Kapitel 28 und 29 von Tom Sawyer

Wir kommen weiter mit Tom Sawyer! Gestern las ich die Kapitel 28 und 29 vor.

Tom quälen auch nachts noch die Erlebnisse des letzten Tages. Am nächsten Morgen hofft er, dass er das alles nur geträumt habe. Um das abzusichern geht er in der Früh zu Huckleberry Finn.

Doch sein Freund Huck konnte ihn da nicht trösten. Das war kein Traum. Sie hatten das wirklich erlebt. Sie hatten tatsächlich den Schatz gesehen und waren dann dabei von Indianer Joe ertappt worden.

Huck hatte wirklich geträumt, von dem grünäugigen Spanier, wie er auf ihn losging. Der Henker solle ihn holen, meinte Huck.

Nicht holen, finden sollten sie ihn und damit das Geld, meinte Tom.

Doch Huck meinte ganz ängstlich: „Lieber nicht! Mich würd’s schütteln, wenn ich ihn wieder zu Gesicht bekäme.“

Da war Tom mutiger. Dann würde er es eben alleine tun. Huck solle nur Schmiere stehen und im Bescheid sagen, wenn sich der Kerl dem Haus näherte. Das Haus, wovon er überzeugt war, dass es das war, wo Joe den Schatz versteckt hatte.

Da Tom Huck davon überzeugen konnte, dass es nachts so dunkel sei, dass Joe Huck nicht sehen könne, erklärte sich Huck dazu bereit, Schmiere zu stehen.

Dann begann die Zeit des ängstlichen Wartens. Einige Tage war es nicht dunkel genug. Daher erschien Joe auch nicht. Doch dann gab es endlich eine Nacht, in der es dunkel genug war. Und siehe da, Joe erschien tatsächlich! Also rief Huck Tom und der erschien mit einer Laterne und einem großen Tuch, unter dem er das Licht der Laterne versteckte.

Nun betrat er den Rasthof, den Joe betreten hatte. Er ging zu dem Zimmer, in dem er Joe vermutete und versuchte die ganzen Schlüssel, die er mitgebracht hatte. Er hoffte, dass irgendeiner die Tür öffnen würde.

Das alles nahm ziemlich viel Zeit in Anspruch. Huck wartete bang draußen. Er wollte schon nachsehen, ob Tom nicht doch etwas schreckliches zugestoßen sei, da stürzte Tom zur Tür hinaus. Er war nämlich in das Zimmer gekommen. Die Tür war gar nicht abgeschlossen. Und da lag Indianer-Joe hinter der Tür und schlief seinen Rausch aus!

Nachdem die beiden Freunde in einer unglaublichen Geschwindigkeit weit genug weg gerannt waren, nahmen sie sich vor, den Schatz zu holen, wenn Joe nicht in dem Zimmer sei.

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Überraschung!

Am Freitagnachmittag erlebten die Bewohner des Gerhard Tersteegen Hauses eine wunderbare Überraschung.

Das ganze war für die Bewohner ein echtes Mysterium, stand doch nichts dazu auf dem monatlichen Veranstaltungskalender. Nur Informationszettel auf den Tischen im Speisesaal informierten uns, dass das Mittagessen bereits um 11:30 Uhr auf den Wohnbereichen stattfinden würde, da abends gegrillt würde und die Hauswirtschaft freie Bahn brauchte, um den Speisesaal umzuräumen.

Aha. Es sollte also gegrillt werden. Wir freuten uns sehr! Ich bestellte mein Mittagessen ab, da ich beim Grillen zuschlagen wollte! Da sollte es nämlich auch Salate geben.

Gegen 15:00 Uhr wurden die Bewohner aufgefordert in den Speisesaal zu kommen oder sie wurden runter gebracht. Die Spannung wuchs. Wir spürten, dass da was im Sack war!

Der Speisesaal war um Seminarraum und Kapelle vergrößert worden und lange Tische waren aufgebaut. Die Damen von Hauswirtschaft und Sozialdienst waren beschäftigt, die Bewohner an ihre Plätze, unterteilt nach Wohnbereichen, zu leiten.

Nach und nach fanden sich immer mehr unbekannte Herren ein und wir mutmaßten, wer das wohl sei. Schnell waren wir uns einig: das mussten edle Spender sein!

Der Rotary Club Kempen Krefeld hatte den trompetenden Eismann Skotty bestellt. Es gab also erst einmal köstliches Eis, Vanille + Schoko + Erdbeere, gekrönt von leckerer Schokoladensahne und Erdbeersoße. Ein Gedicht!

sooooooo lecker!!!!!

Nachdem alle Bewohner mit Eis versorgt worden waren, spielte Skotty beschwingte Musik auf seiner Trompete. Er spielte alles auswendig, begleitet zu Musik vom Band. Einfach genial!

