Beamer im Gottesdienst

Wir leben im digitalen Zeitalter. Die sogenannte Digitale Revolution bezeichnet den Umbruch, der seit Ausgang des 20. Jahrhunderts einen Wandel nahezu aller Lebensbereiche bewirkt und der in eine Digitale Welt führt, ähnlich wie die industrielle Revolution 200 Jahre zuvor in die Industriegesellschaft führte. Auch Kirche und Gottesdienst bleiben davon nicht „verschont“.

Anstelle von Liedzetteln und Liederbüchern verwendeten wir im Gottesdienst einen Beamer für die Projektion von Liedtexten. Damit verschwenden wir weniger Papier. Einige wenige Bewohner hatten große Probleme damit, die Texte an der Leinwand zu lesen. Daher sollten immer einige Liedblätter mitgebracht werden. Dann können diese Bewohner die Lupe einsetzen.

Das Lesen der Texte auf der Leinwand hat noch einen weiteren Vorteil: automatisch richtet man sich auf. Dadurch hat man mehr Luft zum Singen. Die Stimmen der Bewohner klingen so viel kräftiger.

 

Allerdings konnten wir den Gottesdienst nicht in der Kapelle feiern, denn dort haben wir keine Leinwand. Also feierten wir im Seminarraum. Dadurch saßen wir etwas beengt, sehr dicht beieinander. Auch war es dort recht kühl. Denn da der Raum kleiner ist und wir dicht beieinander saßen, ließ man die späten Besucher über die Terrasse in den Raum. Mit dem Öffnen der Terrassentür kam jedesmal kalte Luft in den Raum. Man merkt, dass es deutlich kühler wird.

Pfarrer Fricke-Hein bat Herrn Regels vom Sozialen Dienst bei den Bewohnern nachzufragen, wie die Vermittlung der Liedtexte ankam. Erst danach soll entschieden werden, wie in Zukunft mit den Liedtexten verfahren werden soll.

Digitale Revolution – Wiki

Zum Gottesdienst in die Markuskirche

Ich bekomme am eigenen Leib zu spüren, dass immer weniger Leute Interesse an christlichen Lehren und der christlichen Kirche haben. Somit gibt es immer weniger Mitglieder der christlichen (katholischen wie auch evangelischen) Kirchen. Daher fehlt den Kirchen mit jedem Kirchenaustritt auch Geld.

Dadurch hat längst nicht mehr jede Kirche auch ihren eigenen Pfarrer. Die Pfarrer betreuen immer gleich mehrere Gemeinden.

Die Lutherkirche hat in der Evangelischen Kirchengemeinde Krefeld-Süd die wenigsten jungen Mitglieder. Daher bekommt sie nach dem Wegzug von Pfarrerin Busmann keine neue Pfarrstelle. Dazu fehlt einfach das Geld. Jetzt findet nur noch ein Mal im Monat ein Gottesdienst in der Lutherkirche statt.

Also werde ich heute mit dem E-Rolli nach Krefeld-Fischeln zur Markuskirche fahren. Ich habe eine Probefahrt gemacht. Ich brauche eine halbe Stunde für den Weg. Da das Wetter mitspielt, werde ich dort hin rollen!

 

 

Jesus grillt

Einmal im Monat, am 3. Dienstag im Monat, hält der Pfarrer der Lutherkirche vormittags einen evangelischen Gottesdienst in der Kapelle des Gerhard Tersteegen Hauses.

Bisher war das immer Pfr. Sabina Busmann. Seit sie die Stelle gewechselt hat, übernimmt das Pfr. Gerd Maeggi von der Markuskirche, die auch zum Kirchenkreis Krefeld – Viersen, Ev. Kirchengemeinde Krefeld-Süd gehört. Durch die vielen Kirchenaustritte werden mehrere Kirchen zu Gemeinden zusammengefasst.

