Neues Unterrichtsfach „Gesundheit“ gefordert

Einen ganz neuen Weg gehen einige Schulen in Sachsen-Anhalt auf der Suche nach Pflegenden. Sie binden das Fach Pflege als neues Unterrichtsfach in die Stundenpläne der neunten und zehnten Schuljahre ein. Dazu gehört auch ein Praktikum in einer der kooperierenden Einrichtungen. Wie Alexa und Thea schon sagten: wenn sich die Schüler schon nicht für einen Pflegeberuf entscheiden, so können sie für den privaten Bereich Nutzen aus dem Gelernten ziehen.

Lehrercafe

Schon lange wird es gefordert, das neue Unterrichtsfach. Ob es nun Pflege heißt oder Gesundheit, ganz egal. Die Forderung danach wird immer lauter. Und das ist gut so, wie wir im Lehrercafe hinreichend diskutiert haben. Allen voran bemüht sich die Krankenkasse DAK um das neue Unterrichtsfach und belegt in einem aktuellen Präventionsradar, an dem über 7000 Schüler aus 408 Klassen teilgenommen haben, dass Schüler der Klassen 5 bis 10 erhebliche Gesundheitsrisiken aufweisen.

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Früher Sozialarbeiterin bei der Deutschen Bundespost

pixabay.com – music4life

Frau L. ist Jahrgang 1928. Das heißt, sie kannte in den ersten Lebensjahren nur Krieg.

In ihrem Schulalter herrschte die schwere Nachkriegszeit.

Sie hatte 3 Brüder. Einer fiel im Krieg. Einer starb sehr früh an Krebs. Der Jüngste wurde immerhin 65 Jahre alt. Doch er hatte zeitlebens mit den Nachfolgen der schweren Kriegsgefangenschaft in Sibirien zu kämpfen.

Mittlerweile wird Frau L. nächstes Jahr 90 und hat alle ihre Verwandten überlebt.

Als es damals so weit war, dass sie einen Beruf ergreifen sollte, fing sie erst im Fernmeldeamt als Telefonvermittlung an.

Dann wechselte sie zum Postdienst in die Schalterhalle. Sie arbeitete 1½ Jahre am Postschalter.

Es ergab sich für sie durch einen Zufall die Chance, sich weiter zu qualifizieren. Sie wurde zur Sozialarbeiterin ausgebildet. Sie besuchte Kurse in der ganzen Bundesrepublik. Sie hat ihr Leben lang in Krefeld gearbeitet aber durch die Ausbildung zur Sozialarbeiterin lernte sie auch andere deutsche Städte kennen. Als sie die Ausbildung abgeschlossen hatte, begann ihre Arbeit beim Sozialdienst der Deutschen Bundespost.

Hier kümmerte sie sich gewissenhaft und streng (das musste sein) 33 Jahre lang um die Probleme und Sorgen der Postangestellten und ihrer Familien. Am Anfang begleitete sie Jugendgruppen zu Jugendlagern. Doch als sie 50 wurde, beschloss sie, dass sie nun zu alt sei für die anstrengende Arbeit mit dem Jungvolk. Sie gab diese Aufgabe gerne weiter und hatte nun mehr Zeit für Arbeit mit Erwachsenen, im aktiven Dienst und im Ruhestand.

Als sie selber in den Ruhestand ging, hatte sie 42 Jahre Berufsarbeit hinter sich!

Ihre Meinung: Hilflose Patienten, überfordertes Personal – Ist die Pflege noch zu retten?

Seit einiger Zeit gibt es ein neues Format im WDR. Es heißt „Ihre Meinung“ und ist ein Zuschauer-Talk mit Bettina Böttinger. Es gibt ein konkretes Thema, zu dem ein paar prominente Gäste und 100 Zuschauer eingeladen werden. In der Sendung können sich dann die Zuschauer äußern. Entweder live im Studio in Köln-Bocklemünd oder per Mail,  Tweet oder am Telefon.

Das Thema heute heißt:

Hilflose Patienten, überfordertes Personal – Ist die Pflege noch zu retten?

Zur heutigen Sendung sind  NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann, der bekannte Pflegekritiker Claus Fussek und die Pflegeexpertin Dr. Tanja Segmüller eingeladen. Sie diskutieren mit Zuschauern über die Pflege in Deutschland, was da schiefläuft und was sich verändern muss.

