Geschafft von der Hitze

pixabay.com – stux – Stefan Schweihofer

wetter.de – Wetter Krefeld

Das heiße Wetter macht uns Bewohnern sehr zu schaffen. Viele hängen ganz matt und schief in ihren Rollis oder auf ihren Stühlen. Da war es das einzig gute, was wir gestern beim Treffen der Jungen Generation machten: im Schatten auf dem WB-Balkon sitzen und Eis essen!

pixabay.com – Free-Photos

Da die Wärme immer noch im Haus und in den Zimmern sitzt, wird dieser Beitrag auch nur ganz kurz, denn ich bin einfach KO!

So war’s – Geburtstagsposter

Es war ein richtig schöner Geburtstag in der Jungen Gruppe gestern. Frau Domke vom Sozialdienst war bei den Teilnehmern der Jungen Gruppe von Zimmer zu Zimmer gelaufen und hatte die Wünsche für die Pizzas aufgenommen und sie dann für 16:30 Uhr bestellt. Dann hatte sie den Seminarraum geschmückt.

Als wir dann um 16:00 Uhr im Seminarraum ankamen, verschlug es mir die Sprache so schön sah alles aus! Aber schaut selbst:

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Geburtstagskuchen, gebacken von der jüngsten Tochter des Geburtstags'kind's

Geburtstagskuchen, gebacken von der jüngsten Tochter des Geburtstags’kind’s

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Geburtstagsposter

Heute hat eine Teilnehmerin der Jungen Gruppe einen ganz besonderen Geburtstag. Da sie dieses Jahr an einem Donnerstag Geburtstag hat, will sie mit uns Pizza essen und gibt uns die Pizza aus. Das erfuhr ich gestern von Frau Domke vom Sozialen Dienst. Sie leitet abwechselnd mit Frau Rzepka die Junge Gruppe.

Frau Domke ist immer sehr kreativ und bastelt oft mit den Bewohnern. Sie dekoriert auch den Wohnbereich immer passend zu den Jahreszeiten und Feiertagen. Nun hat sie sich überlegt, für das Geburtstags’kind‘ ein Geburtstagsposter anzufertigen, das die Wand des Saals schmücken soll, wo wir feiern werden.

Und wer sollte das Poster beschriften? Natürlich einer aus der Jungen Gruppe. Wir sind insgesamt zehn Teilnehmer. Also musste Frau Domke einen der 9 Teilnehmer aussuchen, die nicht Geburtstag am 29. Dezember haben. Wer also? Klar! Ich war’s. *seufz*

Im Nachhinein denke ich, ich sollte immer riesengroß und mit Pinsel und Wasserfarben schreiben. Denn das ist mir ganz gut gelungen. Ich war überrascht!

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Montagsmaler

Gestern haben wir mit der Jungen Generation Montagsmaler gespielt. Jeder sollte sich ein Wort einfallen lassen, das aus 2 Hauptwörtern gebildet wird. Dann sollten 2 Zeichnungen gemacht werden. Die anderen mussten dann das zusammengesetzte Wort erraten.

Wir hatten viel Spaß bei der ganzen Sache! 😀

Toll malen konnte keiner von uns, so dass es eine richtige Knobelei wurde.

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Montagsmaler – Wiki

Kirmes-Spiele

Beim letzten Treffen der Jungen Generation konnten wir einen Neuzugang begrüßen. Er ist 55 und passt somit vom Alter genau in unsere Gruppe.

Frau Dohmke hatte sich etwas neues für uns überlegt. Sie hatte im erweiterten Seminarraum 3 Stationen mit Spielen, die man vom Jahrmarkt her kennt, aufgebaut:

  1. Kegeln

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    Mit einem Tennisball wurde gekegelt. Jeder hatte 3 Veruche. Dann wurde gezählt, wie viele Kegel noch standen.

  2. Dosenwerfen

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    Wieder kam der Tennisball zum Einsatz. Dieses Mal musste er geworfen werden. Die Dosen mussten so hart getroffen werden, dass sie vom Tisch fielen. Jeder hatte 3 Würfe.

  3. Zielwerfen

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Hier wurden Klettbälle auf den aufgespannten Stoff geworfen. Nur welcher hängen blieb, zählte.

Was macht das Leben lebenswert?

Diese Frage stellte ich am Donnerstag den anderen Bewohnern beim Treffen der Jungen Gruppe.

Ja, ich hatte meinen nachdenklichen, grüblerischen Moment. 😟 Wir gingen auf Vollmond zu (der war Freitag). Da bekam ich früher immer meine Regel. Zu Zeiten der monatlichen Blutungen war das auch immer so. Man bezeichnet das auch als PMS (prämenstruelles Syndrom).

Seit ich die Chemo hinter mir habe, bekomme ich meine Regel nicht mehr. Die Stimmungsschwankungen  rund um Vollmond sind jedoch geblieben. *seufz*

Auf jeden Fall stellte ich diese Frage am Donnerstag in der Jungen Gruppe. Das ‚JUNG‘ ist auch eher relativ. Aber auf alle Fälle sind wir jünger, als der Durchschnitt der Bewohner.

A. ist 39.
J. ist 39.
Ich bin 48.
H. ist 50.
U. ist 52.
D. ist 57.
M. ist ebenfalls 57.
I. ist Anfang 60.

Es war spannend zu sehen, wer wie auf die Frage reagierte!

Nicht jeder sagte etwas dazu. Aber diejenigen, die etwas sagten, fanden ihr Leben auf jeden Fall lebenswert!

„WOW!“, dachte ich, „Wir sind alle im Pflegeheim gelandet, da wir alle nicht mehr selbstständig leben können. Wir benötigen alle Hilfe. Und dennoch schaffen wir es sehr unterschiedlich, mit dieser Situation klar zu kommen.“

 Mir ist meine Unabhängigkeit sehr wichtig! Allerdings mache ich mir mein Leben dadurch unnötig schwer. Das ist ziemlich dumm von mir. Da scheint ein Umdenken meinerseits fällig zu sein!