Der Aufreger der Vorweihnachtszeit – Krefelder Weihnachtsmarkt 2018

DANKE! Es ist selten so wie es im Fratzenbuch wiedergegeben wird!

Mediothek Krefeld

Hallo zusammen,

heute wird es mal ganz persönlich und vorweihnachtlich. Ich arbeite zwar in der Mediothek Krefeld, und somit auch für die Stadt Krefeld, kann mir meine Meinung aber selbst bilden und schwöre Euch deshalb, was jetzt kommt, kommt von mir.

Das mit der Idee, sich eine eigene Meinung zu bilden, ist schon mal ein guter Einstieg in diesen Blogpost. Es geht um unseren Krefelder Weihnachtsmarkt. Dieses Jahr stand er, zumindest in der Diskussion um ihn, unter keinem guten Kometen, nicht mal unter einem guten Stern. Aber, fangen wir vorne an.

Ganz plötzlich tauchte in den sozialen Netzwerken eine Studie auf, man hatte Weihnachtsmärkte getestet und der Krefelder landete auf dem vorletzten Platz. Unattraktiv, einfallslos und nur Fressbuden. Nach einem etwas genaueren Blick kam dann heraus, diese „Studie“ war eine Zusammenfassung von Google- und Facebookbewertungen, nichts empirisches, nichts wirklich handwerklich sauberes und dann, und das ist ja dann schon fast…

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Nathan der Weise und richtig guter Kaffee

Wenn Wolfenbüttel doch nur näher an Krefeld liegen würde… Ich wäre bestimmt Stammkunde!
Doch ich werde Sunny’s schönen Beitrag mal Rebloggen, dass mehr Leute von Jo und seinem Caffè erfahren!

Sunny Moeller

Als Lessing „Nathan der Weise“ in dem kleinen Renaissance Städtchen Wolfenbüttel verfasste, ahnte er bestimmt noch nicht, was für guten Kaffee man eines Tages dort genießen kann. Ich übrigens auch nicht, ich wollte einfach nur nett meinen Tag vertrödeln und wusste eigentlich gar nichts über diese Stadt zwischen Harz und Heide. Auf der verzweifelten Suche nach einem Parkplatz, landete ich in einer kleinen Seitenstraße und fühlte mich direkt in eine andere Zeit versetzt. Viele, wunderschöne Fachwerkhäuser und kleine Läden an einem kalten Novembermorgen. Ich wollte mir ein nettes Café suchen und mich erst einmal aufwärmen. Plötzlich schaute mich ein kleiner Holzkopf an, den ich aus der Toskana noch in guter Erinnerung hatte.

Kaffeerösterei, das hörte sich schon einmal gut an. Obwohl das mittlerweile schon so ein hipper Begriff geworden ist wie Privatbrauerei. Wer mich kennt, der weiß wie wichtig mir guter Kaffee ist. Ein Versuch kann nicht schaden, dachte ich…

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Das Gebiss

Einer meiner ersten Beiträge. Er ist vom 09. Mai 2014 und wurde eben versehentlich gelöscht. 😖

Heute Abend beim Abendbrot passierte mal wieder eine von diesen ungewollt komischen Geschichten, die mich auf die Idee mit dem Blog brachten.

Wer noch dazu in der Lage ist, nimmt die Mahlzeiten unten im Speisesaal ein. Dort stehen 8 Tische an denen jeweils 4 bis 6 Bewohner sitzen. Es gibt eine festgelegte Sitzordnung, so dass man immer mit den selben Leuten an einem Tisch sitzt. Ich habe die Herrschaften an meinem Tisch “Meine Familie” getauft. Tatsächlich entwickelt sich ein solches Gefühl mit der Zeit. Die Damen an meinem Tisch sind zwischen 88 und 95 Jahre alt. Ich drücke den Altersdurchschnitt also kräftig mit meinen 46 Lenzen. 😉

Zwei Frauen sitzen über Eck beieinander und sind irgendwie so etwas wie “Freundinnen”. Sie kichern miteinander, machen Späße, erzählen sich von früher. Heute aber schossen sie den Vogel ab! Frau M. (sie macht das mit Regelmäßigkeit) nahm seelenruhig ihr Gebiss aus dem Mund, während wir anderen speisten! Lautstark unsere entsetzten Reaktionen! Dann aber nahm die “Freundin” ihr Gebiss heraus und sagte: “Ich hab nur eins für oben. Unten die sind noch echt!”