Skotty, der trompetende Eismann

Derweil begrüßte Hr. Frings-Wikker, Einrichtungsleiter des Gerhard Tersteegen Hauses die edlen Spender und die Bewohner.

Durch die Fenster blickten wir nach draußen in den Garten des Heims. Wir sahen, wie Hr. D., ein ehrenamtlicher Helfer des GTH den großen Grill anwarf. Später legte er Fleisch und Würste auf den Rost. Das Grillen hatte begonnen.

Herr D. am Grill

Zur selben Zeit baute die Hauswirtschaft ein Büfett mit Salaten, Kräuterquark, Brot und weiteren schmackhaften Kleinigkeiten auf.

Damen der Hauswirtschaft des GTH

Da lief einem schon beim Zusehen das Wasser im Munde zusammen!

Die Bewohner des GTH bedanken sich ganz herzlich beim Rotary Club Kempen-Krefeld für den schönen Nachmittag!

Ebenso geht unser Dank an alle weiteren helfenden Hände, die die Speisen zubereiteten und das Fest für uns wunderschön gelingen ließen!

(Ich bitte um Nachsicht mit meinen Fotos. Besser unscharfe Bilder, als gar keine. 😉  )

 

Kapitel 27 von Tom Sawyer

Das Treffen der Jungen Gruppe fiel leider gestern aus. Hätte ich in den Veranstaltungsplan geschaut, hätte ich das wissen können. *seufz* Da ich mir die Zeit frei gehalten hatte, musste ich mir ein Alternativprogramm einfallen lassen. Das war schnell gefunden. Denn als ich Frau M. sah, schaute sie mich ganz erwartungsvoll an. Ich las also Kapitel 27 von Tom Sawyer vor.

Kapitel 27

Die Sommerferien zogen sich. Doch dann hatte Tom eine famose Idee: sie spielten „Robin Hood“. Joe Harper hatte noch nie von Robin Hood gehört. Doch dann erzählte Tom, er sei der Rächer der kleinen Leute gewesen. Er raubte nur Reiche und Könige aus. Dann verteilte er die Beute unter den kleinen Leuten.

Nachdem sie lang genug Robin Hood gespielt hatten, beschlossen sie noch einmal einen Schatz zu suchen. Sie wollten das Geld suchen, das Indianer-Joe geraubt hatte. Sie gruben und suchten, als sie plötzlich ganz bang wurden. Sie hörten Stimmen. Es waren die Stimmen von Indianer-Joe und seinem Kumpanen!

Die beiden kamen immer näher. Dann hörten die Jungen, dass sie ihren Dank geben wollten. Plötzlich entdeckten sie die Werkzeuge von Tom und Huck. Erst wunderten sie sich, wie die Sachen wohl hierhin gekommen waren. Tom und Huck starben 1000 Tode und hofften innigst, nicht entdeckt zu werden.

Doch es ging gut aus. Sie wurden nicht entdeckt.

Kegeln

Wie ihr ja bereits in vielen Beiträgen bemerkt habt, ist bei uns im Gerhard Tersteegen Haus viel los. Man bemüht sich wirklich sehr, den Bewohnern immer wieder neue Angebote für die Freizeit zu präsentieren.

Was schon länger nicht mehr statt fand, war Kegeln. Daher war der Bewohner-Andrang auch ziemlich groß am Montag. Herr Regels führte eine Liste, wer anwesend war und wie viele Punkte erzielt wurden. Trotz der großen Anzahl an Mitspielern, kam jeder mehrmals an die Reihe.

Der kunstvollste Wurf, der jedoch 0 Punkte erbrachte, gelang Herrn W.. Ganz elegant bewegte sich der Ball mitten durch die aufgebauten Figuren, ohne auch nur eine einzige zu Fall zu bringen!

Viele der anwesenden Bewohner waren Rolli-Fahrer. Aber auch Rollatorbesitzer und Fußgänger waren dabei.

Beim nächsten Mal will Herr Regels die Teilnehmer-Anzahl beschränken und dann lieber 2 Gruppen hintereinander kegeln lassen. Das halte ich für eine gute Idee!

 



Kegeln – Wiki

So war’s – Currywurst

Gestern hatte ich gepostet, dass es mittags Currywurst bei uns im Gerhard Tersteegen Haus gab. Damit ihr seht, wie es aussah, habe ich mein Essen mal fotografiert:

Selleriecremesuppe – köstlich!

Currywurst mit Pommes frites – Tomatensalat – Griespudding mit Himbeersirup

Das ganze schmeckte klasse!

Bilder von der Ausstellungseröffnung von Hr. Christoph Buenten

Herr Buenten (Bünten) war so nett seine Bilder zur Veröffentlichung freizugeben.