So war’s – Bastel-Besuch

Die Temperaturen steigen. Es war gestern schon unangenehm heiß. 😓 Heute soll es noch heißer werden. 39°C wird vorausgesagt. 😨

Da war es gut, dass mein Bastel-Besuch schon gestern Vormittag da war. Trotzdem war es morgens um 8:00 Uhr schon so warm in meinem Zimmer, dass ich die Fenster schließen musste und die Vorhänge zu zog. Daher ging ich mit meinem Besuch in den kleinen Speisesaal, um dort zu basteln.

Das Mädchen trug wieder ihr Namensschild mit der Berufsbezeichnung „Wohnbereichsmaskottchen“ das der Wohnbereichsleiter ihr mal gemacht hatte. Als ich sie sah, wie sie in mein Zimmer kam, staunte ich nicht schlecht. Sie war ganz schön gewachsen! „1 Meter 40!“, sagte sie stolz, als ich sie fragte, wie groß sie jetzt sei.

Auf die Frage, was wir denn basteln würden, sagte ich: „Du wolltest doch so einen Vogel machen, wie ich ihn an der Tür hängen habe“, ich zeigte auf den Vogel.

„Au ja! Basteln wir so einen?“, begeistert hüpfte sie auf und ab.

„Das ist der Plan!“, sagte ich, „Ich habe alle Zutaten dafür besorgt! Papier, Kleber, Wackelaugen, Schere, Tonpapier und Federn. Die Ergotherapeutin hat auch schon die Grundform des Vogels aus schwarzem Tonpapier für uns ausgeschnitten. Wir müssen nur noch aus buntem Papier Federn schneiden und die zusammen mit den echten Federn auf die Grundform kleben.“

Genau so machten wir es dann. Allerdings geriet das Wohnbereichsmaskottchen irgendwann in einen absoluten Federn-Rausch! Die selbst geschnittenen, bunten Federn klebte sie zuerst auf die Grundform. Dann waren die echten Federn dran. Mit dem Ergebnis war sie sehr zufrieden!

Heute wieder Bastel-Besuch

Da die Sommerferien lang sind und beide Eltern arbeiten, ist die Tochter meiner Pflegerin diese Woche ohne Betreuung, ohne Programm. Daher fragte mich die Pflegerin, ob ich immer noch Lust hätte, mit ihrer Tochter zu basteln. Dann würde sie Montagmorgen mit ins Gerhard Tersteegen Haus kommen.

Ich sagte sofort zu. Es hat immer viel Freude und Spaß gemacht, wenn wir zusammen gebastelt haben. Ich weiß, dass sie begeistert von dem Vogel war, den ich in der Ergotherapie gemacht habe. Wir wollen morgen versuchen, einen für Fiona zu machen.

Drückt mal die Daumen, dass wir das hinkriegen!

Mein Vogel vom April 2017.

Basteln zu Ostern mit dem Wohnbereichsmaskottchen

Samstag Morgen war meine Bastelfee, das Wohnbereichsmaskottchen, wieder bei mir.

„Ich bin ganz hibbelig“, sagte sie und tänzelte unten im Speisesaal neben mir herum. Es war 8:30 Uhr und ich frühstückte.

„Warum das denn?“, wollte ich wissen.

„Ich bin schon um 5:30 Uhr aufgestanden! … Mama schon um 5:00 Uhr!“, sie hüpfte von einem Bein auf das andere, „Ich bin doch sooooo gespannt, was wir basteln werden!“

„Wir machen was zu Ostern. Fensterbilder“, verriet ich.

Als wir dann kurz nach 9 nach oben fuhren, sagte ich ihr, dass ich jetzt erst einmal in Ruhe ins Bad müsse. Wenn ich fertig wäre, würde ich mich melden.

„Ja, Mama hat gesagt 10:00 Uhr…“, sie seufzte.

„Schauen wir mal. Vielleicht bin ich ja schon etwas eher fertig“, sagte ich.

Glückliche Kinderaugen sahen mich an.

Als ich eine halbe Stunde später fertig war und auf den Gang hinausrollte, strahlte sie mich an und hüpfte vor mir her zu meinem Zimmer.

Ihre gute Laune war ansteckend! Ich holte die ausgedruckten Vorlagen heraus, die ich ausgesucht hatte. Das Wohnbereichsmaskottchen war begeistert. 2 Hasenkinder und die Eltern als Fenstergucker!

Anfangen wollten wir mit den lustigen Hasenkindern. Zuerst sollte sich die Kleine die Farben für die einzelnen Tiere aussuchen. Ich hatte einen Block mit Karton in den verschiedensten Farben. Entschieden wurde ganz traditionell: Blau für den Jungen, Pink für das Mädchen.

Dann begannen wir mit dem Ausschneiden der Modelle. Anschließend wurden die Modell-Umrisse auf den bunten Karton übertragen.

Plötzlich klopfte es an meiner Zimmertür. Dann kam D. herein. Au weia! Das hatte ich ja total vergessen, dass sie an dem Samstag kommen wollte!

Doch ihr Kommen erwies sich als absoluter Segen! Sie ist sehr kreativ, sehr geschickt beim Basteln. Sie liebt Kinder und kann sehr gut mit ihnen umgehen. Außerdem konnte sie viel besser durchhalten als ich! Ohne sie hätten wir nie so viel geschafft.

So haben wir tatsächlich die Kinder fertig gestellt und für die Eltern die Schablonen schon mal ausgeschnitten.

Zuletzt schenkte ich der kleinen Bastelfee die beiden Blöcke mit buntem Tonpapier und buntem Karton.

