Besuch im Krefelder Zoo 04.2019

Schon seit einer ganzen Weile wollte ich so gerne mal wieder in den Krefelder Zoo. Es gab eine Zeit, in der machten wir mit der Jungen Gruppe jährlich einen Ausflug dort hin (2015, 2016, 2017). Doch letztes und dieses Jahr blieb das leider aus. Da jeder in der Jungen Gruppe einen braucht, der den Rolli schieben kann, ließ sich das personell nicht organisieren. Schade!

Dann fing ich an, im Familien- und Bekanntenkreis zu fragen. Siehe da, ich bekam die Zusage von Dagmar. Da sie auch nicht gesund ist, fragte sie ihre Schwester, ob sie uns mit dem Auto fahren würde und auch, ob sie mich schieben würde. Letztendlich waren wir zu fünft, denn auch die Tochter mit ihrer Freundin kamen mit uns. So konnten sich also sogar 4 Personen damit abwechseln mich zu schieben! Perfekt! Wir hatten eine richtig schöne Zeit miteinander!

(c) Fotos von Nadine und Katrin

So war’s – Aquazoo Löbbecke Museum in Düsseldorf 2018

Wir waren nur 2 Bewohner und 2 Begleiter vom Sozialen Dienst, die an diesem Ausflug Teil nahmen. Im Prinzip waren wir die Versuchsgruppe. Der Soziale Dienst wollte checken, ob der Aquazoo ein Ziel ist, das gut zu erreichen ist und interessant ist.

Der Aquazoo ist sehr umfangreich. Nach der Hälfte des Parcours waren wir 2 Bewohner platt. Frau V. und ich wollten nur noch nach Hause. Meine Mitbewohnerin machte einfach die Augen zu und schlief ein.

Ich zeige euch nun die Fotos, die Frau Knippschild mit meinem Smartphone gemacht hat. Fotografieren war erlaubt, aber nur ohne Blitz. Da wären dann alle Fotos, die von mir geschossen wären, verwackelt. 😉

(c) M.G. Knippschild – Zum Vergrößern der Bilder auf die einzelnen Fotos klicken.

Heute im Aquazoo Löbbecke Museum in Düsseldorf

Heute konnte ich ganz unverhofft am Ausflug zum Aquazoo Löbbecke Museum in Düsseldorf teilnehmen. Der Platz wurde frei, weil der eigentlich eingeplante Bewohner ganz kurzfristig absagte.

Ich zeige euch heute nur den Link zur Website des Museums. Morgen will ich euch eigene Fotos zeigen und etwas erzählen.

klick >>> Aquazoo Löbbecke Museum in Düsseldorf

Zu Besuch bei ehemaliger Hauswirtschaftsleitung des GTH

Ich hatte immer einen guten Kontakt zu D., der ehemaligen Hauswirtschaftsleitung des Gerhard Tersteegen Hauses. Wir sind gleich alt und beide chronisch krank. Sie musste ihre Arbeit auch aus Krankheitsgründen aufgeben. Solche ähnlichen Schicksale verbinden irgendwie, auch wenn wir vollkommen andere Krankheiten haben.

Seit sie nicht mehr im GTH arbeitet, telefonieren wir regelmäßig miteinander. Sie hat noch den ein oder anderen Kontakt zu ehemaligen Kollegen. Daher ist sie immer wieder mal im GTH. Dann versucht sie auch mich zu besuchen.

Sie hatte immer schon gesagt, dass sie mich irgendwann mal mit zu sich nach Hause nehmen würde, damit ich mal raus käme und etwas anderes sehen könnte. Allerdings wären wir da auf die Hilfe ihrer Schwester angewiesen. Sie müsse das mal mit ihr abklären.

Dieser Besuchstag war dann am letzten Samstag!

Morgens um 10:00 Uhr erschien D. mit ihrer Schwester K.. K. wuchtete meinen Aktivrolli in ihr Auto. Dann nahm sie am Steuer und D. auf der Rückbank Platz. Ich saß auf dem Beifahrersitz. Dann ging es ½ Stunde über Land zum Heimatort der beiden.

Wunderbar war, dass das Haus von D. und ihrem Mann sehr barrierefrei ist. Ich konnte mit Rolli die komplette untere Etage und auch den Garten erreichen. Klasse!

Zuerst servierte mir D. einen leckeren Cappuccino und wir plauderten.

Zum Mittagessen zauberte D. Pfannkuchen. 2 Sorten! Apfel und Kirsche. Vor allem der Apfelkuchen schmeckte mir besonders gut. Sie verwendete aber auch tolle Äpfel. Aromatisch, säuerlich aber nicht zu sauer. Die konnte ich sogar roh mit Genuss essen. Genial! Die Äpfel im Heim sind mir meist zu sauer und tun mir an Zunge und Mundschleimhaut weh.

Die Pfannkuchen, die D. buk waren total lecker!

(c) alle Fotos von mir

Auf noch größerer Fahrt

Gestern haben G. und ich einen weiteren Ausflug unternommen. Wir sind bis nach Krefeld-Uerdingen an den Rhein gefahren. Wieder fuhren wir mit der Straßenbahn, dieses Mal mit der Linie 043.

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Im Bügeleisen ist auch das Heimatmuseum. Von dort starteten wir unsere Runde.

