Kerstin Vietze „Pflegen kann Jede(R)“ CareSlam vom 10.08.2019

Der Maschinenraum des CareSlam Krankenhauses, die Beatboxerin Lia Sahin klagt und weint. Die Leitung latscht niedergeschmettert und leidend über die Bühne. Sie leidet unter Kündigungen von Pflegefachpersonal. Kerstin Vietze, eine sich im Pflexit befindliche Altenpflegerin erzählt in ihrem CareSlam, dass der andauernde Qualitätsabbau im Bereich der Pflege, sie in den Pflexit getrieben haben. Vietze bereut diesen Schritt nicht.

Woran erkenne ich ein gutes Pflegeheim? Das neue Prüfsystem

Original bei https://www.diakonie.de/

570 Abonnenten
Über 170.000 Menschen leben in diakonischen Pflegeheimen. Wir wollen, dass Sie einfach ein gutes Pflegeheim erkennen können. Wir haben ein neues Prüfsystem für eine gute Pflege mitentwickelt. Wie funktioniert das neue Prüfsystem? 1. Die Einrichtungen fragen Qualitätsbereiche vor Ort ab. Zum Beispiel: Hat sich die Mobilität der Bewohner verändert? 2. Der Medizinische Dienst der Krankenversicherungen (MDK) prüft. Der MDK prüft stichprobenartig die Plausibilität der Ergebnisse. Zum Beispiel: Ist die Mobilität wirklich unverändert? Wie erklärt die Pflegekraft die Situation? Der MDK checkt weitere Qualitätsaspekte. Zum Beispiel: Wie verlässlich werden die Medikamente verabreicht? 3. Allgemeine Infos zum Pflegeheim. Zum Beispiel: Dürfen die Bewohner ihre Haustiere mitnehmen? Wie ist die Anbindung an den Öffentlichen Nahverkehr? Ab Sommer 2020 zeigen die Pflegekassen die Ergebnisse auf ihren Webseiten. So der Plan, wir sind gespannt. Und prüfen nach. Sie auch? Machen Sie sich selbst ein Bild. In unserer diakonischen Einrichtung in Ihrer Nähe unter https://hilfe.diakonie.de/

BAT CAT – Halloween Special!

5,13 Mio. Abonnenten

…….

 Will Simon’s Cat come to the rescue of a terrified Simon? Watch our Halloween Special Bat Cat and share your stories of any time your cat has protected you against any creepy critters?

Veränderungen FÜR die Pflege

Das ist der Titel eines sehr interessanten Beitrags im Blog Pflege im Wandel  auf den ich hier hinweisen möchte. Da der Blog bei Blogspot gepostet ist, finde ich keinen Reblog-Button und reblogge das auf diesem Wege:

August 29, 2019
VERÄNDERUNGEN FÜR DIE PFLEGE
„Ich weiß nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird. Ich weiß nur, dass es anders werden muss, wenn es besser werden soll.“ (Georg Christoph Lichtenstein)

Ein, wie ich finde, sehr zutreffendes Zitat, beschreibt, was vermutlich viele von euch denken. In der Pflege muss sich etwas ändern, aber was?! …..

weiter

brasiliens abholzonaro

extra 3 bringt es immer wieder auf den Punkt! Danke für den Hinweis!

Dieses Video habe ich auf Campogenos Blog entdeck. Es ist genial!

campogeno

Ursprünglichen Post anzeigen

Reblog „Uhr der Schande“ von Stefan Heyde

Ein überaus gelungener Brief an Bundesgesundheitsminister Spahn von Stefan Heyde von http://www.pflegekraefte-in-not.weebly.com

https://pflegekraefte-in-not.weebly.com/uhr-der-schande-072018.html

 

Bild könnte enthalten: 1 Person

Stefan Heyde

Sehr geehrter Herr Spahn,

diese Uhr welche sie in Ihren Händen halten gehörte einem Bewohner aus einem Seniorenzentrum irgendwo in Rheinland-Pfalz. Diese Uhr habe ich von der Ehefrau des Bewohners nach seinem Tod erhalten und die Geschichte hinter dieser zerbrochenen Uhr hat mich sehr traurig und nachdenklich gestimmt. Sie war ein Teil, der dazu beigetragen hat mich so intensiv mit dem Pflegenotstand zu beschäftigen und gegen diesen anzukämpfen.

Es handelte sich dabei um einen Mann im Alter von 76 Jahren. Er war noch sehr fit und eigenständig obwohl ihn seine Grunderkrankung, Morbus Parkinson, immer mehr einschränkte und er dadurch auf Hilfe angewiesen war. Die Ehefrau hatte ihren Mann sehr lange, fast 10 Jahre, daheim mit Unterstützung eines ambulanten Dienstes versorgt. Am Ende reichte ihre Kraft jedoch nicht mehr aus und sie musste ihn schweren Herzens in ein Pflegeheim geben. Dort gewöhnte er sich schnell ein und verlor niemals den Humor auf seinem Wohnbereich und hatte Verständnis für die anderen Bewohner, aber auch für die Situation der Pflegekräfte vor Ort. Wenn es möglich war, half er mit und versuchte diese zu entlasten.

