Also feierten wir im Seminarraum. Dadurch saßen wir etwas beengt, sehr dicht beieinander. Auch war es dort recht kühl. Denn da der Raum kleiner ist und wir dicht beieinander saßen, ließ man die späten Besucher über die Terrasse in den Raum. Mit dem Öffnen der Terrassentür kam jedesmal kalte Luft in den Raum. Man merkt, dass es deutlich kühler wird.

Pfarrer Fricke-Hein bat Herrn Regels vom Sozialen Dienst bei den Bewohnern nachzufragen, wie die Vermittlung der Liedtexte ankam. Erst danach soll entschieden werden, wie in Zukunft mit den Liedtexten verfahren werden soll.

Digitale Revolution – Wiki

Zum Gottesdienst in die Markuskirche

Ich bekomme am eigenen Leib zu spüren, dass immer weniger Leute Interesse an christlichen Lehren und der christlichen Kirche haben. Somit gibt es immer weniger Mitglieder der christlichen (katholischen wie auch evangelischen) Kirchen. Daher fehlt den Kirchen mit jedem Kirchenaustritt auch Geld.

Dadurch hat längst nicht mehr jede Kirche auch ihren eigenen Pfarrer. Die Pfarrer betreuen immer gleich mehrere Gemeinden.

Die Lutherkirche hat in der Evangelischen Kirchengemeinde Krefeld-Süd die wenigsten jungen Mitglieder. Daher bekommt sie nach dem Wegzug von Pfarrerin Busmann keine neue Pfarrstelle. Dazu fehlt einfach das Geld. Jetzt findet nur noch ein Mal im Monat ein Gottesdienst in der Lutherkirche statt.

Also werde ich heute mit dem E-Rolli nach Krefeld-Fischeln zur Markuskirche fahren. Ich habe eine Probefahrt gemacht. Ich brauche eine halbe Stunde für den Weg. Da das Wetter mitspielt, werde ich dort hin rollen!

 

 

Jesus grillt

Einmal im Monat, am 3. Dienstag im Monat, hält der Pfarrer der Lutherkirche vormittags einen evangelischen Gottesdienst in der Kapelle des Gerhard Tersteegen Hauses.

Bisher war das immer Pfr. Sabina Busmann. Seit sie die Stelle gewechselt hat, übernimmt das Pfr. Gerd Maeggi von der Markuskirche, die auch zum Kirchenkreis Krefeld – Viersen, Ev. Kirchengemeinde Krefeld-Süd gehört. Durch die vielen Kirchenaustritte werden mehrere Kirchen zu Gemeinden zusammengefasst.

Pfr. Maeggi erzählte die Geschichte aus der Bibel vom großartigen Fischfang am See von Galiläa. Hier waren die Jünger die ganze Nacht erfolglos mit ihren Netzen auf Fischfang gegangen und hatten keinen einzigen Fisch gefangen.

Als sie zurück an Land kamen, trafen sie den auferstandenen Jesus. Der hieß sie noch einmal mit ihren Netzen auf den See hinaus zu fahren und die Netze zur rechten Seite des Boots auszuwerfen.

Zwar der Meinung, dass das ohne Erfolg bleiben würde, fuhren sie trotzdem noch einmal aus. Als sie dann wieder an Land kamen, waren ihre Netze übervoll. Sie brachten Jesus die Fische.

Er lud sie ein, mit ihm zu frühstücken. Er hatte bereits Brot geröstet und Fisch zubereitet.

„Meine Konfis sagten: „Jesus grillt“ “ , meinte Pfr. Maeggi schmunzelnd.

 

Der Auferstandene am See von Tiberias

Gibt es „Das Böse“ ?

Diesen Beitrag zu lesen, über diese Worte nachzudenken, war für mich wie ein Gottesdienstbesuch! So schön! Danke, Ananda!

Es gibt böses Handeln, böses Tun

Böse Gedanken und Absichten

Aber das Böse ist nicht Göttlich

In keiner Religion seit Menschen an Einen Gott glauben, gibt es einen bösen Gott

Die sind ausgestorben seit die Griechische Antike im Geschichts- statt Religions-Unterricht behandelt wird und Asgard Teil des Marvel Universums wurde

Das Christentum kennt den Teufel, aber er ist kein Gott sondern ein gefallener Engel – Auch Luzifer genannt, der Lichtbringer, durch den wir Gott erkennen können

Der Hinduismus kennt Shiva, den Zerstörer des Unwissens, nicht der Welten oder des Menschen

Im Islam kenn ich mich nicht gut genug aus, ein Blick in Wikipedia zeigt aber, dass das Böse auch dort nicht göttlichen Ursprungs ist und der Buddhismus enthält sich jeder Gottes-Vorstellung

Das Böse ist da, wo kein Glaube ist – an Gott, das Leben oder wie auch immer du es nennen willst

Das Böse ist im Mangel an Vertrauen

Da…

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Lutherkirche ohne Pfr. Busmann

Lutherkirche

Es hat durchaus etwas sehr praktisches, dass langsam der Frühling kommt und wir den Winter, den Schnee hinter uns lassen. Gestern Morgen war es zwar grau und dick bewölkt. Aber es war trocken und auch recht mild, 9°C.

Ich hatte gestern schon mit der Pflege gesprochen. Wenn es nicht regnen würde, wolle ich zum Gottesdienst in die Lutherkirche fahren. Daher solle man mich bitte früh wecken. Der Gottesdienst fängt nämlich schon um 9:30 Uhr an und ich wolle vorher noch duschen und frühstücken.

So machten wir es dann. Ich finde es prima, dass man mit den Angestellten, egal ob Pflege oder Hauswirtschaft reden kann und sie dann versuchen, wo es geht einem entgegen zu kommen.

Foto von seelenfarben.de

Seit dem 07. Januar, dem Abschiedsgottesdienst von Pfarrerin Busmann war ich nicht mehr in der Lutherkirche. Das hatte viele Gründe. Zum einen wollte ich bei Regen oder Schnee oder zu kalten Temperaturen nicht mit dem E-Rolli draußen unterwegs sein. Zum anderen hatten wir einige interessante Gottesdienste hier im Haus in der Kapelle des Gerhard Tersteegen Hauses. Dann vermisste ich Frau Busmann. Für mich und auch für viele andere Gemeindemitglieder gehörten Pfr. Busmann und die Lutherkirche einfach zusammen. Und Frau Busmann war jetzt weg.

Doch heute morgen hatte ich keine Ausrede mehr. Das Wetter passte. Die Pflegerin kam früh. Also machte ich mich auf den Weg. Ich war gespannt, wer heute den Gottesdienst leiten würde.

Es war Pfr. Vetter, die Schulpfarrerin des Maria-Sibylla-Merian-Gymnasiums. Sie hat einen Gottesdienst über den Sündenfall gehalten. Außerdem gab es das Abendmahl.

Wieder war ich begeistert vom Orgelspiel von Herrn Karlheinz Schüffler auf der Walcker-Orgel.