So war’s – Ein halbes Jahrhundert!

Ich hatte einen wunderbaren Geburtstag vorgestern!

Es fing schon morgens im Speisesaal an. Mein Platz am Tisch war mit einer LED-Kerze geschmückt. Die Damen vom Nachbartisch sangen mir ein Ständchen.

Als ich wieder nach oben kam, hatten die Damen vom Sozialdienst meine Tür geschmückt. Sie hängten mir eine Kette mit der Zahl 50 um.


Auf dem Tisch in meinem Zimmer lagen die ersten Blumen und Post.


Zu 14.30 Uhr hatte ich zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Dazu hatte ich bei Frau Düro, Leiterin der Hauswirtschaft den Seminarraum bestellt. Außerdem hatte ich mit ihr besprochen, was ich alles an Speisen und Getränken haben wollte. Sie würde dann alles besorgen. Sie wollte auch den Saal/Tisch dekorieren. Ich nannte ihr meine Lieblingsfarbe. So sah das Endergebnis aus. Ich war rundum zufrieden!

Ich musste lauthals lachen, als ich sah, was auf dem kleinen, blauen Sparschwein stand:

SCHEIN-REIN-SCHWEIN

Ein halbes Jahrhundert!

Das klingt umwerfend! Heute habe ich Geburtstag und werde 50 Jahre, also ein halbes Jahrhundert alt!

Ich werde heute Nachmittag hier im GTH feiern. Dazu habe ich meine Familie und ein paar Freundinnen eingeladen. Leider haben schon einige Leute abgesagt. Aber wir werden trotzdem eine schöne Zeit zusammen haben! Ich habe Kaffee und Kuchen bestellt und auch ein paar salzige Leckereien. So sollte jeder etwas finden können, das ihm schmeckt. Ich freue mich schon!

 

Barbaras Freitags-Füller #436

25. August 17

Wieder zum Gottesdienst in die Lutherkirche

Wir Bewohner bedauern sehr, dass es in den letzten Wochen keinen Gottesdienst im Gerhard-Tersteegen-Haus gegeben hat. Ich bin in der glücklichen Lage, mit meinem E-Rolli in die zugehörige, evangelische Lutherkirche fahren zu können, um dort am Gottesdienst teilzunehmen. Seit dort 2016 endlich eine Rampe gebaut wurde, geht das prima!

Lutherkirche

Die Rampe

Die Lutherkirche gehört zu den zwei evangelischen Kirchenbezirken (Luther- und Markus- Kirche), die in der Evangelischen Kirchengemeinde Krefeld-Süd zusammengefasst sind. Da ich früher in Krefeld-Oppum zur Auferstehungskirche gehörte, kenne ich auch die Pfarrer aus Krefeld-Süd, die dort regelmäßig  Gottesdienste gehalten haben. So habe ich ein wenig Heimatgefühl auch hier.

Vergangenen Sonntag war der Gottesdienst dort spärlich besucht. Vielleicht lag es daran, dass Pfr. Kaiser predigte, ein Berufsschulpfarrer, den die meist älteren Gemeindemitglieder nicht kennen. Schade. Ich schätze seine Gottesdienste schon seit längerem immer sehr. Auch damals in Oppum.

So kam es, dass ich 3 Leute aus der Oppumer Zeit im Gottesdienst traf.

Eine weißhaarige Frau rutschte plötzlich von der einen Seite der Kirchenbank herüber zu mir: „Hallo Katrin!“, sagte sie.

Ich blinzelte kurz. Dann schoss es aus mir heraus: „Hallo E.!“ Ich freute mich sehr, sie wiederzusehen. Sie ist die Ehefrau von Pfr. Kaiser.

Während ich noch mit E. sprach, huschte ein schlanker Mann von der anderen Seite der Kirche herüber zu uns. Er gab uns die Hand und fragte, ob er sich zu uns setzen dürfe. Was wir natürlich sofort bejahten. Auch er ist aus meiner „alten“ Gemeinde, aus Oppum. Somit bildeten wir die Oppumer Fraktion. 😉

Nach dem Gottesdienst fand der Kirchenkaffee statt. Eigentlich wollte ich nach dem Gottesdienst direkt wieder zum GTH rollen. Doch dann fragte E.: „Du kommst doch auch noch mit auf eine Tasse Kaffee?“

„Ach… bleibt ihr denn auch noch?“, fragte ich, „Na, OK. Dann bleibe ich halt auch.“ Eigentlich war ich schon ziemlich geschafft nach der Stunde Gottesdienst. Aber diese Chance wollte ich nicht ungenutzt an mir vorüber ziehen lassen.

So trank ich noch eine Tasse Kaffee und lauschte den Neuigkeiten um mich herum. Aber es wurde dann doch schnell zu anstrengend für mich. Die vielen Stimmen. Der Hall in den Kirchengemäuern. Leider musste ich mich verabschieden. Ich wollte ja noch im GTH ankommen.

Aber es war wunderbar, diese lieben, bekannten Menschen zu treffen und mich mit ihnen austauschen zu können!

Seite der Evangelischen Kirchengemeinde Krefeld-Süd