Eis essen bei Schöneweiß

Gestern hatte ich Besuch von einem Bekannten. Zwar war es merklich abgekühlt draußen, aber wir hatten beide, unabhängig von einander, gedacht: „Jetzt Eis essen… das wär’s!“

Wir entschieden uns für Schöneweiß.

Eiscafé Schöneweiß

Das Eiscafé Schöneweiß befindet sich an der Ecke Kölner Straße und Lerchenfeldstraße. Sie haben Tische auf beiden Straßen entlang der Hauswand aufgestellt. Wir saßen an einem Tisch in der Lerchenfeldstraße, rechts im Bild.

Ich hatte den Krone-Eisbecher, meine Begleitung ein Spaghetti-Eis. Wir waren beide sehr zufrieden!

Schade, dass ich kein Foto von meinem Eisbecher gemacht habe. Er war riesig! Das Eis war Pfisich-Joghurt. Dann waren verschiedene Obstspalten hinein gesteckt: Honigmelone, Ananas, Nektarinen. Gekrönt war alles mit Sahne, garniert mit einem Pfirsich-Püree und ein paar kandierten Mandelsplittern. Es war ein Traum!

Wieder zum Gottesdienst in die Lutherkirche

Wir Bewohner bedauern sehr, dass es in den letzten Wochen keinen Gottesdienst im Gerhard-Tersteegen-Haus gegeben hat. Ich bin in der glücklichen Lage, mit meinem E-Rolli in die zugehörige, evangelische Lutherkirche fahren zu können, um dort am Gottesdienst teilzunehmen. Seit dort 2016 endlich eine Rampe gebaut wurde, geht das prima!

Lutherkirche

Die Rampe

Die Lutherkirche gehört zu den zwei evangelischen Kirchenbezirken (Luther- und Markus- Kirche), die in der Evangelischen Kirchengemeinde Krefeld-Süd zusammengefasst sind. Da ich früher in Krefeld-Oppum zur Auferstehungskirche gehörte, kenne ich auch die Pfarrer aus Krefeld-Süd, die dort regelmäßig  Gottesdienste gehalten haben. So habe ich ein wenig Heimatgefühl auch hier.

Vergangenen Sonntag war der Gottesdienst dort spärlich besucht. Vielleicht lag es daran, dass Pfr. Kaiser predigte, ein Berufsschulpfarrer, den die meist älteren Gemeindemitglieder nicht kennen. Schade. Ich schätze seine Gottesdienste schon seit längerem immer sehr. Auch damals in Oppum.

So kam es, dass ich 3 Leute aus der Oppumer Zeit im Gottesdienst traf.

Eine weißhaarige Frau rutschte plötzlich von der einen Seite der Kirchenbank herüber zu mir: „Hallo Katrin!“, sagte sie.

Ich blinzelte kurz. Dann schoss es aus mir heraus: „Hallo E.!“ Ich freute mich sehr, sie wiederzusehen. Sie ist die Ehefrau von Pfr. Kaiser.

Während ich noch mit E. sprach, huschte ein schlanker Mann von der anderen Seite der Kirche herüber zu uns. Er gab uns die Hand und fragte, ob er sich zu uns setzen dürfe. Was wir natürlich sofort bejahten. Auch er ist aus meiner „alten“ Gemeinde, aus Oppum. Somit bildeten wir die Oppumer Fraktion. 😉

Nach dem Gottesdienst fand der Kirchenkaffee statt. Eigentlich wollte ich nach dem Gottesdienst direkt wieder zum GTH rollen. Doch dann fragte E.: „Du kommst doch auch noch mit auf eine Tasse Kaffee?“

„Ach… bleibt ihr denn auch noch?“, fragte ich, „Na, OK. Dann bleibe ich halt auch.“ Eigentlich war ich schon ziemlich geschafft nach der Stunde Gottesdienst. Aber diese Chance wollte ich nicht ungenutzt an mir vorüber ziehen lassen.

