So war’s – Engel malen in der Jungen Gruppe

Es gibt ein Bild, wo alle Engel zu sehen sind

und eins nur von meinem Engel

Ich finde, die Ausbeute hat sich gelohnt! Die schwarzen Striche hat Frau Sobocik zugefügt. Dadurch erhalten die Engel noch mehr Plastizität.

Langsam hat sich mein Zimmer zu einer richtigen Ausstellungshalle gewandelt.

Das Format des Bildes mag seltsam erscheinen. Wegen Datenschutz habe ich den linken Teil abgeschnitten.

 

Selbstgemaltes, Kalenderblätter, Selbstgebasteltes, Fotos

Engel malen in der Jungen Gruppe

Die Weihnachtszeit ist zwar vorbei, aber Engel kann man immer gebrauchen. Diese geflügelten Götterboten, zumindest die wohl gestimmten, stellt man sich gerne als Beschützer vor.

Als wir uns Donnerstag mit der Jungen Gruppe trafen, durften wir Engel malen! Frau Kraus und Frau Sobocik vom Sozialen Dienst hatten auf einer Unterlage erst verschiedene Farben leicht grundiert. Dann hatte unsere Künstlerin, Frau Sobocik mit schwarzen Strichen Engel vorgezeichnet. Jetzt konnten wir mit Acrylfarben die Engel anmalen.

Wir hatten uns unten im Seminarraum ausgebreitet. Bald herrschte konzentrierte Stille. Die Teilnehmer widmeten sich voll und ganz ihren Engeln. Alle waren mit Feuereifer bei der Sache. Es hat allen viel Spaß gemacht!

Wenn die Bilder fertig sind, zeige ich euch gerne das Ergebnis.

U. will doch nicht 100 werden

Hier im Gerhard Tersteegen Haus werden viele Bewohner sehr alt. Wir haben sogar einige Bewohner|innen die 100+ Jahre alt werden. Das hat sicher auch damit zu tun, dass wir hier sehr gut betreut werden. Uns geht es wirklich sehr gut hier.

Das Leben ist für die Bewohner nicht anstrengend. Alle anstrengenden Arbeiten wie zum Beispiel einkaufen, putzen, waschen werden den Bewohnern abgenommen. Es sei denn, man schlägt selber über die Stränge, wie ich am Dienstag.🙄  Das musste ich dann auch büßen! Vorgestern ging es mir gar nicht gut und ich habe mittags und nachmittags sehr viel geschlafen. Aber das geht dann hier. So geht es mir heute wieder sehr viel besser.

Außerdem werden wir hier sehr gut verpflegt. Die Mahlzeiten sind regelmäßig, ausreichend und sehr schmackhaft. Man muss nur wöchentlich den Speiseplan 2 Wochen im Voraus ausfüllen, damit die Küche entsprechend einkaufen kann. Wenn nötig, helfen einem dabei die Hauswirtschaftskräfte.

Man muss nicht weit laufen|fahren, um zu Physio-, Ergo-, Logo- oder Osteothrapie zu kommen. Denn hier im Haus gibt es ein Interdisziplinäres Therapiezentrum mit einem Team von erfahrenen Therapeuten.

Wie man sieht, es wird rundum gut für einen gesorgt.

Daher meinte U. auch lange Zeit, sie wolle 100 Jahre alt werden. „Uns geht es doch wirklich gut hier!“, meinte sie.

Aber dann sah sie vorgestern die Sendung „Quarks & Co. – Ewig jung: Wie Wissenschaftler das Altern stoppen wollen“. Seitdem will sie doch nicht mehr 100 werden.

Ich bin stolz auf mich!

Das ist ja schon irgendwie ein großprotziger Titel. Aber warum soll man sein Licht unter den Scheffel stellen?

Gestern war der Großkampftag, vor dem ich so viel Bammel hatte. Doch alles lief wie am Schnürchen.

