Speiseplan zum Mittagessen

Ursprünglich veröffentlicht Mai 23, 2014

Zum Frühstück und Abendbrot gibt es im Speisesaal ein Buffet, auf dem die Speisen angerichtet sind. Dort kann man sich entweder selber bedienen oder die anwesenden Damen/Herren der Hauswirtschaft sind einem behilflich.

Wer jedoch sehr viel Hilfe beim Essen braucht, wo das Essen angereicht werden muss, der isst auf seiner Station. Jeder Wohnbereich hat eine eigene kleine Küche und einen kleinen Speisesaal. Hierhin wird das Essen aus der Hauptküche hoch gebracht.

Man kann sein Essen auch auf dem Zimmer einnehmen.

Der Speiseplan im Heim ist sehr abwechslungsreich. Jeden Tag kann man zwischen 2 Angeboten wählen. Das Angebot wiederholt sich erst nach 2 Wochen. Theoretisch kann man also 4 Wochen lang etwas anderes zu Mittag essen. Hat man Sonderwünsche, versucht man, sich darauf einzustellen. Das Essen wird entweder direkt auf Tellern oder in einzelnen Servierschalen gereicht. Man kann vorher sagen, ob man halbe oder ganze Portionen wünscht, ob man das Fleisch bereits klein geschnitten haben muss, ob man vorher Suppe möchte oder lieber nicht, ob man auf das Dessert lieber verzichten möchte.

Alle 6 bis 8 Wochen gibt es eine sogenannte „Speiseplanbesprechung mit dem Küchenpersonal“. (Jetzt 3 – 4 x im Jahr) An der kann jeder Bewohner teilnehmen und Kritik oder Verbesserungswünsche aber auch Lob anbringen. So habe ich, zusammen mit einigen anderen Bewohnern bei der letzten Besprechung angeregt, mehr Salat und Gemüse, nicht immer Fleisch anzubieten. Darauf wurde umgehend eingegangen. Mittlerweile haben wir ein Mal in der Woche ein vegetarisches Menü im Angebot.

Die Speisen werden in der Küche des Hauses von augebildeten Köchen und ihrem Team frisch zubereitet und schmecken vorzüglich! Mein großes Lob geht also auch an die Küche samt Personal des Heims!

Speiseplan für die 21. Kalenderwoche
Speiseplan für die 21. Kalenderwoche 2014

Auch nach fast 6 Jahren schmeckt es mir immer noch sehr gut!

Speiseplanbesprechung März 2019

2 – 3 mal im Jahr laden die Hauswirtschaftsführung (Frau Düro) und die Küche (einer der 2 Köche) die Bewohner zu einer Speiseplanbesprechung ein. Hier wird erzählt, was demnächst kulinarisch so ansteht —> Geburtstagsfeier des GTH, Sommerfest, Grillparty, Gala-Dinner…

Dann haben die Bewohner Zeit, Wünsche, Lob und Kritik zu äußern. Wenn möglich, wird versucht diese Wünsche dann demnächst umzusetzen. Das wird nicht nur so daher gesagt. Die Angestellten geben sich wirklich Mühe!

Da 14:00 Uhr für uns Bewohner eine ungünstige (weil mitten in der Mittagspause) Zeit ist, bekamen wir erst einmal Kaffee und Käsekuchen. Sehr lecker!

Dann legten wir los.

Wir Bewohner finden es sehr gut, dass es diese Möglichkeit gibt. Wir werden informiert und gehört. Das fühlt sich sehr gut an!

Post aus der Weihnachtsbäckerei

Heute bekam ich Post aus Hartmut Falks Weihnachtsbäckerei! Das Päckchen war relativ klein aber ziemlich schwer. Eine auffallende, rote Banderole warnte: 🍷Vorsicht Glas!☂️ Ich suchte nach dem Absender… Aaaahhh … Hartmut Falks Weihnachtsbäckerei! Das versprach Genuss!

Hartmut Falk vom falkkochblog: Kochen & Backen mit Liebe & Leidenschaft hatte mir schon einmal einige Stücke von seinem wunderbaren Schokoladenkuchen geschickt.

