Nachfolger von Pfr. Busmann

 

Dienstag Morgen fand ganz überraschend der dienstags ein Mal monatlich durchgeführte evangelische Gottesdienst im Gerhard Tersteegen Haus statt. In unserem monatlichen Veranstaltungsplan stand das nicht. Doch die Veranstaltungspläne werden im Voraus erstellt. Zu der Zeit stand es wohl noch nicht fest, ob der Nachfolger von Frau Pfr. Busmann bis dahin schon gefunden sei.

Wir Bewohner waren sehr gespannt, wer das denn nun wohl sei. Daher waren auch wirklich viele Bewohner in der Kapelle zugegen.

Ein junger, dynamischer, freundlicher Mann begrüßte uns und stellte sich erst einmal vor. Er heiße Falk Schöller und sei 48 Jahre alt. Er habe 4 Frauen, 3 Töchter und seine Frau. Er komme nicht aus dem NEV (Neukirchener Erziehungsverein), sondern sei theologischer Vorstand der Graf Recke Stiftung. Beide gehören zur Diakonie RWL (Rheinland Westfalen Lippe).

Dann feierte er einen sehr schönen Gottesdienst mit uns. Da es der erste Gottesdienst für ihn mit uns im neuen Jahr 2018 im GTH war, rankte sich seine Predigt um die Jahreslosung : „Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst“. Sie stammt aus der Offenbarung des Johannes (21,6).

Da hat der NEV einen sehr sympathischen Pfarrer als Nachfolger von Frau Pfr. Busmann gefunden! Ich freue mich auf weitere Gottesdienste mit ihm!

 

Verabschiedung von Pfr. Busmann in der Lutherkirche

Sonntagnachmittag um 15:00 Uhr fand die Verabschiedung von Pfarrerin Sabina Busmann (jetzt Berner-Pip) in der Lutherkirche statt. So voll hatte ich die Lutherkirche noch nie erlebt! Ich freute mich sehr für Pfr. Busmann (Berner-Pip). Spricht es doch von der Wertschätzung die der Pfarrerin entgegen gebracht wird.

Lutherkirche, Krefeld

Der normale Gottesdienst um 9:30 Uhr fand in der Lutherkirche nicht statt. Nachmittags waren viele Pfarrer, die morgens in ihrer eigenen Gemeinde Gottesdienste abhalten mussten frei, um in der Lutherkirche sein zu können. Es war ein richtig großer Abschiedsgottesdienst. 3 Pfarrer nahmen aktiv am Gottesdienst teil. Pfr. Harms, Pfr. i.R. Stockkamp und Pfr. Busmann (Berner-Pip).

Es war beeindruckend, die große Gemeinde beim Singen der Kirchenlieder zu hören. An der Walcker Orgel saß Herr Schüffler. Außerdem trat ein Gospelchor zwischendrin immer mal wieder auf. Am Ende des Gottesdienstes spielte eine Bläsergruppe (Jagdhörner, Parforcehörner und ein Waldhorn).

Nach fast zwei Stunden endete der Gottesdienst und es ging weiter mit Kaffee und Kuchen. Daran nahm ich nicht mehr Teil. Es wurde nämlich langsam schon dunkel draußen. Da ich am Rolli keine Lampen mehr habe, wollte ich nach Hause fahren, bevor aus der Dämmerung richtige Dunkelheit wurde.

Ich habe übrigens keine Fotos gemacht. Aber es waren genug Fotografen anwesend, sodass ich eventuell noch welche nachreichen kann.

Die Walcker-Orgel in Krefeld

Wieder zum Gottesdienst in die Lutherkirche

Wir Bewohner bedauern sehr, dass es in den letzten Wochen keinen Gottesdienst im Gerhard-Tersteegen-Haus gegeben hat. Ich bin in der glücklichen Lage, mit meinem E-Rolli in die zugehörige, evangelische Lutherkirche fahren zu können, um dort am Gottesdienst teilzunehmen. Seit dort 2016 endlich eine Rampe gebaut wurde, geht das prima!

Lutherkirche

Die Rampe

Die Lutherkirche gehört zu den zwei evangelischen Kirchenbezirken (Luther- und Markus- Kirche), die in der Evangelischen Kirchengemeinde Krefeld-Süd zusammengefasst sind. Da ich früher in Krefeld-Oppum zur Auferstehungskirche gehörte, kenne ich auch die Pfarrer aus Krefeld-Süd, die dort regelmäßig  Gottesdienste gehalten haben. So habe ich ein wenig Heimatgefühl auch hier.

Vergangenen Sonntag war der Gottesdienst dort spärlich besucht. Vielleicht lag es daran, dass Pfr. Kaiser predigte, ein Berufsschulpfarrer, den die meist älteren Gemeindemitglieder nicht kennen. Schade. Ich schätze seine Gottesdienste schon seit längerem immer sehr. Auch damals in Oppum.

So kam es, dass ich 3 Leute aus der Oppumer Zeit im Gottesdienst traf.

Eine weißhaarige Frau rutschte plötzlich von der einen Seite der Kirchenbank herüber zu mir: „Hallo Katrin!“, sagte sie.

Ich blinzelte kurz. Dann schoss es aus mir heraus: „Hallo E.!“ Ich freute mich sehr, sie wiederzusehen. Sie ist die Ehefrau von Pfr. Kaiser.

Während ich noch mit E. sprach, huschte ein schlanker Mann von der anderen Seite der Kirche herüber zu uns. Er gab uns die Hand und fragte, ob er sich zu uns setzen dürfe. Was wir natürlich sofort bejahten. Auch er ist aus meiner „alten“ Gemeinde, aus Oppum. Somit bildeten wir die Oppumer Fraktion. 😉

Nach dem Gottesdienst fand der Kirchenkaffee statt. Eigentlich wollte ich nach dem Gottesdienst direkt wieder zum GTH rollen. Doch dann fragte E.: „Du kommst doch auch noch mit auf eine Tasse Kaffee?“

„Ach… bleibt ihr denn auch noch?“, fragte ich, „Na, OK. Dann bleibe ich halt auch.“ Eigentlich war ich schon ziemlich geschafft nach der Stunde Gottesdienst. Aber diese Chance wollte ich nicht ungenutzt an mir vorüber ziehen lassen.

So trank ich noch eine Tasse Kaffee und lauschte den Neuigkeiten um mich herum. Aber es wurde dann doch schnell zu anstrengend für mich. Die vielen Stimmen. Der Hall in den Kirchengemäuern. Leider musste ich mich verabschieden. Ich wollte ja noch im GTH ankommen.

Aber es war wunderbar, diese lieben, bekannten Menschen zu treffen und mich mit ihnen austauschen zu können!

Seite der Evangelischen Kirchengemeinde Krefeld-Süd