Pfr. Maeggi erzählte die Geschichte aus der Bibel vom großartigen Fischfang am See von Galiläa. Hier waren die Jünger die ganze Nacht erfolglos mit ihren Netzen auf Fischfang gegangen und hatten keinen einzigen Fisch gefangen.

Als sie zurück an Land kamen, trafen sie den auferstandenen Jesus. Der hieß sie noch einmal mit ihren Netzen auf den See hinaus zu fahren und die Netze zur rechten Seite des Boots auszuwerfen.

Zwar der Meinung, dass das ohne Erfolg bleiben würde, fuhren sie trotzdem noch einmal aus. Als sie dann wieder an Land kamen, waren ihre Netze übervoll. Sie brachten Jesus die Fische.

Er lud sie ein, mit ihm zu frühstücken. Er hatte bereits Brot geröstet und Fisch zubereitet.

„Meine Konfis sagten: „Jesus grillt“ “ , meinte Pfr. Maeggi schmunzelnd.

 

Der Auferstandene am See von Tiberias

Gibt es „Das Böse“ ?

Diesen Beitrag zu lesen, über diese Worte nachzudenken, war für mich wie ein Gottesdienstbesuch! So schön! Danke, Ananda!

Es gibt böses Handeln, böses Tun

Böse Gedanken und Absichten

Aber das Böse ist nicht Göttlich

In keiner Religion seit Menschen an Einen Gott glauben, gibt es einen bösen Gott

Die sind ausgestorben seit die Griechische Antike im Geschichts- statt Religions-Unterricht behandelt wird und Asgard Teil des Marvel Universums wurde

Das Christentum kennt den Teufel, aber er ist kein Gott sondern ein gefallener Engel – Auch Luzifer genannt, der Lichtbringer, durch den wir Gott erkennen können

Der Hinduismus kennt Shiva, den Zerstörer des Unwissens, nicht der Welten oder des Menschen

Im Islam kenn ich mich nicht gut genug aus, ein Blick in Wikipedia zeigt aber, dass das Böse auch dort nicht göttlichen Ursprungs ist und der Buddhismus enthält sich jeder Gottes-Vorstellung

Das Böse ist da, wo kein Glaube ist – an Gott, das Leben oder wie auch immer du es nennen willst

Das Böse ist im Mangel an Vertrauen

Da…

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Lutherkirche ohne Pfr. Busmann

Lutherkirche

Es hat durchaus etwas sehr praktisches, dass langsam der Frühling kommt und wir den Winter, den Schnee hinter uns lassen. Gestern Morgen war es zwar grau und dick bewölkt. Aber es war trocken und auch recht mild, 9°C.

Ich hatte gestern schon mit der Pflege gesprochen. Wenn es nicht regnen würde, wolle ich zum Gottesdienst in die Lutherkirche fahren. Daher solle man mich bitte früh wecken. Der Gottesdienst fängt nämlich schon um 9:30 Uhr an und ich wolle vorher noch duschen und frühstücken.

So machten wir es dann. Ich finde es prima, dass man mit den Angestellten, egal ob Pflege oder Hauswirtschaft reden kann und sie dann versuchen, wo es geht einem entgegen zu kommen.

Foto von seelenfarben.de

Seit dem 07. Januar, dem Abschiedsgottesdienst von Pfarrerin Busmann war ich nicht mehr in der Lutherkirche. Das hatte viele Gründe. Zum einen wollte ich bei Regen oder Schnee oder zu kalten Temperaturen nicht mit dem E-Rolli draußen unterwegs sein. Zum anderen hatten wir einige interessante Gottesdienste hier im Haus in der Kapelle des Gerhard Tersteegen Hauses. Dann vermisste ich Frau Busmann. Für mich und auch für viele andere Gemeindemitglieder gehörten Pfr. Busmann und die Lutherkirche einfach zusammen. Und Frau Busmann war jetzt weg.

Doch heute morgen hatte ich keine Ausrede mehr. Das Wetter passte. Die Pflegerin kam früh. Also machte ich mich auf den Weg. Ich war gespannt, wer heute den Gottesdienst leiten würde.

