Comedy-Dokumentation „Das Lachen der anderen“ im Altenheim

Link zum Film jetzt korrigiert!

Meine Erlebnisse im Altenheim

Am Freitag zeigte die Sendung „DasLachenderAnderen – Comedy im Grenzbereich“ den Besuch von Autor Micky Beisenherz und Stand-up Comedian Oliver Polak in einem Altenheim.

Der Beitrag kann noch bis zum 03.06.2017 in der Mediathek des WDR abgerufen werden.

Drei Tage verbrachten die beiden in einem Heim des Johanneswerks in Herford. Am Ende der drei Tage zogen sie sich zurück und schrieben ein Stand-Up Programm, dass sie den Senioren vorführten.

Da ihre Sendung auch heißt „Comedy im Grenzbereich“ waren sie sich nicht so sicher, wie die Senioren ihre Späße aufnehmen würden, aber der Abend wurde ein großer Erfolg!

Anschauen lohnt sich!

Jetzt nicht mehr bei WDR, aber bei Youtube:

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Voll daneben

pixabay.com – Clker-Free-Vector-Images

Gestern habe ich mich unausstehlich aufgeführt! Zur Information: ich bin 50 Jahre alt! Benommen habe ich mich gestern wie ein ungehöriger Teenager.

Ich raste mit meinem E-Rolli in höchster Geschwindigkeit durch die Gänge im Haus und über die Terrasse. Dabei fiel ein Sonnenschirm draußen um und ich fuhr einfach darüber hinweg.

Ich war so wütend! Ich verstand alles falsch, kriegte alles in den falschen Hals. Es war, wie mir meine Mutter immer sagt: ich verstand alles falsch. Ich war so abgrundtief traurig!

Doch die meisten anderen waren trotzdem so nett zu mir!

Sehr tröstete mich Frau Kr.. Sie ist vor kurzem 100 Jahre alt geworden. Ich sah sie an und fing gleich wieder an zu weinen: „Sollte ich mal so alt werden wie Sie, dann muss ich ja noch 50 Jahre hier bleiben!!“ Sofort brach ich wieder in Tränen aus.

„Was Sie gerade durchmachen, erwischt uns alle mal. Das ist in Ordnung. Nur muss man sehen, dass man sich selbst am eigenen Zopf wieder da heraus zieht! Es nutzt nichts, in der Trauer hängen zu bleiben!“ Frau Kr. sprach mit ihrer 100-jährigen Erfahrung. Sie strich mir über den Arm und blickte mich Mut machend an.

Ganz langsam wurde ich ruhiger.

Ich hatte mich voll daneben benommen und trotzdem war man so nett zu mir!

Zwei Mal war ich wutentbrannt und traurig wieder nach oben in mein Zimmer geflüchtet.

Doch jetzt blieb ich.

Schließlich war es so schön draußen im Schatten auf der Terrasse zu sitzen. Das Eis-Essen hatte ich schon verpasst. Da war nichts mehr von übrig geblieben. Nun wollte ich wenigstens draußen im Garten sitzen.

Kochen für Männer

Es gibt es ein neues Angebot: „Kochen für Männer“. Morgen wird es eine Vorbesprechung geben, was gekocht werden soll. Die Idee hatte Frau Kubens, Sozialpädagogin des Gerhard Tersteegen Hauses. Sie hatte mitbekommen, dass die Männer oft andere Vorlieben haben, was das Mittagessen angeht, als die Frauen. Sie möchten immer gerne viel Fleisch haben.

Gemüse? „Fleisch ist mein Gemüse“ nannte der Autor Heinz Strunk sein 2004 erschienenes Buch.

Quelle

Das könnten auch die männlichen Bewohner gesagt haben! Es scheint also wirklich ein Männer/Frauen-Problem zu sein.

Ich bin mal gespannt, was das ergibt! Ich finde es auf jeden Fall eine sehr gute Idee, die ewig nach Fleisch Rufenden ins Kochen mit einzubinden!

