Renovierungsarbeiten im Speisesaal – Eine Erklärung

Als ich heute morgen frühstückte, kam Frau El Kaamouzi (stellvertretende Einrichtungsleitung) in den Speisesaal und begutachtete die Malerarbeiten.

„Wie gefällt es Ihnen so weit?“, fragte sie die anwesenden Bewohner.

„Schade, dass wir von dem warmen Gelb zum kühlen Weiß umsteigen“, meinte ich.

„Das ist kein Weiß. Das ist Hellblau und Hellgrau!“, bekam ich zur Antwort.

„Das sieht man aber nicht“, meinte ich.

„Doch, doch“, sagte sie, „das sieht man aber erst, wenn zum zweiten Mal darüber gestrichen wird. Wir haben uns auch etwas dabei gedacht. Auf dem neuen Hintergrund wirken die neuen Bilder, die wir bekommen werden viel besser, als auf gelbem Hintergrund. Wir bekommen nämlich ganz neue, tolle Bilder von Herrn Christoph Buenten aus Düsseldorf, der auch die Blumengalerie auf WB4 und die Bilder im Treppenhaus, die Bewohnerportraits, gemacht hat. Bilder von Bäumen!“

„Ach so! Das ist ja toll, dass wir neue Bilder von Christoph Buenten bekommen! Klasse! Darauf freue ich mich dann schon!“, sagte ich begeistert.

Erdbeeren 2017

Am Wochenende ging es auf WDR2 um Erdbeeren. Selber pflücken. Naschen. In der Küche verarbeiten.

Mir wurde ganz schwer ums Herz. Ich dachte an früher. Als ich das alles auch sehr gerne gemacht habe. Aber wie immer erinnert der Mensch sich an die schönen Momente. Was negativ war, wird vergessen.

Aber einiges ist auch hier im Gerhard-Tersteegen-Haus möglich!

Im Garten des Heims gibt es ein wunderbares Hochbeet. Dort sind auch dieses Jahr wieder Erdbeeren gepflanzt. So langsam haben sie genug Sonne bekommen, sodass ich auch in diesem Jahr wieder Erdbeeren pflücken kann.

Außer mir scheint das dieses Jahr keiner sonst zu tun. Also bediene ich mich gerne und pflücke die ein oder andere Erdbeere. Manchmal sind auch mehrere Früchte gleichzeitig reif. Dann bringe ich den anderen im Speisesaal etwas zum Naschen mit.



Erdbeeren im Hochbeet

Renovierungsarbeiten im Speisesaal

Diese Woche wird unten im Speisesaal renoviert. Gestern haben wir davon noch nicht all zu viel mitbekommen. Ich habe nur festgestellt, dass der Gang zur Kapelle neu gestrichen war.

Aber je mehr auch der große Essraum bearbeitet wird, desto mehr werden wir Bewohner davon mitbekommen.

Höhepunkt soll der Donnerstag sein. Dann ist der Speisesaal unten für uns Bewohner nicht zu benutzen. Die Mahlzeiten werden dann alle auf den Wohnbereichen eingenommen.

Ich bin immer wieder beeindruckt, mit wie viel Sorgfalt hier alles in Schuss gehalten wird. Das ist nun schon das zweite Mal, seit ich hier wohne (fast 4 Jahre), dass der Speisesaal neu gestrichen wird!

Kapitel 15 von Tom Sawyer

Es ist warm. Das Wetter ist anstrengend. Da ist Frau M. doch glatt eingenickt am Ende von Kapitel 15. Aber wirklich nur ganz kurz. Beim Vorlesen kann man nicht so leicht einschlafen. Aber ich war froh, dass das Kapitel recht kurz war.

Wir erinnern uns: die drei Ausreißer Tom, Huckleberry Finn und Joe Harper, jetzt Piraten, ereilte der erste Anflug von Heimweh, als es dunkel und Nacht wurde. Vor allem Joe war schwach geworden. Doch es gelang Tom und Huck dieses Gefühl bei Joe zu zerstreuen. Die Meuterei war abgewehrt.

Erst Joe, dann Huck schliefen ein. Nur Tom war hellwach. Er fasste den Plan, nach Hause zurückzukehren. Allerdings heimlich und unbeobachtet. Es interessierte ihn, hautnah zu erleben, wie sie von ihren Familien vermisst wurden.

Im Schutze der Dunkelheit schwamm er an Land. Dort hörte er Tante Polly und Frau Harper, Joes Mutter, wie sie über die Jungen sprachen. Sie nahmen sicher an, die Jungen seien ertrunken und würden nie wiederkommen. Sie waren unendlich traurig.

Nachdem er alles gesehen und gehört hatte, kehrte Tom wieder zurück zu Huck und Joe. Die beiden hatten gerade bemerkt, dass ihr Kumpan fehlte. Sie machten sich Gedanken, ob er überhaupt wiederkommen würde. Kaum hatten sie diesen Gedanken ausgesprochen, war Tom wieder da!