Marienkäfer basteln

Ich habe schon 2 mal mit der Tochter einer Pflegerin meines Wohnbereichs gebastelt. Wir haben schon Engel, Blumen und Würfel gebastelt. Die Kleine ist sehr geschickt und es macht uns immer viel Spaß.

Da sie mit der Mutter ins Heim gekommen war, war sie schon früh da. Ab 6:30 Uhr beginnt die Frühschicht. Doch sie musste erst mal warten, bis ich aufgestanden war, geduscht hatte und dann gefrühstückt hatte. Als ich dann wieder hoch kam, konnte sie es kaum erwarten und hüpfte „zufällig“ an meinem Zimmer vorbei, als ich aufschloss.

Hallo!“, sagte sie und strahlte mich an.

„Hallo„, antwortete ich und sagte dann das, was Erwachsene immer sagen, wenn sie ein Kind längere Zeit nicht gesehen haben: „Mensch, bist du groß geworden!“

„Ja!“, sagte sie ganz stolz, „1 Meter 37!“

Dann zeigte sie mir ihr Namensschild. Der Wohnbereichsleiter hatte es für sie gemacht, ganz im Stil der Namensschilder des Personals. Dort, wo sonst die Berufsbezeichnung steht, also Pflegerin, Pflegehelferin, Sozialer Dienst etc. stand Bereichsmaskottchen . 😀

Heute haben wir Marienkäfer gebastelt. Es sollte gleich eine ganze Familie sein: Vater, Mutter, Kind und die Oma. Wir hatten viel vor und keine Zeit zu verlieren.

Wir haben also von 9:30 – 12:00 Uhr gefaltet, geschnitten, geklebt, angemalt. Das war ganz schön anstrengend! Ich bin erstaunt, wie gut ich durchgehalten habe!

Wieder einmal hat die Seite BesserBasteln.de uns gut geholfen mit Ideen und Vorlagen.

Unser kreatives Chaos 😉 :

Die Marienkäferfamilie:

Umschlag basteln

Langsam hat es sich herum gesprochen, dass ich gerne bastele, meist aus Papier. So kam letztens Frau Sk. auf mich zu:
„Im Oktober hat meine Urenkelin Geburtstag. Ich möchte ihr einen Geldschein schenken. 20 Euro. Aber das will ich nicht einfach so überreichen. Könnten Sie mir nicht einen schönen Umschlag falten, in den ich den Schein dann stecken könnte? Dann kann die Mutter davon etwas passendes für meine Urenkelin kaufen“, fragte sie mich.

„Ich will sehen, was ich machen kann „, sagte ich.

Ich ging sogleich im Netz auf die Suche. Dort fand ich dann dies:


>>klick<<

Ich probierte es aus. Es war wirklich einfach.

Ich durchforstete meine Origami-Papierbögen und nahm alles mit zu Frau Sk..

 

Frau Sk. freute sich sehr über das Ergebnis: „WUNDERSCHÖN!!! Das ist wirklich WUNDERSCHÖN!!! Vielen Dank!!!“

Ich freute mich über ihre Worte. Zum Schluss schenkte sie mir eine kleine Tafel Marzipanschokolade.