So war’s – Morgen wieder Bastel-Besuch!

Ein wunderschöner, anstrengender Bastel-Vormittag liegt hinter mir! Meine Bastelfee, das „Bereichsmaskottchen“, Tochter einer meiner Pflegerinnen ist voller Energie. Sie bastelt ebenso gerne wie ich. Zuerst falteten wir einen Tannenbaum. Doch der ist ein wenig kompliziert. Ich musste zum Schluss ihren auch fertig stellen. Daher blieb es bei einem.

Dann falteten wir Füchse. Das war weniger schwierig. Bald bevölkerte eine große Horde der Füchse meinen Tisch. Davon faltete ich 3. Die Bastelfee bastelte den Rest. Zum Schluss machte sie sogar Füchse aus kleineren Bögen. Das wurden die Fuchswelpen!

Wir hatten beide sehr viel Freude an unserem Bastel-Vormittag!

Morgen wieder Bastel-Besuch!

Morgen kommt wieder die Tochter meiner Pflegerin zum Basteln zu mir! 😊 Ich freue mich schon sehr darauf! Ich habe mir schon überlegt was wir machen könnten.

Ich glaube, wir werden was mit Origami falten. Tannenbäume, Füchse, Frösche… habe ich mir auf jeden Fall schon mal rausgesucht.

Ich werde euch nachher erzählen was daraus geworden ist!

Jetzt gehe ich erst einmal schlafen, damit ich morgen fit bin!

Traumhaftes Wochenende – Sonntag

Der Sonntag begann mit einem Gottesdienst hier im Gerhard Tersteegen Haus. Da ich zugesagt hatte, die Lesung zu halten, wollte ich auch daran teilnehmen, obwohl ich auch Besuch erwartete. Doch meine beiden besten Freundinnen noch aus Studienzeiten damals in Bonn, die mich besuchen wollten, sagten, sie wollten rechtzeitig kommen und gerne zum Gottesdienst im GTH sein.

Der Klavierspieler hatte gerade begonnen mit Musik zur Einleitung des GoDis, da huschten die beiden tatsächlich in die Kapelle. Eine echte Punktlandung!

Der GoDi dauerte nicht sehr lang. Bald konnten wir unser Wiedersehen genießen. Wir gingen erst einmal auf mein Zimmer. Dort bekam ich nachträglich ein Geburtstagsgeschenk. Einen Korb voller ausgesuchter Bier-Spezialitäten! Ein Traum!

Dann machten wir uns auf den Weg zur Brasserie des Krefelder Hof. Dort waren wir letztes Jahr auch gewesen und es hatte uns sehr gut gefallen und geschmeckt. Daher hatte Uli dort einen Tisch bestellt. Vor dem Essen machten wir noch einen kleinen Spaziergang. Den Tisch im Restaurant brauchten wir dann gar nicht. Das Wetter war so schön, dass wir draußen sitzen konnten! Ende Oktober!

Wir bestellten unterschiedliche Speisen und waren wieder sehr angetan. Optik und Geschmack waren hervorragend!

Anschließend fuhren wir zurück zum GTH. Dort riefen wir meine Eltern an. Sie wollten die beiden auch gerne sehen und sprechen. Umgekehrt genau so. So machten die 4 einen schönen Verdauungsspaziergang. Sie hatten sogar das Glück, dass sie bei Frau Pfeil und ihren Quilts reinschauen konnten.

Während die 4 unterwegs waren, legte ich mich hin, um zu regenerieren. Ich schlief augenblicklich tief und fest ein, so hatte mich das Treffen bisher angestrengt.

Als die Freundinnen zurück waren, erzählten wir noch eine Weile. Dann mussten sich die beiden auf den Rückweg machen.

Ich habe wirklich sehr gute Freundinnen! Dass sie sich jedes Jahr aufmachen mich zu besuchen, finde ich ganz toll! Danke, danke, danke!!!

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Traumhaftes Wochenende – Samstag

Samstag hatte ich vormittags Besuch von einer Bekannten. Ich lernte sie kennen durch den Blog. Die Multiple Sklerose durchzieht irgendwie ihr ganzes Leben. Dabei ist sie selber nicht an MS erkrankt. Doch ihre Mutter litt sehr daran. Außerdem hat ihr Ehemann MS.

Als sie zufällig meinen Blog entdeckte, rief sie mich an und fragte, ob wir uns mal auf einen Kaffee treffen könnten. So lernte ich eine sehr sympathische, interessante Frau kennen. Sie hat interessantes zu erzählen, ist vielseitig aufgeschlossen für Neues. Sie kann abwechslungsreich erzählen. Selten habe ich jemand getroffen, der selber nicht an MS erkrankt ist, aber MS’ler so gut versteht. Ich bin sehr froh, sie kennengelernt zu haben!

Nachmittags hatte ich mein Zimmer voller

Familien-Besuch. Meine Kusine, die mittlerweile in Rostock wohnt, war mit ihrer kleinen Tochter in Krefeld. Die Kleine ist vergangenen Donnerstag 1 Jahr alt geworden.

