Travestie-Show mit Miss Tammy

Ich habe doch tatsächlich vergessen, euch von einem Ereignis Anfang des Monats zu erzählen. Das war nämlich an dem Tag, als das Wohnbereichsmaskottchen zum Basteln bei mir war. An dem Nachmittag hatten wir nämlich auch eine Travestie-Show im Haus.

Die Travestie ist die Kunst des Verkleidens. Der männliche Künstler Heiko Großmann verwandelt sich in die Sängerin Miss Tammy. Der verwandlungsfähige Künstler versprüht internationales Showflair und reisst die Senioren schnell mit. Er hat eine unglaubliche Ausstrahlung und Stimme die unter die Haut geht.

Ich bin ja eigentlich immer sehr kritisch, wenn es um musikalische Darbietungen geht, aber Miss Tammy hat auch mich überzeugt!

Leider ist das Bild ziemlich schlecht. Aber der Ton ist so, wie wir es auch im Gerhard Tersteegen Haus erlebt haben. Super!

Die Bilder sind von mir, wie ihr sicherlich schon erraten habt.😉

Der Singende Friseur

Am Sonntag hatten wir einen singenden Friseur zu Gast. Das war sein erstes Mal bei uns. Dementsprechend war er auch etwas aufgeregt.

Dario Perrone hat tatsächlich ein eigenes Haarstudio in Brüggen am Niederrhein. Aber er singt auch vor Publikum.

Sein Liederrepertoire war allerdings nicht so sehr Senioren-geeignet. Die Lieder die er sang, waren fast alle in fremden Sprachen (italienisch und englisch). Daher konnten die Bewohner kaum mitsingen außer bei einzelnen sehr bekannten Zeilen wie zum Beispiel: „Que será, será“.

Dann wurde sogar fleißig geschunkelt. Die Senioren fassten sich bei den Händen und schwangen hin und her. Das wurde auch initiiert von den ehrenamtlichen Helferinnen.

Allerdings waren die Lieder, die Hr. Perrone ausgesucht hatte, alle sehr ruhig, langsam, gar etwas einschläfernd. Schade. Dazu kam, dass die Musik sehr laut, teilweise übersteuert beim Publikum ankam.

Schieben wir es mal auf die Tatsache, dass Hr. Perrone zum ersten Mal vor Senioren in einem Altenheim sang. Ihm waren also Örtlichkeit und Zielgruppe noch nicht bekannt.

Vielleicht bekommt er ja noch eine Chance. Denn singen kann er!

©Bilder von E.Sobocik

So war’s – Schattentheater 2019

Zwei Männer, „Das Theater der Dämmerung“, führten das einstündige Schattenspiel-Musical „Komm auf die Schaukel Luise“ auf.

Friedrich Raad führt Regie und singt. Wanja Kilber stellt die großen, beweglichen Scherenschnittfiguren her. Beide spielen die Figuren.

Die wechselnden Bühnenbilder (15 an der Zahl) sind auf einer 21 m langen Rolle mit Glasmalfarbe gemalt von Jan Willemsen, dem älteren Bruder vom bekannten Roger Willemsen.

Hr. Raad sang eine Menge Lieder von Hans Albers und Volkslieder. Die Bewohner waren herzlich eingeladen mitzusingen. Das machten sie gerne. Anschließend sagten die beiden Herren, es habe ihnen sehr gefallen, dass so eifrig und Textkundig mitgesungen wurde.

Nun werde ich die Bilder sprechen lassen.  Die meisten hat Fr. E. Sobocik gemacht. Die unscharfen sind von mir. 😏 Mit einem Klick auf die Bilder werden sie größer.

 

Winterkonzert der Gruppe Speranza 2019

Die Gruppe Speranza besteht aus Frau Isabell Weidenkätzchen, Sopran, Herrn Hans Peter Schiffer, Bariton und der Pianistin Paula Kirschbaum. Mit ihrem Programm brachten sie uns Volksmusik und Operette ins Gerhard Tersteegen Haus.