So trank ich noch eine Tasse Kaffee und lauschte den Neuigkeiten um mich herum. Aber es wurde dann doch schnell zu anstrengend für mich. Die vielen Stimmen. Der Hall in den Kirchengemäuern. Leider musste ich mich verabschieden. Ich wollte ja noch im GTH ankommen.

Aber es war wunderbar, diese lieben, bekannten Menschen zu treffen und mich mit ihnen austauschen zu können!

Seite der Evangelischen Kirchengemeinde Krefeld-Süd

Winnetous Schwester getroffen

Vor einer Woche war ich zum Waffel-Essen in der Cafeteria des Kaiser-Willhelm-Museums mit meinen Eltern verabredet.

Kaiser-Wilhelm-Museum

 

Cafeteria des KWM

Als alteingesessene Krefelder dauerte es nicht lang und sie erspähten einen Bekannten, Herrn  Joachim Watzlawik. Er war in Begleitung einer alten Freundin dort. Schnell saßen die beiden an unserem Tisch. Die Dame war keine andere als Marie-Versini, eine Pariser Schauspielerin. Sie wurde vor allem berühmt als Nscho-tschi, Winnetous Schwester an der Seite von Pierre Brice (als Winnetou) in dem Spielfilm Winnetou 1.

Autogrammkarte

Wer hätte gedacht, dass mir mein neues Leben meine erste Autogramm-Karte bescheren würde. 😀

Marie Versini bei FB

Marie Versini – Wiki

Start einer neuen Kulturreihe in Uerdingen

Die Kolumne im August 2015: Zu Tisch mit Joachim Watzlawik – Kulturmanager, Schulsozialpädagoge und Gründer des Flüchtlingscafés „Sarah“

Mediothek Krefeld besucht

Früher habe ich sehr gerne und sehr viel gelesen. Daher war ich an meinen ganzen Wohnorten immer Mitglied der ortsansässigen Bibliothek. Ich liebte es, Lesestoff auszuleihen und dann zu lesen, zu schmökern, die Welt um mich herum zu vergessen.

Außerdem war in der Zeit vor dem WWW das Buch die Auskunftsquelle schlechthin. So habe ich damals, als ich 1995 die Diagnose Multiple Sklerose (MS) bekam, die Münsteraner Stadtbücherei und die ULB Münster (Universitäts- und Landesbibliothek Münster) aufgesucht und nach Informationen über MS gesucht.

Auch in Krefeld habe ich die Stadtbibliothek besucht. Sie wurde komplett umgebaut und modernisiert. Am 1. April (kein Scherz) 2008 wurde sie unter dem Namen Mediothek Krefeld neu eröffnet. Sie ist wirklich toll geworden!

Samstagvormittag waren die Temperaturen angenehm abgekühlt. Nach den 36°C einige Tage zuvor waren 20°C einfach belebend und himmlisch. Also entschied ich mich, meinen Bewegungsradius wieder zu erweitern. Ich fuhr mit dem E-Rolli vom GTH in ca. 20 Minuten zur Mediothek! Es war ein echtes Hochgefühl, als ich dort ankam. War das lange her, dass ich das letzte Mal dort war!

Meine Gefühle fuhren Achterbahn. Einerseits der Stolz, es geschafft zu haben dort anzukommen, andererseits der Wehmut, so vieles an Fähigkeiten eingebüßt zu haben, seit gut 4 Jahren kein Buch mehr lesen zu können (wegen fehlender Ausdauer und Konzentration). Bevor ich mich jetzt wieder selber runter ziehe, mache ich erst einmal Schluss für heute und zeige euch morgen ein paar wunderschöne Fotos, die ich machen konnte.

 So, da bin ich wieder. Ich habe die Fotos gefunden. Ta-daaa:

Der Service-Desk am Eingang

Bestseller

Kinder- und Jugend-Bibliothek

Unterstützt wird das Projekt von vielen Stellen des Landes NRW (zum Beispiel: fjkm = Fachstelle für Jugendmedienkultur NRW, mfkjks.nrw = Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen , LfM = Landesanstalt für Medien NRW).

Tüfteln mit Robotern

Hier kann Play-Station oder X-Box gespielt werden.