Kapitel 15 von Tom Sawyer

Es ist warm. Das Wetter ist anstrengend. Da ist Frau M. doch glatt eingenickt am Ende von Kapitel 15. Aber wirklich nur ganz kurz. Beim Vorlesen kann man nicht so leicht einschlafen. Aber ich war froh, dass das Kapitel recht kurz war.

Wir erinnern uns: die drei Ausreißer Tom, Huckleberry Finn und Joe Harper, jetzt Piraten, ereilte der erste Anflug von Heimweh, als es dunkel und Nacht wurde. Vor allem Joe war schwach geworden. Doch es gelang Tom und Huck dieses Gefühl bei Joe zu zerstreuen. Die Meuterei war abgewehrt.

Erst Joe, dann Huck schliefen ein. Nur Tom war hellwach. Er fasste den Plan, nach Hause zurückzukehren. Allerdings heimlich und unbeobachtet. Es interessierte ihn, hautnah zu erleben, wie sie von ihren Familien vermisst wurden.

Im Schutze der Dunkelheit schwamm er an Land. Dort hörte er Tante Polly und Frau Harper, Joes Mutter, wie sie über die Jungen sprachen. Sie nahmen sicher an, die Jungen seien ertrunken und würden nie wiederkommen. Sie waren unendlich traurig.

Nachdem er alles gesehen und gehört hatte, kehrte Tom wieder zurück zu Huck und Joe. Die beiden hatten gerade bemerkt, dass ihr Kumpan fehlte. Sie machten sich Gedanken, ob er überhaupt wiederkommen würde. Kaum hatten sie diesen Gedanken ausgesprochen, war Tom wieder da!

Kapitel 14 von Tom Sawyer

Vielleicht habt ihr euch schon gefragt, warum nichts neues von Tom Sawyer und Frau M. zu lesen war. Nun, wir hatten eine kleine Pause eingelegt. Aber Sonntag ging es weiter mit Kapitel 14.


Nach wie vor befindet sich Tom mit seinen beiden Freunden, Huckleberry Finn und Joe Harper auf der Flucht. Die drei führen ein selbsternanntes Piratenleben.

Sie spielen im Wald, baden im See, fangen Fische und braten sie über offenem Lagerfeuer. Es ist ein wunderbares Leben! Zumindest solange die Sonne scheint.

Doch als der Abend und dann die Nacht kommen und es langsam dunkel wird, beginnen sich die ach so wilden Piraten zu fürchten. Sie bekommen tatsächlich Heimweh, auch wenn sie das nie zugeben würden.

Dann hören sie plötzlich ein sehr unheimliches Geräusch. Nach einiger Zeit merken sie, dass die Dorfbevölkerung den Tod der Jungen beklagt.

Vielleicht sollten sie ja doch zurückkehren?

Frau M. lauschte ganz gebannt! Ja, wir beide hatten unsere Lesestunden vermisst!

Kapitel 13 von Tom Sawyer

Letztens las ich Frau M. das dreizehnte Kapitel von Tom Sawyer vor.


Im dreizehnten Kapitel beschließt Tom von zu Hause zu fliehen. Er fühlt sich absolut unverstanden und zerfließt fast in Selbstmitleid.

Er trifft auf seinen Freund Joe Harper, der ebenfalls von zu Hause ausreißen will. Joe will Eremit werden. Tom kann ihn aber davon überzeugen, dass er besser Pirat werden solle.

Sie treffen auf Huckleberry Finn. Damit ist das Piraten-Trio perfekt.

Zu dritt schmieden sie grausige Pläne. Aber nach und nach quält sie ihr schlechtes Gewissen. Zuletzt versuchen sie völlig übermüdet erst einmal einzuschlafen. Doch daran hindert sie das schlechte Gewissen. Ein Teufelskreis!

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Frau M. war sehr unruhig. Sie rollte mit ihrem Rolli kreuz und quer durch den kleinen Speisesaal des Wohnbereichs.

„Soll ich erst einmal aufhören zu lesen?“, fragte ich.

Wild schüttelte Frau M. den Kopf und rollte wieder näher an mich ran.

Ich las also weiter.

Das dreizehnte Kapitel schien uns wirklich lang zu sein. Aber endlich war es fertig. Jetzt haben wir tatsächlich mehr als ein Drittel des Buches gelesen!

Kapitel 11 und 12 von Tom Sawyer

Mittlerweile habe ich in 2 Sitzungen schon die Kapitel 11 und 12 von Tom Sawyer vorgelesen. Der lange Beitrag über die Art of Eden Ausstellung hatte mich so sehr beschäftigt. Da blieb nach dem Vorlesen keine Kraft mehr, auch noch über das Vorlesen zu schreiben. Das will ich heute nachholen!