An diesem Tag jedoch sollte sich alles verändern.

Der Bewohner wollte kurz vor Mitternacht auf die Toilette gehen und meldete sich per Ruf bei der zuständigen Pflegekraft in der Nacht um deren Unterstützung zu bekommen, da der Weg für ihn alleine zu gefährlich war und er zu schwankend und unsicher auf den Beinen aufgrund des Parkinson war. Die Pflegekraft war in dieser Nacht jedoch mit der Situation auf dem Wohnbereich überfordert, betrat das Zimmer und bat den Bewohner um ein wenig Geduld und schilderte diesem kurz die Situation. In „5 Minuten“ wollte sie wieder da sein.

Der Bewohner wartet und wartete, aber die Pflegekraft kam nicht wieder. So dachte er sich um der Pflegekraft zu helfen, dass er sich selbst auf den Weg macht zur Toilette um diese zu entlasten, denn das hatte ja schon etliche Male vorher auch geklappt. Er lief schwankend zum Bad in seinem Zimmer und suchte nach dem Lichtschalter.

Dabei passierte es. Er verlor das Gleichgewicht und stürzte. Mühevoll versuchte er sich irgendwo festzuhalten während des Sturzes und schrammte dabei am Heizkörper mit seinem Kopf vorbei, knallte auf das Waschbecken und fiel zu Boden. Er verlor sofort das Bewusstsein.

Die Pflegekraft schaffte es erst um 0:15 Uhr in dieser Nacht das Zimmer des Bewohners aufzusuchen und wollte ihn, wie geplant, zur Toilette begleiten. Als sie das Zimmer betrat fand sie den Bewohner im Bad in einer großen Blutlache mit klaffender Platzwunde und ohne Puls vor. Die Pflegekraft fing sofort mit der Reanimation an, rief den Notarzt und kämpfte um das Leben des Bewohners.

Als der Rettungsdienst eintraf hatte der Bewohner einen sehr flachen Puls, war aber wieder da, jedoch ohne Bewusstsein. Der Rettungsdienst nahm den Bewohner natürlich sofort mit um ihn ins nächstgelegene Krankenhaus zu bringen.

Der Bewohner verstarb in dieser Nacht gegen 03:00 Uhr an einer schweren Hirnblutung.

Er starb, weil er die Pflegekraft, welche in der Nacht mit einem Kollegen zu zweit für über 110 Bewohner zuständig war, entlasten wollte.

Diese Uhr hat mich nun viele Jahre begleitet und wurde für mich zu einem Symbol, sie wurde für mich zur „Uhr der Schande“. Nun ist es an der Zeit diese Uhr weiterzugeben um vielleicht auch Sie zum Nachdenken zu bringen.

Diese Uhr wurde beim Sturz zerstört und blieb genau zu diesem Zeitpunkt mit zersplittertem Glas stehen. Die Uhrzeit zeigt 23:58 Uhr. Die Situation in den Pflegeberufen ist nicht mehr „fünf vor Zwölf“ oder „zwei Minuten vor Zwölf“, es ist schon weit danach.

Es wird Zeit, dass Sie handeln, fernab jedes Parteibuches zum Wohle der Bürger*innen welche einen Lebensabend in Würde und mit der bestmöglichen Versorgung verdient haben. Diese Uhr ist ein Sinnbild, wie schnell jeder von uns ein Teil dieses kranken Gesundheitssystems werden kann.

Falls Sie ein Gespräch wünschen, so können Sie mich natürlich gerne kontaktieren. Ich stehe Ihnen gerne zur Verfügung um Ihnen einen ungeschönten Blick auf die Zustände der Pflegeberufe zu geben.

Mit freundlichen Grüßen
Stefan Heyde

#Altenpflege #Altenheim #Krankenhaus #Krankenpflege #Pflege #Pflegeberufe #PflegemitHerz #Pflegenot #Pflegenotstand #CareResistance

In humaner Sache!

Unfassbar, was da abgeht!!!

The Chintzy Herald

Video über die Arbeit der Seenotretter*innen:

http://spiegel.de/video/fluechtlinge-new-york-times-ueber-rettungsaktion-video-99024503.html

SPENDENKONTO:

IBAN: DE77 1002 0500 0002 0222 88
BIC: BFSWDE33BER

Kreditinstitut: Bank für Sozialwirtschaft Berlin

Kontoinhaber: Sea-Watch e.V.

https://sea-watch.org/spenden/

Ursprünglichen Post anzeigen