Neues Jahr, neue Pläne

(c)Bild von KAVOWO auf Pixabay
Sparfeuerwerk 2021/2022

Das sagt man so lapidar: „Hast du dir etwas vorgenommen fürs neue Jahr?“

Meistens hört man so Dinge wie mit dem Rauchen aufhören, mehr Sport treiben, endlich mal wieder den X oder die Y besuchen.

Oder aber man hört: „Besser nichts. Das wird sowieso meist nicht gehalten.“

Ich habe mir tatsächlich etwas vorgenommen. Es betrifft den Blog.

  • Der Blog soll nicht zu einem Rätsel-Blog mutieren. Also weniger Rätsel, mehr Geschichten aus dem Gerhard Tersteegen Haus.
  • Wieder mehr Spaß am Bloggen haben, es nicht zu einer Last werden lassen, täglich etwas neues zu schreiben.
  • Ich habe neue Ideen. Die gilt es umzusetzen. Denn es hat mal wieder ein Bewohner etwas geschrieben!

Soweit also meine Pläne für 2022! Bleibt gespannt!

An meine Follower mit eigenem Blog

Meine Lieben,

langsam ist es an der Zeit, mich zu bedanken, dass ihr nach wie vor meinem Blog treu bleibt. Ihr lest, kommentiert, schickt mir Aufmunterungspäckchen.

Vielen lieben Dank!

Bild von Sandra Schön auf Pixabay

Das liegt mir schon länger am Herzen. Das musste ich euch mal sagen.

Ihr gebt mir so großzügig Sterne!

Ich komme momentan selten dazu, eure Beiträge zu lesen. Ich bin froh, wenn ich meinen eigenen Blog halbwegs geregelt bekomme.

Hier also meine abermillionen Sterne für euch!

Bild von JL G auf Pixabay

Meine Fotos vom Schokoladenkuchen

Gestern hatte ich erzählt, dass Hartmut Falk vom falkkochblog: Kochen & Backen mit Liebe & Leidenschaft mir einige Stücke von seinem wunderbaren Schokoladenkuchen geschickt hat. Ich habe einige Fotos von Päckchen und Kuchen gemacht. Die will ich euch nicht vorenthalten. Hier sind sie:

Wenn ich mir die Bilder anschaue, denke ich, ich hätte den Löffel säubern müssen, bevor ich das Foto gemacht habe. *seufz* Sorry!

Aber ich war wohl total im Schoko-Rausch!!!

Der verführerische Duft…

Der Kuchen zerging auf der Zunge…

Es war wirklich eine Art Rausch!

Ich kann nur empfehlen, den Kuchen nachzubacken. Das Rezept findet ihr auf Hartmut Falks Blog.

Guten Appetit!

Nachtrag zu „Warum ich keine Blogroll hab“

Nun habe ich noch ein wenig gebastelt an meiner Seitenleiste. Die Blogroll ist jetzt tatsächlich weg, ebenso die Kategorien und der Kalender. Jetzt wirkt die Anfangsseite übersichtlicher.

Wenn etwas wunderbares zum Stress wird

Dieses Hobby des Bloggens ist ein ganz wunderbares. Ich kann mein Herz erleichtern und schriftlich den ganzen Seelenmüll verarbeiten, der mich quält.

Ich komme auf  ganz neue Gedanken, indem ich durch die ungeheure Vielfalt der Blogs stromere. Dadurch erfahre ich eine Menge neues. Bloggen (schreiben und/oder lesen) bildet. 😉

Ich meinem Leben einen neuen Sinn, indem ich über Dinge schreibe, die für viele Leute von Interesse sind.

Ich freue mich über jeden Leser, der sich entschließt, meinem Blog zu folgen.

Doch mit zunehmender Follower-Zahl wurde es immer stressiger, die Blogs der Follower alle zu lesen und ab und an zu kommentieren.

pixabay.com

Also lasse ich mir jetzt keine E-Mails mehr zustellen, über Updates von Blogs, denen ich folge.

Ich werde einfach immer mal wieder durch den Reader surfen und so sehen, wo sich was getan hat.

Schon wieder ein Abschied

Abschied nehmen, das tut der Mensch eigentlich sein ganzes Leben lang. Mit der Geburt nehmen wir Abschied von unserer wohlig, warmen Umgebung all-inclusive in Mamas Bauch.

Wenn das Kind in den Kindergarten kommt, nimmt es zeitweise Abschied vom behüteten, beschützten Elternhaus/-wohnung.

Kommt es in die Schule, nimmt es Abschied vom bekannten Kindergarten und den bekannten Spielkameraden.

Aus Grundschule wird weiterführende Schule.

Aus weiterführender Schule wird Lehrstelle/Berufsschule oder Fachhochschule oder Universität.

Dann verlässt man die Schulen und kommt zu einer beruflichen Anstellung oder Selbstständigkeit.

Ein Lebensweg nimmt diesen Verlauf im günstigsten Fall. Immer wieder sind die einzelnen Stationen mit Abschieden von Menschen, Umgebungen, liebgewonnenen Dingen und Routinen verbunden.

Bei der Multiple Sklerose ist es aber so, dass die natürliche Abfolge von Lebensstufen durcheinander gerät. Man erlebt Abschiede, die eigentlich längst noch nicht dran sind. Das ist manchmal sehr schwer zu verdauen.