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Vor einem Jahr hatten Künstler die Straßen und die Mauern dort bemalt. So entstand die Rhine-Side-Gallery. Einige wenige Bilder sind immer noch dort zu bewundern. Aber Wind und Wetter konnten viele Werke nicht Stand halten. Die Farben waren verblasst. Die optischen Täuschungen waren nicht mehr zu erkennen.

 


Rhine Side Gallery 2018 Es entstand durch Sand, Liegestühle und ein passendes Uerdinger Gastronomieangebot ein Stadtplatz mit Rheinsicht.

Nachdem wir also auf dem Gelände der früheren Rhine Side Gallery schauten, was davon noch übrig geblieben war begaben wir uns auf die Ufer-Promenade. Ich bin ein echtes Kind des Rheins. Ich liebe es, am Fluss entlang zu spazieren, auf das Wasser zu schauen, auf die Krefeld-Uerdinger-Rheinbrücke, zu träumen.

G. liebt auch den großen Strom. Plötzlich blieb sie stehen. Sie blickte auf die andere Rheinseite. „Da ist ja Duisburg!“, sagte sie ganz ergriffen.

Uns wurde klar, dass wir ganz nah beieinander wohnten.

Weiter rollten wir auf der Promenade. Dann hatten wir die Brücke über dem Rheintor erreicht. Von dort blickt man zur einen Seite nach Uerdingen, zur anderen auf den Rhein.

Wären wir weiter bis ans Ende der Promenade gerollt, wären wir bis zum Restaurant La Riva – Trattoria & Enoteca gekommen. Ich erinnere mich an frühere Besuche des schönen, aber leider nicht barrierefreien Lokals.

Selfie 😀

Dann traten wir den Rückweg an. Wir wollten bei einem Eiscafé am Ende der Fußgängerzone noch einen Kaffee trinken. Dann ging’s wieder zurück mit der Straßenbahn zum GTH.

Auf großer Fahrt

Gestern Nachmittag hatten G. und ich beide keine Termine. Also beschlossen wir gemeinsam etwas zu unternehmen. Wir machten uns auf den Weg zu den Straßenbahnhaltestellen am Bahnhof. Was und wohin sollte die nächste Bahn entscheiden, die wir nehmen konnten.

Dann kam die 042 Richtung Elfrath. Ich entschied, nur bis Bockum zu fahren. Am Bockumer Platz gibt es die Möglichkeit ebenerdig mit Rolli auszusteigen. Das machten wir. Dann besuchten wir das Sylter Eiscafé. Die haben total leckeres Eis! Ich bestellte einen Becher mit 2 Kugeln: Mango (G.s) und Himbeer (meins). Dann suchten wir uns eine ruhige Stelle. Wir stellten uns nebeneinander auf und ich versorgte uns beide mit Eis. Einmal G. anreichen, einmal selber schlecken. Wir genossen das beide sehr!

Straßenbahnhaltestelle am Bockumer Platz

 

Quelle: Speisekarte des Cafés

Nach dem Eisessen wollte G. gerne in einem Park spazierenrollen. Grün – gute Luft – nur Blätterrauschen, keine Autos hören. Da Bockum meine Heimat aus früheren Tagen ist, kenne ich mich dort sehr gut aus. Wir fuhren an Omas früherer Wohnung vorbei bis zum Sollbrüggenpark.

Es war so schön dort. Die Luft klar und rein, Ruhe – kein Autolärm, der Wind spielte in den Blättern der großen, alten Bäume. Perfekt um zu Entspannen!

Sollbrüggenpark.jpg
Gemeinfrei, Link

Doch leider mussten wir den Rückweg antreten, um pünktlich zum Abendbrot wieder im GTH zu sein. Aber wir hatten einen wunderbaren Ausflug gemacht!

So war’s – Gasometer Oberhausen „Der Berg ruft!“

Es war ein super toller Tag gestern! Es war nicht zu warm. Es sind immer noch Schulferien. Daher waren die Straßen nicht zu voll. Wir fuhren um 10 Uhr los und waren eine dreiviertel Stunde später vor dem Gasometer.

Dort waren zwar Besucher der Ausstellung im Gasometer. Doch es waren nicht zu viele. Wir konnten immer ungestört vor den einzelnen Exponaten stehen bleiben und sie genießen.

Auf dem ersten und zweiten Stock konnte man große Fotos von verschiedenen Bergen in der ganzen Welt sehen. Man las über Triumphe und Niederlagen, die mit der Ersteigung der einzelnen Gipfel zusammenhingen.

Es ließ einen ehrfürchtig staunen.

Höhepunkt der Ausstellung ist eine monumentale Nachbildung des Matterhorns. Sie schwebt auf dem Kopf im hohen Luftraum des Gasometers. Besucher können es sich auf Sitzkissen auf den Treppenstufen der obersten Ebene des Gasometers gemütlich machen. Nach oben schauend sehen sie die Skulptur seitenverkehrt. Auf dem Boden der Ebene befindet sich ein Spiegel. Schaut man dort hinein, sieht man den Berg aus Vogelperspektive.

Ich konnte natürlich nicht auf den Treppenstufen Platz nehmen. Doch auch vom Rand aus konnte man die verschiedenen Tages- und Jahreszeiten beobachten, die auf das Modell projiziert wurden. Im Zeitraffer sah man die Auswirkungen der letzten 100 Millionen Jahre.