Erzähl doch mal von früher – Von der Advent- und Weihnachtszeit

Dienstagvormittag gab es statt der Zeitungsrunde ein Angebot von Herrn Hübner vom Sozialen Dienst, das durchaus mit anderen Themen nach Fortsetzung ruft. Der übergreifende Titel „Erzähl doch mal von früher“ war passend zur Jahreszeit ergänzt mit „Von der Advent- und Weihnachtszeit„.

 

 

Etliche Bewohner waren der Einladung gefolgt. Wir saßen zusammen im Seminarraum. Es entspann sich ein reger Austausch unter den Bewohnern, moderiert von Hrn. Hübner.

 

Die Erlebnnisse waren einerseits gemeiname. Aber es gab auch Unterschiede, je nachdem woher die Bewohner ursprünglich stammten.

Viele stammen aus Krefeld und näherer, niederrheinischer Umgebung.

Doch ebenso viele kommen aus dem Osten, Schlesien, Pommern, Ost- und Westpreußen.

Eine Dame wuchs in Österreich auf, verbrachte dann aber die meiste Zeit ihres Lebens in Deutschland.

Außerdem zeigte sich, dass die Konfession, ob katholisch oder evangelisch für unterschiedliche Erlebnisse sorgte.

Einer verbrachte viele Jahre seines Lebens in den Niederlanden. Er erzählte, dass dort das Nikolausfest groß gefeiert werde, Weihnachten aber kaum.

Mir hat diese Stunde sehr gefallen. Ich habe viel neues erfahren, konnte aber auch einige eigene Erlebnisse erzählen. Ich würde es begrüßen, wenn ein solcher Austausch zu anderen Themen wiederholt würde.

Traumhaftes Wochenende – Sonntag

Der Sonntag begann mit einem Gottesdienst hier im Gerhard Tersteegen Haus. Da ich zugesagt hatte, die Lesung zu halten, wollte ich auch daran teilnehmen, obwohl ich auch Besuch erwartete. Doch meine beiden besten Freundinnen noch aus Studienzeiten damals in Bonn, die mich besuchen wollten, sagten, sie wollten rechtzeitig kommen und gerne zum Gottesdienst im GTH sein.

Der Klavierspieler hatte gerade begonnen mit Musik zur Einleitung des GoDis, da huschten die beiden tatsächlich in die Kapelle. Eine echte Punktlandung!

Der GoDi dauerte nicht sehr lang. Bald konnten wir unser Wiedersehen genießen. Wir gingen erst einmal auf mein Zimmer. Dort bekam ich nachträglich ein Geburtstagsgeschenk. Einen Korb voller ausgesuchter Bier-Spezialitäten! Ein Traum!

Dann machten wir uns auf den Weg zur Brasserie des Krefelder Hof. Dort waren wir letztes Jahr auch gewesen und es hatte uns sehr gut gefallen und geschmeckt. Daher hatte Uli dort einen Tisch bestellt. Vor dem Essen machten wir noch einen kleinen Spaziergang. Den Tisch im Restaurant brauchten wir dann gar nicht. Das Wetter war so schön, dass wir draußen sitzen konnten! Ende Oktober!

Wir bestellten unterschiedliche Speisen und waren wieder sehr angetan. Optik und Geschmack waren hervorragend!

Anschließend fuhren wir zurück zum GTH. Dort riefen wir meine Eltern an. Sie wollten die beiden auch gerne sehen und sprechen. Umgekehrt genau so. So machten die 4 einen schönen Verdauungsspaziergang. Sie hatten sogar das Glück, dass sie bei Frau Pfeil und ihren Quilts reinschauen konnten.

Während die 4 unterwegs waren, legte ich mich hin, um zu regenerieren. Ich schlief augenblicklich tief und fest ein, so hatte mich das Treffen bisher angestrengt.

Als die Freundinnen zurück waren, erzählten wir noch eine Weile. Dann mussten sich die beiden auf den Rückweg machen.

Ich habe wirklich sehr gute Freundinnen! Dass sie sich jedes Jahr aufmachen mich zu besuchen, finde ich ganz toll! Danke, danke, danke!!!

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