In die Straßenbahn ohne Rampe

Als ich letztens in Krefeld-Bockum im Sylter Eiscafé war, durfte ich mir eine Speisekarte mitnehmen, um eventuell das ein oder andere Bild im Blog zu verwenden.

Da ich Samstag Nachmittag so wie so etwas unternehmen wollte, brachte ich die Karte zurück… und aß natürlich wieder ein wunderbares Eishörnchen dort. *didum* 😜 . Ich probierte andere Geschmackssorten: Joghurt und Himbeere. Beide waren sehr gut, aber Himbeere war sensationell! *träum*

Ich fuhr wieder mit E-Rolli mit der Straßenbahn. Sowohl am Krefelder Hauptbahnhof als auch am Bockumer Platz gibt es erhöhte Bahnsteige, die es Rolli-Fahrern ermöglichen, in die Bahn hinein und heraus zu fahren. Damit kann man an diesen Haltestellen als Rolli-Fahrer die Bahn auch benutzen.

Auch Rollator-Nutzer oder Eltern mit Kinderwagen profitieren davon. Allerdings kann, wer in der Lage ist, sein „Fahrzeug“ in die oder aus der Bahn zu heben (oder heben zu lassen) auch alle anderen Haltestellen nutzen. Der E-Rolli ist leider zu schwer. *grummel* 😖 . Damit kann ich z.B. am Zoo nicht aus- oder einsteigen!

Die Straßenbahnfahrer können an den erhöhten Bahnsteigen eine kleine Rampe ausklappen, damit eine eventuelle minimale Höhendifferenz zwischen Bahnsteig und Bahn oder auch ein eventueller Spalt zwischen beiden überbrückt werden  kann.

Bisher habe ich die Rampe immer benutzt, wenn ich mit der Straßenbahn oder dem Bus gefahren bin. Die Fahrer sind immer sehr zuvorkommend. Doch Samstag kam zwar die Schaffnerin raus und hätte mir auch die Rampe ausgeklappt. Aber sie fragte mich: „Wie wollen Sie es machen? Mit oder ohne Rampe?“

Ich war erst sehr überrascht. Dann sagte ich: „Also ich habe das bisher immer mit Rampe gemacht. Das geht ja auch gar nicht ohne. Da ist ja dieser Spalt… “ Ich war etwas verunsichert.

„Doch, doch“, sagte sie, „die anderen machen das doch auch immer so.“

Ich schluckte.

„Probieren Sie es doch einfach mal. Ich bleibe hier“, schlug sie vor.

Nun ja. Das freundliche Angebot wollte ich nicht ausschlagen! „Augen zu und durch!“, dachte ich.

Ich gab Gas… und… juhu!!! Es klappte! Das machte ich dann auch beim Aussteigen und auch auf der Rückfahrt. Ich war richtig stolz! Aber ganz geheuer ist es mir noch nicht. Wahrscheinlich muss ich das erst ein paar mal machen.

Das Wetter war wunderschön, sodass ich ein paar Fotos von Bockum machte.

Straßenbahnhaltestelle am Bockumer Platz

Blick in die entgegengesetzte Richtung

So war’s – Ausflug in den Krefelder Zoo 2017

Ein wunderschöner, anstrengender Tag liegt hinter uns. Wir sind zwar bei Nieselregen gestartet. Als wir unter den Schirmen im Zoo-Café saßen und uns stärkten, goss es in Strömen. Aber danach lockerte es auf und wir kehrten bei gutem Wetter zurück zum Gerhard Tersteegen Haus.

Da das Wetter nicht so optimal war, machte ich weniger Fotos, als letztes Jahr.

Die Johanniter fuhren uns.

7 Bewohner der Jungen Gruppe und 7 Betreuer

Die Orang-Utans haben zwei Kinder, eins von Dezember 2016 und eins vom Juni 2017.

Gorillas

Im Affenhaus ist es sehr warm und schwül und es riecht sehr stark nach den Tieren.

Die intelligenten Tiere wollen beschäftigt werden.

Gorillas

Auch die @haekelschweine waren mit dabei! Im Hintergrund die Flamingos.

Flamingos

Der Pavian-Felsen.

Die Elefanten bekamen soeben frisches Bambus-Grün.

Am neuen Erdmännchen-Gehege

Einer hält immer Ausschau nach Gefahren.

Ausflug in den Krefelder Zoo 2017

Mit der Jungen Gruppe gehen wir morgen in den Krefelder Zoo. Ich freue mich schon sehr darauf! Hoffentlich bleibt es trocken.