Sommerkonzert des Männergesangverein Forstwald 1936

Am Samstag gab der Männergesangverein Forstwald 1936 für die Bewohner des Gerhard Tersteegen Hauses ein Sommerkonzert im Speisesaal.

Die Herren kommen immer wieder (wie sie sagen: gern) zu uns und wir Bewohner lieben die Sangeskunst der Männer. Von Herrn Nachrodt am Klavier kräftig und sehr gekonnt begleitet und dirigiert, sind sie ein richtig guter Chor!

(Vielleicht macht der Chor ja mit beim WDR-Wettbewerb „Der beste Chor im Westen“ (Bewerben bis: 31.07.2018) Das wäre doch eine klasse Idee! *mit dem Zaunpfahl wink*)

Hier ist das Programm von Samstag;

Was immer besonders Spaß macht, ist dass wir bei einigen Liedern mitsingen dürfen. Die Texte zu diesen (bekannten) Liedern wurden gleich mitgeliefert. So konnte auch ich mitsingen. Die Senioren können die meisten bekannten Lieder auswendig.

 

Clowntheater mit Frau Drechsler

Frau Drechsler habe ich schon einmal vorgestellt. Damals erzählte sie uns Märchen. Zuletzt hatte ich die Geschichte von Kalif Storch von ihr gehört.

Schon damals schrieb ich, dass sie auch ausgebildete Clownin ist. Als solche trat sie also am Freitagnachmittag auf. Das Bühnenbild war wieder sehr farbenfroh. Als Clownin, wie auch als Märchenerzählerin damals, sprach sie frei und wanderte auf der Bühne herum.

Da der Seminarraum abgedunkelt wurde, hatte ich große Mühe, scharfe Bilder zu machen. Die beiden schönsten will ich trotzdem zeigen:

Mir gefiel die Aufführung sehr. Sie war bunt und lebensfroh. Sie machte gute Laune! Sie erreichte das Kind in uns. Ich kann mir gut vorstellen, dass sie diese Vorführung auch vor Kindern macht. In Kitas oder Grundschulen. Sie bezaubert die Kinder bestimmt genau so.

Gesprächskreis – Ziele

Da Frau Mues derzeit Urlaub hat, fällt der Gesprächskreis – Am Puls der Zeit momentan aus. Daher habe ich etwas gewartet, bis ich den nächsten Beitrag zum Gesprächskreis einstelle. Aber heute soll es weiter gehen.

Das Thema des letzten Treffens vor ihrem Urlaub war „Ziele“. In bewährter Manier gab es wieder Zettel mit zusammengetragenen Zitaten zum Thema.

Wieder sind jede Menge von Sprüchen dabei, die mir gefallen. Perfekt zu mir passt der Satz: „Denk dir nicht schon vorher alles kaputt“, denn ich neige dazu, mir vorher schon 1000 Gründe vorzustellen, warum etwas einfach nicht klappen kann. Dazu passt auch: „Wer nicht will, findet Gründe. Wer will findet Wege.“ Kann ich das glauben?

Aber mein absolutes Lieblingszitat ist: „Unmöglich – sagt deine Angst, zu viel Risiko – deine Erfahrung, sinnlos – dein Zweifel, versuchs – flüstert dein Herz.“

Irgendwie gibt mir das Mut!

Diese Sammlung an Zitaten bat wieder viel Stoff, um miteinander ins Gespräch zu kommen

Welches Zitat mögt ihr? Viele? Eines? Warum? Ich bin gespannt auf eure Antworten!

Sitzgymnastik draußen

Montagvormittag war wieder Sitzgymnastik. Alle Räume, in denen wir mit der großen Gruppe Platz gehabt hätten, waren belegt. Da wir aber schon seit Tagen das beste Sommerwetter haben, bildeten wir einen großen Kreis auf der Terrasse. Dort ist vormittags noch viel Schatten. Wichtig!

Frau Ider und Herr Regels leiteten das Angebot. Sie hatten also einen großen Stuhlkreis auf der Terrasse aufgebaut. Der war groß genug, dass der fortschreitenden Sonne immer ausgewichen werden konnte.