So war’s – Aufführung des KRESCHtheaters im GTH

Die Aufführung des Stücks „Kannst du pfeifen, Johanna?“ nach einem Kinderbuch von Ulf Stark hier bei uns im Gerhard Tersteegen Haus war ein voller Erfolg!

Das KRESCHtheater zeigte dieses Theaterstück über eine ganz besondere Begegnung von Alt und Jung bei uns im großen Speisesaal unten im Seniorenheim. Dazu eingeladen und zahlreich erschienen waren die Kindergartenkinder des KiGa Ritterstraße und des KiGa Arche Noah. Es waren also viele alte und junge Menschen gemeinsam im Publikum.

Zwei Schauspieler (Thorsten Strunk, Ulf und Manuel Schneider, Berra) spielten die Geschichte sehr lebhaft und banden die Zuschauer, vor allem die Kinder, immer wieder mit in das Stück ein. Das dankten diese immer wieder mit viel Enthusiasmus. Sie lachten und kreischten.

Ulf und Berra sind Freunde. Ulf schwärmt Berra immer wieder von seinem Opa vor. Er schwärmt von den Besuchen, vom gemeinsamen Kakao trinken und davon, dass ihm der Großvater am Ende des Besuches immer Geld schenkt. Berra will auch so einen Opa haben. Angespornt von Ulf geht er in ein Seniorenheim. Dort findet Berra einen einsamen alten Mann, den er überreden kann, sein Opa zu sein. Es beginnt ein wildes, teils lustiges, zum Ende hin fast trauriges (der alte Man stirbt) Theaterstück, das alle Zuschauer, alt und jung in seinen Bann zieht.

 

Heute Aufführung des KRESCHtheaters im GTH

Heute führt das KRESCHtheater bei uns im Gerhard Tersteegen Haus das Stück

“ Kannst du pfeifen, Johanna? “ nach einem Kinderbuch von Ulf Stark

auf.

 

 

Das KRESCH ist das Krefelder Schauspiel für Kinder und Jugendliche. Dieses Theaterstück über eine ganz besondere Begegnung von Alt und Jung zeigt das KRESCH gerne in Kindertagesstätten und Seniorenheimen und am liebsten mit vielen alten und jungen Menschen gemeinsam im Publikum. Quelle

 

Sitzgymnastik mit den Kindergartenkindern Juni 2019

Nach den letzten zwei sehr heißen Tagen weckte uns alle Montagmorgen um 03:30 Uhr mit lautem Getöse ein heftiges Gewitter.

Gewitter (5) – eigene Aufnahme von Juni 13, 2014
Datei: Lightning NOAA.jpg – Wikipedia – de.wikipedia.org

Danach stand wahrscheinlich jeder Bewohner senkrecht im Bett, so laut war das. Aber die heißen Temperaturen kühlten auch merklich ab. Das tat richtig gut! So schlief ich auch noch mal fest ein

Um 10:30 Uhr begann dann wie fast immer montags die Sitzgymnastik. Die Hitze stand immer noch in den Räumen. Da tat es gut, dass alle Fenster und Türen geöffnet waren.

Die Kinder kamen pünktlich. Sie gingen in Zweierreihe. Paarweise hielten sie sich an den Händen. Ich staune jedes mal, wie gesittet es in dieser Muli-Kulti-Schar zugeht. Da könnten sich die Erwachsenen eine Scheibe von abschneiden!

Da das Wetter zur Zeit echt anstrengend ist, für die Senioren allemal, hatten die Erzieherinnen das Programm den klimatischen Bedinungen angepasst. Es wurden keine körperlich anstrengenden Übungen gemacht. Vielmehr sangen uns die Kinder etwas vor und sangen und turnten Bewegungslieder. Wer wollte, konnte die zugehörigen Bewegungen, die die Kinder vormachten, mitmachen.

Es ist ein Lebensquell für die Senioren, den Kindern auch nur zuzuschauen. Sie gehen nicht. Sie hüpfen, rennen, springen, gestikulieren, das es eine helle Freude ist.

Ein wenig spielten wir Ball miteinander. Zuwerfen, Auffangen, mit Aufpraller auf dem Boden zuwerfen. Es gibt so viele Möglichkeiten mit dem Ball Gymnastik zu machen.

Das Abklopfen der Gliedmaßen mit einem Rohr (zum Beispiel umklebte Küchenkrepp-Rolle) dient der Aktivierung und konnte gut in die Gymnastikstunde eingebaut werden.

Allen hat es Spaß gemacht, sich miteinader zu bewegen. Aber alle Senioren konnten wegen des Wetters nur halbe Kraft voraus geben. Nur die Kinder waren quirlig wie immer. 😍

Sitzgymnastik mit den Kindergartenkindern – Mai 2019

Vergangenen Montag war wieder der erste Montag im Monat. Daher waren die Kindergartenkinder bei uns. Unter Anleitung der Erzieherin begannen sie erst einmal mit Singen.

