Hummel

Wer hätte das je gedacht? Wer mich von früher kennt, weiß dass ich eigentlich Angst vor Hunden habe. Aber dieser kleine Mischling aus Rauhaardackel, Terrier und wer weiß was noch hat mein Herz in Nullkommanichts erobert. Er heißt Hummel!

Seine Besitzerin brachte ihn letztens mit zur Arbeit. Er ist ein eher ängstlicher Hund und sehr auf seine Halterin fixiert.

Das erklärt sich durch zwei Dinge:
1️⃣ Er hat ein aufregendes Leben hinter sich. 😮‍💨 😵‍💫
2️⃣ Seine Halterin gibt ihm zu fressen. 🥩 🍗 🍖 🦴

Er kommt von einer Tötungsstation in Spanien. Dort wurde er von einer Touristin freigekauft und mit nach Deutschland gebracht. Hier wurde er plötzlich von der Person, die ihn eigentlich haben wollte, doch nicht mehr gewollt. So landete er schließlich bei seiner jetzigen Besitzerin.

Ich zeige euch einige Fotos von Hummel, gemacht von seiner jetzigen Besitzerin:

Fenstergottesdienst beim Gerhard Tersteegen Haus

Pfarrerin Puttkammer predigt vor dem GTH

Das GTH hat eine eigene kleine Kapelle in der vor Corona regelmäßig am Wochenende ein evangelisch / ökumenischer Gottesdienst statt fand.

Einmal im Monat hielt Pfarrerin Grünhoff von der Lutherkirche / Markuskirche ihn. Das GTH fällt in den Bereich Lutherkirche. Daher ist Pfrin. Grünhoff auch für das Gerhard Tersteegen Haus zuständig.

Einmal monatlich gab es eine katholische Messe. Pfarrer Schwarzmüller leitet sie.

Da der NEV = Neukirchener Erziehungs Verein evangelisch ist, ist natürlich der evangelische Gottesdienst stärker vertreten. Und das im katholischen Krefeld. Der evangelische Gottesdienst ist bei uns aber eher ein ökumenischer. Es dürfen sich alle angesprochen fühlen.

Krefeld#Religionen – Wikipedia

Ein Mal im Monat hält Pfrin. Puttkammer (Direktorin und Theologischer Vorstand des NEV) den Gottesdienst.

Damit wir auch in Coronazeiten nicht auf unseren Gottesdienst verzichten müssen, halten beide Pfarrerinnen jeweils einmal monatlich einen Fenstergottesdienstrund um das GTH (Virchowstr. – Billsteinstr. – Garten des GTH) ab.

Zwei Neue im Garten

Zumindest dachte ich das, als ich mal wieder eine Runde durch die Gärten des Gerhard Tersteegen Haus und den angrenzenden Garten des Seidencarrés machte.

Ich entdeckte dabei eine ganz neue Bastelei und einen maskierten Hund, ganz coronakonform.

Biene aus Schrott
Hund mit Schutzmaske

Gartenkonzert mit Musik zum Sommer 2021

Programm des Konzerts

Zum ersten Mal seit der Corona-Kriese war der Männergesangverein Forstwald 1936 wieder bei uns. Sie gaben ein Gartenkonzert im Garten des Gerhard Tersteegen Haus.

Allerdings hatten sie und wir nicht mit den Kapriolen des Sommerwetters gerechnet. Plötzlich fielen kleine Tropfen. Dann begann es zu regnen. Die Sänger wurden pitschnass. Trotzdem beendeten sie das begonnene Lied und suchten dann unter einem Dachvorsprung Schutz vor dem Regen.

Unerschrocken fuhren sie mit ihrem Programm fort.

Männergesangverein Forstwald 1936
Bewohner des Gerhard Tersteegen Haus

In der Mitte des Programms wurde eine Pause gemacht, damit die Sänger ihre Kehlen etwas ausruhen konnten und sie sich etwas abtrocknen konnten.

Nach der Pause ging es noch einmal weiter. Den Bewohnern gefiel das Konzert. Auch ich mag Männerchöre sehr. Die tiefen Männerstimmen wirken beruhigend auf mich.

Wir freuen uns auf ihr nächstes Konzert bei uns!

Skotty mit Trompete aber ohne Eis

Skotty war schon oft mit seiner Trompete bei uns. Meistens brachte er auch seinen Eiswagen mit. Hier teilte er sein selbstgemachtes Eis aus. Das war immer sehr lecker!

Aber während Corona ist eben alles anders. Er kam „nur“ mit seiner Trompete. Zwischen den einzelnen Liedern erzählte er Lustiges. Ein Entertainer durch und durch.

Außerdem sind wir ja froh, dass einzelne Aktivitäten wieder statt finden. Sie unterbrechen den Alltag und wir kehren langsam zurück zu den alten Zeiten.

Skottys Auftritt verlief wie die Fenster-Konzerte, von denen wir ja in der Corona-Zeit schon mehrere hatten: Angefangen in der Virchowstraße vor dem Heim, dann Billsteinstraße und zum Schluss Garten des GTH.

Die Bewohner saßen an ihren Fenstern oder auf den Wohnbereichsterrassen oder gingen zuletzt in den Garten um Skotty zu sehen und seinen Trompetenklängen zu lauschen.

Auch ohne Eis war es ein wunderschöner musikalischer Auftritt.