Als ich sie das erste Mal sah, war sie erst ein paar Wochen alt. Damals hatte sie noch keine Haare und ich fand sie nicht besonders schön. Aber jetzt hat sie einen wuscheligen Lockenkopf und ist total niedlich.

Sie war der Star unserer kleinen Gesellschaft! Sie verzauberte uns alle!

Als sie mich alle letztendlich verließen, war ich total geschafft. Es war wunderschön, sie alle gesehen zu haben. Aber so viele Leute, so viele Stimmen, so viel Input schafften mich total! Ich schlief um 21:00 Uhr vor dem Computer ein!

Traumhaftes Wochenende!

Das Wochenende war sehr ereignisreich und wunderschön! Allerdings war es auch sehr anstrengend. Da ich die ganzen Fotos sortieren und weiterleiten muss, hat das momentan Vorrang. Auch muss ich noch klären, ob ich die Bilder auch im Blog zeigen darf. Daher gibt es erst einmal ein paar unbebilderte Worte.

Samstag hatte ich mein Zimmer voller Familienkontakte. Meine Kusine aus Rostock machte es möglich, dass sich alle bei mir trafen. Meine Eltern, meine Schwester und mein Schwager, meine Kusine und ihre 1 Jahr alte Tochter. Mit mir waren wir dann zu siebt. Es war sehr schön, sehr quirlig. Daher schlief ich um neun Uhr abends vor meinem Computer ein! 😴

Sonntag bekam ich dann Besuch von meinen beiden besten Freundinnen aus Studienzeiten damals in Bonn. Sie wohnen mittlerweile in Niederkassel (zwischen Köln und Bonn) und Mainz. Ich rechne es ihnen hoch an, dass sie es fast jedes Jahr schaffen mich zu besuchen! 😍

Basteln zu Ostern mit dem Wohnbereichsmaskottchen

Samstag Morgen war meine Bastelfee, das Wohnbereichsmaskottchen, wieder bei mir.

„Ich bin ganz hibbelig“, sagte sie und tänzelte unten im Speisesaal neben mir herum. Es war 8:30 Uhr und ich frühstückte.

„Warum das denn?“, wollte ich wissen.

„Ich bin schon um 5:30 Uhr aufgestanden! … Mama schon um 5:00 Uhr!“, sie hüpfte von einem Bein auf das andere, „Ich bin doch sooooo gespannt, was wir basteln werden!“

„Wir machen was zu Ostern. Fensterbilder“, verriet ich.

Als wir dann kurz nach 9 nach oben fuhren, sagte ich ihr, dass ich jetzt erst einmal in Ruhe ins Bad müsse. Wenn ich fertig wäre, würde ich mich melden.

„Ja, Mama hat gesagt 10:00 Uhr…“, sie seufzte.

„Schauen wir mal. Vielleicht bin ich ja schon etwas eher fertig“, sagte ich.

Glückliche Kinderaugen sahen mich an.

Als ich eine halbe Stunde später fertig war und auf den Gang hinausrollte, strahlte sie mich an und hüpfte vor mir her zu meinem Zimmer.

Ihre gute Laune war ansteckend! Ich holte die ausgedruckten Vorlagen heraus, die ich ausgesucht hatte. Das Wohnbereichsmaskottchen war begeistert. 2 Hasenkinder und die Eltern als Fenstergucker!

Anfangen wollten wir mit den lustigen Hasenkindern. Zuerst sollte sich die Kleine die Farben für die einzelnen Tiere aussuchen. Ich hatte einen Block mit Karton in den verschiedensten Farben. Entschieden wurde ganz traditionell: Blau für den Jungen, Pink für das Mädchen.

Dann begannen wir mit dem Ausschneiden der Modelle. Anschließend wurden die Modell-Umrisse auf den bunten Karton übertragen.

Plötzlich klopfte es an meiner Zimmertür. Dann kam D. herein. Au weia! Das hatte ich ja total vergessen, dass sie an dem Samstag kommen wollte!

Doch ihr Kommen erwies sich als absoluter Segen! Sie ist sehr kreativ, sehr geschickt beim Basteln. Sie liebt Kinder und kann sehr gut mit ihnen umgehen. Außerdem konnte sie viel besser durchhalten als ich! Ohne sie hätten wir nie so viel geschafft.

So haben wir tatsächlich die Kinder fertig gestellt und für die Eltern die Schablonen schon mal ausgeschnitten.

Zuletzt schenkte ich der kleinen Bastelfee die beiden Blöcke mit buntem Tonpapier und buntem Karton.

Sonntag erfuhr ich dann von meiner Pflegerin, ihre Tochter habe den ganzen Nachmittag weiter gebastelt. Wie gut, dass ich ihr die Blöcke geschenkt hatte!

Samstag Vormittag war ein wunderbarer Vormittag! Das Wohnbereichsmaskottchen hat mich sehr glücklich gemacht!