Die beiden Sänger traten schon öfter im Gerhard Tersteegen Haus auf. Sie haben kräftige Stimmen und treffen mit der Auswahl der Stücke sehr die Vorlieben der Bewohner.

Mit der Wahl von Frau Kirschbaum fanden sie eine Pianistin, die sehr gut in das Trio passt. Wie voll und groß das kleine Piano klang, war erstaunlich.

Herr Schiffer las auch hervorragend kurze Winter-Geschichten vor.

Also wechselten immer wieder Gesang, Rezitation und Piano-Soli einander ab und es entstand so ein sehr kurzweiliges Programm.

Eigentlich bin ich kein Fan von Sopran-Gesang. Aber Frau Weidenkätzchen brachte ihre Stücke mit Humor, einem zwinkernden Auge sozusagen, dar, dass ich großen Gefallen an ihrer Darbietung hatte.

Die Bewohner ließen die Gruppe nicht ohne Zugabe gehen!

Herbstkonzert mit Fr. Storz und Begleitung

Mehrmals im Jahr ist Frau Storz (Sopran) mit einigen Gesangskollegen und einem Pianisten im Gerhard Tersteegen Haus und präsentiert den Bewohnern ein buntes Liederprogramm, immer passend zur Jahreszeit.

Das ist immer sehr beliebt bei den Senioren. Schließlich singen sie selber gern und kennen viele der Lieder. Oft singen sie dann sogar mit. Bei manchen Liedern ist das auch gewollt. Dann gibt es sogar Textblätter. Im Programm steht dann „Alle“.

Dieses Mal gab es allerdings eine Neuerung. Das Konzert fand nicht wie sonst immer im Seminarraum und anschließender Kapelle statt. Dort beherbergen wir momentan die Tagespflege. Denn in der Tagespflege können die Räume wegen eines Wasserrohrbruchs momentan nicht genutzt werden.

Das Konzert fand im Speisesaal im Erdgeschoss statt. Ich fand das eigentlich besser. Aber ich kann auch sehr gut hören. Die Senioren, die ganz hinten saßen, schienen mehr Schwierigkeiten beim Zuhören zu haben. Sie unterhielten sich nämlich während des Singens ziemlich laut.

Musikalische Reise um die Welt

Am Freitagnachmittag gab es ein klassisches Gesangskonzert mit Begleitung am Klavier. Manche Lieder wurden vorgetragen. Aber es gab auch Lieder wo die Bewohner zum Mitsingen aufgefordert wurden.

Am Klavier spielte Ulrich Stuers. Es sangen Camilla Bachus, Renate Dülfer und Brigitte Storz.

 

Programm

Liedtexte zum Mitsingen

Es war ein stimmungsvoller Nachmittag. Viele Bewohner waren Zuhörer. Sie lauschten der Musik ganz verzaubert. Dass sie mitsingen durften ließen sich einige Bewohnerinnen nicht zwei Mal sagen und sangen gleich mit Begeisterung bei jedem Lied mit. Es erstaunt mich immer wieder, wie  viele Lieder sie kennen und auswendig mitsingen können.

Frühjahrskonzert 2018

Freitag fand bei uns im Gerhard Tersteegen Haus ein Konzert mit Klavier und einem Tenor statt. Eigentlich sollte auch eine Sopranistin mit dabei sein. Doch sie lag mit einer dicken Grippe zu Hause im Bett.

So musste Hr. Schiffer, Tenor, allein mit seiner Kollegin Fr. ?, die ihn am Klavier begleitete, singen.

Er machte eine kurze Ansprache an die Zuhörer und bat um tatkräftige Unterstützung. Mitsingen sei erwünscht!

Das klappte auch ohne Texthefte, da die Senioren viele Lieder auswendig können. Da die meisten von ihnen schlecht sehen können, nutzen die Texthefte ihnen eh nicht.

Bevor das Konzert begann, wurden Blätter verteilt, auf denen die Lieder standen, die gesungen werden sollten.

Musik ist bei den Senioren immer sehr beliebt. Selber singen ebenfalls. Daher sind solche Angebote immer sehr gern gesehen.

Musiktherapie – Ein Zugang zu Menschen mit Demenz | Quarks & Co