Sommer-Schauspiel und Musik

Passend zum momentan sommerlichen, warmen Wetter kam das

Duo Daniel und Kurt

Kurt und Daniel

genau zur richtigen Zeit. Ihr Gesang und Schabernack, ihre Witze und Spielchen ließen uns den Alltag vergessen. Für einen Moment lockerte sich so manches griesgrämige Gesicht, entspannte sich. Ein kleines Lächeln kam hervor.

Kurt und Daniel check ✅ Auftrag erfüllt!

Keine Alleingänge

Nachdem ich einige (jetzt) waghalsige Aktionen unternahm, nach dem Motto „konnte ich doch früher ganz lässig“, überschätzte ich meine aktuellen Fähigkeiten. Ich fiel zwei Mal ganz böse aus dem Rolli.

Beim ersten mal bekam ich nur blaue Flecken und einen riesigen Schrecken. Natürlich musste ich klingeln, weil ich alleine nicht mehr vom Boden hoch kam. Ich konnte mich auch nicht auf irgend etwas wie Rolli, Bett oder Stuhl hoch ziehen.

Natürlich war auch die Klingel astronomisch weit weg. Wie sollte ich jemals dort hin kommen? Meine einzige Möglichkeit war, dass ich über den Boden rollte, wie eine Flasche.

Gut, dass ich viel Phantasie habe. An Ideen mangelt es mir nicht.

Beim zweiten mal tat der Sturz schon weher. Ich wollte nur vom Bett in den E-Rolli. Dieser steht ganz nah am Bett. Die Übung war mir schon X-mal gelungen. Früher…

Jetzt wollte es nicht mehr gelingen. Vor allem auch deshalb, weil die dicke Bettdecke auf dem E-Rolli lag. Da hatte ich ja geglaubt, dass ich sie mal eben vom E-Rolli aufs Bett zurück werfen könne. Bei diesem Kunststück verlor ich allerdings das Gleichgewicht.

Ich landete sehr unsanft mit der rechten Seite meines Brustkorbs auf dem Metallbügel einer Fußstütze. Mir blieb die Luft weg. Der rechte Brustkorb tat höllisch weh! Ich hätte heulen können!

Doch nachdem ich wieder ganz Frau meiner Sinne war, dachte ich: Bloß nicht ins Krankenhaus! Wenn ich gefragt werde, ob ich ins Krankenhaus wolle / müsse, sag nur es geht dir wieder gut. Es sei vor allem der Schrecken gewesen.

So habe ich es dann auch gemacht.

Die Rippen taten mir 3, 4 Wochen weh. Vor allem beim Einatmen.

Doch jetzt geht es mir wirklich wieder gut.

Zur Erinnerung machte die Pflege zwei Schilder die die Pflegerin mit meiner Erlaubnis dann auf hing: eines im Bad, eins im Wohnzimmer.

im Wohnzimmer

im Bad

Corona-Sitzordnung

Unten im Speisesaal ist die Sitzordnung von der Hauswirtschaft vorgegeben. Jeder Bewohner hat dort Platz zu nehmen wo sein Namenskärtchen steht. Sollte einer damit gar nicht einverstanden sein, kann er / sie einen anderen Platz bekommen.

Allerdings sitzen die Wohnbereiche immer voneinander getrennt. Ich denke das hat Corona-Gründe. Auch die Anzahl der Bewohner pro Tisch ist wegen einzuhaltender Abstände Corona-bedingt begrenzt.

Außerdem sitzen die Bewohner eines Wohnbereichs zusammen. Mehrere Tische mit Bewohnern eines Wohnbereichs werden dann in Tischgruppen zu einem Wohnbereich zusammengefasst.

Nun ist Corona schon den 2. Sommer unser ungeliebter Begleiter. Wir sehen, dass es möglich ist. Aber schön ist es nicht.

Hausnummern

Krefeld ist für vieles berühmt. „Samt- und Seidenstadt“ dieser Zusatz zu Krefeld erinnert an die Textilindustrie, die mennonitischen Glaubensflüchtlinge mit in die Stadt brachten.

Ein weiteres Aushängeschild ist die Töpferei / Keramik.
Jedes Jahr findet der Pottbäckermarkt in Krefeld statt.

Hier findet sich die Begründung der Teller mit den Hausnummern. Die finden sich in der Virchowstraße jenseits der Siemensstraße bis zum Antoniusplatz. Wenn man sich in diese Richtung bewegt, sind es die Häuser auf der rechten Seite, die diese Art der Hausnummern haben.


Cowboylieder mit Hr. Tillmanns

Am Mittwoch gab es ein Fenster- und Gartenkonzert mit Hr. Tillmanns an der Gitarre und mit Gesang.

Normalerweise höre ich bei den Tillmanns-Konzerten nicht mehr zu. Ich habe gemeint, dass ich die ganzen alten Schlager eh nicht kenne und ich Schlager sowieso nicht mag.

Dass ich überhaupt zuhörte am Mittwoch hatte damit zu tun, das es mir nicht so gut ging und ich zu Aktivitäten einfach zu platt war. Vom eigenen Fenster aus zuzuhören ging so gerade noch.

Das war gut so, denn ich wurde eines besseren belehrt. Hr. Tillmanns hatte von 4 Liedern Kopien gemacht und an uns verteilt. Zusätzlich aber spielte er dann noch einige weitere Lieder und sang dazu. Lieder von John Denver und anderer Folksänger, die ich aber nicht kenne.

Er hatte richtig Spaß, zu singen und Gitarre zu spielen. Jetzt erst merkte ich, dass er richtig gut ist! Es war ein Genuss ihm zuzuhören!