Art of Eden 2018 im Botanischen Garten Krefeld

Seit vielen Jahren besuche ich die Kunst und Design Ausstellung in der Natur „Art of Eden“ im Botanischen Garten in Krefeld.

Als ich noch in eigener Mietwohnung in Krefeld-Oppum wohnte, lag der Botanische Garten quasi direkt vor der Tür.

Aber auch vom Gerhard Tersteegen Haus aus, versuchte ich jemanden zu begeistern mit mir dort hinzufahren.

So luden meine Eltern meinen Aktivrolli Samstagmorgen in ihr Auto und wir besuchten die Ausstellung gemeinsam.

Wir hatten das beste Wetter das man sich vorstellen kann! Schaut selbst meine Fotos an!

Art of Eden 2017

 

So war’s – Ausstellungseröffnung der neuen Bilder im Speisesaal

Die Veranstaltung war gut besucht. Viele Bewohner kamen nach unten oder ließen sich nach unten bringen. Und das, obwohl auch Missklänge durch das Haus geisterten (und geistern).

Frau X.: „Ich weiß gar nicht was das soll… was sollen wir alten mit solchen Bildern? Die sollen lieber in mehr Personal investieren, als in so einen Mumpitz!“

(Anmerkung von mir: Frau X. ist fast blind und hadert sehr mit ihrem Schicksal.)

Aber es gab auch viele begeisterte Stimmen!

Frau T.: „Also ICH fand das schön. Ist mal was anderes.“

Der Einrichtungsleiter, Hr. Frings-Wikker begrüßte die Anwesenden. Dann führte er uns in seiner Rede durch die Ausstellung, sagte etwas zu den einzelnen Bildern, was sie für uns im GTH bedeuten könnten.

Er lobte Hr. Buenten, der als Kurator der Ausstellung nur 4 Wochen Zeit hatte Bilder von Bäumen zu den verschiedenen Jahreszeiten zusammen zu tragen und dann die Ausstellung zu erstellen. Hr. Buenten hat die Bilder bei verschiedenen Fotografen erstanden bzw. die Rechte erstanden, sie in der Ausstellung zu präsentieren.

So ist ihm eine wunderbare Ausstellung gelungen! Sie unterscheidet sich dadurch von der Blumen-Ausstellung im Wohnbereich 4 des Gerhard Tersteegen Hauses, dass die Baum-Bilder nicht von ihm gemacht wurden.

Terminverlegung erfolgreich!

Ich war immer etwas traurig, dass ich die Ausstellungseröffnung im eigenen Haus nicht miterleben würde. Ich habe nämlich Freitag vormittags 2 Therapie-Termine, die ich nicht ausfallen lassen möchte.

„Warum verlegst du die Therapie-Termine nicht einfach?“, fragte mich eine Bekannte.

„Ja, warum eigentlich nicht? Ich kann es doch mindestens versuchen“, dachte ich. „Ich kann ja eigentlich nur gewinnen oder alles bleibt wie es ist!“

Also fragte ich gleich heute morgen an der Anmeldung beim Therapie-Zentrum. Und siehe da: ich kann die beiden Termine auf Donnerstag verlegen! Juhu!!!