Man kann auch vorab schon seine Meinung – also Fragen, Sorgen oder Hoffnungen – an die E-Mail-Adresse ihremeinung@wdr.de schicken.

Hier kann man die Sendung in der Mediathek des WDR sehen: >>klick<<

Danke für die Blumen, Präsente und Glückwünsche

Ich habe mir überlegt, das Danksagen in einem Blog-Beitrag zu machen.

Am Telefon habe ich nicht jeden von euch erreicht und nicht jeder hat einen Anrufbeantworter.

Jedem einzeln zu schreiben, schaffe ich nicht, auch nicht per Mail.

Also habe ich alle Karten auf meinem Tisch ausgebreitet und ein Foto gemacht:

Ich habe auch jede menge Blumen bekommen. Leider habe ich die nicht alle fotografiert. Blumen vom Haus, Sträuße per Fleurop, Blumen direkt überreicht. Der Clou war der Strauß mit 50 Freilandrosen! Aber alle Sträuße waren schön.

Nun also mein großes Dankeschön an alle, die an meinem Festtag an mich gedacht haben, die mir Blumen, Präsente und Karten oder Briefe geschickt haben.

Danke!!!

So war’s – Kino – Ich bin dann mal weg

Der Film hat mir sehr gut gefallen. Mit seiner Länge von 92 Minuten überforderte er auch nicht das Durchhaltevermögen der Zuschauer. Es wurde auch keine „Pinkelpause“ eingelegt.

Es ist schon einige Zeit her, dass ich das Buch las, kurz nach seinem Erscheinen 2006. Daher kann ich auch keine Vergleiche mehr ziehen. Das ist gut so! Allerdings hat der Film zur Folge, dass ich das Buch wieder lesen möchte!

Kino – Ich bin dann mal weg

Frau M., die das Kino bei uns eingeführt hat, zeigt heute Ich bin dann mal weg , einen deutschen Kinofilm aus dem Jahr 2015. Es ist eine Filmkomödie, die  auf dem gleichnamigen Buch von Hape Kerkeling basiert. Darin beschreibt er seine Pilgerwanderung auf dem Jakobsweg, die er 2001 machte.

Die Hauptrolle im Film, nämlich sich selber zu spielen, lehnte Harpe Kerkeling ab. Er hatte die Wanderung 2001 unternommen. Als der Film 2014 gedreht wurde, war er fast 50 Jahre alt. Mit Devid Striesow wurde eine Besetzung gefunden, die ihm sehr zusagte.

Ich bin schon sehr gespannt, wie mir der Film gefallen wird! Bisher kenne ich nur das Buch.


Ich bin dann mal weg (Film) – Wiki

Schreiben gegen Rechts – ein Buch der Zuversicht!

Anna Schmidt ist mir und hoffentlich noch vielen anderen ein großes Vorbild mit ihrem unermüdlichen Kampf gegen Rechts!
Danke!

Bunt und farbenfroh ...

Schreiben gegen Rechts

Eine Momentaufnahme in Berlin: Ich gehe in die Markthalle, kaufe beim Wurststand Salami am Stück. Der Verkäufer, der mir sehr freundlich mein Rückgeld gibt, hat asiatische Augen. Die Steinpilze beim Gemüsehändler bekomme ich von einem offensichtlich türkischen Mitbürger. Die Bäckereiverkäuferin antwortet mir in breitestem Schwäbisch. Nachher ruhe ich mich im Café aus. Dort sitzen an einem Tisch englischsprachige Studenten. Am nächsten Tisch unterhalten sich ein deutsches Paar und ein Mann mit holländischem Akzent. Als ich später in den Bus einsteige, lasse ich einer Mutter, die ein Kopftuch trägt, mit ihren Kindern den Vortritt und den Busfahrer kann ich von seinem nationalen Hintergrund her nicht einschätzen. Zuhause angekommen treffe ich vor der Haustür meinen syrischen Nachbarn und grüße ihn herzlich. Kaum habe ich die Haustür hinter mir geschlossen, ruft mich meine Schwägerin an, die aus Kenia stammt. Das ist Realität in Deutschland.

Eine Momentaufnahme nach der Bundestagswahl: Die einen feiern einen für…

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