Junge Gruppe – Finde die Unterschiede

Vorgestern machten wir eine Übung, die ich euch auch als Wochenendrätsel stellen willl. Aber nacheinander…

Wir bekamen zwei Bilder, die auf den ersten Blick völlig gleich aussahen. Das waren sie natürlich nicht. Sie hatten einige winzige Unterschiede. Die galt es dann zu finden.

Man kennt solche Rätsel aus Zeitschriften. Es macht Spaß, die Fehler zu suchen. Interessant ist es, dass die verschiedenen Bewohner ganz unterschiedlich an die Sache herangehen.

So sagte U. irgendwann ganz genervt: „Also… ich finde den letzten Unterschied einfach nicht!“

Da setzte sich Frau Domke zu ihr und sagte: „Dann lassen Sie uns das ganze mal Schritt für Schritt durchgehen…“

U. zählte die Unterschiede auf, die sie gefunden hatte.

„Und was ist mit der Kleidung der Person?“, fragte Frau Domke.

„Na, die haben beide langärmlige T-Shirts an“, sagte U..

„Ja, und???“, fragte Frau Domke.

„Was und??? Ein grünes und ein violettes!“, antwortete U. entnervt.

Da dämmerte es ihr plötzlich.

„Arrrgggghhhh!!!!“

Sie musste lachen. Da hatte sie den Wald vor lauter Bäumen nicht gesehen.

Bilder mit Knöpfen

Letzte Woche waren wir wieder sehr kreativ in der Jungen Gruppe. Frau Sobocik hatte für uns mit weiß auf schwarz grundierten Platten ein Profil eines Frauenkopfes gemalt. Jeder von uns bekam ein solches Bild.

Außerdem stellte sie Gefäße mit Knöpfen in vielen verschiedenen Formen und Farben und Klebstoffflaschen auf den Tisch.

Die Aufgabe lautete: „Beklebt die Kopfprofile mit Knöpfen eurer Wahl!“

Konzentriert widmeten wir uns dieser Aufgabe.

Es war nur ein kleiner Kreis junger Bewohner. Wir waren nur zu viert.

Doch auch so breitete sich der Geruch nach Klebstoff bald im ganzen Raum aus.

Es war interessant zu sehen, wie die einzelnen jungen Bewohner diese Aufgabe angingen. Es stellte sich bald heraus, dass unsere Feinmotorik sehr gefordert war.

Obelix suchte sich gezielt große Knöpfe aus. So wollte er schnell fertig sein.

Ich verlor schnell die Konzentration und das Durchhaltevermögen. Daher versah ich eine größere Fläche des Profils mit Kleber und schüttete meine ausgesuchten Knöpfe darüber. Ja, das ging schneller. Doch zuletzt musste ich auf die freien Zwischenräume doch wieder einzelne Knöpfe kleben.

Es war zwar echt anstrengend, doch die fertigen Bilder konnten sich sehen lassen! Grund genug sich zuzuprosten!🍻

(c) Junge Gruppe

Ostereier färben in der Jungen Gruppe

Ich hatte ja bereits gesagt, dass ich viel gebastelt habe in letzter Zeit.

Da die Leitung der Jungen Gruppe abwechselnd von Mitgliedern des Sozialen Dienstes geleitet wird, wechselt es auch ab, was wir machen.

  • Manche machen eher Aufgaben aus dem Bereich Hirn Leistungs Training (HLT).
  • Andere machen Ausflüge mit uns.
  • Wieder andere schulen unsere Kreativität. Da wird dann gebastelt oder gemalt.

Letztens haben wir Osterhasen gebastelt. Ich hatte am davon erzählt.

Aber auch Ostereier haben wir gefärbt. Und zwar auf eine für uns alle ganz neue Weise, mit Krepppapier!

Dazu bekamen wir

  • hart gekochte Eier
  • Krepppapier in verschiedenen Farben
  • Gläser, mit Wasser gefüllt

Dann konnten wir loslegen.

  • Das Krepppapier wurde in kleine Fetzen zerrissen.
  • Dann wurden die Fetzen in Wasser getaucht.
  • Die nassen Papierfetzen klebten gut auf den hart gekochten Eiern.
  • Als des Krepppapier trocken war, wurde es von den Eiern entfernt.

Die Eier hatten die Farben gut angenommen. Es entstand ein sehr origineller Effekt!

Bilder zeige ich euch auch noch. Doch die muss ich erst zusammensuchen. Heute also erst einmal ein YouTube-Video:

Ostereier färben mit Krepppapier | How To?

 

 

Konzert mit dem „Herrensalon“ bei Kaffee und Kuchen

Am Sonntag, 11.11.2018 gab es unten im Speisesaal bei Kaffee und Herrentorte Musik vom „Herrensalon“ aus Moers. Das sind 4 junge Musiker, die Evergreens, Schlager, Pop-, Rockmusik und Gassenhauer spielen.

Angefangen von den 60ern bis zum aktuellen Liedgut präsentieren sie Musik, neu arrangiert und neu interpretiert, die jünger ist, als das was die Senioren sonst so gewöhnt sind. Das sollte auch so sein, denn Frau Faust vom Sozialen Dienst hatte extra etwas ausgesucht, was eher die jüngeren Bewohner des Gerhard Tersteegen Hauses ansprechen sollte.

Sie hatte gedacht, dass die älteren Bewohner wahrscheinlich nach Kaffee und Kuchen wieder auf ihre Zimmer gehen würden. Hatte sie gedacht. Tja. Den Rückzug traten nur wenige Bewohner an. Die meisten waren ganz begeistert von der lebhaften Musik.

Der Nachmittag begann mit dem Lied „Another Brick In The Wall“ von Pink Floyd. Weiter ging es mit Musik von „Bud Spencer und Terrence Hill“ und weiteren bekannten und weniger bekannten Songs. Die Bewohner des GTH konnten mitswingen, mittanzen oder einfach nur zuhören. Egal, wofür man sich entschied: Für gute Unterhaltung war in jedem Fall gesorgt.

Die vier Musiker in Hosenträger begeisterten die meisten Bewohner.

In einem Punkt waren wir uns fast alle einig. Die Band war VIEL ZU LAUT!!! Schade! Ich holte mir zwischendrin Ohrstöpsel. Doch das half nur sehr wenig. 😟 Ich gehörte wohl zu den wenigen, denen der Auftritt nicht so gefiel. Denn mich störte leider auch sehr, dass die Jungs nicht sauber spielten. Das führte letztendlich dazu, dass ich flüchtete.