Es war Pfr. Vetter, die Schulpfarrerin des Maria-Sibylla-Merian-Gymnasiums. Sie hat einen Gottesdienst über den Sündenfall gehalten. Außerdem gab es das Abendmahl.

Wieder war ich begeistert vom Orgelspiel von Herrn Karlheinz Schüffler auf der Walcker-Orgel.

 

Nachfolger von Pfr. Busmann

 

Dienstag Morgen fand ganz überraschend der dienstags ein Mal monatlich durchgeführte evangelische Gottesdienst im Gerhard Tersteegen Haus statt. In unserem monatlichen Veranstaltungsplan stand das nicht. Doch die Veranstaltungspläne werden im Voraus erstellt. Zu der Zeit stand es wohl noch nicht fest, ob der Nachfolger von Frau Pfr. Busmann bis dahin schon gefunden sei.

Wir Bewohner waren sehr gespannt, wer das denn nun wohl sei. Daher waren auch wirklich viele Bewohner in der Kapelle zugegen.

Ein junger, dynamischer, freundlicher Mann begrüßte uns und stellte sich erst einmal vor. Er heiße Falk Schöller und sei 48 Jahre alt. Er habe 4 Frauen, 3 Töchter und seine Frau. Er komme nicht aus dem NEV (Neukirchener Erziehungsverein), sondern sei theologischer Vorstand der Graf Recke Stiftung. Beide gehören zur Diakonie RWL (Rheinland Westfalen Lippe).

Dann feierte er einen sehr schönen Gottesdienst mit uns. Da es der erste Gottesdienst für ihn mit uns im neuen Jahr 2018 im GTH war, rankte sich seine Predigt um die Jahreslosung : „Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst“. Sie stammt aus der Offenbarung des Johannes (21,6).

Da hat der NEV einen sehr sympathischen Pfarrer als Nachfolger von Frau Pfr. Busmann gefunden! Ich freue mich auf weitere Gottesdienste mit ihm!

 

Verabschiedung von Pfr. Busmann in der Lutherkirche

Sonntagnachmittag um 15:00 Uhr fand die Verabschiedung von Pfarrerin Sabina Busmann (jetzt Berner-Pip) in der Lutherkirche statt. So voll hatte ich die Lutherkirche noch nie erlebt! Ich freute mich sehr für Pfr. Busmann (Berner-Pip). Spricht es doch von der Wertschätzung die der Pfarrerin entgegen gebracht wird.

Lutherkirche, Krefeld

Der normale Gottesdienst um 9:30 Uhr fand in der Lutherkirche nicht statt. Nachmittags waren viele Pfarrer, die morgens in ihrer eigenen Gemeinde Gottesdienste abhalten mussten frei, um in der Lutherkirche sein zu können. Es war ein richtig großer Abschiedsgottesdienst. 3 Pfarrer nahmen aktiv am Gottesdienst teil. Pfr. Harms, Pfr. i.R. Stockkamp und Pfr. Busmann (Berner-Pip).

Es war beeindruckend, die große Gemeinde beim Singen der Kirchenlieder zu hören. An der Walcker Orgel saß Herr Schüffler. Außerdem trat ein Gospelchor zwischendrin immer mal wieder auf. Am Ende des Gottesdienstes spielte eine Bläsergruppe (Jagdhörner, Parforcehörner und ein Waldhorn).

Nach fast zwei Stunden endete der Gottesdienst und es ging weiter mit Kaffee und Kuchen. Daran nahm ich nicht mehr Teil. Es wurde nämlich langsam schon dunkel draußen. Da ich am Rolli keine Lampen mehr habe, wollte ich nach Hause fahren, bevor aus der Dämmerung richtige Dunkelheit wurde.

Ich habe übrigens keine Fotos gemacht. Aber es waren genug Fotografen anwesend, sodass ich eventuell noch welche nachreichen kann.

Die Walcker-Orgel in Krefeld