Der NEV hat Preise bekommen

Zum Ende des Jahres hat das Gerhard Tersteegen Haus und auch das Bonhoefferhaus, beide Einrichtungen des Neukirchener Erziehungs Verein, einen Preis als „Krefelds familienfreundlichste Unternehmen“ gewonnen. In der Kategorie „Mittelständische Unternehmen“ bekam das GTH den 1. Preis!

Traumhaftes Wochenende – Samstag

Samstag hatte ich vormittags Besuch von einer Bekannten. Ich lernte sie kennen durch den Blog. Die Multiple Sklerose durchzieht irgendwie ihr ganzes Leben. Dabei ist sie selber nicht an MS erkrankt. Doch ihre Mutter litt sehr daran. Außerdem hat ihr Ehemann MS.

Als sie zufällig meinen Blog entdeckte, rief sie mich an und fragte, ob wir uns mal auf einen Kaffee treffen könnten. So lernte ich eine sehr sympathische, interessante Frau kennen. Sie hat interessantes zu erzählen, ist vielseitig aufgeschlossen für Neues. Sie kann abwechslungsreich erzählen. Selten habe ich jemand getroffen, der selber nicht an MS erkrankt ist, aber MS’ler so gut versteht. Ich bin sehr froh, sie kennengelernt zu haben!

Nachmittags hatte ich mein Zimmer voller

Familien-Besuch. Meine Kusine, die mittlerweile in Rostock wohnt, war mit ihrer kleinen Tochter in Krefeld. Die Kleine ist vergangenen Donnerstag 1 Jahr alt geworden.

Als ich sie das erste Mal sah, war sie erst ein paar Wochen alt. Damals hatte sie noch keine Haare und ich fand sie nicht besonders schön. Aber jetzt hat sie einen wuscheligen Lockenkopf und ist total niedlich.

Sie war der Star unserer kleinen Gesellschaft! Sie verzauberte uns alle!

Als sie mich alle letztendlich verließen, war ich total geschafft. Es war wunderschön, sie alle gesehen zu haben. Aber so viele Leute, so viele Stimmen, so viel Input schafften mich total! Ich schlief um 21:00 Uhr vor dem Computer ein!

Früher Beamtin beim LVR Dezernat Soziales

Es ist nicht leicht, neue Bewohner über ihr Berufsleben zu befragen, die in ihrer eigenen Welt leben. Trotzdem versuche ich, möglich viel über sie herauszubekommen und ihnen so einen Platz auf meinem Blog in der Kategorie „Beruf früher“ zu geben. Sie waren ja nicht immer krank. Sie haben auch viel geleistet in und für unsere Gesellschaft.

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Von Landschaftsverband Rheinland – http://publi.lvr.de/publi/PDF/807-Dezernat_Kultur_bf.pdf, Gemeinfrei, Link

Frau D. war früher Beamtin, Sachbearbeiterin beim LVR Dezernat Soziales. (LVR = Landschaftsverband Rheinland) Vielleicht sollte ich besser sagen Dezernat Jugend, denn wie sie mir erzählte, hatte sie viel mit der Erstellung von Akten über Kinder, die von Jugendämtern, Schulen oder Kindergärten zur Unterbringung in Heimen oder bei Pflegefamilien ausgewählt waren.

In der Zeit, in der sie dort arbeitete, kurz nach dem Zweiten Weltkrieg, gab es viele Kinder, die in Heimen untergebracht werden mussten.

Aber es gab auch Kinder, die zuhause wohnten, wo die Eltern mit ihnen nicht zurechtkamen. Sie wurden für einige Zeit aus der Familie herausgenommen und in ein Heim umgesiedelt.

Die kommunalen Jugendämter, Schulen, Kindergärten meldeten auffällige Kinder und Familien/Eltern und entschieden darüber, welches Kind, welche Familie Hilfe benötigte. Dann leiteten sie das an den LVR weiter. Dort erstellte Frau D. die entsprechenden Akten und leitete sie dann weiter an ihre Vorgesetzten (Juristen, Sozialpädagogen). Beim LVR wurden dann die entsprechenden Schritte eingeleitet.

Als Frau D. heiratete, gab sie ihren Beruf auf und umsorgte ihren Mann und die gemeinsamen zwei Töchter. Das war damals so üblich.

80. Geburtstag

pixabay.com – brittaneu

Heute feiert meine Mutter ihren 80. Geburtstag. Gleich holt mich meine Schwester mit Familie ab und es geht zum Mittagessen.

Schön, dass sie feiert. Denn oft floh sie an solchen großen Festtagen, war im Ausland. Doch heute hat sie den engsten Familienkreis eingeladen. Zu neunt sind wir in ein tolles Restaurant eingeladen.

Ich werde zum ersten Mal seit langem auch meinen Cousin und seine Frau wiedersehen und auch meine Patentante.

Ich bin schon ganz gespannt!

So war’s – Ein halbes Jahrhundert!

Ich hatte einen wunderbaren Geburtstag vorgestern!

Es fing schon morgens im Speisesaal an. Mein Platz am Tisch war mit einer LED-Kerze geschmückt. Die Damen vom Nachbartisch sangen mir ein Ständchen.

Als ich wieder nach oben kam, hatten die Damen vom Sozialdienst meine Tür geschmückt. Sie hängten mir eine Kette mit der Zahl 50 um.


Auf dem Tisch in meinem Zimmer lagen die ersten Blumen und Post.


Zu 14.30 Uhr hatte ich zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Dazu hatte ich bei Frau Düro, Leiterin der Hauswirtschaft den Seminarraum bestellt. Außerdem hatte ich mit ihr besprochen, was ich alles an Speisen und Getränken haben wollte. Sie würde dann alles besorgen. Sie wollte auch den Saal/Tisch dekorieren. Ich nannte ihr meine Lieblingsfarbe. So sah das Endergebnis aus. Ich war rundum zufrieden!

Ich musste lauthals lachen, als ich sah, was auf dem kleinen, blauen Sparschwein stand:

SCHEIN-REIN-SCHWEIN

Ein halbes Jahrhundert!

Das klingt umwerfend! Heute habe ich Geburtstag und werde 50 Jahre, also ein halbes Jahrhundert alt!

Ich werde heute Nachmittag hier im GTH feiern. Dazu habe ich meine Familie und ein paar Freundinnen eingeladen. Leider haben schon einige Leute abgesagt. Aber wir werden trotzdem eine schöne Zeit zusammen haben! Ich habe Kaffee und Kuchen bestellt und auch ein paar salzige Leckereien. So sollte jeder etwas finden können, das ihm schmeckt. Ich freue mich schon!