Den Schneemännern hat das letzte Stündlein geschlagen

Das Wetter schlägt mal wieder Kapriolen.

Auch wenn es bei uns nicht so extrem ist wie in den USA wo es in den nächsten Tagen einen Temperaturanstieg um ca. 30°C geben soll (von -35°C auf „nur“ noch -5°C).

Unter unseren Schneemännern geht die Angst um. Manche sind nach wahrem Wein-Tau-Krampf gar schon verschwunden.

Was lernen wir daraus?

Groß kippt zuerst.

Auch Schönheit rettet nicht .

Uns Bewohnern macht das Wetter auch zu schaffen. Es macht Kopfweh, Kreislaufbeschwerden, Stimmungsschwankungen… Es ist einfach sehr anstrengend. So stehen auch wieder viele Tafeln verstorbener Bewohner auf dem Schränkchen im Speisesaal.

So ist das halt in einem Pflegeheim, das eigentlich hauptsächlich ein Altenheim ist. Das heißt für uns jüngere Bewohner auch immer wieder Abschied nehmen.

Winterkonzert der Gruppe Speranza 2019

Die Gruppe Speranza besteht aus Frau Isabell Weidenkätzchen, Sopran, Herrn Hans Peter Schiffer, Bariton und der Pianistin Paula Kirschbaum. Mit ihrem Programm brachten sie uns Volksmusik und Operette ins Gerhard Tersteegen Haus.

Die beiden Sänger traten schon öfter im Gerhard Tersteegen Haus auf. Sie haben kräftige Stimmen und treffen mit der Auswahl der Stücke sehr die Vorlieben der Bewohner.

Mit der Wahl von Frau Kirschbaum fanden sie eine Pianistin, die sehr gut in das Trio passt. Wie voll und groß das kleine Piano klang, war erstaunlich.

Herr Schiffer las auch hervorragend kurze Winter-Geschichten vor.

Also wechselten immer wieder Gesang, Rezitation und Piano-Soli einander ab und es entstand so ein sehr kurzweiliges Programm.

Eigentlich bin ich kein Fan von Sopran-Gesang. Aber Frau Weidenkätzchen brachte ihre Stücke mit Humor, einem zwinkernden Auge sozusagen, dar, dass ich großen Gefallen an ihrer Darbietung hatte.

Die Bewohner ließen die Gruppe nicht ohne Zugabe gehen!

Feier zum Heiligen Abend 2018

Plakat zum 24.12.
Veranstaltungshinweis

Am Nachmittag des 24.12. fand die große Weihnachtsfeier statt. Sie war richtig schön! Meine Eltern begleiteten mich. Für uns war ein fester Platz an einem der langen Tische im erweiterten Speisesaal reserviert. Frau Faust vom Sozialen Dienst hatte die Platzanordnung wieder sehr gut organisiert.

Es gab Kaffee und Kuchen. Natürlich auch andere Getränke und auch Plätzchen, Stollen, Printen, Lebkuchen und, und, und.

Überall waren Tische und der ganze Saal festlich geschmückt. Richtig stimmungsvoll.

Dann gab es verschiedene Programmpunkte:

  • Gedichte wurden vorgelesen oder auswendig aufgesagt.
  • Es gab ein weihnachtliches Stadt/Land/Fluss-Spiel nähmlich Weihnachtliche Speise/Weihnachtliche Figur/Weihnachtslied/Weihnachtsgeschenk
  • Dann wurden gemeinsam viele Weihnachtslieder gesungen.

Hier sind einige Bilder von der Feier:

So war’s – Weihnachtsmarkt im GTH 2018

Also „Weihnachtsmarkt“ war wohl etwas hoch gegriffen. Es gab nämlich nur einen Stand. Doch dort wurde liebevoll selbstgebastelter Christbaumschmuck und Weihnachtsdeko angeboten. Hinter dem Tisch saßen die beiden Leiterinnen des Sozialen Dienstes, Frau Faust und Frau Kubens.

Weihnachtsgeschichte nach Loriot: Weihnacht

Das kennt fast jeder in Deutschland: Weihnachten mit den Hoppenstedts. Diese Geschichte ist die erste in unserem neuen Buch: „Früher war noch mehr Lametta“.

Diese Geschichte, eigentlich eine Art Theaterstück mit Vati und Mutti Hoppenstedt, Opa Hoppenstedt und dem 8-jährien Kind Dickie war die erste aus dem neuen Buch, die ich Frau M. vorlas.

Es machte mir viel Spaß, in die verschiedenen Rollen zu schlüpfen und Frau M. immer wieder kichern zu hören.

Diese Geschichte ist einfach herrlich. Das dachte, fröhlich glucksend, auch Frau M..

Schnee in Krefeld noch vor Weihnachten

Momentan sind ganz verrückte Wetterverhältnisse für den Niederrhein, für Krefeld! Das ist in aller Munde. Eine Dame der Hauswirtschaft erzählte heute morgen:

Treffen sich 2 Schneeflocken, noch in einer Wolke, kurz vor dem Absprung.

Sagt die erste zu der zweiten: „Und? Wo fliegst du denn hin?“

„Och“, sagt diese, „ich werde mal über Russland abspringen. Da kann ich mindestens bis März liegen bleiben. Und du?“

„Ich dachte mir, ich gönn‘ mir mal den Spaß und flieg‘ nach Krefeld. Da bricht schon nach einer Flocke das totale Chaos aus!“ 😂🤣

Vorgestern schneite es  ab ca. 11 Uhr den ganzen Tag lang. Alles war weiß und sah sehr schön aus. Durch das Fenster betrachtet. Allerdings war ich froh, dass ich nicht mehr raus musste.

Beim Blick aus meinem Fenster sieht man schon, dass das eine sehr nasse Angelegenheit war.

Nachmittags hatten 3 Damen der Hauswirtschaft einen Schneemann gebaut! Sie meinten, wenn nicht jetzt wann dann. Er würde bestimmt nicht lange halten.

Sie hatten Recht. Gestern Morgen war er fast schon wieder komplett aufgetaut. 😉