So war’s – Neujahrsempfang 2019

Der Speisesaal im Erdgeschoss war gut besucht. Viele Bewohner waren gespannt, was die Einrichtungsleitung und der Bewohnerbeirat zu berichten hatten.

Erst einmal begrüßte uns Frau El Kaamouzi, Einrichtungsleitung. Dann wurden alle mit Getränken (Sekt, O-Saft, Wasser) versorgt, damit wir auf das neue Jahr anstoßen konnten.

Nun hatte der Bewohnerbeirat das Wort. Der Beiratsvorsitzende berichtete, was der Beirat im ersten Jahr seiner Wahlperiode alles gemacht hatte, was noch läuft und was noch vorgesehen ist.

Anschließend hatte die Einrichtugsleitung das Wort. Auch Frau El Kaamouzi sprach von bereits erledigten Aufgaben und was in der Zukunft noch vor uns läge. Wir erfuhren die Termine der anstehenden Karnevalsfeier, des 20-ten Geburtstags des Hauses, des geplanten Sommerfestes. Sie sagte auch, dass die Handwerker noch mindestens den Rest des Jahres für die Arbeit an der neuen Brandschutzbestimmungen brauchen würden und bat um Geduld.

Dann wurden die Bewohner um Wortmeldungen gebeten.

Ich habe versucht einige Fotos zu machen. Leider sind nur 2 etwas geworden.

Angst vor dem eigenen Sieg

Ich war immer schon ein Mensch in Bewegung. Ich bewege mich gerne. Ich fordere mich gerne heraus, höher, weiter, schneller. Doch ich mochte nie den sportlichen Wettkampf mit anderen. Ich kämpfte immer lieber gegen den inneren Schweinehund.

Auch jetzt noch bewege ich mich gerne. Daher gehe ich gerne zur Physiotherapie. Sie ist mehr für mich, als nur eine körperliche Anstrengung. Ich erhoffe mir dadurch auch länger beweglich zu bleiben.

Anfangs hatte ich immer noch die Hoffnung, dadurch irgendwann wieder aus dem Rolli raus zu kommen. Wieder laufen zu können.

Doch nun bin ich schon seit 6 (!) Jahren Rolli-Fahrerin. *seufz* Langsam glaube ich, dass das mit dem Laufen nichts mehr wird. Aber wer weiß. Vielleicht. Na ja. Das sind die stillen Wünsche. Denn mein Laufen wird eher schlechter, als besser. 😥

Aber Bewegung ist ja nicht nur laufen. Obwohl so vieles durch laufen erst möglich wird. Aber das ist wie bei den meisten Dingen. Wenn etwas reibungslos funktioniert, denkt man nicht weiter darüber nach. Vieles schätzt man erst, wenn man es nicht mehr hat / kann.

Letztens sagte ich meinem Neurologen, dass die Zeit für eine Physiotherapie-Einheit wieder gekürzt worden sei. Er schreibe mir immer 30 Minuten auf und das zwei mal die Woche. Das habe ich nie bekommen. Die Therapie-Einheiten in der Physiotherapie-Praxis waren von Anfang an immer auf 25 Minuten getaktet. Doch seit Herbst 2018 hat die Praxis die Einheiten auf 20 Minuten gekürzt. Jetzt komme ich gar nicht mehr dazu am Rollator zu laufen. Doch mir ist gesagt worden, dass ich keine Praxis mehr finden würde, wo ich längere Einheiten bekäme.

Der Doc: „Ich schreibe Ihnen immer KG-ZNS auf und da hat sich nichts geändert! Da müssen Sie noch einmal mit der Praxis sprechen. Sollte es da Probleme geben, sollen sie sich mit mir in Verbindung setzen. Am Rollator sollten sie immer wieder üben.“

„Na dann, auf in den Kampf!“, dachte ich.

Lange Rede kurzer Sinn, ich bekomme nun 60 Minuten Therapie. Ein Mal eine Einheit (20 Minuten) und ein Mal eine doppelte Einheit (40 Minuten). Wow! Ich musste gar nicht groß kämpfen. Das wurde mir sofort angeboten! Allerdings bringt mich die Doppeleinheit echt an meine Grenzen! Doch ich habe durchgehalten. Wenn es mir zu viel wird, kann ich ja immer früher aufhören. Doch nun habe ich wenigstens die Chance 60 Minuten Therapie pro Woche zu erhalten.

Dazu kommt ja auch noch eine Stunde Sitzgymnastik, montags. Das bringt mich echt hart an meine Grenzen! Aber das schaffe ich meistens auch.

 

Barbaras Freitags-Füller #506

Hier ist mein ausgefüllter

Freitags Füller
von Barbara

# 506

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11. Januar 2019

Freitagsfüller

1.  Zu wenig Schlaf rächt sich bald.

2.  Aber was will man machen, wenn man mit kalten Füßen nicht einschlafen kann?

3.  Das Gute ist , dass ich dann noch etwas TV schauen kann.

4.  Wenn ich spät ins Bett gehe, kann ich dann sogar mit kalten Füßen einschlafen, denn irgendwann ist das ein im Fall von totaler Erschöpfung .

5.  Zwischen den Jahren war es trotz Kälte erst spät ruhig, denn die Jugendlichen trafen sich und waren laut bis spät in die Nacht .

6.  Man kann auch mit wenig Nachtschlaf auskommen, wenn man Mittagsschlaf hält , das funktioniert!

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf mein Bett , morgen habe ich geplant, zu sehen, was der Tag so bringt  und Sonntag möchte ich die Lesung im Gottesdienst hier im GTH halten !

Etwas zäh…

Zur Zeit fluppt das Schreiben nicht so wie sonst. Das hat wohl mehrere Gründe. Zum einen habe ich über vieles hier schon geschrieben. Zum anderen passieren zwar immer wieder neue Dinge. Aber ich habe bei manchem Hemmungen, darüber zu schreiben. Es scheint mir zu persönlich einen einzelnen Bewohner oder Angestellten zu betreffen.

Hm…

Schwierig…

Vielleicht mache ich mir einfach auch zu viele Gedanken. Dann verstricke ich mich in meinen eigenen Regeln. So wird das nie was!

Doch momentan passiert auch nicht viel neues. Die Senior-en/innen zeigen ihren Unmut bei den Gesprächen unten im Speisesaal.

Frau S.: „Was machen wir denn heute? Auf dem Veranstaltungs-Plan ist nichts vorgesehen.“

Frau T.: „Nein. Total tote Hose.“

Frau L.: „Frau Mues fehlt total! Die sollten einen Ersatz dafür einstellen!“

Trübsinnig werden die Brötchen gemümmelt, der Kaffee geschlürft.

Dabei war gestern Nachmittag großes Konzert mit Hr. Tillmanns. Es gab Kaffee und Kuchen und dann Lieder zum Mitsingen. Hr. Tillmanns spielt Gitarre und singt. Für die Zuhörer bringt er immer Lieder-Hefte mit. Aber es sind so wie so Lieder, die den Senior-en/innen sehr bekannt sind und die sie auswendig können (im Gegensatz zu mir). Da bin ich lieber oben geblieben. Ich habe ja meinen Computer! 😉