(c) Katrin – musikhai

Jetzt war das Päckchen voll mit köstlichem „Früchte-Lebkuchen, im Glas gebacken“. Insgesamt 12 kleine Weckgläser! Daher also das Gewicht und der Aufkleber „Vorsicht Glas!“.

(c) Katrin – musikhai

Das musste ich gleich zum Kaffee probieren. Was soll ich sagen… super lecker!!! Vielen lieben Dank, Hartmut!

So war’s (2) – Gala-Dinner 2018

Hier kommen meine persönlichen Aufnahmen vom 4 Gänge Menü:

So war’s – Gala-Dinner 2018

Das Gala-Dinner im Jahr 2018 war ein voller Erfolg! Noch heute Morgen beim Frühstück waren nur Worte des Lobes zu hören. Das gab es bisher noch nie seit ich hier bin (2013).

Sogar Obelix, der sonst immer ein (oder mehrere) Haar/e in der Suppe findet, war rundum zufrieden. Er wollte sogar, dass die überflüssige Soße und Klöße eingefroren werden, um sie später noch einmal essen zu können. Doch das Essen war so köstlich, dass kaum etwas übrig blieb!

Hier ist das Menü:

 

Im Speisesaal unten war festlich eingedeckt:

 

Fotos von (c) M.G.Rzepka

Essen wegwerfen

Beim Essen unten im Speisesaal kommt es mir manchmal so vor, als sei ich die einzige, die sich vom Buffet nur so viel auf ihren Teller lädt, wie sie auch essen kann. Dann esse ich meinen Teller auch leer. Sollte ich mehr mögen, kann ich ohne Probleme noch mehr bekommen.

Natürlich kann es sein, dass einem etwas nicht geschmeckt hat und man es deshalb nicht aufisst. Aber dass man generell Speisen zurücklässt, liegt eher daran, dass man von vornherein zu viel auf den Teller lädt.

Auch mittags kann immer noch einen Nachschlag bekommen. Die Damen und Herren der Hauswirtschaft gehen immer noch einmal durch die Reihen, fragen ob es geschmeckt hat und ob jemand noch einen Nachschlag haben will. Selten ist wirklich nichts mehr in der Küche übrig. Nur bei Fleisch gibt es keinen Nachschlag. Ein Schnitzel oder eine Roulade oder eine Frikadelle oder eine Currywurst usw. muss reichen.

Erst habe ich immer gedacht, die Senioren kommen aus einer Zeit, in der sie Not und Mangel erlebt haben. Sie sollten Nahrungsmittel wertschätzen und nichts Essbares wegwerfen.

Aber egal ob die Bewohner alt oder mittelalt oder jung sind, sie werfen meiner Meinung nach viel zu viel weg! Mir tut es weh, das zu sehen!

Es ist wie das Phänomen, was Leute beschreiben, die „all inclusive“ oder „all you can eat“ mitgemacht haben. „Wir haben schließlich dafür bezahlt!“ „Und nicht wenig!“ „Ist schließlich teuer genug hier!“

Und deshalb darf man Essen wegwerfen? Ich verstehe das nicht…

 

Weniger Essen wegwerfen

 

 

So war’s – Grillen 2018

Herr D., Ehrenamtlicher, hatte einen der schweißtreibendsden Jobs gestern Mittag. Er stand für uns am Grill und briet Würste, Putenfleisch, Bauchspeck und weiteres Grillfleisch.

Dazu hatten die Angestellten der Hauswirtschaft und der Küche drei sehr schmackhafte Salate zubereitet (sicherlich auch eine schweißtreibende Arbeit!). Es gab Kartoffelsalat, Nudelsalat und Krautsalat.

Zu trinken gab es Wasser, Saft, Schorle und sogar Bier.

Zur ganz normalen Mittagessen-Zeit fanden wir Bewohner uns im Speisesaal ein und wurden dann von den Hauswirtschafterinnen bedient.

Als Vorsuppe gab es eine sehr leckere, erfrischende Kaltschale. Sie schmeckte sehr zitronig.

Zum Nachtisch gab es wie üblich für Donnerstag Joghurt. Das beste: er war kalt!

Wir Bewohner des Gerhard Tersteegen

Hauses danken den Angestellten der

Hauswirtschaft und der Küche ganz

herzlich für ihren Einsatz!

Ihr seid spitze!!

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