So war’s – Improvisationstheater ‚Ohne Alles‘

Drei Damen und drei Herren in schwarzen Hosen und schwarzen, kurzärmeligen T-Shirts mit dezentem Aufdruck „Ohne Alles“ boten  engagiertes Theater aus dem Stegreif.

In der ersten Szene traten eine Frau und ein Mann auf und gaben vor, Verkäufer auf einer Kaffee-Fahrt zu sein und wir seien die Mitreisenden.

„Hier kommt keiner raus, der nicht vorher etwas von uns gekauft hat. Denn wir bieten Ihnen Dinge, von denen Sie noch nicht gewusst haben, dass Sie sie brauchen!“, sagte der Verkäufer mit leichtem niederländischen Akzent.

Die beiden packten eine Inkontinenz-Hose aus. Dann präsentierten sie uns die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten: Regenhaube, Knieschoner bei der Gartenarbeit, als kleines Täschchen… (Nur als Windel wurde sie nicht präsetiert.)

Als Nächstes fragte der Moderator das Publikum nach einem Urlaubsziel. Viele Länder wurden genannt. Zuletzt einigte man sich auf Griechenland. Dann zogen sich die beiden Darsteller, die vorher die Verkäufer gemimt hatten zurück und erzählten von ihrem Griechenlandurlaub. Dazu zeigten sie „Dias“ von der Reise, wie man das so machte in der Zeit vor WWW und  Smartphone.

Die einzelnen „Dias“ wurden von den anderen vier Darstellern mimisch präsentiert.

Zum Schluss gab es noch einen Impro-Reim-Beitrag. Das wurde durch einen Satz aus dem Publikum begonnen. Nun warfen sich die einzelnen Darsteller die Sätze hin und her. Das war, weil vollkommen improvisiert, echt schwierig. Schnell erkannte man, dass das Dichten nicht jedem gleich gegeben war. Doch zwei Darsteller aus dem Team brachten das Gedicht, wenn es hakte immer wieder in Schwung!

Nach einer guten Stunde gab es viel Beifall für die mutigen, wendigen Darsteller. Ganz ‚Ohne Alles‘, ohne Regie, ohne Skript, ohne Text, ohne Kostüme, keine Requisite schafften sie es, uns wunderbar zu unterhalten.

Halloween

Heute ist der 31.10. und somit nicht nur Reformationstag, Gedenktag der evangelischen Christen in Deutschland und Österreich zur Feier der Reformation, sondern auch Halloween.

Halloween ist ursprünglich ein keltisches Fest. Es entstand vor mehr als 2000 Jahren in Irland. Man glaubte, dass Geister auf der Erde wandelten, weil die Grenze zum Totenreich in dieser Nacht verschwamm. Irische Einwanderer brachten den Brauch Ende des 19. Jahrhunderts in die USA. Dort ist es ein ungezwungenes Familien- und Nachbarschaftsfest. Kinder gehen verkleidet von Haus zu Haus und rufen: „Trick or treat! (Süßes, sonst gibt’s Saures!)“ Irgendwann erreichte der Brauch auch uns in Deutschland.

pixabay.com – Alexas_Fotos

Auch die Senioren wissen über Halloween Bescheid. Schließlich wird in Radio und TV genug darüber gesprochen.

Als meine Pflegerin heute Abend zu mir kam, war sie noch voll von ihrem soeben Erlebten mit Frau M., der ich ja immer wieder vorlese.

„Heute ist Halloween“, sagte die Pflegerin zu Frau M., „Wissen Sie was das ist?“

Frau M. hob blitzschnell beide Hände auf Schulterhöhe und fauchte mit drohendem, zischendem Geräusch: „Na klar!“ 👻

Das kam so überraschend, dass die Pflegerin zusammenzuckte.

Frau M. kicherte begeistert!

Da musste die Pflegerin auch lachen. Ja, manche unserer Senioren haben es faustdick hinter den Ohren! 😁

 

Zauberkünstler Schmitz-Backes im GTH

Montagnachmittag besuchte uns der Zauberkünstler Schmitz-Backes aus Nettetal. Mit rheinischem Humor und großem Geschick in der Zauberkunst bereitete er uns einen wunderbaren Nachmittag. Nach der knappen Stunde, die sein Auftritt dauerte, waren wir wahrhaftig be-zaubert. Er erhielt viel Applaus und ließ sich auch noch auf einige Worte mit den Bewohnern ein.

Er sagt über seine Comedy-Zaubershow:

Ich möchte die Menschen entführen in eine ganz andere Welt. Und je verrückter die echte Welt da draußen spielt, desto mehr tauchen die Menschen auch wirklich ein. Lachen, Staunen und ein gemeinsames Erlebnis: Ich bin der kürzeste Wellnessurlaub und die schnellste Teambuilding-Maßnahme der Welt!

Quelle

 

Er begann seine Show mit Ringen, band auch Herrn Regels vom Sozialen Dienst mit ein. Es faszinierte was er alles mit den Teller-großen Metall-Ringen machte!

Dann zeigte er sein Geschick beim Jonglieren.

Zuletzt ließ er Tiere aus Luftballons und aus Handtüchern entstehen. Beeindruckend!

Die Stunde war viel zu schnell vorbei! Hoffentlich kommt er bald wieder zu uns ins Gerhard Tersteegen Haus!

Reblog: Der wirkliche Unterschied … — Arno von Rosen

Danke Arno, für diesen köstlichen Beitrag heute Abend! 😂 🤣 👏

Und hat es auch sehr lange gedauert, um wieder einen Artikel zu schreiben, so sollte dieser wenigstens zur Erheiterung beitragen und keinesfalls übermäßig informativ oder belehrend sein 😉 Selbstverständlich bin ich selbst Betroffener, hatte aber das Glück von grundauf umerzogen worden zu sein und damit gilt mein Dank der Frau die mich zu dem gemacht […]

über Der wirkliche Unterschied … — Arno von Rosen