So bekam ich im Alter von 35 schon meine erste Rente. Erst einmal befristet auf 2 Jahre. Man glaubt es kaum, aber der Glaube an die Wissenschaft war so groß, dass man es für möglich hielt, dass man mich in dieser Zeit von der Multiple Sklerose heilen könnte.

Tja, was soll ich sagen: 2 Jahre später war die MS immer noch da. <– Schwarzer Humor, hr, hr, hr! 😈

Nicht nur, dass sie noch da war, sie nahm auch immer mehr Fahrt auf. Die Rente wurde unbefristet verlängert.

Nach und nach nahm sie mir immer mehr.

  • Ich konnte nicht mehr hören auf einem Ohr.
  • Ich konnte nicht mehr lesen, denn die Buchstaben verschwammen oder entwickelten ein Eigenleben und liefen einfach weg.
  • Ich konnte nicht mehr schreiben.
  • ~~~~~
  • Lesen geht jetzt wieder auf dem E-Reader, weil ich da die Buchstaben schön groß machen kann. Schreiben geht zumindest am PC!
  • ~~~~~
  • Ich konnte nicht mehr Autofahren.
  • Ich konnte nicht mehr als Apothekerin arbeiten,
  • Ich konnte kein Karate mehr betreiben.
  • Ich konnte nicht mehr laufen.
  • ~~~~~
  • Ich konnte nicht mehr selbstständig leben und musste in ein Pflegeheim ziehen.
  • ~~~~~
  • Ich konnte nicht mehr Waldhorn blasen.
  • Ich habe das Horn verkauft.
  • ~~~~~
  • Ich konnte meine Querflöte nicht mehr spielen.
  • Und jetzt habe ich am Samstag meine Flöte verschenkt.

Allerdings fand ich immer, dass Instrumente gespielt werden sollen. Sie nutzen niemandem, wenn sie ein schweigsames Schubladendasein fristen. Das Horn habe ich damals noch verkauft.

Aber meine Flöte habe ich einem sehr lieben Menschen geschenkt. Ich brachte ihr damals das Querflötenspiel bei. Sie ist eine der ganz wenigen Bekannten, die unseren Kontakt aufrecht erhält. Sie ruft an. Sie schreibt. Sie schickt mir ab und zu ein Päckchen. Wenn sie ihre Eltern in Krefeld besucht, hat sie auch immer Zeit, kurz bei mir rein zu schauen. (Sie wohnt selber mit Mann und Tochter in Süddeutschland.) Wenn meine Querflöte bei irgendjemandem gut aufgehoben ist, dann bei ihr. Sie spielt immer noch Flöte bei verschiedenen Anlässen. Bei ihr lebt die Flöte weiter! Das macht diesen Abschied für mich leichter!

Medaille von WordPress

Auch WordPress hat gemerkt, dass ich nun 500 Follower habe und mir eine Medaille geschickt!

500 Follower aus der Blogger-Szene!

Jetzt habe ich tatsächlich 500 Follower aus der Blogger-Szene!  (Philip Ruskins vom Blog „The Essence Within  ist der 500. Follower! ) Dazu kommen noch 484 Follower auf Facebook und 547 auf Twitter. Darüber freue ich mich sehr!

Ich finde es prima, dass das Thema Altenheim / Pflegeheim so viele Interessenten findet. Das hätte ich nie gedacht!

Ich danke euch fürs Folgen, Lesen und Kommentieren!!! Dadurch lebt der Blog. Dadurch bekomme ich Kraft und Energie weiterzumachen!

Was sich in meinem Leben alles geändert hat

Seit den letzten vielen Multiple Sklerose Schüben hat sich vieles geändert in meinem Leben.

  1. Seit 2002 arbeite ich nicht mehr als Apothekerin.
  2. Seit 2013 sitze ich im Rolli.
  3. Seitdem hat sich die schubförmige in die sekundär progrediente Multiple Sklerose gewandelt. Aus RRMS (englisch: Relapsing Remitting MS; schubförmige MS) wurde die SPMS (sekundär progrediente MS).
  4. Ich zog im August 2013 ins Pflegeheim, musste die eigene Mietwohnung aufgeben.
  5. Nicht nur die eigene Mietwohnung, auch das Autofahren ist Geschichte.
  6. Ich kann nicht mehr Karate machen.
  7. Überhaupt kann ich keinen Sport mehr treiben… außer Physiotherapie.
  8. Ich kann meine Instrumente nicht mehr spielen.
  9. Ich kann kein Buch mehr lesen. Langes Lesen strengt zu sehr an. Die Buchstaben entwickeln ein Eigenleben.
  10. Überhaupt hat mein Konzentrationsvermögen sehr nachgelassen.
  11. Ich finde mich immer besser mit dem Computer zurecht und führe jetzt einen eigenen Blog.
  12. Ich habe viele nette Menschen virtuell und tatsächlich kennengelernt.

Mir wird klar, dass ich zum Ende der Liste hin versucht habe, auch Positives zu sehen. Denn das hat es durchaus auch gegeben. Allerdings in wesentlich geringerem Maß.

Dann fällt mir der Spruch ein: „Das Leben ist kein Pony-Hof.“ Das ist so. Ich habe im Leben wirklich mehr Gutes erlebt, als Schlechtes. Weil man so viel hört und sieht, denken wir heute, alles ist möglich! Das ist nicht wahr. Aber wir sollten versuchen, das Gute besser wahrzunehmen und zu genießen!

Eigentlich ein blöder Spruch, aber doch so wahr:

Schlimmer geht immer!