Darauf meinte ich nur: “Wenn ihr die nur mal nicht versehentlich vertauscht!”

Das Gelächter war groß!

Steine für die Verstorbenen

Ich werde einige frühere Beiträge rebloggen. Anfangen will ich heute, passend zu den Novembertagen, mit der Andachtsecke im Garten des GTH mit Gedenksteinen für verstorbene Bewohner des Gerhard Tersteegen Hauses.

Meine Erlebnisse im Altenheim

Seit 2005 gibt es im Haus eine schöne Tradition, eingeführt von der Diplom-Sozialpädagogin und Diakonin Anne Mosel, die viele Jahre hier im Haus tätig war.

Wenn ein Bewohner stirbt, wird sein Name und sein Alter auf ein gerahmtes Blatt geschrieben und dieses im Speisesaal auf eine Anrichte gestellt. Dort kommen mehrmals täglich die Bewohner vorbei, wenn sie den Speisesaal, den Seminarraum oder die Kapelle aufsuchen. Da bleibt der Rahmen eine Zeit lang stehen, bevor wieder Platz für neue gemacht werden muss.

Zudem wird für jeden verstorbenen Bewohner ein Stein mit Name und den Daten von Geburt und Tod angefertigt. Es ist ein Flusskiesel oder Feldkiesel vom Niederrhein. So wird der Verstorbenen auch nach deren Tod gedacht. Die Angehörigen der Verstorbenen können diesen Stein mit nach Hause nehmen.

Mehrmals im Jahr findet in der Kapelle des Hauses eine Trauerfeier für die kürzlich Verstorbenen statt, an der sowohl Bewohner als auch Angehörige…

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Die Grünen stimmen für Tierquälerei!!!

Ich war ja immer schon der Meinung, dass Politik ein schmutziges Geschäft ist. Aber musstet ihr (Politiker) meine Meinung noch übertreffen???

Gutes Karma to go ®

Wie grausam darfs denn sein?

Angenommen, ich wäre Anhänger eines sehr verbreiteten Kultes, der auch in Deutschland immer mehr Anhänger findet und wollte für die bevorstehende Halloween Feier ein paar Lämmer bei lebendigem Leib aufschlitzen, sie an den Füßen aufhängen, sie langsam ausbluten lassen und dann verzehren.

Der Gott meines Kultes ist sehr eigen und eine Betäubung, die den Vorgang zumindest etwas humaner gestalten würde, entspricht nicht seinen Vorstellungen, denn das Leid und das Schreien der wehrlosen Wesen gehört für ihn zwingend dazu.

Angenommen, ich würde einen Antrag stellen, diese grauenhafte Prozedur, ohne Betäubung in einem Schlachthof vornehmen zu lassen, auch wenn sie gegen das geltende Gesetz hierzulande verstösst.

Angenommen, ich fordere diese Sonderregelung einfach für mich ein. Das Tierschutzgesetz ist zwar im Grundgesetz verankert…aber hey, es ist nicht alle Tage Halloween, mein Gott ist wichtig, mein Kult ebenfalls. Das Leid und die Angst der wehrlosen Geschöpfe nicht.
Dauert…

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Krefeld, meine Stadt im Sommer. Von Jada – Klasse 9

Dieses Loblied auf meine Heimatstadt finde ich so gelungen, dass ich es rebloggen muss!

Mediothek Krefeld

Krefeld, meine Stadt im Sommer

Krefeld, ich liebe deine Farben im Sommer.

Sie leuchten.

Wie der Lila Lavendel in der Abendsonne blüht.

Vogelgezwitscher im Stadtwald.

Wassergeplätscher.

Krefeld, ich liebe deine Innenstadt-Nacht

Junkies am Theaterplatz, dein gelbes Laternenlicht

Grell und doch schön warm.

Leuchtende Schaufenster suchen nach Aufmerksamkeit.

Krefeld, ich liebe deine Farben, blau – rot

In der Grothenburg und gröhlende Fans

Im Eisstadion deine Farben, gelb – schwarz

Krefeld, ich liebe deinen Klang

Affengebrüll aus Käfigen

Teeniegekreische auf Bänken

Kindergelächter, quietschende Schaukeln

Schlürfen von buntem Wassereis

Krefeld, meine Stadt im Sommer

Jada

  1. Klasse, Realschule Horkesgath

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