Da wir alle Rolli-Fahrer sind, gibt es wieder eine 1 zu 1 Betreuung. Jedem von uns ist ein Angestellter des Heims zugeordnet, der uns schiebt.

(c) Katrin – musikhai 2016

 

Sylter Eiscafé

Wie man ja schon mehrmals erkennen konnte, liebe ich neben Kaffee auch sehr das Speiseeis! Letztens wollte ich unbedingt mal raus. Das GTH wurde mir einfach zu eng. Ich wollte raus. Mit dem E-Rolli. Etwas neues tun, besuchen. Da nachmittags plötzlich die Sonne aus den dicken Wolken heraus blinzelte, musste ich einfach raus!

Anna Gavalda nannte ihren Roman „Zusammen ist man weniger allein“. Recht hat sie. So überlegte ich erstens „WAS tun?“ und zweitens „Mit WEM tun“.

Meine gute Freundin S. hatte ich schon lange nicht mehr gesehen. Damit war das „Mit WEM“ schon klar. Ich rief bei ihr zu Hause an. Ich erreichte ihren Mann, der mir sagte, sie sei kurz außer Haus, komme aber bald wieder.

Ich erzählte ihm, was ich vorhatte und dass ich mich auf den Weg machen würde. Wenn sie Lust habe könnte sie mich dort treffen. Ich würde mich sehr freuen. Im Zusammenhang mit S. fiel mir nämlich ein, dass es in dem Stadtviertel, in dem sie wohnt eine Eisdiele gibt, die ich noch nicht besucht hatte. Die wollte ich gerne mal kennenlernen.

Ich machte mich also auf den Weg nach Krefeld-Bockum. Dort, am Bockumer Platz, befindet sich die Apotheke, in der ich die erste Hälfte meines praktischen Jahres nach meinem Studium der Pharmazie absolviert hatte. Direkt daneben war schon immer eine Eisdiele. Zu Zeiten meines PJ war es ein italienisches Eiscafè. Nun gibt es dort ein Sylter Eiscafé.

Das Bild ist von der Speisekarte.

Sie machen ihr Eis täglich frisch und werben mit:

haken ohne Zusatzstoffe haken ohne Farbstoffe haken ohne Aromen haken glutenfrei¹ haken Fruchteis vegan²

Ich konnte es erst kaum glauben, so kräftig waren die Farben. Mein Erdbeereis war sooooooo rot!

Doch es schmeckte sooooooo lecker! So köstliches Eis hatte ich noch nie gegessen! Ich war bestimmt nicht zum letzten Mal dort!

Und S. kam!

Sylter Eiscafé Krefeld-Bockum

Wetterabhängig?

Wer im Freitags-Füller gelesen hat, was ich am Samstag vorhatte, der erinnert sich vielleicht, dass ich mit einer Freundin einkaufen gehen wollte. Immerhin hatte ich einen Gutschein für mich und eine Freundin, der „20% auf alles“ versprach.

Ich wachte gegen 7.00 Uhr auf und hörte den Regen schon gegen das Fenster klopfen. Als dann die Vorhänge zurück gezogen wurden, sah ich das ganze Elend. Eine Komposition grau in grau.

Da gab es nur eins: warten, ob es am Nachmittag auch noch so aussah.

Svenja Weidmann / pixelio.de

Was soll ich sagen: „Hey! Wir haben Geld gespart!“. Denn mit dem Rolli raus in den Regen, das muss nicht sein!

Eis essen bei Schöneweiß

Gestern hatte ich Besuch von einem Bekannten. Zwar war es merklich abgekühlt draußen, aber wir hatten beide, unabhängig von einander, gedacht: „Jetzt Eis essen… das wär’s!“

Wir entschieden uns für Schöneweiß.

Eiscafé Schöneweiß

Das Eiscafé Schöneweiß befindet sich an der Ecke Kölner Straße und Lerchenfeldstraße. Sie haben Tische auf beiden Straßen entlang der Hauswand aufgestellt. Wir saßen an einem Tisch in der Lerchenfeldstraße, rechts im Bild.

Ich hatte den Krone-Eisbecher, meine Begleitung ein Spaghetti-Eis. Wir waren beide sehr zufrieden!

Schade, dass ich kein Foto von meinem Eisbecher gemacht habe. Er war riesig! Das Eis war Pfisich-Joghurt. Dann waren verschiedene Obstspalten hinein gesteckt: Honigmelone, Ananas, Nektarinen. Gekrönt war alles mit Sahne, garniert mit einem Pfirsich-Püree und ein paar kandierten Mandelsplittern. Es war ein Traum!