Corona-Sitzordnung

Unten im Speisesaal ist die Sitzordnung von der Hauswirtschaft vorgegeben. Jeder Bewohner hat dort Platz zu nehmen wo sein Namenskärtchen steht. Sollte einer damit gar nicht einverstanden sein, kann er / sie einen anderen Platz bekommen.

Allerdings sitzen die Wohnbereiche immer voneinander getrennt. Ich denke das hat Corona-Gründe. Auch die Anzahl der Bewohner pro Tisch ist wegen einzuhaltender Abstände Corona-bedingt begrenzt.

Außerdem sitzen die Bewohner eines Wohnbereichs zusammen. Mehrere Tische mit Bewohnern eines Wohnbereichs werden dann in Tischgruppen zu einem Wohnbereich zusammengefasst.

Nun ist Corona schon den 2. Sommer unser ungeliebter Begleiter. Wir sehen, dass es möglich ist. Aber schön ist es nicht.

Termin in der Sauerlandklinik abgesagt

Sauerlandklinik Oktober 2020

Ein Pfleger kam heute morgen nach dem Frühstück auf mich zu und sagte: „Die Sauerlandklinik hat angerufen. Der Termin am 30.08.2021 wurde abgesagt. Das tut mir sehr Leid! Sie hatten sich doch so gefreut.

„Sie haben, wie überall zu knappes Personal wegen Urlaub, Krankheit, Corona, Schwangerschaft etc. (wie bei uns). Da könne man sich nicht angemessen um mich kümmern. Daher werde der Termin Ende August erst einmal abgesagt. Sie wollen sich im Oktober noch einmal melden.“

Letztes Jahr war ich auch im Oktober dort.

In Zeiten von Corona ist vielleicht nicht alles anders. Im Oktober ist die Coronalage bestimmt nicht besser. Warten wir es ab.

Doch irgendwie bin ich schon etwas geknickt. Für mich ist der Aufenthalt in der Sauerlandklinik ein wenig wie Urlaub. Mal raus kommen, andere Luft schnuppern, nicht nur lauter Senioren, sondern viel jüngere Menschen (Patienten) um mich herum, andere Gespräche, andere Themen. Einen anderen Urlaub habe ich nicht. Das ist eben alles nicht mehr so einfach.

Ich halte euch auf dem Laufenden wie es weitergeht.

Endlich wieder unten im großen Speisesaal essen

Seit gestern brauchen wir nicht mehr im Wohnbereichs-Speisesaal oder auf dem Zimmer zu essen, wenn wir nicht wollen.

Wer will und kann, darf wieder unten im großen Speisesaal speisen. Als wir das hörten, war ich wirklich froh! Immerhin hatten wir über ein Jahr nicht mehr dort essen können.

Der Speisesaal wurde erweitert durch den Seminarraum. Die Tische waren weit auseinander gerückt worden. Die einzelnen Bewohner saßen Corona-konform an einem Tisch mit dem geforderten Abstand.

Ein Büfett gibt es nicht. Da käme man einander zu nah. Es fuhr eine Dame der Hauswirtschaft mit einem Rollwagen durch den Saal und gab jedem Bewohner was gewünscht wurde.

Die Hauswirtschaft hatte sich viel Mühe gemacht und die Bewohner eines Wohnbereichs möglichst in einem näherliegenden Bereich im Saal angesiedelt. Die einzelnen Plätze waren mit Namensschildern ausstaffiert sodass Bewohner und Personal gleich sehen konnten, wo wer sitzen sollte.

Mir gefällt es so viel besser als mit Büfett. Da gab es immer „Die Schlacht am kalten Büfett“, wie schon Reinhard Mey so treffend sang.

Reinhard Mey – Die heiße Schlacht am kalten Buffet

Weihnachtsfeier trotz Corona

Corona schlägt uns mittlerweile allen schwer aufs Gemüt.

Alle Zerstreuung, alle regelmäßigen Veranstaltungen, basteln, backen, singen fällt wegen. Alles was dem Leben eine gewisse Struktur gab, hält inne.

Die Mitarbeiter des Sozialen Dienstes überlegten, wie trotz der vielen Vorschriften, die wegen des Virus eingehalten werden müssen, die Weihnachtsfeier trotzdem stattfinden könnte. Sie fand statt, unsere Weihnachtsfeier trotz Corona!

 

Wieder Lockdown

Bild von Fathromi Ramdlon auf Pixabay

Wir haben leider die zweite Covid19-Welle und das weltweit, denn es ist ja eine Pandemie.

Hier im Gerhard Tersteegen Haus gelten diese verschärften Regeln schon seit Wochen.