Im 11. Kapitel findet die Sache mit dem Mord endlich ihr Ende. Muff Potter wird angeklagt und für schuldig befunden. Indianer-Jones kümmert sich nicht darum, ist nur froh, dass er nicht verdächtigt wurde. Tom und Huck wissen, dass Indianer-Joe der Mörder ist, sagen es aus Furcht aber nicht. Noch tagelang kann Tom nicht schlafen und ist voller Angst. Tom’s Tante Polly fragt sich, was der Junge nur haben möge und probiert ihre ganzen Heilmittelchen bei ihm aus.

Im 12. Kapitel dreht es sich endlich um etwas anderes – die Liebe. Tom ist hoffnungslos in Becky Thatcher verliebt. Doch Becky ist erst einmal krank und fehlt deshalb in der Schule. Tagtäglich wartet Tom am Schulhoftor auf sie und hofft, dass sie bald wiederkäme. Als sie dann eines Tages wieder zur Schule kommt, macht Tom sich zum Affen und Becky lässt ihn abblitzen. Tom ist untröstlich.

Frau M. war wieder sehr rastlos. Sie rollte mit ihrem Rolli durch den kleinen Speisesaal. Als ich sie fragte, ob ich aufhören solle zu lesen, schüttelte sie heftig den Kopf und rollte wieder näher an mich ran. Das nahm ich als Aufforderung, das 12. Kapitel zu Ende zu lesen. Damit haben wir das erste Drittel des Buches geschafft!

Kapitel 10 von Tom Sawyer

Gestern haben wir tatsächlich schon das 10. Kapitel von Tom Sawyer gelesen. Nach diesem gruseligen 9. Kapitel hofften wir auf eine Entspannung.

Aber erst begann es weiterhin mit Spannung. Entsetzt und sprachlos flohen Tom und Huck in Richtung Dorf. Immer wieder warfen sie einen verstohlenen Blick über die Schulter. Denn sie hatten Angst, verfolgt zu werden. Jeder im Wege stehende Baumstumpf sah aus wie ein Feind. Das Gebell der Haushunde, die in der Nähe des Dorfes anschlugen, verlieh ihren Füßen Flügel. Dann hatten sie das Dorf erreicht.

Weiter ging es mit der blühenden Fantasie der beiden Bengel. Es endete darin, dass sie Schweigen über das, was sie gesehen hatten schworen. Zur Besiegelung ihres Schwurs schlossen sie Blutsbrüderschaft.

Als Tom wieder zu Hause war, legte er sich ins Bett und schlief ein. Als er wieder wach wurde, war es natürlich viel zu spät für die Schule. Tom erwartete ein Donnerwetter seiner Tante. Doch das blieb aus. Im Gegenteil, die Tante herzte ihn und war froh, ihn wohlauf zu sehen.

Das verwirrte unseren Lausebengel total.

Dann fand er in Papier gewickelt seinen messingenen Feuerbockknopf und erschrak.


Dann war das Kapitel zu Ende. Aber ich verstehe es irgendwie nicht. Frau M. auch nicht. Dann müssen wir also weiter lesen. Doch das wurde erst mal vertagt.

Kapitel 9 von Tom Sawyer

Wieder habe ich vorgelesen – Kapitel 9 von Tom Sawyer. Insgesamt hat das Buch 36 Kapitel und ein Nachwort. Wir haben also noch einiges vor.

Das 9. Kapitel spielt nachts auf dem Friedhof. Es erzeugt eine ganz schön gruselige Atmosphäre. Dort werden Tom Sawyer und Huckleberry Finn Zeugen der Öffnung eines Grabes und eines Mords. Mir schien, Frau M. genoß die Gruselei. 😉

Kapitel 8 von Tom Sawyer

Es gibt ja eigentlich nur einen Vorteil des trüben, grauen, kühlen Wetters zurzeit: wir kommen mit Tom Sawyer weiter. 😉

Vorgestern las ich Kapitel 8 vor. Erst war Tom noch ein wenig geknickt, dass sich Becky Thatcher von ihm abgewandt hatte. Doch bald überlegte er mit großer Fantasie, was  denn einmal aus ihm werden solle. Zuletzt wollte er bestimmt Pirat werden!

Meine Zuhörer waren Frau M. und Frau Kp..

Doch Frau M. war sehr unruhig. Erst rutschte sie so auf ihrem Rolli hin und her, dass eine Pflegerin sie wieder in eine gerade Position rücken musste. Sonst wäre sie aus dem Rolli gefallen.

Dann rollte sie mit ihrem Rolli kreuz und quer durch den kleinen Speisesaal des Wohnbereichs. Daher war ich froh, dass das Kapitel nicht zu lang war.