 

 

Es fiel direkt auf, dass dieses Mal viel mehr Jungen als Mädchen dabei waren. Daher war es sehr gut, dass Ewa Sobocik die Leitung der Gymnastik übernahm. Wie ein Feldwebel kommandierte sie Bewohner und Kinder mit schneidigem Zählen, ohne viel Pause.

Wir Bewohner kennen Ewas Art und wissen daher, dass jeder nur so viel machen soll, wie er / sie kann. Die ehrgeizigen Jungs saßen direkt vor Frau Sobocik und waren sehr aufmerksam. Sie genossen die körperliche Herausforderung und machten voller Elan mit.

 

 

Dann wurde es noch einmal etwas wilder, denn es war spielen mit Ball angesagt. Die Kinder sollten den Bewohnern den Ball zuwerfen und ihn wieder auffangen. Es fiel richtig auf, dass die Kinder das mittlerweile sehr gut machen. Sie haben gelernt, den richtigen Abstand zu wählen.

Immer wieder fällt mir auf, dass die Kinder sehr rücksichtsvoll mit den Senioren umgehen. Sie können auch noch so wild miteinander spielen, mit den älteren Leuten sind sie sehr vorsichtig. Das verdient mein großes Lob!

Sitzgymnastik mit Kindergartenkindern Feb. 2019

Montag waren sie wieder hier zur Sitzgymnastik, die quirligen Kindergartenkinder. Es waren richtig viele. Die Grippe-Welle scheint abgeebbt.

In der ersten Hälfte der Gymnastikstunde drehte sich alles um Übungen mit dem Ball. Große Bälle, das heißt Luftballons. Kleinere Bälle, das waren Gymnastikbälle. Sie sind weich und lassen sich zusammendrücken.

Die Kinder warfen den Bewohnern die Bälle zu. Die warfen sie wieder zurück.

Jeder bekam einen kleinen Ball. Er wurde zwischen die Knie gelegt und sollte fest zusammengedrückt werden.

Jeder zweite Ball wurde eingesammelt. Dann sollte man den Ball immer weiter geben. Erst links dann rechts herum.

Dann war im Nu die erste halbe Stunde schon vorbei. Es gab eine Trinkpause. Auch ein Plätzchenteller wurde herumgereicht.

Da es durch die große Zahl an Kindern doch recht unruhig war, machten wir in der zweiten Hälfte etwas ganz anderes. Keine Gymnastik mehr, sondern Berufe raten.

Dazu musste einer in die Mitte des Kreises gehen oder rollen und typische Bewegungen machen, die die Zuschauer dann auf den Beruf kommen ließen. Wer den Beruf dann erraten hatte, musste den nächsten Beruf mimisch vorstellen.

Die meisten Kinder waren Mädchen. Es waren nur wenige Jungen da. Wenn ein Kind einen Beruf vorstellen sollte, wurde oft vom Kind ein Bewohner gefragt, welcher Beruf gezeigt werden sollte.

Als ein Junge dran kam, sagte Frau Kubens vom Sozialen Dienst: „Frag mal den Herrn J., so von Mann zu Mann!“

Doch mit dem, was der Bewohner dem Jungen sagte, konnte der Junge nicht viel anfangen. Autoschlosser.

Autoschlosser wurde zum Kfz-Mechaniker und dann zum Kfz-Mechatroniker. Denn heute hat auch die Elektronik seinen Platz in den Autos gefunden. Die Zeiten ändern sich und somit auch die Berufsbezeichnungen.

 

Für Bisou und alltagsschrott.ch

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Versucht das Laden mehrmals. Nicht aufgeben! Bitte gebt mir Bescheid, ob es klappt.

 

Sitzgymnastik mit Kindergartenkindern Jan. 2019

Heute kommt ein Beitrag ‚Trubel im Altenheim 2.0‘, nämlich bei uns im Gerhard Tersteegen Haus. Denn 1x im Monat kommen die Kindergartenkinder der Städt. Kindertageseinrichtung Ritterstr. 150 zu uns ins Gerhard Tersteegen Haus. Sie machen mit bei unserer Sitzgymnastik.

Darauf freuen sich die Senioren immer sehr. Man sieht es in ihren Gesichtern. Sie sind hellwach. Sie strahlen und lachen die Kinder an. Diese Aktion ruft selbst die dementen Bewohner zurück ins Hier und Jetzt. Auch wenn sie sich nachmittags schon nicht mehr daran erinnern genießen sie den Moment.

Die Kinder sind wahrhafte Kraftpakete. Sie hüpfen und springen, lachen und rufen. Doch wenn es Aufgaben gibt, wie den Ball zuwerfen, sind sie vorsichtig und zurückhaltend. So lernen die Kinder, Rücksicht zu nehmen, auf andere einzugehen.

Überhaupt hat man sich über die Zeit besser kennengelernt. Kontaktschwierigkeiten wurden abgebaut. Klischees sowie negative Jugend- und Altersbilder wurden revidiert. Das ganze ist eine Win-win-Situation.