Schattentheater 2020

 

Das Schattentheater „Theater der Dämmerung“ war wieder zu Gast im Gerhard Tersteegen Haus. Ihre Aufführung „Freut euch des Lebens“ war die letzte Veranstaltung im GTH bevor wegen des Corona-Viruses alles heruntergefahren werden musste (ich berichtete).

Das „Theater der Dämmerung“ besteht aus Friedrich Raad, Regie und Gesang und Wanja Kilber. Er stellt die großen, beweglichen Scherenschnittfiguren her. Beide spielen die Figuren.

Die wechselnden Bühnenbilder sind auf einer langen Rolle mit Glasmalfarbe gemalt von Jan Willemsen, dem älteren Bruder vom bekannten Roger Willemsen.

Hr. Raad sang eine Menge Volkslieder. Wir hatten alle ein Heft mit den Liedtexten bekommen und waren herzlich eingeladen mitzusingen. Das machten die Bewohner gerne. Anschließend sagten die beiden Herren, es habe ihnen sehr gefallen, dass so eifrig und Textkundig mitgesungen wurde. Uns hat die Vorstellung sehr gefallen.

Es war die Geschichte von Hans, der seine Heimat verlässt, um auf Wanderschaft zu gehen. Seine Liebste musste er zurücklassen. Ihm war nicht so richtig wohl bei dem Gedanken, denn sie war sehr schön. Einmal träumt er, sie hätte einen anderen genommen. Doch als er wieder nach Hause kam, wartete sie auf ihn und alles war gut! ❤️

So war’s – „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ im Kreschtheater

Das Kresch ist das „Krefelder Schauspiel für Kinder und Jugendliche“ in der Fabrik Heeder. Dort fand heute die letzte Aufführung des Kunstmärchens der tschechischen Schriftstellerin Božena Němcová statt. Es entstand Mitte des 19. Jahrhunderts und ist eine Abwandlung des Märchens Aschenputtel der Brüder Grimm.

Der Saal war voll mit Kindern und begleitenden Erwachsenen. Ich saß in meinem E-Rolli ziemlich weit vorne an der Seite. In der ersten Reihe saß eine Gruppe Kinder mit Begleitung. Die Kinder waren verschiedenen Alters. Ich würde sagen Grundschüler. Es war herrlich mitzuerleben, wie sie beim Märchen mitgingen.

Sie zeigten dem Prinzen, wo Aschenbrödel verschwunden war. „Da vorne! … Und dann rechts! … Vorsichtig! … Da kommt die Gutsherrin! …“

Das war ein Gezappele. Mit weit ausgestrecktem Arm und Fingerzeig versuchten sie den Weg zu weisen.

Es war eine Freude, zu sehen wie sie bei der Geschichte mitgingen.

 

 

 

Zu „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ ins Kreschtheater

Gleich geht’s los! Im Kreschtheater in der Fabrik Heeder beginnt um 16:00 Uhr das Weihnachtsmärchen „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“. Ich freue mich schon darauf!

Wenn es klappt, wird es dann aschließend ein „So war’s“ geben.

 

So war’s im Theater

Es war bestimmt richtig gut im Theater. Doch leider war ich total KO.

Ich musste mich umsetzen vom Rolli auf einen der Stühle in der ersten Reihe. Denn mit dem Rolli hatte ich einen denkbar doofen Platz… fast vor einer Säule.😟

Leider hatte der Stuhl keine Armlehnen. Das bin ich nicht mehr gewohnt. Da muss ich sehr aufpassen, dass ich nicht zur Seite kippe.

Genau das passierte mir aber 2 mal. Da ich nämlich so müde war schlief ich 2 mal ein. Beim 2. Mal landete ich bei meiner Nachbarin auf dem Schoß. *didum* Da erschreckten wir uns beide.😲

 

So war’s – Aufführung des KRESCHtheaters im GTH

Die Aufführung des Stücks „Kannst du pfeifen, Johanna?“ nach einem Kinderbuch von Ulf Stark hier bei uns im Gerhard Tersteegen Haus war ein voller Erfolg!

Das KRESCHtheater zeigte dieses Theaterstück über eine ganz besondere Begegnung von Alt und Jung bei uns im großen Speisesaal unten im Seniorenheim. Dazu eingeladen und zahlreich erschienen waren die Kindergartenkinder des KiGa Ritterstraße und des KiGa Arche Noah. Es waren also viele alte und junge Menschen gemeinsam im Publikum.

Zwei Schauspieler (Thorsten Strunk, Ulf und Manuel Schneider, Berra) spielten die Geschichte sehr lebhaft und banden die Zuschauer, vor allem die Kinder, immer wieder mit in das Stück ein. Das dankten diese immer wieder mit viel Enthusiasmus. Sie lachten und kreischten.

Ulf und Berra sind Freunde. Ulf schwärmt Berra immer wieder von seinem Opa vor. Er schwärmt von den Besuchen, vom gemeinsamen Kakao trinken und davon, dass ihm der Großvater am Ende des Besuches immer Geld schenkt. Berra will auch so einen Opa haben. Angespornt von Ulf geht er in ein Seniorenheim. Dort findet Berra einen einsamen alten Mann, den er überreden kann, sein Opa zu sein. Es beginnt ein wildes, teils lustiges, zum Ende hin fast trauriges (der alte Man stirbt) Theaterstück, das alle Zuschauer, alt und jung in seinen Bann zieht.