Konzert mit dem „Herrensalon“ Jan. 2020

Gestern gab die Gruppe  „Herrensalon“ aus Moers  ein Konzert bei uns im Gerhard Tersteegen Haus. Das sind 4 junge Musiker, die Evergreens, Schlager, Pop-, Rockmusik und Gassenhauer spielen.

Frau Faust hatte diese Musiker engaiert, um eher die Vorlieben der jüngeren Heimbewohner zu bedienen. Doch auch die anderen Heimbewohner hatten ihre Freude an der Musik. Die / Der ein oder andere wurde sogar zum Tanz angeregt.

Mir war die Musik leider viel zu laut!😣 Daher verließ ich den Saal wieder schnell. Angeblich müssen sie so laut sein, da sie sich nach der Lautstärke des Schlagzeugs richten müssen. Na ja… Schade!

 

Spontaner Gesangsauftritt

Letztens erschien Herr Hübner vom Sozialen Dienst bei mir. Er war in Begleitung einer jungen Frau.

„Wir wollten eigentlich nur mal schauen, ob Sie da sind. Dies ist unsere Tochter Leonie. Sie wollte den Bewohnern auf Wohnbereich 4 vorsingen. Doch wenn Sie möchten, könnten wir auch hier eine spontane Gesangsprobe abgeben“, meinte er.

„Ach, singen Sie auch?“, fragte ich ihn.

„Ich bin nur die Begleitung. Normalerweise wird Leonie von meinem Shanty-Chor begleitet. Das sind 30 Männer. Ich bin aber heute der einzige vom Chor. Immerhin habe ich das entsprechende Outfit an“, lachte er. Er trug ein typisches blaues Hemd, ein rotes Halstuch und eine blaue Schirmmütze.

Neugierig folgte ich den beiden in den kleinen Speisesaal auf unserem WB. Dort saßen „die üblichen Verdächtigen“, Bewohner des WB, die fast immer dort sitzen. Nun kamen sie also in den Genuss eines spontanen Gesangsauftritts.

Wohl um das Eis zu brechen, begann Herr Hübner mit dem Gesang eines Shantys. Dann sagte er seine Tochter an, meinte zwinkernd sie könne viel besser singen, als er.

Leonie Hübner stellte sich mitten in den kleinen Speisesaal neben den Christbaum und begann in klarem Mezzosopran zu singen.

Im Saal wurde es ruhiger. Die Bewohner hörten tatsächlich zu bevor die ersten bald schon wieder tuschelten oder mitsangen. Es ist eben ein einzigartiges Erlebniss vor Dementen mit sehr geringer Aufmerksamkeitsspanne aufzutreten.

Oben auf WB 4 in der Fachabteilung für Bewohner im Wachkoma war es dann nachher noch einmal anders.

 

Besuch des Posaunenchors Uerdingen im GTH 2019

Wie auch in den Jahren zuvor besuchte uns gestern der Posaunenchor Uerdingen, wanderte von Wohnbereich zu Wohnbereich und spielte Weihnachtslieder. Die Bewohner durften sich wünschen, welche Lieder sie hören wollten.

Die Gruppe an Blechbläsern bestand aus Trompeten, Flügelhörnern, Posaunen, Tenorhorn und Tuba. Ich mag diese Art von Musik sehr gerne. Für mich passt das perfekt zu Weihnachten. Ein wenig wehmütig denke ich an die Zeit, in der ich selber Waldhorn gespielt habe.

Posaunenchor Uerdingen im Gerhard Tersteegen Haus

Die heilende Kraft der Musik

„Musik ist nicht nur schön – sie bewahrt auch unsere Gesundheit.“ Stefan Kölsch, studierter Geiger, Psychologe und Soziologe, arbeitet heute in den Neurowissenschaften. In seinem Buch „Good Vibrations“ erklärt er, warum Musikliebhaber länger leben.

>>dlfkultur

Auch bei uns im Heim spielt Musik eine große Rolle. Die Bewohner lieben es zu singen. Wir haben Musiktherapeuten, die mit ihnen singen. Mal wird auf der Gitarre begleitet, mal kommt die Musik über einen Lautsprecher und das Internet.

Bettlägerige Bewohner werden auch schon mal von der Musiktherapeutin im Zimmer besucht. Sie bringt dann die Musik ans Bett.

Akkordeon-Orchester November 2019

 

Am Samstag hatten wir das Hobbyorchester des Akkordeon Orchester 1957 St. Tönis e.V. wieder einmal mit vielen Instrumentalisten und ihrem Dirigenten Carsten Kalkmann bei uns im Gerhard Tersteegen Haus zu Gast.

Das Orchester spielte bekannte und weniger bekannte Weihnachtsmusik. Hr. Kalkmann sagte die Stücke sehr humorvoll an.

Ungefähr zur Hälfte des Konzerts las Fr. Glatzki eine Weihnachtsgeschichte vor. Sie erntete viel Applaus.

Anschließend wurden die Bewohner aufgefordert, mitzusingen. Es gab bekannte Weihnachtslieder. Die Liedtexte wussten die Bewohner auswendig. Es wurden jeweils die ersten beiden Strophen gesungen. Zum Schluss sangen wir „Alle Jahre wieder“. Hr. Kalkmann sagte, dass sie gerne wieder kommen würden. Wir Bewohner sehen sie auch gerne wieder! 🙂

 

Sogar das Christkind war anwesend! Da sitzt es, zu Füßen der links außen sitzenden Akkordeon-Spielerin. 😉

 

So war’s – Adventskonzert mit Fr. Storz und Kollegen 2019

Das Konzert mit Fr. Storz (Sopran 2), Fr. Bacchus (Sopran 1), Hr. Willms (Tenor) und Hr. Slembeck (Klavier) war wirklich schön. Und dass trotz der Störungen. Denn leider ist der Aufzug in der Küche kaputt. 😰 Daher musste das Hauswirtschaftspersonal mit den großen, beladenen Speisewagen durch den Speisesaal zum großen Aufzug klappern. Zum Glück trugen das alle, auch die musizierenden mit Fassung.

Die Bewohner forderte am Ende sogar noch eine Zugabe!

Das Programm des Konzerts war auch recht abwechslungsreich. Die schwierigen, klassischen Stücke kamen am Anfang. Dann wurde das Programm beschwingter.

Der Tenor, Hr. Willms sang 2 Lieder auf Kölsch. Wir haben eine Alltagsbegleiterin aus Köln. Sie war besonders begeistert von den Liedern!

Katrin – musikhai

Bilder von Ewa Sobocik

So war’s – Adventskonzert des Männergesangverein Forstwald – 2019

Gestern war das Advents- und Weihnachtskonzert des Männergesangverein Forstwald 1936 unter Otmar Nachrodt. Er leitete den Chor und begleitete die Männer am Klavier.

Ich finde es immer großartig wie viele Männer sich zusammentun um zu singen. Es macht großen Spaß, ihnen zuzuhören!

Schön, dass sie das Gerhard Tersteegen Haus regelmäßig besuchen!