  1. 10:00 – 10:40 Uhr – 40 Minuten KG
    1 Treppe nach unten steigen (von der Anmeldung zum Geräteraum)
    5 Minuten Ergometer fahren
    Anschließend laufen am Rollator
    Kräftigung der Beinmuskulatur (Strecker und Beuger) am Gerät „Legextension and Curl“
    Gleichgewichtstraining auf der Wackelplatte
  2. 11:00 – 11:35 Uhr – Evangelischer Gottesdienst im Gerhard Tersteegen Haus; ich hielt die Lesung
  3. 12:00 – 12:30 Uhr – Mittagessen
  4. 13:00 – 13:45 Uhr – Ich werde im Aktiv-Rolli quer durch die Stadt zum Augenarzt geschoben.
  5. 14:00 Uhr – Augenarzt-Termin
  6. 14:30 Uhr – Ich werde zurück geschoben. Wir machen Halt beim Optiker, denn die Augenärztin meinte ich brauche eine neue Brille. Mit einer Gleitsichtbrille könne ich meine Sehstärke von jetzt 40 – 60 % auf 80 % verbessern.
  7. Besuch beim Optiker im Blauen Haus. Der liegt auf dem Heimweg. Hier werde ich sehr kompetent beraten. Ein Sehtest wird gemacht. Dabei traten wieder Doppelbilder auf. Daraufhin brach der Optiker den Test ab. Er meinte, dass zuerst abgeklärt werden müsse, ob der Grund für die Doppelbilder muskulär oder neurogen sei. Liegt ein muskulärer Grund vor, kann man das ausgleichen. Dann würde sogar die Krankenkasse die Kosten für die Brille übernehmen. Bei einem neurogenen Grund würde er keinen Sinn für eine Gleitsichtbrille sehen. Dann käme ich mit 2 Brillen, Lesebrille und Fernsichtbrille, so wie ich es ja seit Jahren mache, am besten zurecht.

Ich wollte nur noch nach Hause. Ich war fix und fertig. Das war alles zu viel!

Wenn ich da jetzt nach einem guten Abendbrot noch mal drüber nachdenke, ist mir klar, warum ich mit der ersten Gleitsichtbrille vor 6 Jahren nie vernünftig gucken konnte. Nach diversen MS-Schüben, die auf die Augen gingen, ist eine Gleitsichtbrille für mich wohl nichts. Schade.

Aber warum wusste die Augenärztin das nicht?!

Ach ja, und eine gewisse Eintrübung der Linse, beginnender Grauer Star, mache das scharfe Sehen auch nicht zu 100 % möglich. Wenigstens das hatte die Augenärztin auch schon gesagt.

Tja, der Lack ist halt ab mit 51.😉

So war’s – Neujahrsempfang 2019

Der Speisesaal im Erdgeschoss war gut besucht. Viele Bewohner waren gespannt, was die Einrichtungsleitung und der Bewohnerbeirat zu berichten hatten.

Erst einmal begrüßte uns Frau El Kaamouzi, Einrichtungsleitung. Dann wurden alle mit Getränken (Sekt, O-Saft, Wasser) versorgt, damit wir auf das neue Jahr anstoßen konnten.

Nun hatte der Bewohnerbeirat das Wort. Der Beiratsvorsitzende berichtete, was der Beirat im ersten Jahr seiner Wahlperiode alles gemacht hatte, was noch läuft und was noch vorgesehen ist.

Anschließend hatte die Einrichtugsleitung das Wort. Auch Frau El Kaamouzi sprach von bereits erledigten Aufgaben und was in der Zukunft noch vor uns läge. Wir erfuhren die Termine der anstehenden Karnevalsfeier, des 20-ten Geburtstags des Hauses, des geplanten Sommerfestes. Sie sagte auch, dass die Handwerker noch mindestens den Rest des Jahres für die Arbeit an der neuen Brandschutzbestimmungen brauchen würden und bat um Geduld.

Dann wurden die Bewohner um Wortmeldungen gebeten.

Ich habe versucht einige Fotos zu machen. Leider sind nur 2 etwas geworden.