Pflegeheim ist kein Krankenhaus

Schon früh machte ich diese Feststellung. Anfangs störte mich das sehr. Doch das Pflegeheim ist das Zuhause, in dem den Bewohnern Hilfe bei der alltäglichen Versorgung gegeben wird.

Wenn ein Bewohner etwas an frei verkäuflichen Arzneimitteln benötigt, zum Beispiel Heparinsalbe bei blauen Flecken durch Sturz oder wegen einer wüsten Blutentnahme, dann muss er sich das selber kaufen. Es kann bei der Apotheke bestellt werden und wird einem dann geliefert. Aber man muss darauf warten.

Oder der Bewohner hat einen grippalen Infekt. Dann werden Nasenspray und Schleimlöser bei der Apotheke bestellt. Die liefert dann aber man muss darauf warten.

Im Krankenhaus gab es immer alle Medikamente sofort und man musste auch frei verkäufliche Medikamente nicht selbst bezahlen. Das war in der Krankenhausabrechnung mit drin.

Der monatliche Beitrag, den ich im Pflegeheim zahle, enthält das nicht. Da zahle ich für:

  • Vollstationär Pflege je nach Pflegegrad
  • Ausbildungsumlage gem. AltPflAusglVO
  • Vollstationär Unterkunft/Verpflegung
  • Dauerpflege Invest EBZ-Monat (keine Ahnung, was das ist???)

Die Pflegekasse zahlt einen gewissen Beitrag, der vom Pflegegrad des Bewohners abhängt.

Auf jeden Fall ist der Betrag, den ich monatlich an das Heim zahlen muss höher als meine Einnahmen durch die Rente. *seufz*

Pflegekräfte am Limit

Sehr interessater Beitrag von planet-wissen :

Pflegekräfte am Limit

14.09.2018 | 59:02 Min. | SWR

Krankenhäuser und Pflegeheime sind chronisch unterbesetzt und dennoch wird seit Jahren weiter an Pflegekräften gespart. Längst arbeiten sie am Limit. Viele von ihnen verlassen deswegen ihren Beruf. Die, die bleiben, leiden an Überlastung, Unterbezahlung und oft auch Mobbing. Auch mangelt es an neuen Auszubildenden. Aber es gibt auch Beispiele, die zeigen, dass gute Pflege möglich ist – trotz Fachkräftemangel und Pflegenotstand.

Quelle: PLANET WISSEN / YouTube

Die Story im Ersten: Der Pflegeaufstand

Die Story im Ersten: Der Pflegeaufstand

16.07.2018 | 45 Min. | Verfügbar bis 24.07.2018 | Quelle: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Noch nie lebten in Deutschland so viele Menschen in Pflegeheimen. Und noch nie stand Pflege so sehr in der Kritik, weil sie zu einem lukrativen Geschäft geworden ist. Vernachlässigt der Staat seine Schutzpflicht?

>>Hier mit 1 Klick zum Film<<

Kranke Pflege – Alexander Jorde kämpft für einen Neustart

Am 24.01.2018 lief im WDR im Format „Die Story“ der Film „Kranke Pflege – Alexander Jorde kämpft für einen Neustart“.

Ein Jahr lang bleibt er abrufbar in der Mediathek des WDR.

Kranke Pflege – Alexander Jorde kämpft für einen Neustart

24.01.2018 | 43:36 Min. | UT | Verfügbar bis 24.01.2019 | WDR

Der Pflege-Azubi Alexander Jorde schlug in der ARD-Wahlarena Alarm. Und katapultierte mit seinem Auftritt das Thema direkt in den Wahlkampf. Er konfrontierte Bundeskanzlerin Merkel mit einem harten Vorwurf: Die Würde des Menschen, die eigentlich unantastbar sein soll, sieht er in deutschen Krankenhäusern und Altenheimen nicht gewahrt. Autor/-in: Nicole Rosenbach

Körperliche und psychische Belastung in Pflegeberufen

Mein heutiger Beitrag ist ein Hinweis auf einen kurzen Beitrag in der ZDF-Mediathek. Er zeigt, dass die Arbeitenden in einem Pflegeberuf harten körperlichen und psychischen Belastungen ausgesetzt sind.

Leider genießen sie nicht das öffentliche Ansehen und die adäquate Bezahlung dafür, dass sie eine solch wichtige Aufgabe in der Gesellschaft erfüllen. Leider ist der Gesellschaft immer noch Kapitalgewinn wichtiger, als Steigerung der Mit-Menschlichkeit.

>>klick<<

aus: Volle Kanne vom 25. Oktober 2017

Video verfügbar bis 25.10.2018, 09:05