Sonntag erfuhr ich dann von meiner Pflegerin, ihre Tochter habe den ganzen Nachmittag weiter gebastelt. Wie gut, dass ich ihr die Blöcke geschenkt hatte!

Samstag Vormittag war ein wunderbarer Vormittag! Das Wohnbereichsmaskottchen hat mich sehr glücklich gemacht!

 

Mauspost!

Als mich letzte Woche die Tochter einer Pflegerin besuchte und wir zusammen bastelten und spielten, schrieben wir auch an die Maus vom WDR. Wir wollten nämlich wissen, warum neue Spielkarten immer so rutschig sind.

Jetzt erhielten wir tatsächlich Mauspost! Das Maus-Team hat uns geantwortet! Und, wer weiß, vielleicht wird der Frage demnächst in einer Sachgeschichte auf den Grund gegangen. Spannend!

Basteln, Fragen und Spielen mit unserem Bereichsmaskottchen

Mittwochvormittag habe ich wieder mit der Tochter meiner Pflegerin gebastelt. X. hat ja noch Schulferien und ihre Mutter hatte heute Frühschicht. So hat sie ihre Tochter gleich mit zur Arbeit gebracht.

Als ich um 9:30 Uhr fertig mit Frühstück und Morgentoilette war, rollte ich auf den Flur und hielt Ausschau nach unserem „Bereichsmaskottchen“. Sie hatte schon auf mich gewartet, denn sie hüpfte mir schnell entgegen. Sie ist jetzt 8 Jahre alt und geht schon in die 3. Klasse.

Unsere Freude, einander zu sehen, war gegenseitig!

„Was basteln wir denn heute?“, fragte sie mich neugierig.

„Hm… eine Rosette aus Butterbrottüten vielleicht? Oder einen Origami-Stern?“, fragte ich.

„Beides?“, fragte X..

„Mal sehen, wie wir damit so durchkommen“, meinte ich, „aber ich denke, dass Zeit für beides bleibt!“

„Super!“, strahlte X..

Also fingen wir mit der Butterbrottüten-Rosette an. Ich hatte noch 8 rote Tüten. Damit würde es bestimmt toll aussehen. Als Beispiel konnte ich ihr meine fertige Rosette zeigen, die bei mir im Zimmer an der Wand hängt.

Als nächstes wagten wir uns an den Origami-Stern. Aber leider war die Aufgabe zu schwer. Obwohl wir parallel zu einer YouTube-Anleitung vorgingen, hat es leider nicht geklappt. Ich muss das noch mal alleine probieren. Denn mein Ehrgeiz ist geweckt!

Während wir so an meinem Tisch saßen, fiel mein Blick auf das Spiel, dass ich von einer lieben Freundin zu Weihnachten geschenkt bekommen hatte. Es war noch eingeschweißt. Ich hatte es noch nicht geöffnet, also auch noch nicht gespielt.

„Wollen wir ein Spiel spielen, dass ich zu Weihnachten geschenkt bekommen habe?“, fragte ich X..

„Au ja! Was ist das denn für ein Spiel?“, fragte X..

Ich zeigte es ihr. „Kennst du es?“, fragte ich.

„Nein. Kenne ich nicht.“, sagte X..

„Das soll so ähnlich sein wie UNO“, sagte ich, „Kennst du UNO?“

„Ach so. UNO kenne ich!“, sagte sie und begann das neue Spiel auszupacken, als ich es zu ihr hinüber schob.

Ich kenne UNO auch. So hatten wir beide keine Probleme mit dem neuen Spiel. Es heißt „Letzte Karte“. Wie bei UNO muss man auch hier ankündigen, wenn man nur noch eine Karte auf der Hand hat.

Wir hatten viel Spaß beim Spielen. Leider waren die Karten sehr rutschig, weil neu und noch nie gespielt.

„Warum sind die Karten so rutschig?“, fragte mich X..

„Weil sie noch ganz neu sind“, sagte ich.

„Und warum rutschen neue Karten?“, fragte X. weiter.

„Hmm… weißt du was? Das wäre doch mal eine Frage an die Maus!“ meinte ich. Also verfassten wir eine Mail an die Maus! Wir sind gespannt, ob wir eine Antwort bekommen!

 

Danach war ich vollkommen KO. Wir hatten ja auch gut 2 Stunden nonstop gebastelt, gerätselt, gespielt, miteinander Spaß gehabt. Jetzt war mein „Akku“ leer.

Weihnachtsstimmung

pixabay.com – Geralt

Langsam aber sicher geraten auch wir hier im Gerhard Tersteegen Haus in Weihnachtsstimmung. Immer mehr Weihnachtsdekoration wird aufgebaut. Mittlerweile stehen schon diverse Weihnachtsbäume. Einer auf der Terrasse, einer im Innenhof und seit gestern auch einer unten im Speisesaal.

Die Bäume werden dann auch nach und nach dekoriert. So hat der erste, der auf der Terrasse steht erst Kugeln und seit gestern auch LED-Kerzen bekommen.

Die einzelnen Wohnbereiche sind auch schon wunderbar hergerichtet. Ich muss demnächst mal eine Rundreise machen und mir ansehen, wie es auf den einzelnen Etagen aussieht.

Wie ich gehört habe, haben manche Bewohner auch ihre Zimmer geschmückt. Zuerst dachte ich, ich werde in diesem Jahr nicht viel machen. Aber so langsam werde ich angesteckt. Schauen wir mal.

Außerdem hat die Tochter einer Pflegerin ihre Mutter wieder gefragt, wann sie denn wieder zum Basteln zu mir kommen darf. Wir haben schon einige Male zusammen gebastelt.

Nun ja, Schritt für Schritt wächst sie auch bei mir, die Weihnachtsstimmung. 😉