Seit Wochen sind wir in unseren Zimmern. Denn seit offiziell in NRW ständig die Anzahl an mit Covid19 infizierten Personen ansteigt, und das exponentiell, folgte nach dem halbherzigen Covid19 light nun ab Mittwoch der harte Lockdown. Erst einmal soll das bis zum 10. Januar 2021 gelten. Für Weihnachten soll es kurz gelockert werden.

Für uns Bewohner ändert sich kaum etwas. Außer dass der Herr, der ehrenamtlich für uns kleine Einkäufe erledigt, das noch einmal machen könnte. Schauen wir mal. Ich habe meine Wünsche jedenfalls schon mal notieren lassen.

Bild von marian anbu juwan auf Pixabay

Zum 5. mal Fenstersingen mit Pfr. Grünhoff

Pfr. Grünhoff vergisst ihre Schäfchen nicht. Schon zum 5. Mal war sie zusammen mit der Kirchenmusikerin Fr. Tebbe-Tänzler und erfreute uns, die Bewohner des GerhardTersteegen Hauses mit Musik, gespielt und gesungen rund um das GTH: Virchowstraße, Billsteinstraße und zuletzt im Garten des GTH. Dort kamen auch die Bewohner des Betreuten Wohnens, Seiden Carré, auf die Terrassen und hörten zu.

Dieses Mal war ich im Garten als sie kamen. Daher erlebte ich sie hautnah (mit gebührendem Sicherheitsabstand). So gibt es dieses mal auch andere Fotos. 😉

 

Tag 07 des Corona-Shutdown – Osterhase und Gottesdienst

Auch heute Vormittag war ich wieder im Garten, frische Luft und Sonne tanken.

Da habe ich, ihr werdet es nicht glauben, weil es noch viel zu früh ist, tatsächlich den Osterhasen getroffen! Er saß unter der Korkenzieherhasel am Rande des großen Platzes vor dem Speisesaal. Er schien schon mal zu üben, Ostereier zu verteilen. wie ich darauf komme? Nun, zu seinen Füßen lagen lauter Rheinkiesel. Es sah so aus, als wären es Ostereier.😁

 

 

Doch es war wieder sehr kalt draußen. Dieses Mal bin ich bereits nach einer ½ Stunde wieder rein gerollt.

Nachdem ich den Osterhasen gesehen hatte, schaute ich mir den evangelischen Gottesdienst im TV an. Der war richtig gut! In der Markuskirche in München hielt die Pfarrerin einen Gottesdienst in einer leeren Kirche vor einer Kamera nur mit einem Lektor, einem kleinen Vokalensemble und einem Organisten.

 

Bei Pfarrerin und Lektor drehte sich alles um die momentane Corona-Pandemie, die Menschen weltweit betrifft und beschäftigt. Es war ein sehr schöner Gottesdienst! Ich bin sehr froh, ihn gesehen zu haben. Er gab Trost und Zuversicht!

Tag 06 des Corona-Shutdown – Viel Sonne, aber kalt

Es weht ein kalter Wind aus Nordost. Wenn man geschützt in der Sonne sitzt, ist es schon richtig warm. Die Sonne knallte gnadenlos auf meinen Kopf. Ich musste raus aus der Sonne. Im Schatten weht jedoch ein kalter Nordostwind. *seufz *! Aber es sieht schön aus.

 

Der Himmel ist stahlblau.

Doch dann erschienen die ersten Wölkchen.

Tag 05 des Corona-Shutdown – Es wird kälter

Das Licht ist weniger grell. Es ist wolkig und kälter geworden. Trotzdem habe ich nicht auf meinen Ausflug in den Garten verzichtet. Aber längere Zeit ohne Handschuhe mit dem Handy spielen war nicht drin. Irgendwann habe ich die Finger nicht mehr gespürt.

Hier ist meine heutige Foto-Ausbeute:

GTH Reporterin live vor Ort

 

Tag 04 des Corona-Shutdown – Es wird wolkiger

Heute, Donnerstag 19.03.2020, scheint sich das fantastische Wetter langsam zu verabschieden. Doch es ist immer noch zwischenzeitlich sehr schön.

Heute Vormittag im Garten wurde gearbeitet. Auf der Seite des Seiden Carrés waren mehrere Gärtner dabei, die Blumenbeete neu zu bepflanzen. Eine Bewohnerin des Seiden Carrés wollte den Gärtnern Pflanzen abkaufen, um ihren eigenen Balkon zu bepflanzen. Leider war das jedoch nicht nöglich. Die Pflanzen, die sie dabei hatten, waren abgezählt für den gemeinsamen Garten. Die Seniorin war sehr enttäuscht!

Wenn man mit der Maus über die Bilder fährt, sieht man die Beschriftung der Bilder